Made in Germany: Das Wirtschaftsmagazin
von DW.DE | Deutsche Welle
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Podcast-Beschreibung
"Made in Germany" lässt Wirtschaft hautnah erleben. Packende Wirtschaftsreportagen aus der Mitte Europas. Unsere Reporter melden sich von den Märkten der Welt, sie begleiten die Manager und Macher und sind immer nah dran an den Trends.
| Name | Beschreibung | Erschienen | Preis | ||
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | CleanVideo„Just in Time“ – Logistik-Standort Deutschland | Wohl kaum einer nimmt wahr, dass Deutschland aktuell 400 Millionen Euro für Logistikforschung ausgibt. Zwar arbeiten 2,8 Millionen Menschen in Deutschland in der Logistik, doch was steckt dahinter? Holger Trzeczak war am deutschlandweiten Logistik-Tag 2012 in Hamburg und hat den Deutschen beim Staunen zugesehen. Über ganz Hamburg verteilt konnten sie hautnah erleben, was alles Logistik bedeutet. Wie wird ein Frachtflugzeug beladen und was geschieht vorher. Weil die Branche Nachwuchssorgen hat, bezirzt sie die jungen Deutschen extra im „Terminal Tango“ und macht „Speed-Dating“ für Azubi-Plätze. | 22.5.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 2 | CleanVideoFamilienunternehmen Alb-Gold - Nudeln von der Schwäbischen Alb | Für die Söhne bleibt kaum Zeit sich auf den Chefposten vorzubereiten. Als der Vater plötzlich stirbt, steigen der 22-jährige Oliver und der 24-jährige André Freidler in die Geschäftsführung der Firma Alb-Gold ein. Gemeinsam mit der Mutter leiten sie den zweitgrößten Nudelhersteller Deutschlands mit einem Jahresumsatz von 25 Millionen Euro. Das Unternehmen mit 310 Mitarbeitern hat seinen Stammsitz in Trochtelfingen auf der Schwäbischen Alb, das Zweitwerk steht im sächischen Riesa. Zusammen mit ihrem Mann hat Irmgard Freidler die Firma aufgebaut. Dessen Vater hatte mit einem Hühnerhof angefangen. Der Sohn stellte auf Nudelproduktion um. In den 1970er Jahren kaufte er die erste Nudelmaschine, mit der er 40 kg Nudeln pro Tag herstellte - heute sind es rund 55 Tonnen. Das wichtigste Produkt sind Spätzle. Rund 20 Prozent der Produktion wird exportiert: In den USA sind die schwäbischen Spätzle sehr beliebt, in Japan mag man die Motivnudeln von Alb-Gold. Für den deutschen Markt produziert die Firma vor allem die klassischen Eiernudeln. Großen Wert legt Alb-Gold auf Regionalität. Auf der Schwäbischen Alb ist die Firma fest verwurzelt. Anja Kimmig hat das Unternehmen am Stammsitz in Trochtelfingen besucht. | 22.5.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 3 | CleanVideoEuro oder Drachme - Was ist Griechenlands zukünftige Währung? | Über den möglichen Austritt Griechenlands aus der Eurozone sprechen wir mit Ansgar Belke. Er ist Direktor des Instituts für Betriebswirtschaft und Volkswirtschaft an der Universität Duisburg-Essen und Forschungsdirektor für Internationale Makroökonomie am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW). | 22.5.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 4 | CleanVideoHightech aus Leipzig - Spezialtransporter für die Stahlbranche | Acht bis zehn Monate dauert es, bis ein Transporter für die Stahlbranche fertig gebaut ist. Die schweren Maschinen der Firma Kirow aus Leipzig werden von Brasilien bis China an den Hochöfen der Stahlindustrie eingesetzt, jede wird einzeln gefertigt. Unter 500.000 Euro ist so ein Modell nicht zu haben. Der Leipziger Hersteller baut die Schlacketransporter und Eisenbahnkräne schon seit über 100 Jahren. Ludwig Koehne, Sohn eines Gleisbauarbeiters aus dem Ruhrgebiet, übernahm das Geschäft nach der Wiedervereinigung und rettete es vor der Insolvenz. Mit ihm wurden die Maschinen "Made in Germany" wieder wettbewerbsfähig. Mittlerweile ist die Kranunion mit 400 Mitarbeitern sogar Weltmarktführer bei den Schlacketransportern für die Stahlindustrie. Ihr Umsatz liegt bei 110 Millionen Euro jährlich. 90 Prozent der Abnehmer sitzen im Ausland. Besonders viele Maschinen werden nach China verkauft. Eine Reportage von Julia Henrichmann. | 22.5.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 5 | CleanVideoGriechenland vor dem Euro-Aus? | Der Austritt Griechenlands aus der Eurozone wird immer wahrscheinlicher. Denn die große Mehrheit der Griechen will den harten Sparkurs nicht weiter fortsetzen. Das hat die letzte Parlamentswahl im Mai gezeigt. Und auch bei der kürzlich angesetzten Neuwahl für Juni ist nicht mit einer Mehrheit für den Sparkurs zu rechnen. Dabei garantiert nur eine Fortsetzung des Sparkurses den Verbleib in der Eurozone. Die Griechen reagieren bereits auf das Ende des Euro in ihrem Land und heben vielfach ihre Ersparnisse bei den Banken ab. Sollte das Land tatsächlich zu seiner alten Währung Drachme zurückkehren, wären die Ersparnisse nur noch einen Bruchteil wert. Schlimmer noch: Bei einem Comeback der Drachme droht wirtschaftliches Chaos. Wieso tun sich die Griechen das an, obwohl sie eigentlich den Euro behalten wollen? Danach fragt Made-in-Germany-Reporter Miltiades Arsenopoulos in der griechischen Hafenstadt Volos. | 22.5.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 6 | CleanVideoBlockierte Republik - Bürgerproteste behindern technologische Großprojekte | Die Energiewende in Deutschland ist beschlossene Sache. Die Umsetzung gestaltet sich aber schwieriger als gedacht. Investitionen in Milliardenhöhe werden durch Bürgerbegehren blockiert. Zwar wollen die meisten Bürger saubere Energie, aber bitte nicht vor der eigenen Haustür: keine Windkraftanlage, kein neuer Hochspannungsstrommast. Bis zum Jahr 2020 werden in Deutschland rund 2.000 Kilometer neue Hochspannungsleitungen benötigt. Sie sollen den aus Windenergie erzeugten Strom von der Nord- und Ostseeküste zu den Industriestandorten im Süden Deutschlands bringen. In vielen Regionen protestieren die Bürger gegen die neuen Leitungen. Sie haben Angst vor elektromagnetischer Strahlung, die angeblich sogar Herzschrittmacher zum Stillstand bringen kann. Viele Anwohner organisieren sich in Bürgerinitiativen wie zum Beispiel dem Verein "Pro Erdkabel" im Harzvorland. Sie wehren sich gegen die 70 Meter hohen Masten in der Landschaft und fordern die unterirdische Verlegung der Leitungen. Eine Reportage von Claudia Laszczak. | 15.5.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 7 | CleanVideoChina in der Warteschleife - Berlins neuer Großflughafen | Vor vier Jahren kam die chinesische Hainan Airline nach Berlin und eröffnete eine direkte Flugverbindung zwischen Peking und der deutschen Hauptstadt. Mit der Eröffnung des Großflughafens "Willy Brandt" sollte die Route ausgebaut werden. Aber die für Anfang Juni geplante feierliche Einweihung ist eben gerade auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Hainan Air ist verstimmt. Eigentlich wollten in diesem Sommer hunderte Chinesen die deutsche Hauptstadt und über Berlin hinaus ganz Europa besuchen. Denn die Fluglinie will von Berlin aus den europäischen Markt erschließen. Dabei setzt Shi Zhiwei, der Geschäftsführer von Hainan-Deutschland, auch auf die bereits bestehende Kooperation mit Air Berlin. Neben der politischen und wirtschaftlichen Relevanz der direkten Flugverbindung zwischen den beiden Hauptstädten, setzt Shi Zhiwei vor allem auf den wachsenden chinesischen Tourismus. Denn Berlin steht bei vielen Chinesen als Reiseziel ganz oben auf der Wunschliste. Hagen Tober. | 15.5.