Espresso
von Schweizer Radio DRS
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Podcast-Beschreibung
«Espresso» informiert kritisch, kontrovers und hintergründig aber auch tagesaktuell und unterhaltend über alle Themen, die KonsumentInnen beschäftigen oder betreffen. Komplexe Zusammenhänge und Fakten sind verständlich, publikumsnah und pfiffig aufbereitet.«Espresso» deckt auf, setzt Fakten in Relationen, misst (Werbe-)Versprechungen der Anbieter an der Realität und vergleicht Produkte oder Dienstleistungen. «Espresso» hinterfragt Anliegen und Aussagen von Wirtschaft, Behörden oder Berufsverbänden genau so, wie jene von Konsumentenorganisationen.
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Kritik und Lob für Tierhaltung in Schweizer Zirkussen | Der Schweizer Tierschutz (STS) hat 6 Schweizer Zirkusse unter die Lupe genommen. Kritik gab es dabei besonders für die Tigerhaltung im Zirkus Royal und für eine Hasennummer im Zirkus Stey. Beides bezeichnet der STS als nicht artgerecht. Bei den Tigern des Circus Royal wurde im Gehege stereotypes Verhalten («Herumtigern») beobachtet. Und das Verhalten der Raubkatzen in der Manege lässt den STS auf Stress und eine nicht tier- und zeitgemässe Dressur schliessen. Zwar entspreche die Haltung der Tiger den Mindestvorschriften der Tierschutzverordnung, schreibt der STS. Gesetzeskonform sei jedoch nicht gleich artgerecht. Als problematisch stuft der STS auch eine Zaubernummer mit Kaninchen im Zirkus Stey ein. Die Tiere zeigten während der Vorführung deutliches Angstverhalten. Die beiden Zirkusse weisen die Vorwürfe des STS zurück. Eine Klasse für sich ist in den Augen des Schweizer Tierschutzes der Zirkus Knie - sowohl was die Tierhaltung betrifft, als auch den Umgang mit den Tieren in der Manege. Weitere Themen: - Konsumnachrichten - Schnelleres Bezahlen bei den Grossverteilern | 25.5.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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Grosses Bienensterben: Weniger Schweizer Honig | So dramatisch war es noch nie: Die Hälfte aller Schweizer Bienenvölker hat das Winterhalbjahr nicht überlebt. «Damit haben sich unsere schlimmsten Befürchtungen bestätigt», sagt Richard Wyss, Präsident des Vereins der Deutschschweizerischen Bienenfreunde (VDRB). Hauptursache ist die Varroa-Milbe. Sämtliche Kantone waren von diesen Verlusten mehr oder weniger stark betroffen, in einzelnen Regionen gibt es gravierende Unterschiede. «50 Prozent entspricht der unvorstellbar hohen Zahl von rund 100‘000 Bienenvölkern», erklärt Wyss. Es sind dies die schlimmsten Verluste, seitdem diese Zahlen systematisch erfasst werden. Den Schweizer Imkern entsteht laut Angben des VDRB ein Verlust von rund 25 Millionen Franken. Eine tote Biene gibt keinen Honig Herr und Frau Schweizer konsumieren durchschnittlich 1,5 Kilogramm Honig pro Jahr. Ein Drittel stammt dabei aus der Schweiz. Wenn nun die Hälfte der Bienenvölker gestorben sind, bedeutet dies, dass es weniger Schweizer Honig gibt. «Es ist eine ganz eifache Überlegung: Ein Bienenvolk, das wir nicht mehr haben, bringt keinen Honig ein», stellt Robert Sieber fest. Er ist leitender Redaktor der Schweizer Bienenzeitung und selber Imker. «Eine Halbierung ist allerdings nicht zu erwarten.» Es gebe einige Faktoren, die die Honigernte beeinflussen: Beispielsweise das Wetter oder die Standhaftigkeit des Bienenvolks. Dass sich der Schweizer Honig aufgrund der Verknappung verteuert, sei nicht anzunehmen. Wo steht die Forschung? Die parasitische Varroa-Milbe ist erwiesenermassen hauptverantwortlich für das nahezu weltweite Bienensterben. Die Milbenbekämpfung ist deshalb von erheblicher Relevanz. Die Wirksamkeit vieler Mittel