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Hard Candy

Madonna

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Albenrezension

As with nearly everything she’s done, the groove-heavy Hard Candy is distinctly Madonna's own. The Material Girl sculpted her sound this time out by hiring some of the hottest producers on the scene, including Timbaland, Justin Timberlake, and Pharrell and the Neptunes. Cuts like the lead-off single, “4 Minutes” (a duet with Timberlake), and the thumping, sexy title track sparkle with a contemporary club feel. Yet Madonna’s classic pop sensibilities are far from lost in the mix. “Beat Goes On” recalls vintage singles like “Holiday”; “Heartbeat” is sleek, singalong Europop; and “Miles Away” is a love song that rides a sweet midtempo groove., Rovi

Kundenrezensionen

Tja...

...schade, kann ich dazu nur sagen! Als strikter Madonna-Fan seit dem TRUE BLUE-Album 1986 war die Anschaffung ihres neuesten Werkes natürlich keine Diskussion. Und nun, nachdem das Album bereits den ganzen Tag in meinem CD-Player hoch und runterläuft bin ich eher enttäuscht als erfreut. Warum muss die QUEEN OF POP, die sich stetig neu erfindet und mit ihrer Musik regelrecht Trends setzt nun auch noch zu den Produzenten TIMBALAND & Co. zurückgreifen wie die gesamte amerikanische R'n'B- Fraktion. Die Antwort lautete für mich: 1. Reine Kommerz- und Profitsache, ganz klar! Aber auch der Selbstbeweis, dass man mit 50 noch sexy & hip sein und auf der Teenie-Welle mitschwimmen kann... Hat Madonna das wirklich nötig?! Zu den Songs: 1 CANDY SHOP (0/5) Der schlechteste Song des Albums! Der geht mal ÜBERHAUPT GAR NICHT!!!!!!! 2 4 MINUTES (2/5) Zu hoch gewerteter Kommerz vom Timberländschen Einheitsbrei-Studio. Ein Song, bei dem der Remix um Welten besser abschneidet! 3 GIVE IT 2 ME (5/5) WOW! Dieser Song erweist sich als eines der wenigen Highlights des Albums. Geiler Beat und schicke Sounds! Super! 4 HEARTBEAT (3/5) Nichts besonderes...Massenware 5 MILES AWAY (5/5) Der schönste Track des Albums! Ein definitiver Pluspunkt! 6 SHE'S NOT ME (4/5) Genialer House-Sound! Zwar ein wenig seicht, aber dennoch gut 7 INCREDIBLE (3/5) Der Refrain entwickelt sich zum Ohrwurm, der Song ist trotzdem nur Mittelmass 8 BEAT GOES ON (5/5) Dieser Track hat mich mit seiner Melodie nach dem ersten Hören sofort in seinen Bann gezogen. Sehr gut produziert!!! Für mich neben "Give it 2 me" das Top Highlight von HARD CANDY! 9 DANCE 2NIGHT (3,5/5) "OK" 10 SPANISH LESSON (0/5) Neben "Candy Shop" ein weiteres No-Go! 11 DEVIL WOULDN'T RECOGNIZE YOU (3/5) Timbaland-Mainstream at its best. Aber leider nicht für mich 12 VOICES (2/5) Langweiliges Schlusslicht