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 8 | CleanVideoBürgerproteste - ein Problem für die deutsche Wirtschaft? | Wenn Unternehmen in Deutschland Großprojekte planen, müssen sie immer öfter mit Widerstand rechnen. Mündige Bürger fordern ihre Rechte ein, deshalb ist es wichtig, bei der Planung großer Infrastrukturmaßnahmen rechtzeitig für Transparenz zu sorgen, sagt unser Studiogast Tilman Brück vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung. | 15.5.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 9 | CleanVideoLipp-System - Deutsche Umwelttechnologie für Japan | Mit Biogasanlagen auf Erfolgskurs: Das baden-württembergische Familienunternehmen Lipp ist schon längst ein Global Player, auch in Japan ist die Firma erfolgreich - und liegt damit voll im Trend. Gerade wird Tepco, die Betreiberfirma des Katastrophenkraftwerks Fukushima, verstaatlicht. Ein Jahr nach dem Unglück sind in Japan Erneuerbare Energien gefragter als je zuvor. Die Idee ist jetzt schon ein paar Jahrzehnte alt: während der Ölkrise in den 70ern kam Firmengründer Xaver Lipp eine bahnbrechende Idee zur Konstruktion von Biogasanlagen. Die Umwelttechnologie wurde daraufhin zum wichtigen Bestandteil des Familienbetriebs. Seit der Gründung vor über 50 Jahren haben die Tüftler der Familie Lipp mehr als 170 Patente angemeldet und dafür zahlreiche Preise gewonnen. Seit 20 Jahren ist das Unternehmen auch in Asien vertreten, um die Geschäfte kümmert sich hier die Enkelin des Firmengründers. Sie selbst hat mehrere Jahre mit ihrer Familie in Japan gelebt - und ist so vertraut mit den kulturellen Besonderheiten. Im japanischen Sendai, nördlich von Tokio, wurde nun die zweite Biogasanlage gebaut, ein 20 Millionen Euro Projekt. Die Anlage ist inzwischen sogar zum Vorzeigeobjekt geworden. Unser Reporter Michael Hyngar hat sich alles angeschaut. | 15.5.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 10 | CleanVideoEuropa zittert - Nach den Wahlen in Frankreich und Griechenland | Nie wurden Wahlen in Europa mit mehr Aufmerksamkeit verfolgt, als jetzt die Wahlen in Frankreich und Griechenland. Es sind Schicksalswahlen für den Euro: Hält der Fiskalpakt? Bleibt es bei den Sparprogrammen? Und was ändert sich an der Wirtschaftspolitik in den Staaten Frankreich und Griechenland selbst? Tatsache ist: in beiden Ländern sind die amtierenden Politiker vor allem wegen ihrer Wirtschaftspolitik abgewählt worden. Unser Reporter Dan Hirschfeld kennt die Zahlen: Er zeigt die Lage auf dem Arbeitsmarkt der beiden Staaten, Trends bei der Neuverschuldung und die erwarteten Wachstumsraten. | 8.5.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 11 | CleanVideoContall - Containerproduktion in Frauenhand | Frauen sind in Führungspositionen nach wie vor unterrepräsentiert. In der deutschen Stahlindustrie sind Eigentümerinnen sogar wahre Exoten. Bettina und Jana Kretschmer haben deshalb eine Vorbildfunktion: In ihrem mittelständischen Unternehmen Contall bauen sie Container. Vor acht Jahren übernahm Bettina Kretschmer das Unternehmen Contall. Die Firma in der ostdeutschen Provinz hat sich auf den Bau von Containern spezialisiert. Seitdem wuchs das Unternehmen rasant. Die studierte Betriebswirtin konnte sich erfolgreich in einer Männerdomäne durchsetzen. Inzwischen ist auch ihre Tochter in das Unternehmen eingestiegen: Jana Kretschmer leitet die Marketingabteilung und könnte eines Tages die Firma übernehmen. "Made in Germany" hat die beiden in ihrem Unternehmen in Zörbig, in der Nähe von Leipzig besucht. Unser Reporter Miltiades Arsenopoulos hat einen Tag lang hinter die Kulissen von Contall geblickt und ist dem Erfolgsgeheimnis der beiden Unternehmerinnen auf der Spur gewesen. | 8.5.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 12 | CleanVideoLettland - junge Fachkräfte verlassen das Land | Einst galt Lettland als wirtschaftliche Lokomotive im Baltikum. Doch die internationale Wirtschaftskrise hat dem Land extrem geschadet. Bis vor kurzem lag das Wachstum noch bei mehr als 8 Prozent. In diesem Jahr werden es vermutlich nur noch 3 Prozent sein - zu wenig um das Lebensniveau der Bevölkerung nachhaltig zu heben. Besonders die gut ausgebildeten jungen Leute suchen ihr Heil im Ausland. In dem einstigen Boomland ist Ernüchterung eingetreten. Viele Letten haben sich mit Privatkrediten überschuldet, die Betriebe zahlen niedrige Löhne und exportieren zu wenig. Die Konsequenz: Viele junge Letten mit einer gute Schulbildung wandern aus. Das 2,1 Millionen Volk hat nach neusten Berechnungen in den letzten Jahren mehr als 200.000 Einwohner durch Auswandern verloren. Ein enormer Aderlass, der die wirtschaftliche Erholung gefährdet. Lettland braucht mehr Wachstum, um schneller das Lebensniveau westlicher Länder zu erreichen. Eine Reportage von Karl Harenbrock. | 8.5.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 13 | CleanVideoWie geht es weiter mit der Eurozone? | In Frankreich und Griechenland haben die Wähler ihren Unmut über die Europa-Politik klar zum Ausdruck gebracht. Was sind die Konsequenzen der Wahl? Ist der Zusammenhalt der Eurozone gefährdet? Darüber sprechen wir mit unserem Studiogast Ferdinand Fichtner vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung. | 8.5.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 14 | CleanVideoHandmade in Germany: Ballonbauer Schroeder aus Schweich | Rund 1200 Quadratmeter - so groß ist die Hülle eines Heißluftballons. In der Näherei des Ballonherstellers Schroeder werden die Nylon- oder Polyesterstreifen zusammengefügt. Auch die Brenner und Körbe produziert der Familienbetrieb selbst. Dann kommt der große Moment - das Aufrichten des fertigen Ballons. "Made in Germany" ist für die Serie "Handmade" dabei. Ein einfacher Heißluftballon ist für ab 40.000 Euro zu haben, oft schwebt er als Werbeträger am Himmel. Die Firma Schroeder exportiert die Ballone weltweit und stellt viele Spezialanfertigungen her - so werden bereits Hüllen mit den Gesichtern von Königen oder in der Form von Biergläsern hergestellt. Der zweite große Absatzmarkt ist der Ballonsport: Deutschland ist mit 1300 ausgebildeten Piloten Europas größte Ballonfahrernation. Eine Reportage von Marion Hütter. | 8.5.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 15 | CleanVideoDeutschland als Magnet für Arbeitskräfte aus ganz Europa | Mit unserem Studiogast, dem Start-Up Unternehmer Ijad Madisch, sprechen wir über die Jobperspektiven junger Menschen. Er selbst hat ein Facebook für Wissenschaftler gegründet und beschäftigt mittlerweile 100 junge Leute, darunter viele Spanier, Skandinavier und Italiener. | 1.5.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 16 | CleanVideoEs geht auch anders - Existenzgründer in Berlin | Die Arbeitswelt der jungen Generation hat sich verändert, das klassische Büro hat ausgedient - zumindest im Betahaus Berlin. Selbständige finden hier Arbeitsplätze auf Zeit in Gemeinschaftsräumen mit anderen Kreativen des digitalen Zeitalters. "Coworking" nennt sich das. Die Idee: Gemeinsam arbeiten und sich austauschen. Hier kommen junge Menschen aus ganz Europa zusammen. Im Betahaus Berlin arbeiten rund 200 junge Freiberufler auf 2000qm. Vom Architekten, über den Programmierer bis hin zum Anwalt und Journalisten sind alle Berufe vertreten. Selbständige aus allen Teilen der Welt zieht es nach Berlin. Oft brauchen sie nicht mehr als einen Laptop zum Arbeiten. Coworking Spaces bieten ihnen das richtige Arbeitsumfeld. Anja Kimmig hat einige von ihnen getroffen. Die Wirtschaftswissenschaftlerin Daiana Bassi kommt aus Italien und betreibt im Betahaus nun Marktforschung für ein neu gegründetes Berliner Start-Up. Ihre Jobchancen in Italien sieht sie kritisch. Auch der Grieche Vassilios Bartzokas ist vor zwei Monaten vom krisengeschüttelten Athen nach Berlin gezogen und hat sein eigenes Start-Up gegründet. Die Krise begreift er auch als Chance. Inzwischen gibt es auch Betahäuser in Köln und Hamburg. In Barcelona und Sofia sind weitere geplant. | 1.5.