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In Love We Trust

Clan of Xymox

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Albenrezension

Mixing together the atmospherics of their early years, the clever dance hooks of their Phoenix era, and the goth-club, synth sounds of their later work, In Love We Trust is Clan of Xymox in top form, delivering what's arguably their best album in 20 years. As such, it's a great excuse for all their 4AD-era fans to check back in. Melancholic lyrics are buried in washes of mournful synths, and forlorn women once again drive the songwriting as titles like "Emily" and "Desdemona" bring to mind classic Xymox songs like "Michelle" and "Evelyn." The expansive "Judas" could have fallen off their debut, while the layered "Morning Glow" is a dreamy as anything off Medusa, although the New Order-like bassline is a new touch. So is the deepening of leader Ronny Moorings' voice — at times, making him sound very much like Sisters of Mercy's Andrew Eldritch — but the delivery is familiar with hushed verses giving way to choruses filled with desire. These are all the moods and textures longtime fans seek, and with no filler to complain about, the album is an easy recommendation to any fan of the darkwave genre.

Kundenrezensionen

Klassiker

25 Jahre – Eine Dekade ohne Ende! Wie lang drei Jahre sein können, beweisen nun Clan of Xymox, eine Band aus Nimwegen, die 1984 aus der niederländischen Hausbesetzerszene hervorging und seit den 1980er Jahren zu den bedeutendsten Vertretern im DarkWave-Umfeld zählt. Drei Jahre ist es nun schon her, dass ein Longplayer von CoX das Licht der Welt entdeckte. Eine Band, die den klassischen Weg zum Erfolg niemals in Vergessenheit geraten lässt. Proben, proben und nochmals proben und dabei den eigenen Style kreieren. Das machen CoX bereits seit 25 Jahren. Eine Dekade ohne Ende! Und das ist auch gut so! Gibt es heutzutage doch viel zu wenige dieser Bands, die Ihren Style über die Jahre erfolgreich durchbringen. Erinnern wir uns doch einmal mehr gut und gerne an die Klassiker wie “Louise“, “This World“ oder “Michelle“, die bestechend den Style der Holländer wiedergeben. Nunmehr schreiben wir das Jahr 2009 und die Musiker aus dem Land der Tulpen und Windmühlen kredenzen uns eine weitere Longplayer-VÖ in Form von In Love We Trust, die mit Klassikern nur so bestückt ist. Mit “Emily“ startet gleich ein neuer, möglicher Kultsong. Die Synthparts sind wieder einmal typisch für CoX und ihrem ausgeprägten Wave. Der Gesang von Ronny Moorings trifft den Kern des Ganzen. Auch der zweite Track “Hail Mary“ besticht mit Synthparts im Duett mit Ronnys Vocals. Der Refrain des Stückes prägt sich in jede Ohrmuschel und verfolgt einen bis tief in die Nacht und noch viel weiter. Die leicht angezerrten Gitarrenriffs bringen den Sound, auf den sich ein altes, verkapptes Waveherz freut. Der Sound, der schon lange in Vergessenheit geraten ist. Songs, die nicht nur gut geschrieben, sondern auch mit einer Präzision auf einem Tonträger verewigt wurden. Das ist das wahre Songwriting, wie es immer sein sollte. Eine Kultnummer nach der anderen. Und weiter geht es mit dem dritten Song “Desdemona“ in ebenso gleich atmigem Style. Ob in diesem Song allerdings über die Gattin von Othello, dem Mond des Planeten Uranus, dem Asteroiden oder der Stadt in Texas besungen wird, solltet Ihr Euch selbst ausmalen. Wer diese Band kennt, weiss wovon Ronny da singt. Nicht, dass es langweilig werden würde, aber CoX haben das Zeug einen Top Hit nach dem anderen zu produzieren und kaum jemand gebührt dem die Ehre, die sie verdient hätten. Liegt es vielleicht daran, dass diese Band bzw. deren Label nicht solche Promowellen fährt, wie es andere machen? Schaut Euch doch mal die Magazine an, findet Ihr 2-3 seitige Anzeigen, Berichte über diesen Act? Eher selten oder? Mit “Judas“, dem vierten Stück des Albums wird eine Thematik angesprochen, die seines Gleichen sucht. Und auch dieser Song spricht in einer – typisch für CoX-Songs – wavigen Sprache, wie sie uns einst einige