ING Investment Management
von ots.Audio
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Podcast-Beschreibung
Unser Podcastangebot bietet aktuelle Kolummnen und Analysen unserer Experten. Mit fast 400 Mrd. Euro Fondsvolumen zählt ING Investment Management zu den größten Asset-Managern der Welt. In 30 Ländern - darunter in den weltweit dynamischsten Volkswirtschaften wie China, Indien, Brasilien und in zahlreichen Ländern Osteuropas - sorgen über 2.500 Experten für optimale Investmentlösungen.
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ots.Audio: ING Investment Management Europe lädt Investment-Profis europaweit zum interaktiven Online Recruiting-Tag am 23. J | ots.Audio: ING Investment Management Europe lädt Investment-Profis europaweit zum interaktiven Online Recruiting-Tag am 23. Januar ein: Die Recruiting-Veranstaltung von ING Investment Management Europe in Zusammenarbeit mit Carreernomics findet zum ersten Mal am 23. Januar in zwei Online-Sitzungen statt. Bewerberinnen und Bewerber erhalten somit die Chance, einen Dialog mit hochrangigen Unternehmensvertretern und Fondsmanagern von ING Investment Management Europe führen zu dürfen. Eine vorherige Akkreditierung ist erforderlich, Englischkenntnisse von Vorteil. Zeitfenster für den interaktiven Dialog mit Unternehmensvertretern: 12:30 - 14:00 Uhr und 17:30 bis 19:00 Uhr Melden Sie sich an! Um an der Veranstaltung teilzunehmen, registrieren sich potentielle Bewerber und Bewerberinnen bitte kostenfrei unter folgendem Link: http://www.careernomics.com/INGIM, Hier können Sie Ihre Bewerbungsunterlagen vertraulich hinterlegen. ING Investment Management sucht Berufseinsteiger mit zwei oder mehr Jahren Berufserfahrung im Investment Management. Gut ausgebildete und überzeugende Bewerber und Bewerberinnen erhalten die einmalige Gelegenheit, sich für offene Positionen in allen europäischen Niederlassungen von ING Investment Management zu qualifizieren. Diese Veranstaltung richtet sich an Investment Professionals mit ersten Erfahrungen in der Asset Management Branche. Interessierte Bewerberinnen und Bewerber können online mit Fondsmanagern und potentiellen zukünftigen Kollegen kommunizieren. Darüber hinaus gewinnen Sie über Webcasts und Online-Präsentationen einen detaillierten Einblick in die Geschäftsfelder, Ziele und Aktivitäten von ING Investment Management. Fragen zur deutschen Niederlassung von ING Investment Management beantwortet Matthias Schellenberg, Managing Director im Chat. Teilnehmer, die sich zu dieser Online-Veranstaltung anmelden, erhalten Informationen zum Unternehmen, eine Übersicht der aktuell zu besetzenden Stellenprofile sowie Publikationen zu spezifischen Investment-Themen. Über ING Investment Management ING Investment Management ist der globale Asset Manager der ING Gruppe. Mit annähernd Euro 400 Milliarden Assets under Management (Q3 2007), und 2.934 Mitarbeitern in 31 Ländern (Europa: 850, Americas: 975, APAC: 1109), darunter 2.500 Investment-Experten, gehört die ING Investment Management (ING IM) weltweit zu den Top 25 im Asset Management. ING IM Europe hat Niederlassungen in 15 europäischen Ländern mit Euro 160 Milliarden Assets under Management (Q3 2007). ING Investment Management bietet Investmentprodukte und Lösungen im ING Unternehmensverbund für institutionelle Kunden und Vertriebspartner. Die globale Präsenz bietet eine breite Palette von Investmentstrategien. Dies ermöglicht das Angebot integrierter Lösungen von