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 17 | CleanVideoLehrlingsmangel in Deutschland - Hilfe aus dem Nachbarland | Früher bewarben sich Lehrlinge bei Firmen - jetzt ist es manchmal umgekehrt. Besonders mittelständische Betriebe abseits der deutschen Großstädte klagen über Mangel an qualifizierten Bewerbern, sie spüren den demographischen Wandel und die Konkurrenz der großen Konzerne. Hier hilft die Cottbusser Handwerkskammer: mit Bewerbern aus dem Nachbarland Polen. Während in anderen europäischen Ländern die Jugendarbeitslosigkeit steigt, ist das Problem in Deutschland ein anderes: rund 75 000 Lehrstellen konnten im letzten Jahr nicht besetzt werden, weil geeignete Bewerber fehlten, schätzt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag. Um die freien Stellen zu besetzen kooperiert die Handwerkskammer Cottbus mit einer polnischen Schule, die nun Deutschkurse zur Vorbereitung auf die Ausbildung in Deutschland anbietet. Marion Hütter hat mit den Schülern gesprochen und einen polnischen Auszubildenen in einem deutschen Betrieb getroffen - ein Berufstart zwischen Hoffnung und Heimweh. | 1.5.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 18 | CleanVideoAbwanderung verhindern - Wie Venedig seine Hochschulabsolventen halten will | Die schönste Stadt der Welt, gutes Essen, dolce vita - warum sollte jemand Venedig verlassen wollen? Drei von vier Hochschulabgängern in Italien wollen auswandern. Zuhause gibt es für sie kaum Jobs, nicht mal im Norden, dem Wirtschaftsmotor Italiens. Was tun die Unis und die Unternehmen in der Region Venedig dagegen? In Venedig kann man Architektur und Design, Wirtschafts- und Geisteswissenschaften studieren. Und die Unis haben keinen schlechten Ruf. Dennoch wollen auch hier 75 Prozent der Absolventen das Land verlassen, weil die Wirtschaftskrise die strukturellen Probleme des italienischen Arbeitsmarktes noch verschärft. Die Einstiegsgehälter für Jungakademiker liegen weit unter EU-Durchschnitt und die wenigen Jobs werden „unter der Hand“ vergeben. Joachim Eggers begleitete drei Studenten, die es dennoch versuchen und zeigt, wie sie dabei von den Unis und regionalen Unternehmen unterstützt werden. | 1.5.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 19 | CleanVideoLa generación perdida? Die verlorene Generation? | Spanien hält einen traurigen Rekord: Gut die Hälfte aller Jugendlichen sind arbeitslos. "La generación perdida", die verlorene Generation nennen die Spanier selbst diesen Trend. Uni-Absolventen hangeln sich von Praktikum zu Praktikum, Ingenieure verlassen das Land und Schulabgänger bewerben sich erfolglos auf hunderte Stellen. In Südspanien, wo die Arbeitslosigkeit am größten ist, organisieren die jungen Arbeitslosen Proteste. Francisco Jurado ist einer der Aktiven der Bewegung „Democracia Real Ya“ (Echte Demokratie jetzt). Der junge Jurist aus Sevilla findet seit seinem Studienabschluss keine Stelle und hat sich deshalb mit anderen aus seinem Jahrgang zusammengetan. Gemeinsam organisieren sie seit letztem Jahr Proteste gegen die Banken und das Sparpaket der spanischen Regierung. Von ihrer Wohngemeinschaft aus vernetzen sie sich per Internet landesweit und bereiten neue Aktionen in Sevilla vor. Julia Henrichmann hat bei den jungen Menschen nachgefragt: Wie sehen sie ihre eigenen Perspektiven? | 1.5.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 20 | CleanVideoWie schlagen sich die europäischen Krisenländer? | Ist Irland auf einem guten Weg und wie kann Spanien aus der Krise kommen? Mit Thomas Straubhaar vom Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI) sprechen wir über die schwelende Euro-Krise und mögliche Auswege. | 24.4.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 21 | CleanVideoDer freie Trader - spekulieren auf eigene Rechnung | An den Weltfinanzmärkten auf eigene Rechnung spekulieren, nur mit eigenem Geld? Kann man davon leben? Auf Aktien, Zertifikate, Anleihen, frei von zu Hause aus und ständig nur auf eigenes Risiko? So wie einst George Soros oder Warren Buffett oder Andre Kostolany in ihren Anfängen? Man kann! Etwa 1000 Deutsche sitzen täglich am Rechner und überlegen sich morgens, mit welcher Anlageidee sie den Tag bestreiten. Man nennt sie "Trader auf eigene Rechnung". Alexander Hirsekorn aus Saarbrücken hat vor 15 Jahren als Student begonnen, die Finanzmärkte zu seinem Lebensunterhalt zu machen. Ohne Fondsmanager, ohne Bankberater im Rücken. Er hat Lehrgeld zahlen müssen, besonders als die Dotcom-Blase 2000 platzte. Die Finanzkrise 2008 hat ihn dann nicht mehr überrascht. Da wusste er schon, wie man Geld verdient, während die Masse einbüßt. Axel Dreyer hat den freien Trader getroffen. Mit der Gier des Spekulanten hat sein Lebensentwurf wenig zu tun. Er spekuliert mit eigenem Geld und kann sich Gier gar nicht leisten. Schließlich ist er Familienvater. | 24.4.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 22 | CleanVideoHandmade: Strandkörbe aus Familienhand | 1772 gründete die Familie Eggers einen Handwerksbetrieb zur Herstellung von Korbwaren. Heute 240 Jahre später existiert der Familienbetrieb immer noch. Eggers gehört zu den wenigen Strandkorbherstellern, die es noch in Deutschland gibt. Rund 4000 Strandkörbe verlassen jährlich die Fabrik. Zwar übernehmen das Sägen der Korbgerüste inzwischen Maschinen, geflochten werden die Strandkörbe aber wie seit eh und je von Hand. Hagen Tober war bei Eggers in Mölln, nahe der deutschen Ostseeküste. Das Unternehmen gehört zu den ältesten Familienbetrieben in Deutschland. Die Korbmacherei blickt in eine gute Zukunft, der Nachwuchs steht bereit und die Nachfrage nach handgemachten Strandkörben steigt. | 24.4.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 23 | CleanVideoDie EU-Krisenländer - Hat Irland seine Hausaufgaben gemacht? | Irland war eines der ersten Opfer der europäischen Schuldenkrise und musste im September 2010 unter den Rettungsschirm von EU und IWF flüchteten. Dank harter Sparmaßnahmen hat sich das Land besser erholt als Griechenland oder Portugal. Doch die Probleme sind noch nicht beseitigt, denn die Arbeitslosigkeit ist hoch und die irische Wirtschaftsleistung schrumpft. Maßnahmen wie Lohnkürzungen im öffentlichen Sektor, Streichung von Sozialleistungen sowie die Erhöhung der Mehrwertsteuer von 21 auf 23 Prozent belasten die Bürger und den privaten Konsum. Die Prognose für dieses Jahr von 1,3 Prozent Wachstum musste die Regierung kassieren. Dabei hat sich Irland gegenüber den internationalen Geldgebern verpflichtet, seine Neuverschuldung im laufenden Jahr auf 8,6 Prozent der Wirtschaftsleistung zu drücken. Sonja Schock hat nachgefragt: Hat Irland seine Hausaufgaben sorgfältig gemacht oder ist das Land immer noch ein Risiko für Europa? | 24.4.