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Humbug (Bonus Track Version)

Arctic Monkeys

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Kundenrezensionen

das ist ja mehr als dürftig

Schon beim reinhören muss man aufpassen, dass man nicht einschläft. Da ist man von den Jungs fetzigeres gewohnt. Die einst enrgiegeladene Musik, die man von den Arctic Monkeys geschätzt hat erinnert nun mehr an einen Luftballon dem die Luft ausgeht. Eher was für melancholische Gemüter. Schade. Ich hoffe sie finden auf ihren Weg zurück von dem sie kamen.

wow - die teenie-schrammeler machen richtige musik!

Selten hat mich ein Album so postiv ueberrascht. Dazu muss ich sagen das ich pubertaeres Britpop-Einheits-Geschrammel schon seit Oasis' "Wonderwall" nicht mehr ertragen kann.

Waren die Arctic Monkeys nach den ersten beiden Alben fuer mich nichts weiter als Mitschwimmer in der Flut an immer gleichen und beliebig austauschbaren Britpop-Bands, zeigen sie hier das sie ein ausgesprochen talentierter Haufen junger Musiker sind die weit mehr koennen als Schulfesthymnen am Fliessband zu produzieren.
"Humbug" wirk erstaunlich abgeklaert, musikalisch ausgereift und verspueht dabei einen unglaublich authentischen 60er-Jahre-Charme ohne dabei in die Retro-Schiene abzurutschen. Kennt man auch das sensationell gute Album von "The Last Shadow Puppets" mit Arcitc-Saenger Axel Turner waechst die Hoffnung das hier endlich mal wieder Talente heranwachsen die uns noch viele Jahre mit wirklich kreativer und hochwertiger Musik ueberraschen werden.

Wenn Selbstperfektionierung auf Unverständnis trifft..

..dann bei diesem Album. Die Arctic Monkeys haben sich auf unerwartete Weise zu einer Band entwickelt, die leider nur wenigen Hörern gefällt. Aus relativ normalem Britpop/-rock, der Alex Turner überhaupt nicht liegt, ist Musik geworden, die ganz oben mitspielt: Genremäßig kaum einzuordnen und von anderen Bands in dieser Art nicht zu übertreffen. AM haben ihre Qualitäten endlich gekonnt eingesetzt und sich gegen ihre eigenen Hörer gestellt: durchschnittliche Indieteens, die mit diesem Album unter Beweis stellen können, wie 'indie' sie wirklich sind. Ich bin übrigens selber 14. Turner setzt seine Stimme gekonnt ein und die relativ düstere Stimmung, die viele Titel begleitet, wird dem Hörer durch die musikalische Qualität genommen, die mich sehr erstaunt hat. Es wird nicht mehr geschrammelt, sondern auf fast minimalistische Licks gesetzt, die jedes Lied spannend machen und immer neue Elemente entdecken lässt.

Ohne auch nur einen Songtext durchgelesen zu haben, begeistert Turners Lyrik, die oft ironisch, vor allem aber genial ist. Ich habe mich lange Zeit in allen Hinsichten mit Crying Lightning auseinandergesetzt und frage mich, wie man 10 Titel auf diesem Niveau in ein Album quetschen kann und dafür nicht über Monate alle Charts besetzt.

Insgesamt gibt es von mir mehr als eine simple Kaufempfehlung, diese Platte sollte man als Vinyl an der Wand hängen oder zumindest als CD im Regal stehen haben. Jewellers' Hands ist abgesehen von anderen genialen Titeln wie 'My Propeller, Crying Lightning, Cornerstone und Pretty Visitors' für mich das beste, versteckte Juwel der Szene.

Biografie

Gegründet: 2003 in Sheffield, Yorkshire, England

Genre: Alternative

Jahre aktiv: '00s, '10s

By distilling the sounds of Franz Ferdinand, the Clash, the Strokes, and the Libertines into a hybrid of swaggering indie rock and danceable neo-punk, Arctic Monkeys became one of the U.K.'s biggest bands of the new millennium. Their meteoric rise began in 2005, when the teenagers fielded offers from major labels and drew a sold-out crowd to the London Astoria, using little more than a self-released EP as bait. Several months later, Whatever People Say I Am, That's What...
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