Finanzdienstleistungen für alle Kundengruppen, sowohl in Europa als auch auf globaler Ebene. ING Investment Management ist seit Januar 2007 mit einer Niederlassung in Frankfurt am Main vertreten. Anfragen zum Bewerbungsprocedere richten Sie bitte an: Careernomics Wali Nasir Tel. + 49 (0) 551 30 77 520 E-mail: info-de@careernomics.com http://www.careernomics.com/candidates/Candidates.php Pressekontakt: ING Investment Management Niederlassung Frankfurt am Main Birgit Stocker Westhafenplatz 15 60327 Frankfurt am Main Telefon: + 49 69 5095 49-15 Birgit.Stocker@ingim.com www.ing-investments.de | 17.1.08 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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ots.Audio: China = Wachstum / Gespräch mit Joel Kim, Head of Asian Debt von ING Investment Management Asien-Pazifik mit Sitz i | ots.Audio: China = Wachstum / Gespräch mit Joel Kim, Head of Asian Debt von ING Investment Management Asien-Pazifik mit Sitz in Hongkong: anbei erhalten Sie eine Einschätzung zum Thema China ist Wachstum von Joel Kim, Head of Asian Debt, ING Investment Management Asien-Pazifik mit Sitz in Hongkong. Joel Kim wird auf dem Fonds Kongress 2008 in Mannheim am 30. Januar, 12:30 - 13:00 Uhr, Vortragsaal 3 eine Präsentation zum Thema Die künftigen Wirtschaftsmotoren in Asien halten und steht im Anschluss bis 15:30 Uhr für individuelle Gespräche nach Vereinbarung zur Verfügung. Bitte melden Sie einen Gesprächswunsch im Vorfeld über uns an. China ist zum Inbegriff des Wirtschaftsbooms geworden. Wie lange muss China noch wachsen, bis das Land sich von der Rolle eines Schwellenlandes oder Emerging Markets emanzipiert hat? Angesichts der Tatsache, dass China nach den USA, Japan und Deutschland die viertgrößte Volkswirtschaft der Welt ist, hält Kim diese Frage für berechtigt. Damit hat sich China bereits jetzt eine Position erobert, die sich nur schwerlich mit dem Bild eines Schwellenlandes vereinbaren lässt. Man erwartet, dass China diese Liste bereits in ein paar Jahrzehnten anführen wird. "Aber", räumt Kim ein, "China hat eine riesige Bevölkerung. Chinas Bruttoinlandsprodukt (BIP) hatte in den ersten drei Quartalen 2007 im Jahresvergleich bereits um 11,5 Prozent zugelegt. Im November 2007 stieg Chinas Inflationsrate auf den höchsten Stand seit elf Jahren. Dieser Anstieg war vor allem auf die exportgestützte wirtschaftliche Expansion des Landes zurückzuführen. Chinas Außenhandelsüberschuss, der von Januar bis November 2007 um sage und schreibe 52 Prozent auf 238,1 Milliarden US-Dollar angestiegen war (Stand November 2007: Außenhandelsüberschuss 26,28 Milliarden US- Dollar) hat die Devisenreserven des Landes ebenfalls auf ihren bisher höchsten Stand getrieben: 1,46 Billionen US-Dollar. Vor diesem Hintergrund wird es der Regierung schwer fallen, die wachstumspolitische Bremse anzuziehen und die Inflation bei Vermögenswerten zu zügeln. Auch gemessen an anderen Kriterien, wie Infrastruktur und Analphabetentum liegt China immer noch auf dem Niveau eines Entwicklungslandes. Die Wachstumsraten sind zweifelsohne beeindruckend. Dabei darf man aber nicht vergessen, dass der Ausgangspunkt vergleichsweise niedrig ist. Insofern ist China mit Japan in den 1960er Jahren vergleichbar, als Japan Wachstumsraten von 10 % pro Jahr schrieb. In den 1980ern war diese Rate bereits auf rund 5 Prozent gesunken." Und dann geriet Japan in eine anhaltende Krise... Kim meint allerdings, dass sich die Erfahrungen mit Japan nicht auf