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 24 | CleanVideoSozial für einen Tag - Harte Arbeit für den guten Zweck | Wie lässt sich das Gewissen der Besserverdienenden für soziale Zwecke anzapfen? Statt einfach nur Geld zu spenden, packen manche lieber selbst mit an. Die Münchener Initiative "Artists for Kids" bietet handfeste Arbeit mit Hacke und Spaten für's gute Gewissen. Für benachteiligte Großstadtkinder soll ein verlassener Bauernhof umgebaut werden. Nach dem Winter gilt es auch, den Garten herzurichten, Zäune zu setzen, Teiche und Komposthaufen anzulegen. Holger Trzeczak ist dabei, wenn die 70 Vertriebler der Münchener Paramount GmbH nach Weicht im Allgäu ausrücken und ein paar Stunden die Ärmel hochkrempeln. Mittags brutzelt der Grill, und abends ist man auch schon wieder zuhause. Helfen als Event, dem Teamgeist der Filmleute tut es gut, dem sozialen Gewissen auch. Eine Reportage über das amerikanische Prinzip "Charity" und wie es sich in Deutschland wandelt. | 24.4.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 25 | CleanVideoMit Klemmen zum Erfolg - Familienunternehmen Weidmüller | Ohne ihr Produkt läuft heutzutage gar nichts. Das Familienunternehmen Weidmüller stellt Anschlussklemmen und Steckverbindungen her. Die kleinen Teile aus Plastik oder Metall verbinden alle möglichen Kabel: Leitungen für Energie, Signale und Daten. Und damit sind die Klemmen unerlässlich in der Produktion von Autos, Maschinen oder etwa Windkraftanlagen. Gegründet wurde das Familienunternehmen Weidmüller vor 160 Jahren - damals als Textilproduzent. Später kamen Druckknöpfe dazu, die erste hauseigene "Verbindungstechnik". In Europa, Lateinamerika und Asien erwirtschafteten die 4000 Weidmüller-Mitarbeiter 2011 etwa 600 Mio. Euro Umsatz. Grit Hofmann war in Detmold bei dem Spezialisten für Klemm- und Steckverbindungen im Elektronikbereich. | 17.4.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 26 | CleanVideoÖkonomen aus aller Welt planen die Revolte | Scheitert der Euro, scheitert Europa und am Ende womöglich das Weltfinanzsystem? Die aktuellen Krisen erschüttern die Wirtschaftswissenschaften fundamental. Jetzt wollen die renommiertesten Ökonomen der Welt nichts Geringeres als ihre Lehre neu begründen. 300 kluge Köpfe und prominente Querdenker wie Jopseph Stiglitz diskutieren und debattieren in Berlin über die Zukunft ihrer Zunft. Einer der Redner ist der griechische Ökonomen Yanis Varoufakis. Der Athener will in einer Gesprächsrunde mit Großinvestor George Soros über die "Zukunft Europas" seine Ideen verteidigen: Die Euro-Zone kann sich wieder fangen, wenn Euro-Länder einen Teil ihrer Schulden an die EZB abgeben. Das wird nicht einfach. Carmen Meyer begleitet Yanis Varoufakis auf der Tagung des "Institute for New Economic Thinking (INET)". Ein Blick hinter die Kulissen. | 17.4.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 27 | CleanVideoZwischen Plagiat-Problemen und Fachkräftemangel | Mit Markus Taube vom Lehrstuhl für Ostasienwissenschaft der Universität Duisburg-Essen sprechen wir über die Schwierigkeiten, mit denen deutsche Unternehmen in China zu kämpfen haben. | 17.4.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 28 | CleanVideoKunstmarktboom - Berlin als Sprungbrett für junge Galeristen | Im Krisenjahr 2008 mit Kunst eine Existenz gründen, dazu gehörte damals viel Mut. Zwei junge Galeristen haben es gewagt und sich in Berlin selbständig gemacht. Mit ihrer Spezialisierung auf lateinamerikanische Kunst konnten sie sich in der jungen Berliner Kunstszene erfolgreich behaupten. Nach den Umsatzeinbrüchen der Krisenjahre wurden 2011 international wieder Rekordpreise für Kunst erzielt. Der Aufwärtstrend macht sich auch bei den Berliner Galeristen bemerkbar. Die richtigen Kunden und Künstler zu finden, spielt dabei eine wichtige Rolle. Am Standort Berlin ist viel internationales Publikum unterwegs, eine junge Kunstszene hat sich entwickelt, Künstler aus aller Welt haben sich hier niedergelassen. Sie zu entdecken und zu fördern - damit wollen die Galeristen ihr Geld verdienen. Ihr Ziel ist es, nach und nach die großen Kunstmessen in Asien und Lateinamerika zu erobern, um dort die Märkte zu erschließen. Anja Kimmig hat die beiden Galeristen und Künstler in Berlin getroffen. | 17.4.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 29 | CleanVideoChinaboom - Fachkräfte dringend gesucht | Fachkräftemangel, das ist nicht nur ein Thema in Deutschland. Auch in China gibt es einen großen Engpass bei der Rekrutierung von qualifizierten Mitarbeitern. Das bedroht das Wachstum vieler Firmen. Der deutsche Mittelständler Festo produziert schon lange in China. Nun will das Unternehmen auch die Ausbildung seiner chinesischen Mitarbeiter selbst in die Hand nehmen. In seinem Werk in Jinan baut Festo ein Training Center, um alle Mitarbeiter entsprechend den Anforderungen zu qualifizieren. Außerdem soll eine lokale Ausbildung nach dem Vorbild des deutschen Dualen Systems die Theorie mit der Praxis verzahnen. Festo verspricht sich dadurch einen Wettbewerbsvorteil. Allerdings kann niemand garantieren, dass die Mitarbeiter auch im Unternehmen bleiben, nachdem sie die hochwertige Ausbildung durchlaufen haben. Michael Wetzel mit einem Beitrag rund um Ausbildung und Mitarbeiterbindung in China. | 17.4.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 30 | CleanVideoVideokonferenz statt Dienstreise | Michael Klaas ist guter Dinge. Er ist Chef des IT-Ausrüsters KTN Telecom in Badingen im Schwabenland. Sein Geschäft sind Videokonferenzen, und die gelten als das nächste große Ding in der IT-Branche. Schon in den letzten drei Jahren sind laut dem Marktforschungsinstitut Gartner weltweit dadurch 2,1 Millionen Geschäftsreisen eingespart worden. Die Kostenersparnis durch die Anwendung der ausgefeilten Videokonferenz-Technologie scheint riesig. Pro Geschäftreise geben deutsche Unternehmen durchschnittlich 312 Euro aus - ein enormer Kostenfaktor. Da zahlt sich die Anschaffung eines solchen Systems sehr schnell aus. Der deutsche Markt wird bislang von amerikanischen Firmen dominiert, aber KNT Telecom hat 15 Prozent Anteil. Klaas wird von den Großen der Welt wie Cisco oder Polycom vor allem als Partner für den europäischen Markt gesucht. Gerade hat Klaas den mittelständischen Schuhhersteller Gabor mit einem Videokonferenz-System ausgestattet. Die Mitarbeiter können nun jederzeit mit den Filialchefs in Bosnien und Portugal in HD-Qualität sprechen. Ein Gefühl als befinde man sich im selben Raum. Eine Reportage von Holger Trzeczak. | 10.4.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 31 | CleanVideoBranche im Umbruch - wie geht es weiter mit der deutsche Solarindustrie? | Darüber sprechen wir mit unserem Studiogast Felix Christian Matthes vom Öko-Institut. | 10.4.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 32 | CleanVideoDas schwarze Gold der Lausitz – Die Renaissance der Braunkohle | In Deutschland ist die Energiewende beschlossene Sache. Aber der Anteil der heimischen Braunkohle an der Energieversorgung ist weiter immens. Mit rund 25 Prozent Marktanteil ist sie Stromlieferant Nummer eins. Der Stromerzeuger Vattenfall baut seine Braunkohlekraftwerke aus - wie das Kraftwerk Boxberg in der sächsischen Oberlausitz. Ökonomen sprechen von einer „Kohlerenaissance“ - für Umweltschützer ein Debakel. In Deutschland sollte die Energiewende doch endlich erneuerbare Energien auf den Vormarsch bringen. Nun aber wird die Lücke, die durch das Abschalten der Kernkraftwerke entsteht, vor allem durch Braunkohle aufgefüllt. Kohle gilt als der klimaschädlichste aller Brennstoffe. Der schwedische Energiekonzern Vattenfall hat allein im letzten Jahr 60 Millionen Tonnen Braunkohle aus seinen Tagebauen in der Lausitz geholt. Deutlich mehr als 2010. Die Menschen aus der Abbauregion sagen: Die Kohle gibt, die Kohle nimmt. Viele mussten mit ihren Häusern den gigantischen Baggern weichen. Aber die Braunkohle bringt viel Geld in die strukturschwache Region. Vattenfall hat gerade einen neuen Block im Kraftwerk Boxberg eingeweiht. Carmen Meyer. | 10.4.