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Symphonicities

Sting

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Kundenrezensionen

Sting und das Orchester

Im fortgeschrittenen Alter neigen viele Popmusiker dazu, ihre alten Heldentaten in fetten Orchestersound zu betten. Sei es aus eigenem Antrieb oder weil einer der Orchesterleiter auf sie zukam. Und vieles davon ist mächtig in die Hose gegangen, aber es gibt auch ganz hinreisende Beispiele aus dieser Rubrik. Das schon erwähnte Plättchen von Peter Gabriel ist sehr schön, aber im Vergleich zu Werken wie UP fällt es doch deutlich ab. Aber soll man ihm diese kleine Leidenschaft verübeln? Er hat längst alles erreicht. George Michael und Robbie Williams nahmen orchestrale Swing Platten auf, vielleicht weil sie einfach Spass dran hatten? Das meiner Meinung nach beste Beispiel für eine orchestrale Neuaufnahme von alten Songs ist Joni Mitchell's BOTH SIDES NOW - ist es nicht ganz zauberhaft, wie diese Frau nach vierzig Jahren nochmals, jetzt viel glaubhafter singt, dass sie beide Seiten des Lebens, der Liebe kennt, gesungen mit einer Stimme, die sehr viel dunkler klingt, also damals? In der Zeit dazwischen hat sie stets Gutes abgeliefert, vielleicht etwas unbemerkter, als ihr vielgelobtes BOTH SIDES NOW.

Sting hingegen hat in den letzten Jahren echt verdammt viel Mittelmass abgeliefert - es wurde hier schon gesagt. ich wollte es mögen, aber es ist einfach nur unglaublich langweilige Musik, was auf den letzten Platten zu finden ist. Und Musik, die nicht berührt, ist schlicht schlechte Musik, da kann sie noch so intelligent gemacht sein. Diese neue Platte ist im Vergleich dazu ein ganzes Stück besser. Man kann sich durchaus drüber streiten, ob man so etwas machen muss, wenn man früher mal mit Police gespielt hat und später einen durchaus akzeptablen Ausflug in die Nähe des Jazz gemacht hat. Wenn man aber zurückkommt von den Lauten und dem Kaminfeuer, dann ist das schon in Ordnung. Die alten Songs bekommen ein neues Gesicht, wobei das Orchester genug Luft lässt zwischen den Melodien, das Verdienst der Arrangeure der Platte, nicht von Sting. Einige Stücke gewinnen dazu, zum Beispiel der ENGLISHMAN, der an sich schon nicht weit weg war von dieser Art von Musik. I HUNG MY HEAD hab ich mir im Auto auf dem Weg zum Friseur gleich dreimal hintereinander angehört. ROXANNE ist nun natürlich ein komplett anderes Lied geworden, muss sich jetzt aber natürlich mit der Interpretation von George Michael auf seiner SONGS FROM THE LAST CENTURY messen lassen. EVERY LITTLE THING SHE DOES IS MAGIC ist wirklich nett geworden, und hier ists, wie auch schon bei I HUNG MY HEAD das gelegentliche Auftreten von ungewohnten Harmoniefolgen, welche so in den Originalen nicht vorkamen. Das macht es frischer, hörenswerter im Vergleich zum oft gehörten ursprünglichen Song. So hab ich vielleicht drei, vier Favoriten, die ich mal bewusst und laut höre, der Rest ist ganz nett für nebenher beim Geschirrspülen oder Zeitunglesen.

eine tolles Album!!

Ich bin begeisterter Klassikliebhaber. Zufällig bin ich auf dieses Cross-Over Album gestoßen. Sting und das Royal Philharmonic Concert Orchestra sind eine perfekte Kombination. Man hört sofort die Freude die beide bei der Aufnahme gehabt haben. Und es ist keine billige Cover Version. Davon kann es gerne mehr geben...

Sommeralbum

Hammer Album! Sting ist einfach genial - die Kombination mit einem Orchester einfach der Hammer! Passt super zu einem lauen Sommerabend!

Biografie

Geboren: 02. Oktober 1951 in Wallsend, England

Genre: Rock

Jahre aktiv: '70s, '80s, '90s, '00s, '10s

After disbanding the Police at the peak of their popularity in 1984, Sting quickly established himself as a viable solo artist, one obsessed with expanding the boundaries of pop music. Sting incorporated heavy elements of jazz, classical, and worldbeat into his music, writing lyrics that were literate and self-consciously meaningful, and he was never afraid to emphasize this fact in the press. For such unabashed ambition, he was equally loved and reviled, with supporters believing that he was at...
Komplette Biografie

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