ist durch Resistenzbildung verloren gegangen. Die heute angewendeten organischen Säuren wirken aufgrund der Abhängigkeit von Aussentemperaturen sowie Fehlern in der Anwendung oft ungenügend. Hinzu kommt, dass viele Milben spät im Jahr aus stark befallenen Völkern in bereits behandelte Völker übertragen werden. Aufgrund der dramatischen Situation will das Bienenzentrum der Forschungsanstalt Acroscope in einem gross angelegten Feldversuch zusammen mit einem regionalen Imkerverein die Wirksamkeit einer flächendeckend koordinierten Behandlung untersuchen. Wenn dies in der Versuchsregion Berner Seeland gelingt, haben die Forscher eine erste Notmassnahme zur Verhinderung weiterer Verluste. Langfristig zielt die Forschung auf eine nachhaltige Lösung des Varroa Problems ab. In einem Forschungsansatz wird zur biologischen Bekämpfung ein spezieller Pilz entwickelt. In einem zweiten Forschungsansatz untersucht man die Mechanismen, welche die Reproduktion der Milbe steuern mit dem Ziel, die Reproduktion zu blockieren. Aufgrund der Ergebnisse der letzten Forschungssaison, sind die Forscher von Acroscope zuversichtlich, in ein paar Jahren zu praktischen Lösungen zu kommen. Die Dringlichkeit der Situation hat nun auch der Bundesrat erkannt. Per Anfang 2013 wird ein sogenannter Gesundheitsdienst geschaffen. Der nationale Bienengesundheitsdienst (BGD) soll dazu beitragen, die Bienengesundheit nachhaltig zu fördern und damit die Zahl der Seuchenfälle mittelfristig zu senken. Dies soll vor allem durch verstärkte Krankheitsprävention und Ausbildung erreicht werden. Weitere Themen: - Neue Strafe für neue Autos - Vollmachten: Noch nicht alle Poststellen auf dem neusten Stand | 24.5.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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Radioaktive Steinpilze aus der Ukraine | Bei Routinekontrollen des Kantonalen Labors Zürich im vergangenen Jahr überschritten 2 von 14 Steinpilz-Proben aus Osteuropa den Toleranzwert für radioaktives Cäsium 137. Beide Proben stammten aus derselben Lieferung. Besorgniserregend: Auf den Liefer-Zertifikaten war ein 3-mal tieferer Cäsiumwert eingetragen. Die radioaktiven ukrainischen Steinpilze waren zum Zeitpunkt der Stichprobe bereits in den Verkauf gelangt, bestätigt der Zürcher Kantonschemiker Rolf Etter gegenüber dem Konsummagazin «Espresso». Wo es noch möglich war, wurden die beanstandeten Pilze zurückgezogen und vernichtet. Insgesamt fast 10 Tonnen Steinpilze wurden so entsorgt. Eine Gesundheitsgefährdung bestehe nicht, falls jemand bereits solche Steinpilze gegessen hat, sagt der Zürcher Kantonschemiker. Der Toleranzwert sei nicht an einer gesundheitsgefährdenden Schwelle angesetzt. Um seine Gesundheit zu gefährden, müsste jemand Unmengen dieser Pilze verspeisen, meint Etter. Dies sei gar nicht möglich. Was den Zürcher Kantonschemiker mehr beschäftigt, ist der Umstand, dass die Angaben auf dem Liefer-Zertifikat der ukrainischen Steinpilze nicht mit dem wirklich gemessenen Wert übereinstimmten. Der Wert auf dem Zertifikat war 3-mal tiefer und damit unbedenklich. Für Rolf Etter stellt sich daher die Frage, wie zuverlässig solche Zertifikate für Steinpilze aus Osteuropa sind. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) klärt nun mit den ukrainischen Behörden ab, wie solche Zertifikate zustande kommen. Eine entsprechende Anfrage auf diplomatischem Weg läuft, bestätigte das BAG auf Anfrage von «Espresso». Seit dem Reaktorunglück von Tschernobyl im April 1986 sind für Speisepilze aus Osteuropa Zertifikate vorgeschrieben, welche die Cäsium-Belastung angeben. Seither werden Pilzlieferungen aus Osteuropa auch routinemässig überprüft. Die Aussagekraft dieser Zertifikate ist mit den Fällen aus dem Kanton Zürich nun in Frage gestellt. Weitere Themen: - Wohnungssuche wird zum Albtraum - Wie verbindlich ist der Preis für einen Kostenvoranschlag? | 23.5.