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 33 | CleanVideoKolumbien - das Singapur Südamerikas? | Kolumbien gilt als einer der stärksten Wachstumsmärkte in Lateinamerika. Das Land hat im letzten Jahr ein Freihandelsabkommen mit den USA geschlossen. Europäische Unternehmen wollen gegenüber der US-Konkurrenz nicht ins Hintertreffen geraten. Nun steht auch das seit langem geplante Handelsabkommen zwischen Kolumbien und der EU kurz vor dem Abschluss. Kolumbien will sich als Drehscheibe des internationalen Handels positionieren. Der große Vorteil des Landes: Kolumbien ist der einzige Staat in Südamerika, der Zugang zu zwei Weltmeeren hat. Außerdem liegt es am Ausgang des Panamakanals. Der Hafen von Cartagena an der Karibikküste wird stark ausgebaut, hier investiert auch der deutsche Logistik-Konzern Kühne&Nagel. Vor kurzem hat das Unternehmen ein neues Distributionszentrum eröffnet. Cartagena wird das "Singapur Südamerikas", prognostiziert der Landeschef von Kühne&Nagel. Eine Reportage von Michael Altenhenne. | 10.4.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 34 | CleanVideoDeutsche Solarindustrie unter Druck - die Angst geht um | Deutsche Solarindustrie in der Krise: die Branche leidet unter der Kürzung der Subventionen und dem Preiskampf mit der chinesischen Konkurrenz. Nach der Pleite von Q-Cells, dem einstigen Aushängeschild der Branche, liegen nun die Nerven blank. Wir besuchen zwei Solarmodulhersteller und fragen nach Strategien in der Krise. Ist die Branche ohne Subventionen überlebensfähig? Wir besuchen das Bitterfelder Unternehmen Sovello, eine Ex-Tochtergesellschaft der nun insolventen Q-Cells AG. Der Technologievorstand erklärt uns deren neues Wafer-Produktionsverfahren, mit dem sie teures Silizium einsparen können und so noch wettbewerbsfähig sind. Doch auch hier drängen Chinesen auf den Markt. Solarworld aus Freiberg setzt noch stärker auf den internationalen Vertrieb, da der europäische Markt eingebrochen ist. Außerdem bemüht das Unternehmen die Gerichte: Solarworld hat die chinesischen Wettbewerber in den USA wegen Dumping verklagt und bereitet auch in der EU eine entsprechende Klage vor. Eine Reportage von Marion Hütter. | 10.4.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 35 | CleanVideoFrauen in Führung - die Quotendiskussion | Nach wie vor sind Frauen in den Chefetagen der großen Firmen stark unterrepräsentiert. Der Frauenanteil in den Führungsetagen deutscher börsennotierter Unternehmen ist im letzten Jahr lediglich um 1,5 Prozent gestiegen. Um das Tempo zu erhöhen, diskutiert die Politik nun eine gesetzlich geregelte Frauenquote. "Frauen in die Aufsichtsräte" heißt ein Berliner Verein und der Name ist Programm. Mit Hilfe des "Women on Board" - Index streiten die FidAR-Mitglieder für die Frauenquote. Viele Unternehmer halten dagegen, gerade im Technologiebereich gäbe es gar nicht genügend hoch qualifizierte weibliche Fachkräfte, um eine Quote zu erfüllen. Marion Hütter spricht mit Befürworterinnen und Gegnern der Quote und fragt junge Ingeneurinnen, wie sie selbst ihre Chancen auf einen Chefsessel in einer Männerbranche sehen. | 3.4.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 36 | CleanVideoEinmal China und zurück | Von Küchenutensilien bis zum Kinderspielzeug, täglich umgeben uns im Haushalt Gegenstände, die lange Zeit fast ausschließlich in Fernost hergestellt wurden. Doch mittlerweile setzen immer mehr deutsche Unternehmer wieder auf "made in germany" und produzieren hierzulande oder im europäischen Ausland. Der Hintergrund: auch in China steigen die Löhne - jährlich um bis zu 20 Prozent. Der Familienunternehmer Alexander Fackelmann aus dem fränkischen Hersbruck lässt seit drei Monaten viele seiner Küchenartikel nicht mehr in China, sondern am Stammsitz in Deutschland produzieren. Gestiegene Lohn- und Transportkosten sowie Qualitätsmängel machen das Geschäft in China unattraktiv. Der Spielwarenhersteller Simba produziert mittlerweile fast die Hälfte seiner Produktpalette in Bayern und Frankreich. Geschäftsführer Michael Sieber meint: bei Spielwaren bevorzugen es die Käufer, dass die Produkte aus Europa kommen. Denn sie gelten als besser verarbeitet und sicherer. Eine Reportage von Julia Henrichmann | 3.4.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 37 | CleanVideoMehr Frauen in Chefetagen - Gesetzliche Quote oder Selbstregulierung der Unternehmen? | Darüber sprechen wir mit Marie-Christine Ostermann, Vorsitzende des Bundesverbandes Junger Unternehmer | 3.4.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 38 | CleanVideoAnders Wirtschaften: Aufbauarbeit mit Pfeffer | Pfeffer aus der kambodschanischen Provinz Kampot gilt als der beste der Welt und war früher aus der Haute Cuisine nicht wegzudenken. Doch unter der Herrschaft der Roten Khmer wurden die Plantagen zerstört. Nur langsam erholen sich die Anbaugebiete. Drei deutsche Jungunternehmer wollen helfen, die Rarität zurück ins kulinarische Rampenlicht zu bringen. In der Kölner Innenstadt gibt es seit Kurzem eine Pfefferboutique. Hier verkauft Sebastian Brimmers mit seinen zwei Geschäftspartnern den exklusiven Kampot-Pfeffer aus Kambodscha. Seine Kunden bezahlen für 30 Gramm fast 15 Euro! Die Pfeffer-Boutique wirbt nicht nur mit Qualität, sondern auch mit Vertrauen. Jedes Pfefferröhrchen trägt eine Nummer, anhand derer die Kunden den Weg zurück zum Farmer nach Kambodscha verfolgen können. Brimmers will nicht nur ein hochwertiges Produkt verkaufen, sondern auch die wirtschaftliche Aufbauarbeit unterstützen. So bietet er den Farmern langfristige Abnahmeverträge zu fairen Preisen. Eine Reportage von Kerstin Schweizer | 3.4.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 39 | CleanVideoMercedes in Ungarn - Investition gegen den Trend | Auch Ungarn macht wirtschaftlich schwere Zeiten durch. Da kommt die Eröffung eines neues Werkes des Stuttgarter Autobauer Mercedes wie gerufen. 800 Millionen Euro hat Mercedes investiert, damit in Ungarn die neue B-Klasse vom Band laufen kann. Aus dem 113.000 Einwohner zählenden Kecskemét wurde in den vergangenen zwei Jahren eine schwäbische Enklave. Die Immobilienpreise haben sich mehr als verdoppelt durch die zugereisten Spezialisten aus Stuttgart. Das lokale Arbeitsamt kann auf hunderte vermittelte Arbeitskräfte verweisen für das mehr als 2500 Arbeitsplätze umfassende neue Werk. Made in Germany-Reporter Frank Hofmann hat sich am neuen Mercedes-Standort in Kecskemét umgeschaut. | 3.4.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 40 | CleanVideoSchlecker - Massenentlassungen bei der Drogeriemarktkette | Tausende Menschen verlieren ihren Arbeitsplatz, weil bundesweit Filialen der insolventen Drogeriemarktkette Schlecker geschlossen werden. Rund 2200 Läden machen in diesem Monat zu. Dann stehen rund 11 000 Frauen auf der Straße. Für sie und ihre Familien eine Katastrophe. Made in Germany stellt mehrere dieser Frauen vor. Was halten sie von den sogenannten Transfergesellschaften, die ihre Arbeitslosigkeit abfedern sollen? Die gekündigten Schlecker-Frauen sollen ein halbes Jahr bis zu 80 Prozent ihres aktuellen Nettolohns bekommen. Außerdem sollen sie für neue Jobs fit gemacht werden. Einige Transfergesellschaften nehmen in diesen Tagen ihre Arbeit auf. Zum Beispiel in Karlsruhe. Dort kümmert sich das Unternehmen Peag-Transfer um 100 bis 140 Betroffene. Eine Reportage von Joachim Eggers | 27.3.