Beat the Devil’s Tattoo
Black Rebel Motorcycle Club
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| Gesamt: 14 Titel |
Kundenrezensionen
Best of...
Hinter grandios verrocktem Artwork verbirgt sich ein weiteres grandios verrocktes Album der kalifornischen Combo, das dem gegenwärtigen Swampgarage-Trend, der für BRMC ja beileibe kein Trend ist und niemals war, perfekt Tribut zollt. Tight und sparsam produziert, brillieren Hayes und Been mit ihrer neuen Drummerin Leah Shapiro in Songs, die mal an dozilere Jesus and The Mary Chain, mal an eine düstere Version von The Verve erinnern, und die nicht selten in den Refrains am Mainstream kratzen (Bad Blood). Vom nasal hingerotzen Folk-Opener Beat the Devils Tattoo, der mit einem Jack-White-Stampf-Beat überzeugt bis zum Schlußtrack Anabell Lee, einer verdrogten Pianonummer, die die perfekte Coda für dieses Album abgibt – BRMC zeigen sich vielseitig wie selten, fächern in ihrem ja relativ engem Genre ein Maximum an Möglichkeiten auf. BRMC gehörten mit zu den Bands, die Ende der 90er dem Biker-Neo-Bluesrock fröhnten, Indieeinflüsse und Südstaaten-Hitze zusammenmixten zu einer bei allen Referenzen immer eigenständigen Mischung – und Tattoo bringt sie, modern gewandelt, zu diesen Anfängen zurück, ist ein straightes, dreckiges Rockalbum mit Gitarre, Bass, Drums und Gesang, ohne verkopfte Spielerei, mit simplen Riffs und geraden Beats. Straighter als der Stomper Conscience Killer geht es kaum. Und ganz klar: Dieses Album hat nichts neues zu bieten, nichts neues zu sagen, es ist so retro und abgespeckt wie das Cover vermuten lässt, ein Album ganz in schwarzgrau, mit all den Schattierungen, die hierbei möglich sind. Mal folkiger, mal tief in 90s neopsychedelischen Sounds à la Verve oder The Ride, immer mit meterweit entferntem Gesang, ist Tattoo ein Album als Pose, als inszenierte Coolness, alte Männer in Leder, die sich an ihren Instrumenten festhalten und im Drogenrausch auf der Bühne ihr Ding tun – reinster RocknRoll also. Das diese Coolness mitunter etwas aufgesetzt wirkt und die fast chartstauglicheren Songs den dreckigeren Nummern wie Evol oder das John-Lennon-filtered-through-Jimi-Hendrix-Stück War Machine, bei denen die Band aufblüht, irgendwie die Glaubhaftigkeit nehmen, trüben den Gesamteindruck irgendwie, machen Tattoo mitunter auch zu einem Nummernkabinett, mit dem die Band nach den Instrumental-Experimenten des letzten Albums anscheinend zeigen will, was sie (noch) kann, eine Art eigenes Best-of-Album mit allerdings neuen Tracks. So als wäre die Band von selbst oder durch die Plattenfirma auf die Idee gekommen, kommerziell einfach wieder funktionieren zu müssen, liefern BRMC hier eine schillernde Landschaft verschiedenster Sounds an, vom schnörkellosen Upbeat-Rock bis zu grandiosen Noisenummern, immer herzzerreissend direkt, immer mit der bloßen Faust aufs Fleisch.
heha feb76
...gehts noch anstrengener zu bewerten-gääähn???? meine Güte diese Combo samt Album ist einfach genial und fertig....warte schon sehnsüchtig auf neue musikalische Untermalung fürs Biken!!!!!!!!!!2011!!!!!!!!
Biografie
Gegründet: 1998 in San Francisco, CA
Genre: Rock
Jahre aktiv: '90s, '00s, '10s
Top-Alben und Songs von Black Rebel Motorcycle Club
| Name | Album | Länge | Preis | ||
|---|---|---|---|---|---|
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1 |
Beat the Devil's Tattoo | Beat the Devil’s Tattoo | 3:46 | 0,99 € | In iTunes ansehen |
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2 |
Berlin | Baby 81 (Bonus Track Version) | 3:11 | 1,29 € | In iTunes ansehen |
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3 |
Weapon of Choice | Weapon of Choice - EP | 2:50 | 1,29 € | In iTunes ansehen |
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4 |
Ain't No Easy Way | Howl | 2:36 | 0,99 € | In iTunes ansehen |
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5 |
Weapon of Choice | Baby 81 (Bonus Track Version) | 2:50 | 1,29 € | In iTunes ansehen |
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6 |
Whatever Happened To My Rock 'N' Roll (Punk Song) | B.R.M.C. | 4:38 | 1,29 € | In iTunes ansehen |
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7 |
Spread Your Love | B.R.M.C. | 3:45 | 1,29 € | In iTunes ansehen |
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8 |
Weight of the World | Howl | 3:41 | 0,99 € | In iTunes ansehen |
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9 |
Love Burns | B.R.M.C. | 4:05 | 1,29 € | In iTunes ansehen |
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10 |
Shuffle Your Feet | Howl | 2:53 | 0,99 € | In iTunes ansehen |
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- 9,99 €
- Genres: Alternative, Musik, Rock, Adult Alternative, College Rock, Indie Rock
- Erschienen: 04.03.2010
- ℗ 2010 Abstract Dragon, under license to V2 Records Intl T/A Cooperative Music