China übertragen lassen. "Japans Finanzkrise wurde unter anderem durch die Überschuldung des Banken- und Immobiliensektors ausgelöst. In China werden problembehaftete Bilanzen dagegen durch das enorme Wachstum ausgeglichen. Die Situation in Japan am Ende der 80er Jahre lässt sich nicht mit der gegenwärtigen Lage in China vergleichen." Dazu Kim: "Der Export ist ein wichtiger Bestandteil wirtschaftlichen Wachstums. Das wird sich aller Voraussicht nach nicht ändern. Abhängigkeit von Exporten birgt allerdings auch ein Risiko. So mehren sich in den USA bereits die Rufe nach verstärktem Protektionismus. Zudem entstehen durch die Handelsbilanzüberschüsse enorme Devisenreserven. China ist bereits seit langem der größte Investor in US-Staatsanleihen und übt auf diese Weise Druck auf das amerikanische Zinsniveau aus. Ich teile jedoch nicht die Befürchtung, dass die chinesische Regierung ihre US-Schatzanleihen massenhaft abstoßen wird. Dafür gibt es keinen vernünftigen Grund, denn sie würde sich damit sozusagen ins eigene Fleisch schneiden. Klar ist jedoch, dass China sich jetzt risikoreicheren Anlageformen zuwendet, die höhere Renditen bieten." Gemeinhin besteht der Verdacht, dass der Yuan unterbewertet ist. Ist dieses niedrige Niveau auf Dauer zu halten? " | 16.1.08 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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ots.Audio: ING Investment Management Fondsporträt / ING (L) Invest Latin America Fund / Mit lateinamerikanischen Aktien auf de | ots.Audio: ING Investment Management Fondsporträt / ING (L) Invest Latin America Fund / Mit lateinamerikanischen Aktien auf der Überholspur: Aktienfonds mit dem Anlageschwerpunkt Lateinamerika erfreuen sich bei Anlegern stetig steigender Beliebtheit. Dafür maßgeblich verantwortlich ist die Performance der Produkte in den vergangenen Jahren. Zu den erfolgreichsten Fonds der Vergleichsgruppe zählt der ING (L) Invest Latin America Fund (ISIN LU0051128774; WKN 989049) der niederländischen Gesellschaft ING Investment Management. Mit einer Wertentwicklung von 52,49 Prozent (YTD per 31.10.07) und einer Performance von 314 Prozent nach drei Jahren, ist der Fonds einer der erfolgreichsten Fonds auf Dreijahressicht über alle Anlageklassen weltweit. Fondsmanager Roberto Lampl sucht unabhängig von Investmentstilen nach den aussichtsreichsten Titeln: "Ich lasse mich dabei nicht durch einen Growth- oder Valuestil einschränken", erklärt der gebürtige Peruaner. "Für mich ist ausschließlich die Qualität eines Unternehmens wichtig, sonst nichts." Der überzeugte Stockpicker bleibt den einmal ausgewählten Unternehmen nach Möglichkeit lange treu. Nur etwa 40 Prozent seiner Depotpositionen tauscht er durchschnittlich im Jahr aus, ein sehr niedriger Wert für einen Fonds, der in den als schnelllebig geltenden Emerging Markets anlegt. "Im Schnitt bleibt jeder Wert etwa 30 Monate im Fonds", so Lampl. Wie die meisten anderen Lateinamerika-Manager favorisiert auch Lampl Unternehmen aus Brasilien, die auch im Vergleichsindex MSCI Latin America den größten Anteil ausmachen. Sowohl im Index als auch in Lampls Fonds sind brasilianische Titel mit mehr als 59 Prozent gewichtet. "Wir sind besonders auf längere Sicht sehr optimistisch für das Land gestimmt", sagt der Manager. "Vom kranken Mann der späten neunziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts ist längst nichts mehr zu sehen. Brasilien verfügt mittlerweile über Devisenreserven von fast 