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 41 | CleanVideoTourismus - die große Hoffnung der Griechen | Sie sind gebeutelt von Sparprogrammen und der Angst vor einer Pleite ihres Landes. Doch eine Hoffnung wollen die Griechen nicht aufgeben, dass in diesem Jahr wieder mehr Touristen ihr Land besuchen. Die Buchungszahlen für 2012 aber sind bei vielen deutschen Reiseveranstaltern um bis zu ein Drittel eingebrochen. Anastassios Ossipidis, ein Rundreisenspezialist aus Stuttgart, will das ändern. Er bietet seit Jahren Kulturreisen durch das Land an. Gerade ist er wieder unterwegs mit einer Gruppe deutscher Touristen zwischen Thessaloniki und Athen. Vor allem die Deutschen zögern im Augenblick bei Griechenlandreisen. Denn viele Deutsche haben Angst vor immer neuen Streiks, Demonstrationen und Unruhen. Zudem fühlen sie sich zurzeit dort nicht gerade willkommen - viele Medien in Griechenland machen Stimmung gegen die deutsche Bundesregierung. Und schließlich gilt auch die touristische Infrastruktur als veraltet. Doch wie viele andere Griechen, die in der Branche tätig sind, gibt Anastassios Ossipidis die Hoffnung nicht auf. Alexa Meyer hat ihn bei einer seiner Rundreisen begleitet. | 27.3.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 42 | CleanVideoFachkräftemangel - Ausländische Ärzte für deutsche Krankenhäuser | Fachkräftemangel ist auch in deutschen Krankenhäusern ein großes Thema. Gerade in ländlichen Regionen haben Kliniken Probleme offene Stellen zu besetzen. Das Rhön-Klinikum im bayerischen Bad Neustadt a. d. Saale hat dafür eine Lösung gefunden. Es macht ausländische Ärzte fit für den deutschen Krankenhausalltag. Insgesamt 10 Ärzte aus Rumänien, Lettland, Griechenland, Spanien und Mazedonien nehmen derzeit am sechsmonatigen Stipendienprogramm des Rhön Klinikums teil. Sie hospitieren auf den Stationen, haben Unterricht in Hygiene und Medikamentenlehre und lernen Deutsch. Alle sind ausgebildete Mediziner, doch die Arbeit in Deutschland stellt sie vor neue Herausforderungen. Haben sie die Ausbildung abgeschlossen, steht ihnen die Facharztausbildung am Klinikum offen. Vor 3 Jahren hat Bernd Griewing, Leiter der Neurologischen Klinik, das Programm gegen Ärztemangel ins Leben gerufen. 20 Mediziner bildet er inzwischen jährlich aus. Rund 80 Prozent der Stipendiaten bleiben danach am Rhön-Klinikum in Bad Neustadt. Die meisten Ärzte erwarten hier bessere Berufaussichten als in ihrem Heimatland. Eine Reportage von Anja Kimmig | 27.3.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 43 | CleanVideoAbwärtsspirale in Athen - wo ist die Perspektive für Griechenland? | Darüber sprechen wir mit Ansgar Belke. Er ist Direktor des Instituts für Betriebswirtschaft und Volkswirtschaft an der Universität Duisburg-Essen. | 27.3.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 44 | CleanVideoÖl und Benzin - Preisexplosion bei Kraftstoffen | Mit Dr. Ferdinand Fichtner vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) sprechen wir über die Auswirkungen der hohen Benzin- und Ölpreise auf die Konjunktur. | 20.3.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 45 | CleanVideoDavid gegen Goliath - Der Kampf der freien Tankstellen | Der Benzinpreis marschiert stramm in Richtung 2 Euro für den Liter. Noch nie war Tanken so teuer wie im März 2012. Im Gleichschritt erhöhen die marktbeherrschenden großen Tankstellenketten wie Aral oder Shell die Preise. Die freien Tankstellen halten dagegen, sie leiden jedoch unter dem offensichtlichen Ölkartell der Großen, die ihre Marktmacht hemmungslos ausnutzen.Die Freien Tankstellen in Deutschland haben einen Marktanteil von rund 30 Prozent und werden oft von kleinen oder mittelständischen Unternehmen betrieben. Das Benzin müssen die Freien bei den großen Raffinerien einkaufen, die in der Regel im Besitz eines globalen Ölkonzerns sind. Der Konkurrenz werfen die Freien vor, ihre Preise nicht offen zu legen und an den eigenen Tankstellen das Benzin unter dem Verkaufspreis anzubieten, weil sie an einer anderen Stelle der Wertschöpfungskette wie bei der Förderung oder der Verarbeitung schon verdient haben. Karl Harenbrock über einen Kampf David gegen Goliath. | 20.3.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 46 | CleanVideoAuf dem Weg zur Blase? - Gewerbeimmobilien boomen | Hohe Nachfrage, hohe Preise - Immobilienentwickler reiben sich die Hände. Es wird wieder gebaut in Deutschland und vor allem große Gewerbeimmobilien finden aus der Krise. Allerdings sind die Bedingungen härter geworden: Nur wer außerordentliche Bürogebäude in bester Geschäftslage zu bieten hat, findet auch eine finanzierende Bank. So wie das Projekt "Kö-Bogen" in Düsseldorf.Stefan Mühling gilt als Rock ’n’ Roller unter den Projektentwicklern. Erst 2007 machte er sich in Düsseldorf mit seiner Firma "die devoloper" selbstständig und gehört bereits zu den großen Spielern in der Branche. Mitten in der Krise stemmte er mal eben mit Star-Architekt Daniel Libeskind das Großprojekt "Kö-Bogen": 40.000 qm Geschossfläche, eine Investition von knapp 350 Millionen Euro. Der "Kö-Bogen" steht beispielhaft für einen Trend, denn der deutsche Büroimmobilienmarkt kennt gerade nur eine Richtung: bergauf. 2011 wurden Gewerbeimmobilien im Wert von 23 Milliarden Euro verkauft. Carmen Meyer über einen Markt, der fast schon wieder auf dem Weg zur Blase scheint. | 20.3.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 47 | CleanVideoTransrotor - Plattenspieler für die Ewigkeit | Jochen Räke liebt Musik. Für seine Leidenschaft lebt und arbeitet der Maschinenbauer. Seit 40 Jahren fertigt er kostbare Plattenspieler. Sie zählen zu den besten der Welt, weil sie technische Meisterwerke sind. In Bergisch Gladbach bauen 15 Mechaniker unter seiner Regie die Präzisionsgeräte, die der digitalen Welt trotzen. Die handgearbeiteten Liebhaberstücke können weit über 100 000 Euro kosten.Auf der Suche nach dem perfekten Klang müssen die Plattenspieler viele Tests bestehen bevor sie zum Kunden gehen. Gebaut werden die Liebhaberstücke nur aus hochwertigen Materialien wie Chrom, Glas, Edelstahl, Aluminium und Naturschiefer. Je nach Kundenwunsch stellt Räke Unikate zusammen, die er und sein Team manchmal über Jahre entwickelt haben. Der 71-jährige Maschinenbauer will seine eigenen Ideen immer mehr verfeinern, dafür lässt er sich auf Möbelmessen, in Museen und Kunstausstellungen inspirieren. So entsteht zeitloses Design und eine hochentwickelte Technik. Manche seiner Plattenspieler werden unter Liebhabern inzwischen für den doppelten Ursprungspreis gehandelt. Eine Reportage von Stephanie Drescher | 20.3.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 48 | CleanVideoTopverdiener - Managergehälter auf Rekordkurs | 2011 war für viele Unternehmen ein gutes Jahr und auch die Konzernchefs können zufrieden sein. Viele Topmanager verzeichneten einen enormen Gehaltssprung. Vorstände der DAX-Konzerne etwa verdienten im Schnitt 13 Prozent mehr als im Vorjahr. VW-Chef Winterkorn steigerte seine Bezüge sogar um 63 Prozent auf 17 Millionen Euro. Unternehmenserfolg hin oder her: Ist so eine Bezahlung zu rechtfertigen?Weltweit gönnen sich Unternehmenschefs Millionengagen während die Löhne der Angestellten weit weniger schnell wachsen. Ist das Lohngefüge aus dem Ruder gelaufen? Und müssten Manager, wenn sie sich am Erfolg beteiligen nicht auch für Verluste haften? Made in Germany-Reporterin Kerstin Schweizer fragt nach: Gute Leistung verdient gute Bezahlung ohne Limit, findet der Headhunter Michael Tippmann von der Unternehmensberatung Kienbaum. Der Wirtschaftsethiker Ulrich Thielemann hingegen spricht von einer Kultur der Gier. | 20.3.