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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Umstrittenes Fisch-Label kommt in die Läden | Seit mehr als zwei Jahren spricht der WWF von einem neuen Fischlabel (ASC), das nachhaltige Fischzuchten auszeichnet. Nun kommt ASC in die Regale; nicht ohne Nebengeräusche. Andere Organisationen halten nicht viel vom neuen Label. «Der WWF kommt der Fischindustrie viel zu sehr entgegen», tönt es aus den Reihen des Tierschutzvereins Fair Fish. Für das Wohl der Tiere werde zu wenig gesorgt. In eine ähnliche Kerbe schlägt die Umweltorganisation Greenpeace. Beim WWF rechtfertigt man sich. «Bei ASC handelt es sich um eine Kompromisslösung», sagt Mariann Breu, die bei der Umweltorganisation für den Bereich Seafood zuständig ist. Und bei einem Kompromiss sei Kritik zu erwarten. Diesen Sommer kommt als erstes die Fischsorte Tilapia in die Schweizer Läden. Als nächstes sollen dann Pangasius, Lachs und Muscheln folgen. Weitere Themen: - 1 Jahr danach: Aggressive EHEC-Bakterien sind verschwunden - Vorsicht bei Haarentfernung mit Lasergeräten | 22.5.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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Weshalb Ihre Stimmung die Wirtschaft interessiert | Löhne, Preise, Teuerung: In der Wirtschaftswelt lässt sich jede Entwicklung in Zahlen ausdrücken - seit 40 Jahren sogar die Stimmung der Konsumentinnen und Konsumenten. Viermal im Jahr fragt der Bund 1200 Leute nach ihrer Stimmung und ihren Einschätzungen. Grund: Beim privaten Konsum spielt das Bauchgefühl eine entscheidende Rolle. Wie werden sich die Preise, Arbeitslosenzahlen und die Wirtschaft allgemein in Zukunft entwickeln? Was selbst Profis nicht einfach beantworten können, fragt das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) normale Konsumentinnen und Konsumenten. Und weil jeweils 1'200 von ihnen die 11 Fragen beantworten, bilden sich in der Gesamtheit Resultate, die für die Konjunkturforschung wertvoll sind. «Die Befragten spüren die Wirtschaftsentwicklung korrekt», sagt Bruno Parnisari, Leiter des Ressorts Konjunktur beim Seco. Der Index, den das Seco aufgrund der Konsumentenstimmungs-Umfrage errechnet, dient neben der allgemeinen Konjunkturforschung auch der Kontrolle von anderen Messgrössen in der Wirtschaft und als Entscheidungsgrundlage für Investoren. Weitere Themen: - Gauner geben sich als Handwerker aus - Trick 77: Flecken auf Sonnenstoren und -schirmen wegbürsten | 21.5.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| Insgesamt: 5 Folgen |
Kundenrezensionen
Titelgebung
Ich gehöre zu denen die die Podcasts sammeln und bei einer passenden Gelegenheit vom iPod hören. Vielleicht dann sogar mehrere Sendungen auf's mal. Leider nützen mir die vom Radio DRS verwendeten Titel dann gar nix, denn ich habe iTunes dann ja nicht dabei, wo das wichtigste in der Beschreibung stünde. Bitte lieber DRS macht die Titel sprechender, damit man auch auf dem iPod vorher lesen kann, was man hören wird. Danke im Namen vieler...
Gut, aber...
Espresso Podcast's sind super. Meist tolle Themen die auch mich betreffen. Einziges Manko: Die Darstellung. Man sieht den Podcast Titel nicht gut. Via Iphone neue Folgen zu laden ist nicht praktisch
Gute alternative für den kassensturz
Lade mir die sendungen häufig für die zugfahrt zur arbeit runter.

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- Kategorie: Nachrichten und Politik
- Sprache: Deutsch
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