170 Milliarden US-Dollar." Aus diesem Grund hat der Manager die Cashquote des Fonds seit Juli auf derzeit knapp vier Prozent hochgefahren. Lampl erwartet, dass Präsident Lula da Silva einen Teil des Geldes für dringend notwendige Infrastrukturmaßnahmen verwendet. Zweitgrößte Länderposition im Fonds ist Mexiko mit knapp 26 Prozent. Und ebenso wie Lula da Silva stellt Lampl auch dem mexikanischen Präsidenten Calderón ein gutes Zeugnis aus. "Er hat das Land in eine wirklich gute Position für die kommenden Jahre gebracht. Das Infrastruktur-Programm in Höhe von 30 Milliarden US-Dollar dürfte die Produktivität verbessern, die Effizienz steigern und das heimische Wirtschaftswachstum vorantreiben." Zu unrealistischen Träumen neigt Lampl allerdings nicht. "Südamerika ist nicht losgelöst von den Entwicklungen im Rest der Welt. So lange die Subprime-Krise in den USA nicht endgültig gelöst ist, bleiben wir vorsichtig." Schwarzmalerei lehnt er allerdings entschieden ab. "Wenn ich mir vor Augen halte, welche wirtschaftliche Bedeutung Lateinamerika in der Vergangenheit hatte, mir sein Wachstumspotenzial und seine makro-ökonomische Situation ansehe, und feststelle, wie wenige Anleger in dieser Region investiert sind, dann muss ich einfach optimistisch bleiben", so Lampl. Denn bislang spielen lateinamerikanische Unternehmen in der globalen Investmentwelt noch immer eine nur geringe Rolle. "In globalen Fonds hat Lateinamerika nur ein Gewicht von 0,8 Prozent. Gleichzeitig liefert der Kontinent 5,4 Prozent des globalen Brutto-Inlands-Produkts (BIP) und stellt 6,8 Prozent der Weltbevölkerung. Zudem haben viele der dortigen Unternehmen in ihren Branchen durchaus eine weltmarktführende Stellung, wie etwa der weltgrößte Eisenerzproduzent Cia Vale Do Rio mit 6,27 Prozent Nummer 1, der Ölförderer Petrobras mit 5,11 Prozent Nummer 2 und die Telefongesellschaft America Moviles mit 4,73 Prozent Nummer 3 in den Top Ten Holdings des 403 Millionen US-Dollar | 16.11.07 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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ots.Audio: ING Investment Management-Kommentar: Öl bei über 90 US- Dollar - aktuelle Lage und Zukunftsaussichten von Frederic | ots.Audio: ING Investment Management-Kommentar: Öl bei über 90 US- Dollar - aktuelle Lage und Zukunftsaussichten von Frederic van Parijs, Senior Investment Strategist und Ölexperte, ING Investment Management, Den Haag: Öl hat die 90-Dollar-Marke überschritten (per 2.11.07, 9:46 Uhr, WTI Rohöl $ 92,17 pro Barrel) und ING Investment Management sieht noch Potenzial für weitere Preissteigerungen. Unser Portfoliomanager und Erdölexperte Frederic von Parijs erklärt, warum die Ironie des Schicksals es trotzdem will, dass die großen internationalen Ölkonzerne wie Exxon, BP, Total und Shell in der Zwickmühle stecken. Auf die höheren Preise der letzten Jahre reagierte die Nachfrage sehr elastisch, während insbesondere die Nicht-OPEC-Länder ihr Angebot nicht spürbar anhoben. Gelegentlich kam es zwar zu einer vorübergehenden Abschwächung der Nachfrage, wenn die Preise an der Quelle allzu schnell stiegen. Dies war jedoch lediglich Zeichen dafür, dass Autofahrer sich erst an höhere Preise gewöhnen mussten. Hinweise auf grundlegendere Änderungen gibt es nicht. Auch wenn Bezinkosten einen großen Teil unserer Haushaltsbudgets ausmachen, sind wir noch weit von einem realen Nachfragerückgang wie in der Energiekrise der frühen Achtzigerjahre entfernt. Aus den hohen