Here We Go Again - Celebrating the Genius of Ray Charles (feat. Norah Jones)
Wynton Marsalis
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| Name | Interpret | Länge | Preis | ||
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1 |
Hallelujah I Love her So (Gospel 2-Beat / Boogaloo / 4/4 Swing) | Wynton Marsalis & Willie Nelson | 4:54 | 1,29 € | In iTunes ansehen |
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2 |
Come Rain or Come Shine (Walking Ballad) [feat. Norah Jones] | Wynton Marsalis & Willie Nelson | 3:52 | 1,29 € | In iTunes ansehen |
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3 |
Unchain My Heart (Bolero With Habanera Bass) | Wynton Marsalis & Willie Nelson | 5:35 | 1,29 € | In iTunes ansehen |
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4 |
Cryin' Time (Country Ballad) [feat. Norah Jones] | Wynton Marsalis & Willie Nelson | 4:32 | 1,29 € | In iTunes ansehen |
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5 |
Losing Hand (Dirge With Chain-Gang Shuffle) | Wynton Marsalis & Willie Nelson | 5:16 | 1,29 € | In iTunes ansehen |
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6 |
Hit the Road Jack (Gospel 2-Beat/4/4 Swing) [feat. Norah Jones] | Wynton Marsalis & Willie Nelson | 7:45 | 1,29 € | In iTunes ansehen |
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7 |
I'm Moving On (Boogaloo With Afro-Latin Backbeat / 4/4 Swing) | Wynton Marsalis & Willie Nelson | 5:44 | 1,29 € | In iTunes ansehen |
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8 |
Busted (Gospel 12/8 Shuffle) | Wynton Marsalis & Willie Nelson | 5:04 | 1,29 € | In iTunes ansehen |
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9 |
Here We Go Again (Rhythm & Blues 12/8 Shuffle) [feat. Norah Jones] | Wynton Marsalis & Willie Nelson | 5:10 | 1,29 € | In iTunes ansehen |
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10 |
Makin' Whoopee (Hard-Bop 2-Beat/ 4/4 Swing) [feat. Norah Jones] | Wynton Marsalis & Willie Nelson | 4:53 | 1,29 € | In iTunes ansehen |
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11 |
I Love You So Much It Hurts (Waltz) | Wynton Marsalis & Willie Nelson | 2:53 | 1,29 € | In iTunes ansehen |
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12 |
What'd I Say (Boogaloo) [feat. Norah Jones] | Wynton Marsalis & Willie Nelson | 6:10 | 1,29 € | In iTunes ansehen |
| Gesamt: 12 Titel |
Kundenrezensionen
Brilliant
Die erneute Zusammenarbeit von Nelson und Marsalis ist ein Stern unter neueren Live-Jazz-Platten. Norah Jones ergänzt das Duo perfekt, "Makin' Whoopee" ist hervorragend lässig-swingend interpretiert. Es groovt von der famosen Eingangsnummer bis zum Schluss. Marsalis' Band ist perfekt eingestimmt. Es gibt keinen Leerlauf bei der Jamsession.Die Live-Platte des Jahres. Und noch besser als die erste Nelson/Marsalis-Platte.
Kopf, Bauch und Seele
Nach ihrem Erfolg mit dem Album Two Men And The Blues aus dem Jahr 2008, das auch beiden Akteuren ungeheuren Spaß gemacht haben muss, haben sich die beiden Ikonen wieder zusammengesetzt und einen Live-Auftritt hingelegt, der alles mitbringt, um gute Laune zu erzeugen. Willie Nelson und Wynton Marsalis haben zu dieser Session, die dank der Professionalität von Marsalis und dem Bauchgefühl Nelsons qualitativ alles andere als eine spontane Jam wurde, noch die Sängerin Norah Jones eingeladen. Was dabei herauskam ist fürwahr eine Hommage an Ray Charles, dessen Songs seit langem zum Standardrepertoire gehören, wenn die Musik der USA im 20. Jahrhundert Thema ist.
Und wie das Werk Ray Charles ist auch die von den drei Ausnahmemusikern gewählte Dramaturgie ein Querschnitt durch die Befindlichkeiten. Von Ohrwürmern wie Hallelujah I Love Her So, das genauso intoniert wird wie ein ausgelassener Gospel-Gottesdienst an einem sonnigen Sonntag, aber dann doch mit Trompeten- und Saxophonsequenzen kurzweilig in den Cool Jazz gehoben wird, bis hin zu verzweifelten Stücken wie Losing Hand, in dem schwerbluesig das Schicksal der Outcasts beweint wird, ist alles vertreten. Man merkt, dass Marsalis und Nelson an ihrem Konzept festhalten, bestimmte Musiker und Genres dem Publikum so darzubieten, wie sie aus ihrer Sicht in einer Anthologie der modernen Musik Amerikas zu bewerten wären. Das tun sie mit der amerikanischen Fähigkeit, pädagogische Vorhaben mit Spaß und exzellenter Laune umzusetzen.
Den Kontrapunkt zu der meisterhaften maskulinen Inszenierung bietet Norah Jones, der es gelingt, bei Stücken wie Come Rain Or Come Shine oder Cryin Time mit einer angeborenen Rhythmik und ungeheurem Sentiment den femininen Anteil dieses Genres kraft- und gefühlvoll zum Ausdruck zu bringen. Sollte man bei der Inszenierung der drei eine Zuordnung wagen können, dann ist die Wahl der Musiker allein eine geniale Komposition. Marsalis (Kopf), Nelson (Bauch) und Jones (Seele) bringen alles mit, was den Genius des Phänomens Ray Charles so einzigartig machte.
Das Vorhaben Wynton Marsalis, den Jazz und seine Derivate zur Klassik der amerikanischen Moderne zu erklären und als solches auch pädagogisch weiterzuvermitteln, hat in vor allem in der Jazzwelt zu großen Auseinandersetzungen geführt, weil viele befürchteten, er verfrachte die amerikanische Musik der Straße und der Bars in sterile Museen. Two Men With The Blues und Here We Go Again demonstrieren das Gegenteil: Marsalis und sein kongenialer Mitspieler Willie Nelson sowie in diesem Fall Norah Jones inszenieren die Stücke von Ray Charles so, dass man mittanzt und sich trotzdem Gedanken darüber macht, was das historisch alles zu bedeuten hatte.
Wo bleibt der Soul?
Von großen Namen darf man sich nicht täuschen lassen: Das ist ein eher peinlicher Tribut an Ray Charles! Statt satten Soul und genialem Engagement des unvergessenen Meisters nur das dünne und eintönige Country 'n' Western-Timbre von Willie Nelson. Alles klingt lieblos und leblos. Marsalis kann sich mal wieder nicht zwischen Blues, Cool Jazz und Dixie entscheiden. Da rettet auch die göttliche Norah die Sache nicht mehr – zumal zum Beispiel ihr "Making Whopee" und "Come Rain Or Shine" überraschend dünn und temperamentlos phrasiert ausfällt.
Biografie
Geboren: 18. Oktober 1961 in New Orleans, LA
Genre: Jazz
Jahre aktiv: '80s, '90s, '00s, '10s