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 49 | CleanVideoAnkunft der Riesen - Kräne für Wilhelmshaven | Der Seetransport von Containern ist umso wirtschaftlicher, je mehr Einheiten pro Schiff transportiert werden. Dementsprechend sind immer größere Transportschiffe unterwegs. Die Giganten der Meere brauchen viel Platz zum Manövrieren und vor allem Häfen, die tief genug sind. Darauf reagiert der Hafen von Wilhelmshaven. Dort entsteht Deutschlands einziger tidenunabhängiger Tiefseehafen.Im August 2012 soll er fertig sein. Der neue Riesenhafen braucht auch neue Riesenkräne. Die kommen aus Shanghai und sollen einmal die Container von den Schiffen heben. Unsere Reporterin Grit Hofmann ist vor Ort, wenn die Kräne in Wilhelmshaven ankommen. Die letzten Schienen sind verlegt, die sogenannten Kranbahnbalken: auf ihnen werden die gigantischen Kran-Brücken verschoben. Die 80 Meter hohen Kräne selbst werden stehend auf den Schiffen von China nach Deutschland transportiert. Das macht jede Planung ungenau. Wenn sie dann endlich am Horizont über der Nordsee zu sehen sind, muss in Wilhelmshaven alles funktionieren. Die Riesen werden vom Transportschiff an Land gezogen, dann montiert und schließlich getestet. | 13.3.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 50 | CleanVideoFamilienunternehmen Bruns - Baumschule mit riesigen Bäumen | Im niedersächsischen Ort Bad Zwischenahn befindet sich die größte Baumschule Europas. Jan-Dieter Bruns leitet den 136 Jahre alten Familienbetrieb. Das Unternehmen ist auf den Verkauf alter Bäume spezialisiert. Das funktioniert nur, weil die Familie die Bäume jeweils für die nächste Generation heranzüchtet, von der sie dann verkauft werden. Sie sind das "stille Kapital" der Bruns. Manche Bäume werden bis zu 50 Jahre lang gehegt und gepflegt. Erst dann denkt Jan-Dieter Bruns daran, sie zu verkaufen. Ein solches Exemplar kann dann auch schon mal 30.000 Euro kosten. Die Bäume sind teilweise 20 Meter hoch und müssen mit Spezialtransportern verladen werden. Die Bäume so zu züchten, dass sie die Verpflanzung überleben, verlangt große gärtnerische Kenntnisse und die werden in der Familie Bruns von Generation zu Generation weiter gegeben. Getrimmt und gepflegt werden die Bäume von 300 Mitarbeitern. Sie erwirtschaften jährlich ca. 50 Millionen Euro Umsatz und exportieren in alle Welt. Christian Pricelius mit einem Beitrag aus der Made in Germany-Reihe "Familienunternehmen". | 13.3.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 51 | CleanVideoWieviel Lohn ist gerecht? - Staatsdiener wollen mehr | In ganz Deutschland warten in dieser Woche viele Menschen vergeblich auf Bus und Bahn und viele Eltern müssen umdisponieren, weil Kindertagesstätten geschlossen bleiben. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi will für die zwei Millionen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes eine Lohnerhöhung von 6,5 Prozent durchsetzen. Aber Bund und Kommunen klagen über leere Kassen.Die Stadt Hannover z.B. müsste für die Lohnerhöhung 22 Millionen Euro aufbringen. Auf der anderen Seite klagen die Bus- und Bahnfahrer, dass ihr Gehalt wegen der steigenden Mieten und Lebenshaltungskosten vorn und hinten nicht mehr reicht. Unterstützt werden sie dabei von Verdi, die in ganz Deutschland und auch in Hannover tageweise Warnstreiks organisiert. MiG-Reporterin Carmen Meyer begleitet die Proteste in der Messestadt, in der gerade die CeBit stattfindet. Sie trifft die Organisatoren des Streiks und Hannovers Bürgermeister, überraschte Messegäste und entschlossene Demonstranten. | 13.3.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 52 | CleanVideoAuf die Piste - Opel für die Welt | Keine leichten Zeiten für Opel: gerade erst hat die GM Tochter massive Verluste gemacht. Auch deshalb, weil Opel bislang fast ausschließlich in Europa verkauft und nicht auf den lukrativen Märkten in Asien und Lateinamerika. Der Exportstratege Michael Klaus am Opel Stammsitz will das ändern. Er kämpft mit seinem Team dafür, endlich in den asiatischen und lateinamerikanischen Markt einzusteigen.Michael Klaus hat in dieser Woche Autohändler aus Chile und Singapur zu Gast. Sie dürfen die neuen Modelle auf der Teststrecke fahren und sollen in ihren Ländern für Verkäufe sorgen. In Chile z.B. ist der Markt für deutsche Fahrzeuge noch kaum ausgeschöpft. Auch in Asien wollen die Rüsselsheimer mit neuen Kleinwagen punkten. Doch es gibt auch massive Probleme: hohe Transportkosten und Zölle erschweren den Export in die boomenden Wirtschaftsregionen. Eine Reportage von Julia Henrichmann. | 13.3.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 53 | CleanVideoMilliarden für Europa - Sparen zuhause? | Darüber sprechen wir in dieser Sendung mit unserem Studiogast Horst Löchel. Er ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Frankfurt School of Finance. | 13.3.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 54 | CleanVideoQ-Cells geht nach Japan | High Tech aus Deutschland ist nach der Atomkatastrophe in Japan gefragt. Zurzeit findet dort ein energiepolitisches Umdenken statt: Solar- und Windenergien werden vorangetrieben. Für die Solarfirma Q-Cells, die auf dem deutschen und europäischen Markt Schwierigkeiten hat, ergeben sich in Japan neue Chancen.Q-Cells aus Bitterfeld ist eines der führenden Photovoltaikunternehmen weltweit und in Deutschland Technologieführer. Weil die staatlichen Fördergelder gekürzt werden, haben es Solarunternehmen auf dem deutschen und europäischen Markt zur Zeit schwer. Aber in Japan hat Solartechnik aus Deutschland eine Chance und Q-Cells ist entschlossen, diese zu nutzen. Auf einigen privaten Dächern kann man bereits Solarmodule sehen. Zurzeit bemüht sich Q-Cells-Japan-Chef Steffen Studeny um Großaufträge und Vertriebspartner. Made in Germany-Reporterin Birgit Maaß hat ihn dabei begleitet. | 6.3.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 55 | CleanVideoHerzlich willkommen in Schwäbisch Hall | Über 10.000 Bewerbungen von portugiesischen Ingenieuren, Sozialarbeitern und Maschinenbauern hat Schwäbisch Hall in den letzten zwei Wochen erhalten. Nach einer Reise portugiesischer Journalisten ins Schwäbische werden die Deutschen von einer Bewerbungswelle aus dem krisengeschüttelten Portugal überrollt. Jetzt werden die ersten Bewerber in die baden-württembergische Kleinstadt eingeladen.Der Ventilatorenhersteller Ziehl-Abegg ist einer der Betriebe, die viele Arbeitsplätze für Ingenieure anbieten können. Erst im Dezember wurde ein tschechischer Kollege eingestellt, obwohl er kein Wort Deutsch spricht. Über hundert Portugiesen haben sich in den letzten Tagen beworben, die Firma freut sich über die große Resonanz. Neuankömmlinge will sie bei der Wohnungssuche und mit Sprachkursen unterstützen. Die ersten Portugiesen sind schon da: Maria Condido-Müller arbeitet als Stadtführerin in Schwäbisch Hall. Julia Henrichmann hat deutsche Unternehmer und portugiesische Bewerber getroffen. | 6.3.