Künstler Ende der 1970er/Anfang 1980er lieferten. Überhaupt würde ich mal sagen, dass diese Holländer die Stärke haben und die Zeit mit sich tragen, um sie ohne weiteres mit solchen Kultstars wie David Bowie, Iggy Pop oder gar Billy Idol in einen Topf zu werfen. Die heutigen On-Top-Acts wie Diary of Dreams oder Deine Lakaien – um nur einige zu nennen – die in den letzten Jahren das Zepter in diesem Genre übernommen hatten, sind nun wieder enthront. CoX sind die wahren Götter des modernen Waves. Das zeigt auch der folgende Titeltrack “In Love We Trust“. Die klassischen Waveelemente des Basses. Die etwas angedröhnte Stimme des Sängers und überhaupt des ganzen Promboriums. Wer sie einmal live gesehen hat, weiss wovon ich spreche… bei diesem Song kann man es nur erahnen. “Sea Of Doubt“ geht dann schon eher in die Richtung der guten, alten Songs von Cure. Hier von Akupfern zu reden wäre fatal, ebenso lang wie die Briten kredenzen uns die Holländer Musik vom Feinsten. Ruhig, melancholisch und ein wenig kränklich kommt es daher. Einfach wunderbar getragen vom typischen Wavecharakter. Im nächsten Stück stehen die Gitarren im Vordergrund der Musik. “Morning Glow“ ist ein Wavesong, wie er im Buche stehen könnte, mit absoluten Orhwumcharakter… mir geht der Refrain “…in the morning glow…” einfach nicht mehr aus dem Kopf – mit den Gitarrenparts, die ich schon so lange vermisst habe. Ich bin mir sicher, dass ein jedes Waveherz der alten Schule auch hier Gefallen finden wird. “Home sweet Home“, zum Beispiel erinnert mich vom ersten Sound an, ein wenig an eine Mischung aus David Bowie, jugendlichen VNV-Nation mit einer Prise Iggy Pop. Die Stimme klingt fast wie die Bowies oder gar Iggy Pops. Rauh, beruhigend und doch klagend melancholisch. Wem im Jahre 2007 noch nicht klar wurde, warum CoX “Heroes“ von David Bowie coverten, weiss es spätestens jetzt… Dass CoX allerdings mit der Zeit gehen, wie es auch immer wieder oben genannte Künstler taten, merkt man am ganzen Album. Der eifrige Zuhörer hört doch ganz klar die moderne Welt des Electros heraus, allerdings sehr seicht und nicht wie es bei den altbekannten Electroacts der Fall ist. “Love Got Lost“ scheint einer der härteren Songs von CoX zu sein, wenn man wirklich von hart reden kann. Der Gesang ist weiterhin in Melancholie getränkt, der Rhythmus ebenso und die Synths plänkeln der Neuzeit entgegen. Einfach wunderbar zum Hören. Der letzte Track ist dann der absolute Tanzflächenfüller für alle Wave und Electrofreunde zugleich. “On A Mission“ besticht mit typisch tanzbaren Synthklängen und nicht wenigen, schönen Effekten. Hiermit beweisen CoX die Tragfähigkeit ihres Könnens. Fazit:
Ein hervorragend produziertes Album, wie es schon lange keine original Waveband mehr geschaffen hat. Absolut empfehlenswert! Mit neuen kultverdächtigen Klassikern wie “Emily“, “Home Sweet Home“ und “Hail Mary“.
Einfach wunderbar getragen von wenig Promotion und nicht – wie heutzutage üblich – die von Macht besessenen, geldscheffelnden Labels veröffentlicht… Es macht einfach Spass sich bei dieser Mukke fallen zu lassen und den Klängen zu lauschen. Weiter so – Hut ab für diese Leistung!

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Für mich sind Clan of Xymox der elektronische Pendant zu the Cure. MIt "In love we trust" liefern Clan of Xymox ein abwechslungsreiches Album ab. Es lädt zum tanzen, träumen und zum Nachdenken ein. Daumen hoch und volle Kaufempfehlung.

Biografie

Gegründet: 1983 in Amsterdam, The Netherlands

Genre: Alternative

Jahre aktiv: '90s

Clan of Xymox have been in the unfortunate position of always being compared to other bands since their inception. Whether it's the Cure or Joy Division, Clan of Xymox have never been able to shake off the similarities to their influences. Nevertheless, the group has produced an impressive body of...
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In Love We Trust, Clan of Xymox
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Essentials

Einflüsse

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