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Devil's Halo

Meshell Ndegeocello

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Albenrezension

On three of her last four recordings, Me'Shell Ndegéocello has showcased her aesthetic restlessness, expanding her musical horizons to jazz, hip-hop, and the far-flung reaches of rock as well as funk and soul. On Devil's Halo, she focuses her vision deliberately on a dozen soulish, near-pop, rock tunes. Recorded by S. Husky Höskulds, it's stark compared to her last three albums. Ndegéocello plays bass and sings backed by guitarist Chris Bruce, drummer Deantoni Parks, and keyboardist Keith Ciancia, with guest appearances by Oren Bloedow, and Lisa Germano.

Desire haunts all the songs on Devil's Halo, beginning with "Slaughter," its opening track. Ndegéocello sings slowly, softly, deliberately, without a hint of irony: "She said she loved me/I ran away/ Don't say you love me/I'll run away..." The refrain explodes with guitars, bass, and vocals in a shattering crescendo: "...My love will leave you slaughter..." Romance, substance abuse, and one woman speaking candidly to another are themes in this musical meditation on bliss, lust, loneliness, and emotional wreckage, which are inseparable when the amorous is even considered, at least in Ndegéocello's world. "Lola" begins with the lines: "She drinks until she passes out/on the floor..." then erupts with a series of double-timed breaks to underscore confusion: "The boy she loved/left her for another girl/The girl she loved/left her for another boy..." A staccato explosion from Bruce's guitar engages her bassline in an instrumental bridge that Frank Zappa would have loved. "Mass Transit" is funkier, a bit more aggressive from the outset with Bruce's guitar leading the way, though Ndegéocello's bassline offers an alternate read on both melody and rhythmic pulse. Her voice is a soft croon despite the music's aggression, and it keeps the tune grounded in the seductive. "White Girl" may be the straightest pop song Ndegéocello's ever written, but its bassline is strictly dubwise. The vocals are smoky and elliptical, they create their own chorus in reverb and in the singer's deliberately stretched-out phrase, all around a very simple, hooky melody. The title track is a nearly ambient instrumental, with Ndegéocello playing harmonics on her bass in the mix just underneath a snare and kick drum barely outlining the time signature. Bruce paints it gingerly with his chord voicings. "A Bright Shiny Morning" is a gorgeous if lithe rocker, while "Blood on the Curb" is a more soulful, spacy rockist number with Ndegéocello's voice barely crooning above the heavyweight instrumentation, though she practices dynamic restraint. The album ends with another ballad, the brief but startling "Crying in Your Beer" with Bruce playing a spidery banjo as well as guitar atop Ciancia's ghostly keyboards and a skeletal bassline. It's an atmospheric tune, made taut by the words: " Sometimes, I forget where we are/Sometimes, I forget we're in love/Don't let me/die alone...."

Ndegéocello can always, it seems, quite literally articulate her musical vision, but she hasn't been so nakedly vulnerable and brazenly honest on record as she is here. She remains musically mercurial and virtually unclassifiable, even if she is at her most accessible on Devil's Halo.

Kundenrezensionen

Platte des Monats

Lange nicht mehr ein so abwechslungsreiches Album gehört. Fantastisch. Gut, dass diese Ausnahmemusikerin wieder da ist. Einziger Wermutstropfen ist tatsächlich die Kürze einiger Songs. Trotzdem: Reinhören!

Weniger ist mehr...

Die Bassistin Meshell Ndegeocello als Ausnahmetalent zu bezeichnen, wäre eine maßlose Übertreibung. Wenn Sie nicht gerade ihr immenses Können am Viersaiter in den Dienst legendärer Jazz- oder Rockgrößen stellt, komponiert und produziert sie Soloalben, die mit einer so lässigen Pose über alle Genregrenzen hinweg springen, dass andere Musiker nur neidisch werden können. Ob introvertiert oder aggressiv, HipHop oder Jazz - Ndegeocello bewegt sich jenseits allen Schubladendenkens, neugierig auf neue Musik und andere Ufer, immer eine Herausforderung für den Hörer und zugleich ein Geschenk. Ihr nach zig Labelwechseln inzwischen achtes Studioalbum, «Devil's Halo», macht mit dem ersten Song «Slaughter» klar, dass es krachend laut wird - die Musik kann man nur als einen seltsamen Mix aus Soul, Blues und Indierock bezeichnen, mal Uptempo und mit krachen verzerrte Gitarren, mal laid-back und relaxt, mit einem Hauch Sade-Feeling («Die Young»). Darunter Tracks, die sicher an die ruhigeren Töne älterer Alben anknüpfen, aber eben durchaus auch eine hektisch flirrende Nummer wie «Lola». Mitunter kratzt das Album dabei leider mit dem Bauch an der Landebahn der Beliebigkeit und scheint nicht richtig abheben zu wollen - es wird nie wirklich Jazz oder wirklich Soul oder wirklich Pop oder wirklich Rock, immer nur eine Melange davon, und wie das mit Melange so ist, sie schmeckt ein wenig nach Starbucks. Da sind zu viele softe Keyboardwolken, die das Potential des Gesangs und der Kompositionen - die mit eben weniger von allem viel besser, viel eher Joni Mitchell wären - unterminieren, da sind zu viele Gesten, die gewollt wirken und auch gekonnt sind, aber nie richtig zusammenkommen, kein Design, keine Gestalt ergeben. Dabei ist der grundsätzliche Ansatz - minimale Bandbesetzung, mehr Druck, mehr Rohheit - goldrichtig. Es hätte nur einen Hauch mehr Minimalismus gebraucht, eine Spur mehr Mut zum Ungehobelten, zum rohen Klotz. Denn das Album, mit unter 40 Minuten ohnehin konzentriert, enthält phantastisch starke Stücke, die aber ab und zu doch an dir vorbeifliegen, einen seltsamen Tick zu seifig sind, die zu wenig Kante haben, um sie gepackt zu kriegen und festzuihalten. Der Parforceritt zwischen allen Genres führt hier zu einem Drift, einer Unverortbarkeit - irgendwie bleibt «Devil's Halo» ein wenig überambitioniert, ein wenig nebelig. Dennoch gibt es immer wieder einzelne Momente, eine großartige Stimme und eine in den guten Momenten phantastisch funktionierende Band, die das Album in die größte Nähe zu «Bitter», dem vielleicht emotionalsten und ehrlichsten Album von Ndegeocello stellen. Nach den vielen Experimenten seit Cookie wirkt «Devil's Halo» fast wie ein Rückgriff, aber nicht wie ein Rückschritt, auf die Tatsache, das in der Musik Dieter Rams Design-Paradigma «Weniger, aber besser» auch absolut zeitlos treffend ist.

Ueberirdisch!

Wunderbare songs, leider sehr kurz,daher kann man nicht genug bekommen. Musikalisch ueber allem...

Biografie

Geboren: 29. August 1968 in Berlin, Germany

Genre: R&B/Soul

Jahre aktiv: '90s, '00s, '10s

Although Me'Shell Ndegéocello scored a few hits early in her career, the singer/bassist opted to concentrate subsequently on more challenging material by exploring the politics of race and sex, among other topics. Born Michelle Johnson on August 29, 1968 and spending the first few years of her life in Germany (her father was both a military man and a jazz saxophonist), Ndegéocello relocated with her family to Virginia in the early '70s, as the youngster developed an interest in music. As a teenager,...
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