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Catching Rays On Giant

Alphaville

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Albenrezension

Alphaville's 2010 comeback album sets the time at defiance, playing as if the last two decades never existed, but the band's return to its prime form is so flawless the record sounds almost timeless. Thirteen years since their last commercial studio album, they pick up where synth pop left off: midtempo beats impossible not to tap to, romantic and nervous keyboard textures that take that space ambience of Kraftwerk and Tangerine Dream and put it to work, and dramatic vocals with a weepy edge, like Erasure is still the hottest new thing in town. This is supposed to sound plastic, but it doesn't, the hooks are too good, the melodies too convincing, and the mood is pinned down perfectly, as if the band spent all the time since 1997's Salvation working full-time to polish their stuff (though, as Axl Rose demonstrated, that's not necessarily a good thing). Besides, good dance-pop music hasn't really changed much since Alphaville's heyday, and there's since been plenty of synth pop aficionados keeping the flame alive and making Catching Rays on Giant relevant, but even if the style had been buried and forgotten after "Forever Young," this record would still shine through simply on the strength of its songwriting. Only on slower songs does it show that the band is no bunch of bright-eyed youngsters anymore; there are plenty of ballads, and Alphaville come across tired on those. But they also sound content, as if after a hard day's good work, they have the right to rest on their laurels. Of European pop heroes of the ‘80s, only a-ha have so far showed such longevity and the ability to mature without losing their best qualities, but Catching Rays on Giant adds another group to that singular list.

Kundenrezensionen

Es ist nicht alles Gold, was glänzt...

EIN durchschnittlicher Alphaville-Song besteht aus ca. 167 Ideen bei Komposition und Text, gefühlten 6 Monaten Liebe zum Detail bei der Ausarbeitung und hat sich bisher ja auch immer ein paar Mal an die Leute verkauft, die soviel Mühe, Kreativität und Magie zu schätzen wußten.
Ein durchschnittlicher Scooter-Song besteht aus maximal 3 Ideen pro Track, verbraucht 1-2 Tage Herstellungszeit und verkauft sich ca. 18.394mal so oft wie der durchschnittliche Alphaville-Song.

Wenn man als Profimusiker nach langer Zeit also auch mal wieder einen eindeutigen wirtschaftlichen Erfolg vorweisen möchte, den man verdammtnochmal auch verdient hat, ist also völlig klar, was zu tun ist - und das Ergebnis hören wir hier:
Catching Rays On Giant - eine Hochglanzproduktion, mit dem erklärten Ziel Massenmarkt. Nicht mehr als 10 Ideen pro Song und IMMER ein mitschreibarer Refrain, der auch im Fußballstadium gut funktioniert. Es klingt groß, es klingt druckvoll und schnell, es klingt hymnisch und zeitgemäß retro und es löst das Versprechen ein, das im Titel des letzten Alphaville-Albums gegeben wurde, "Prostitute".
Woran nichts auszusetzen ist. Wir müssen alle unsere Rechnungen bezahlen...

Und jetzt die gute Nachricht: Die Heldentenor von Marian Gold hat mit den Jahren nichts von seiner Dynamik und Strahlkraft eingebüßt. Er ist nach wie vor der ausdrucksstärkste Sänger, den die deutsche Poplandschaft zu bieten hat.
Er ist auch ein überragender Künstler und Komponist, wie mehrere alte Alphaville- und 2 Solo-Alben ausreichend unter Beweis stellen. Profimusiker wie er wissen, wie der Hase läuft, was die Plattenfirma gerne hört und was man tun muss, damit das Publikum nicht überfordert ist und dem Verkäufer im Plattenladen das Lied aus dem Radio auch vorsingen kann, oder noch besser - vorpfeifen ("Song for no one")

ICH finde diese Platte stellenweise schlimm, deswegen meine Bitte:
KAUFEN Sie diese Platte, damit der Mann nie wieder Musik machen muß, um damit Geld zu verdienen. Dafür ist er sich selbst zwar nicht zu schade, sollte es aber sein.

Und wenn diese Rezension Sie abschrecken sollte, kaufen sie wenigstens "Call Me Down", das ist ein wirklich sehr schöner Song ohne jeden Scooter-Bezug.

Ein wenig zu kommerziell

Man merkt dem Album an, dass ein gewisser Erfolgsdruck bei der Produktion im Vordergrund stand und auf biegen und brechen ein paar Chart-kompatible Lieder drauf mussten.
Und genau deshalb fällt dieses Album im Vergleich zum Vorgänger "Crazy Show" auch ab. "Crazy Show" bot auf 4 CDs extrem viele Ideen und liebevoll arrangierte Musik, "Catching Rays On Giant" bietet massenkompatible Lieder, denen teilweise die Individualität fehlt.
Aber trotz allem sind alle Songs optimal auf Marians Stimme angepasst und durchaus als Hintergrundmusik geeignet. Bereut habe ich den Kauf nicht, aber ob ich dieses Album so oft hören werde, wie die vorhergehenden, wage ich zu bezweifeln.
4 Sterne gibt es, weil ich die Video-Doku der Deluxe-Version sehr interessant fand, sonst wären es nur 3.

Unverkennbar!

Endlich ist Marian Gold mit Alphaville zurück auf der Popbühne! Nach dem schwierigen Markt der eigenen Internetvermarktung von "Crazy Show", dem 4CD-Samtschuber, wird der "normale" Weg wieder eingeschlagen. Nicht zuletzt war "Crazy Show" auch Dreamscapes 9-12 nummeriert zusammen mit der 8CD-Anthologybox Dreamscapes 1-8 auch in Stückchen auf ITunes zu erwerben. Von Crazy Show sind die Lieder "Carry you Flag" und "Miracle Healing" auch auf diesem Album enhalten. Die Miracle Healing Tour war übrigens schon 2002. Auf kleiner Bühne z.B. in der Markthalle HH oder dem Columbia Fritz in Berlin. Merkwürdigerweise waren auf diesen Konzerten nicht nur die 40+X Jahre alten Besucher, sondern auch "junges Gemüse".

Tja wäre zu wünschen, dass Alphaville endlich wieder die Charts erobert und wieder etwas Kultur in die Einheitsbreiradiomusik bringt.

Catching Rays on Giant bringt das, was das Album Forever Young begonnen hat. Tolle Balladen und eingänige Refrains. Herausragend finde ich immer noch das schon 7 Jahre alte "Miracle Healing".

Biografie

Gegründet: 1983 in Munster, Germany

Genre: Pop

Jahre aktiv: '80s, '90s, '00s, '10s

German synth pop group Alphaville enjoyed major success in the United States with their early hits "Forever Young" and "Big in Japan," and went on to a lasting career in Europe, South America, and Asia. Alphaville were formed by vocalist and lyricist Marian Gold and keyboard player Bernhard Lloyd, both of whom were members of the Nelson Community, a multimedia art collective based in Berlin. Gold and Lloyd were part of a short-lived band called Chinchilla Green (other members went on to form the...
Komplette Biografie
Catching Rays On Giant, Alphaville
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Kundenbewertungen

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