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Happiness

Hurts

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Kundenrezensionen

Against the Midlife Crisis

Allen um die 45, die mit ABC, Black, Human League, Roxy Music, Depeche Mode & Co. jung gewesen sind, hilft Hurts, Erinnerungen aus der Zeit, als der Rücken noch nicht weh tat und man selbst und die Girls noch knackig waren, wieder zu entdecken.

Das Album ist wunderschön. Wonderful Life und Better than Love sind echte Knaller, doch auch der Rest ist toll. Auch die mitgelieferten Videos sind Klasse und für 7,99 EUR ist das Album echt sein Geld wert.

Interessant ist auch die Story um die beiden Hurts-Mitglieder. England. Arbeitslosigkeit. Perspektivlosigkeit. Die resultierenden Depressionen können offensichtlich Kreativität ungemein fördern und der Musik echte Größe verschaffen. Zumindest hat es bei diesen beiden Musikern, ähnlich wie bei Black, so funktioniert.

Heute morgen ausgeliefert, läuft das Album bei mir schon den ganzen Tag rund um die Uhr ... und ich hab' es immer noch nicht satt.

Hurts verdienen uneingeschränkt 5 Sterne. Mal' schauen, was da nach kommt.

Zum Niederknien ... (etwas weiter ausgeholt!)

Ja, es wurde im Vorfeld viel Hype um HURTS gemacht. Anscheinend. Ich habs verpasst. Is mir auch egal. Single gehört, für sensationell befunden, CD bestellt. Kettenrasseln gehört zum Geschäft im Musikbusiness. Vergleiche zu anderen (seit Jahren erfolgreichen) Bands werden vor allem von Musikredakteueren und Marketingfuzzies gezogen. Die Musiker selbst profitieren, wollen aber meist einfach nur ihre Musik machen. Die Medien bauschen alles bis zum Erbrechen auf ... weil sie doof sind, aber auch von irgendwas leben müssen. Und die Radiosender spielens häufiger, weil sie Kohle dafür kriegen. Ich finds klasse, dass hier ausnahmsweise mal KEINE Show dahinter steht, sondern es um ein Band-Projekt geht, das aus dem Scheitern eines anderen entstand - soweit ich das verstanden habe. Man möge mich berichtigen! Und zurecht kann man sagen HURTS stieg wie Phoenix aus der Asche (von DAGGERS) ... Was die Jungs hier an genialem Synthiesound hinlegen ist Wahnsinn und verfrachtet einen schnell in die 80er ... Obwohl es auch ohne diesen Vergleich funktionieren würde. Es ist einfach Musik, die sensationell gut ins Ohr geht und (anscheinend bei sehr vielen Menschen) irgendetwas berührt. Die glasklare Stimme von Theo Hutchcraft ist extrem dominant und schneidet durch den Raum wie ein heißes Messer durch Butter. Auch der Synthiesound ist von einer Klarheit, die mir in dieser Form lange nicht untergekommen ist. Nix verzerrt, nix übersteuert. Alles seeehr clean ... und wohl gerade deshalb so genial. Und endlich mal wieder eine Stimme, die 100% echt ist (nix Vocoder oder sonstige großartige Verfremdungen) ... traumhaft. Klar kann man Vergleiche ziehen zu Depeche Mode (längst nicht so düster), Pet Shop Boys (nicht so verspielt), Heaven 17, OMD, Human League, Ultravox ... WHAT EVER ... DARF MAN, MUSS MAN ABER NICHT. Denn auch wenn sich die Jungs mit Ihrem Sound vor diesen Stars verneigen mögen ... ihr Stil ist eigen genug um ihn als HURTS-Stil zwischen vielen Sounds rauszuhören. Klar kann ich mir Songs wie 'Silver Lininig', 'Better Than Love', 'Illuminated' oder gar "Devotion" (Kylie Minogue passt, es hätte aber auch ne marketingtechnisch kleinere Dame getan ;-) ) gut von Depeche Mode eingespielt vorstellen. "Evelyn" könnte gut in einem der nächsten Blockbuster als Titelsong fungieren ... Ist das alles ein Nachteil? Ich glaube nicht. Und warum sind jetzt gerade HURTS so gehypt worden und wahrscheinlich auch erfolgreich, und andere Bands nicht, obwohl sie auch 80er-Sound machen? Wer weiß das schon so genau!? Vielleicht sind sie ZU SEHR 80er oder zu elektronisch oder zu komplex (wie z.B. delphic, friendly fires)? HURTS treffen eben gerade mit der Mischung aus sehr eingängigem Synthiepop, ein bisserl Dramatik, ner Portion Kitsch, Texten rund um Liebeskummer, ner größeren Prise Theatralik und Ihrem BossSuit-Styling einen gewissen Nerv der Zeit. Ähnlich haben es damals Depeche Mode auf Ihre Art geschafft. Später die Pet Shop Boys mit wieder einem anderen Style ... und genauso viele andere Bands. Zur rechten Zeit am rechten Ort, mit einem Konzept, dass einen gewissen Nerv trifft. Und hey, das hier ist das Debutalbum von HURTS. Da muss nicht alles perfekt sein ... allein die Single 'Wonderful Life' ist zum Niederknien, und rechtfertigt zusammen mit dem Opening-Knaller 'Silver Lining' und der wahrscheinlich 2. Hitsingle 'Better Than Love' den Kauf der CD. Denn es gibt sicher genügend Bands, die allein für 3 Songs dieses Kalibers alles geben würden ... Gönnen wir den Jungs Ihren Durchbruch - und hoffen wir, dass Sie auch weiterhin genug kreativen Freiraum bekommen um eine große, erfolgreiche Karriere hinzulegen. Wer mit den Soundschnipseln hier und den Videos im Netz was anfangen kann, der kann getrost zugreifen.

lang erwartet -endlich da!

Ich habe in meinem Leben, glaube ich noch nie so auf eine Veröffentlichung gefreut wie auf Happiness von Hurts.
Vielleicht weil Hurts pure, klare Syntie Musik machen, die an die 80er erinnern. Eine Zeit in der Musik noch nicht so schnelllebig war wie heute.
Für mich schweben Hurts zwischen Pet Shop Boys, Human League,Heaven 17...
Hurts haben für sich eine Nische gefunden, in der sie sich musikalisch austoben können, ohne langweilig und aufgesetzt zu wirken.
Also alles in allem...an alle Menschen, die auf SyntiePop oder einfach nur auf gute Musik stehen!....Kaufen!!!

Biografie

Genre: Pop

Jahre aktiv: '00s, '10s

Hailing from Manchester, Hurts are an indie electronic group featuring vocalist Theo Hutchcraft and keyboardist/guitarist Adam Anderson. Having been in several bands together, Hutchcraft and Anderson ultimately boiled the formula down to a duo and began crafting...
Komplette Biografie
Happiness, Hurts
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Kundenbewertungen

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