Madonna liefert ein exzellentes tanzbares Popalbum ab

Würde sie wie Britney Spears klingen? Macht sie jetzt einen auf HipHop-Bitch, um wieder in den USA erfolgreich zu werden? Nein, Madonna macht ganz einfach, was ihr gefällt und so sollte es auch sein. Der ein oder andere beklagt, dass sie nicht mit einem unbekannten Produzenten um die Ecke kommt. Nun ja die Produzenten sind zwar nicht gerade unbekannt, aber unerwartet -und das zeigt doch wieder einmal, dass Madonna uns alle überraschen kann. Das Album selbst hat auch keinen extremen HipHopsound, es klingt eher nach Retro in einem frischen Gewand ("let's finish where we started"). Es ist voll mit urbanen Beats, klasse Synths, Percussion und immer wieder klingen Cow Bells aus den Boxen. Sowohl für alte Madonna Fans, als auch für jungen Pharrell/Timbaland-Soundliebhaber interessant. Oft bekommt der Song am Ende ein neues Gewand, die Refrains haften sich alle in den Ohren fest. 1. Candy Shop: Der Opener ist so genial minialistisch aufgebaut, wie es nur einer der Neptunes produzieren könnte. Ich denke es ist eher ein Lied, um langsam warm zu werden. 2. 4 Minutes: Viele behaupten es ist ein reiner Timbalandsong und als erste Single unglücklich gewählt. Nein! Es ist die ideale erste Single, da hier besonders das junge Publikum angesprochen wird, das sonst niemals selbst auf die Idee kämen Madonna zu hören. 3. Give It 2 Me: Dieser Song ist frech und funky. Viel Bass, Synths und auch hier wieder Bells! Es wird wahrscheinlich die 2. Single werden und falls Madonna Pharrell ins Video bekommt, könnte der Song auch hier wieder die Aufmerksamkeit jüngerer Hörer (wie ich) auf sich ziehen. 4. Hearbeat: Es startet alles mit ein paar Herzschlägen, als plötzlich dieser genialer Beat aus den Boxen kommt. Dazu Synths und Shaker. Madonna singt eine Art Kanon, also zwei verschieden Strophen übereinander. Genial! 5. Miles Aways: Die wahrscheinlich dritte Single und der stärkste Song des Albums. Als ich den Chorus gehört habe, dachte ich nur: "Warum ist in hunderten von Jahren Musikgeschichte noch niemand auf diese eingängige Melodie gekommen". Zwischendurch ändert sich der Beat einmal und gegen Ende des Songs wird er sehr elektronisch, während ein Housebeat darüber wummert. Der Song wird viele Leute bis an ihr Lebensende begleiten! 6. She's Not Me: Startet wieder mit viel Bass und Keyboardstrings. Madonna beweist endgültig, dass es nur eine Madonna gibt. Plötzlich wird es rockig, laute Gitarren. Dann wieder funkig. Pharrell singt falsett. Und zum Ende ein bisschen Confessions Disco sound. 3 Songs in einem. 7. Incredible: Anfangs dachte ich wie man nur 6 Minuten den gleichen (wenn auch eingängigen) chorus hören kann, aber auch hier habe ich mich getäuscht. Nach 3 Minuten wird es langsam zu Trance. Dann nur Drums und Madonna, dann mehr trance, Pharrell, Glocken, Uh!, alles durcheinander! 8. The Beat goes on Einfacher Housbeat, Bass und Bells. Madonna singt wieder eingängige Zeilen. Pharells Backgroundzeieln sind aber genauso eingängig. Nach 2 Minuten Strings und ab der 3. Minuten gibt Kanye West sein Bestes dazu. Er singt zweimal Pharrells Zeilen. Dann gehen alle Stimmen durcheinander. 9. Dance 2night: "Hey Madonna, i'm taking you to the club", beginnt Justi den Song mit einfachen Bass. Dann kleine, aber feine Percussion (Shaker) mit Housebeat. Langsam steigert sich das Lied (strindsounds und toller Prechorus), dann explodiert es zu einem coolen "Retrochorus". So funkig und cool! Nach 2. Strophe und 2. Chorus, kommt Timbaland mit unerwarteten Synths a la "My Love". 10. Spanish Lessons: Für viele der schwächste Song. Ich glaube es ist ein Grower, aber sicherlich nicht der beste Song der Platte. Großartig ist aber wie Madonna verschieden Stimmlagen übereinander singt. 11. Devil wouldn't Regognize You: Der Song beginnt mit einer Art "Glöckchenmelodie". Dann Chor aus Timbalands Keyboard, Beats, HiHats und Regen. Madonna singt schön und klar (ohne Vocoder!). Am Ende spielt der Beat verrückt, Madonnas Stimme ist hektisch zusammen geschnitten. Ich liebe diese Breakdowns. 12. Voices: "Voices" ist irgendwie ganz anders als der Rest der Platte. Ein typischer Madonna Chorus mit einem eher Timbaland untypischen Beat (eher schwach). Das Orchester haut allerdings wieder einiges raus. Das Album endet emporisch mit großem Orchestertusch und Pauken.

Süß und Lecker! Dieses Bonbon macht süchtig!

Nachdem im letzten Jahr bereits 2 Songs (Candy Shop, Beat Goes On) aufgetaucht sind, war ich zunächst sehr skeptisch. Ich fand die Songs sehr gewöhnungsbedürftig und sie klangen so gar nicht nach Madonna. Ich hatte meine Zweifel, ob Timbaland und Pharrell die richtige Wahl waren. Sie waren die perfekte Wahl! Schon beim ersten Anhören wurden Erinnerungen an ihr erstes Album wach. Hard Candy ist eine Zeitreise durch Madonna's musikalische Karriere. Disco, Funk, Pop, Hard Candy sprüht vor guter Laune. Soviel Spaß hat mir schon lange kein Album gemacht. Es ist ein zeitgemäßes Dance Album und Madonna hat dem Ganzen ihren uverwechselbaren Stempel aufgedrückt. Die Lieder nehmen oftmals mittendrin eine völlig andere Richtung auf und wechseln von funky Disco Beats zu richtigen Cubsounds und zurück. Langeweile kommt garantiert nicht auf. Das Album endet mit zwei fast epischen Balladen, die für mich mit zu den schönsten Madonna Songs zählen. Madonna singt auf diesem Album wieder deutlich abwechslungsreicher als noch beim letzten Album. Nach 25 Jahren im Geschäft schafft Madonna es immer noch, mich zu überraschen und zu begeistern. Hut ab! Absolute Favoriten: Give it to me, Heartbeat, Miles Away, Incredible, Dance Tonight, Devil, Voices.

Biografie

Geboren: 16. August 1958 in Bay City, MI

Genre: Pop

Jahre aktiv: '80s, '90s, '00s, '10s

After stars reach a certain point, it's easy to forget what they became famous for and concentrate solely on their personas. Madonna is such a star. Madonna rocketed to stardom so quickly in 1984 that it obscured most of her musical virtues. Appreciating her music became even more difficult as the decade wore on, as discussing her lifestyle became more common than discussing her music. However, one of Madonna's greatest achievements is how she manipulated the media and the public...
Komplette Biografie

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