Ölpreisen erwächst vermutlich der US-Konjunktur das größte kurzfristige Risiko. Das die Nachfrage nach Kraftstoff-Erdöl neuerdings wieder nachgegeben hat, dürfte eher auf eine schwächere Konjunktur und entsprechend weniger Transportkilometer zurückzuführen sein, als auf eine Preisexplosion an der Quelle. Es ist kaum vorzustellen, was passiert, wenn sich die US-Konjunktur wieder erholt und die Erdölvorräte wirklich zusammenschrumpfen. Frederic van Parijs hat Zweifel, ob die OPEC die Situation wirklich im Griff hat. Einige Riesen-Ölfelder wie Ghawar in Saudi-Arabien werden seit Jahren ausgebeutet. Sie decken 5 % der globalen Nachfrage ab, und die Fördermengen sind gleich bleibend hoch. Einige Branchenspezialisten vermuten jedoch, dass die Ertragskraft der alten Felder nachgelassen hat. Werden freie Kapazitäten, die die Grundlage für den Status Saudi Arabiens als Zentralbank für Öl sind, bald der Vergangenheit angehören? Auch wenn Ausbruchstendenzen zu verzeichnen sind, hat die OPEC die Situation noch unter Kontrolle, wie es scheint. Aber trotz der beruhigenden Worte der OPEC kann man sich kaum vorstellen, dass die OPEC in einer Vervierfachung der Preise keine Produktionsanreize sieht. Vielleicht ist es keine Frage des Wollens, sondern des Könnens. Vielleicht ist der Ölpreis nicht mehr kontrollierbar? Damit würde ein Anstieg auf 100 Dollar immer wahrscheinlicher. Trotzdem stecken ironischerweise sowohl die OPEC als auch die Ölmultis bei Ölpreisen von 100 Dollar in einem Dilemma. Die OPEC will zwar hohe Ölpreise, aber gleichzeitig darf das Fass, auf dem sie sitzt, nicht explodieren. Die Ölmultis selbst sind in ihrer Existenz bedroht. In dieser Welt des 90-Dollar-Öls haben sie an Macht verloren und werden von den Herstellerländern und nationalen Gesellschaften an die Auslinie gedrängt. Die Produktion ist rückläufig, die Kosten schießen in die Höhe, die Kontraktbedingungen verschlechtern sich und die Risiken steigen. Symbolisch für 2007 ist die Gegenläufigkeit der Entwicklungen bei Ölpreisen einerseits und Gewinnen der großen Ölkonzerne andererseits: Hier wurde ein Plus von mehr als 10 % verzeichnet während dort genau entgegengesetzt Verluste von 10 % verbucht wurden. Das Ende der Fahnenstange ist jedoch noch nicht erreicht. Diese Gesellschaften sind zum Großteil seit Jahrzehnten im Geschäft und haben die entsprechenden Köpfe, die sich um eine Kriegsstrategie kümmern können. Sie werden einen Kampf anzetteln und auf den Tag warten, an dem die nationalen Gesellschaften zugeben müssen, dass sie der Lage nicht mehr gewachsen sind. Weil die Großkonzerne so sehr von ihren jun | 2.11.07 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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ots.Audio: Der US-Verbraucher ist verschnupft - werden sich die Aktienmärkte anstecken? / Kolumne von Ad van Tiggelen, Senior | ots.Audio: Der US-Verbraucher ist verschnupft - werden sich die Aktienmärkte anstecken? / Kolumne von Ad van Tiggelen, Senior Strategist ING Investment Management: Bildhaft gesprochen könnte man sagen, dass der US-Verbraucher derzeit unpässlich ist. Sozusagen nach Jahren des Anabolikamissbrauchs (d. h. einem Leben auf Pump mit Hypotheken bis unters Dach und negativer Sparquote) bekommt er nun die unvermeidlichen Nebenwirkungen zu spüren. Die unangenehmen Symptome dieser Krankheit machen sich als fallende Häuserpreise und schwächere Arbeitsmarktzahlen bemerkbar. Schlimmer ist jedoch, dass Ansteckungsgefahr besteht. Der Virus verbreitet sich bereits im globalen Finanzsystem und könnte jetzt auch die Verbraucher in anderen Teilen der Welt infizieren. Sofern der Kranke nicht sofort behandelt wird, könnte sich das Leiden zur Rezession auswachsen. Erst kürzlich verabreichte "Doktor" Bernanke dem Patienten die erste Dosis seines speziellen Hausmittels. Er ist noch nicht lange im Job und muss sich noch beweisen. Vor allem will er aus dem Schatten seines Vorgängers, "Doktor" Greenspan, heraustreten. Dieser war für seine erfolgreichen Behandlungsmethoden bekannt, wenn er dem Patienten zur Heilung auch mitunter genau die gleichen Anabolika verabreichte, die ihn diesmal krank gemacht haben. Und dann sitzt Doktor Bernanke auch noch "Professor" Bush im Nacken. Dessen Ruf ist etwas angeschlagen und muss daher vor dem Ruhestand noch schnell aufpoliert werden. An den Aktienmärkten fragt man sich derweil nervös, ob die Herren Doktoren den Patienten noch rechtzeitig kurieren können. Die erste Behandlungsmaßnahme, nämlich die Senkung der Zinsen, ist wahrscheinlich auch die wirksamste. Da der US-Leitzinssatz bei strammen 4,75 Prozent liegt, ist dieses Heilmittel noch reichlich vorhanden (im Gegensatz zu der Situation vor ein paar Jahren, als die Zinsen bei nur einem Prozent dahindümpelten). In der Vergangenheit haben sich Zinssenkungen meistens als Energiespritze für die Aktienmärkte erwiesen. In zwölf der insgesamt 14 Zinssenkungszyklen seit 1974 stieg der S&P 500 in den zwölf Monaten nach Lockerung um durchschnittlich über 18 Prozent. Nur zweimal (1981 und 2001/2002) fiel der Markt im Anschluss. In beiden Fällen konnte die Zinssenkung das Abgleiten der US-Wirtschaft in eine Rezession nicht verhindern. In beiden Fällen war die Lage an den Kapitalmärkten aber auch extrem: dramatisch angestiegene Inflationszahlen (1981) und übermäßig hohe Bewertungen an den Aktienmärkten (2001). In allen anderen Fällen führte der anhaltende Verfall der wirtschaftlichen Rahmendaten (Voraussetzung für eine Zinssenkung durch die Fed) zu neuem Schwung an den Aktienmärkten. Auf diesen Erfahrungen beruhen Börsenregeln wie "Don't fight the Fed" und "Bull markets climb a wall of worry". Die zweite mögliche Heilmethode im therapeutischen Arsenal der Fed besteht in der Umsetzung steuerpolitischer Anreize. Wir befinden uns im dritten Jahr der zweiten und letzten Amtszeit von Präsident Bush. Seit 1945 war das dritte Jahr der Präsidentschaft stets mit Abstand das beste für die Aktienmärkte. Am zweitbesten war immer das vierte. Warum? Wenn Wahlen anstehen, ist es opportun, sich der Wählerschaft gegenüber "großzügig" zu zeigen. Soll heißen: Entweder werden die Staatsausgaben erhöht oder die Steuern gesenkt. Auch George Bush wird alles daransetzen, dass die US-Wirtschaft nicht im letzten Jahr seiner Amtszeit in eine Rezession abrutscht. Im historischen Vergleich liegt das amerikanische Haushaltsdefizit im Mittelfeld und ist jetzt sogar niedriger als noch vor ein paar Jahren. Dadurch besteht Spielraum für staatliche Maßnahmen zur Unterstützung der Opfer der Subprime-Krise. Zwar werden derartige Maßnahmen weniger effektiv als Zinssenkungen sein, aber auch sie wirken einer Rezession entgegen. Wird das jedoch reichen? Der historische Vergleich gibt Anlass zur Hoffnung | 29.10.07 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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- Kategorie: Wirtschaftsnachrichten
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