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 56 | CleanVideoSoftware für einen boomenden Markt - SAP in Sao Paulo | Für den deutschen Softwarekonzern SAP war 2011 das erfolgreichste Jahr der Firmengeschichte. Brasilien hat daran einen großen Anteil, denn für den Konzern ist das lateinamerikanische Land nach den USA und Deutschland der drittstärkste Markt. Brasilien gehört zu den am stärksten wachsenden Volkswirtschaften der Welt. Für die diesjährige CeBIT, die am 6. März beginnt, ist Brasilien Partnerland.Wir begleiten einen brasilianischen Software-Ingenieur in Sao Paulo, der mit 20 Millionen Einwohnern größten Metropole Lateinamerikas. SAP hat seine Filiale am Rand der Stadt. Von hier aus werden fast 4000 Kunden betreut, ein Drittel davon sind große Unternehmen. SAP hat auf dem brasilianischen Markt für Geschäftssoftware einen Marktanteil von 27 Prozent. Eine Reportage von Nikolaus Tarouquella und Joachim Eggers | 6.3.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 57 | CleanVideoDeutschland - Lateinamerika: Wirtschaftsbeziehungen mit Tradition und Zukunft | Mit Oliver Parche, Lateinamerika-Experte beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) sprechen wir über die Bedeutung lateinamerikanischer Märkte für deutsche Unternehmen. | 6.3.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 58 | CleanVideoDeutsche Industrie bangt um Rohstoffsicherheit | Der Bedarf an Rohstoffen nimmt in den Industriestaaten auf geradezu dramatische Weise zu. Vor allem die Seltenen Erden, über die China fast monopolartig verfügt, sind für hochtechnologische Produkte wichtig. Deutschland erschließt derzeit strategische Partnerschaften mit Kasachstan und der Mongolei. Derweil nutzen Rohstoffhändler ihre guten Kontakte zu chinesischen Lieferanten.Edelmetalle und seltenen Erden sind in den vergangenen Jahren im Preis drastisch gestiegen. Dennoch finden Rohstofflieferanten wie das Frankfurter Unternehmen Tradium immer neue Abnehmer. Schließlich finden die Rohstoffe Verwendung in Elektromotoren, Handys, Batterien, in Zahnfüllungen oder in Magneten, wie sie etwa in Windkrafträdern benötigt werden. Privatanleger können Edelmetalle und Rohstoffe bei Tradium einlagern. Der Konzern Heraeus geht einen anderen Weg, um die begehrten Metalle zu gewinnen: Recycling. Das Geschäft läuft gut, Heraeus nimmt in Kürze weitere Anlagen zur Rohstoffgewinnung in Betrieb. Eine Reportage von Sascha Quaiser | 6.3.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 59 | CleanVideoOhne Chance? - Die Perspektiven älterer Arbeitnehmer | Die Rente mit 67 ist in aller Munde. Bis 2029 wird das Rentenalter schrittweise erhöht. Doch schon heute landen viele Arbeitnehmer über 50 Jahre auf dem Abstellgleis, sind überdurchschnittlich oft arbeitslos. Altersdiskriminierung haben schon viele Deutsche erlebt, auch die 59jährige Hilda Neidhard.Vor 11 Jahren fängt sie als SAP-Beraterin bei einem weltweit führenden IT-Unternehmen in München an. Es ist ein Bereich, in dem viele junge Leute arbeiten. Das bekommt sie zu spüren, als sie einen neuen Chef bekommt. Große Beratungsprojekte sind für sie am diesem Zeitpunkt passé und der Chef sagt ihr ins Gesicht, dass er keine Leute über 50 haben möchte. Hilda Neidhard fängt an Bewerbungen zu schreiben - doch ohne Erfolg. Sie ist kurz davor aufzugeben, da wird eine Headhunterin auf sie aufmerksam. Sie vermittelt ihr einen Job bei der Telekom-Sparte T-Systems. Dort fängt Hilda Neidhard im Oktober 2011 als Senior-Consultant im Bereich Finanzen an. Mit fast 60 Jahren hat sie den Job gefunden, der zu ihr passt. Eine Erfolgsgeschichte mit Hindernissen von Anja Kimmig. | 28.2.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 60 | CleanVideoGreat Wall - Chinesen eröffnen erste Autofabrik in Europa | Der chinesische Autobauer Great Wall will mit einem neuen Werk in Bulgarien auf dem europäischen Automarkt Fuss fassen. Die in China vorgefertigten Teile sollen in der bulgarischen Stadt Lowetsch montiert werden. Das Werk hat eine Kapazität von 50.000 Autos pro Jahr.Die Fahrzeuge sollen zuerst in Bulgarien und in die Nachbarländer verkauft werden - später dann auch nach Westeuropa und letztendlich nach Deutschland. Mit dem Start des chinesischen Autowerkes in Bulgarien laufen zum ersten Mal chinesische Autos in Europa vom Band. Bislang kauften chinesische Hersteller vor allen Dingen angeschlagene Autohersteller in Europa auf, wie zum Beispiel Volvo. Der Neubau eines eigenen Montagewerkes läutet offenbar eine neue Strategie der chinesischen Autohersteller ein direkt auf dem europäischen Markt mit eigenen Automodellen präsent zu sein. Eine Reportage von Karl Harenbrock. | 28.2.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 61 | CleanVideoDie Griechen kommen - Auf Arbeitssuche in Deutschland | Viele Griechen haben aufgrund der Finanzmisere ihrer berufliche Perspektive verloren. Besonders die junge Generation leidet unter der hohen Jugendarbeitslosigkeit. Allein im ersten Halbjahr 2011 wanderten fast 9000 Griechen nach Deutschland ein - doppelt so viele wie vor der Krise. Viele kommen wegen der preiswerten Mieten und des reichen Kulturlebens nach Berlin.Dort treffen sie auf wirtschaftlich erfolgreiche Landsleute. Griechische Unternehmen bekommen unzählige Bewerbungen. Das Problem: viele der Arbeitssuchenden sprechen nicht genug deutsch. Die griechische Opernsängerin Elpiniki Zervou fand ein Engagement an der Neuköllner Oper. Sie möchte gerne in Deutschland bleiben. MIG-Reporterin Marion Hütter schaut sich um in der griechischen Community in Berlin. | 28.2.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 62 | CleanVideoHandmade in Germany - Sudhaus Schlösser | Ein Zahlenradschloss aus 37 Teilen in nur 2 Minuten per Hand zusammenbauen - bei Sudhaus kein Problem. Das Unternehmen im westfälischen Iserlohn ist eine Manufaktur im besten Sinne. Seit 1844 existiert die Firma, und noch heute wird Azubis vor allem Handfertigkeit beigebracht.Mit Steigbügeln und Beschlägen für Kutschen fing es an, heute werden Schlösser und Schließsysteme für Koffer, Mülltonnen, Fenster, Möbel und Autos hergestellt. Handarbeit ist vor allem für individuelle Kundenwünsche wichtig. Sudhaus besetzt eine Nische im Hochpreissegment. Die Auftragsbücher sind voll bei 25 Millionen € Umsatz im Jahr. Vor 3 Jahren noch war Sudhaus vielen Käufern zu teuer. Doch inzwischen wollen die Kunden wieder Design, Funktionalität, Innovation und Qualität. Außerdem sind auch Retroschlösser wieder gefragt. Zum Glück ist das alte Wissen noch da. Denn viele der knapp 200 Mitarbeiter arbeiten seit 40 Jahren im Unternehmen. Und mit ihnen die Werkzeuge von einst. Und falls doch mal eines fehlt - man weiß bei Sudhaus, wie man Werkzeuge selber baut. Und zwar von Hand. MIG-Reporter Holger Trzeczak hat den Handwerkern auf die Finger geschaut. | 28.2.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 63 | CleanVideoLänger Arbeiten - Der demografische Wandel auf dem Arbeitsmarkt | Im Gespräch: Hilmar Schneider, vom Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit (IZA). Wir sprechen mit unserem Gast über den deutschen Arbeitsmarkt und die Situation älterer Arbeitnehmer. | 28.2.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 64 | CleanVideoGrünes Bottrop - Modell für die Energiewende | Den Energieverbrauch um die Hälfte senken und so Umwelt und Klima schützen - das ist ein ehrgeiziges Ziel. Besonders, wenn es dabei nicht um einen einzelnen Haushalt geht, sondern um eine ganze Region. Bottrop hat sich das vorgenommen und will in den kommenden zehn Jahren 50% Energie einsparen - mehr als 50 Unternehmen und unzählige Privatleute machen mit.Die Idee, sich mit dem Projekt "Innovation City Ruhr" als Modellregion auch international einen Namen als "Grüne Energiespar-Region" zu machen, hat handfeste Vorteile: Der Privatmann spart Geld. Energieintensive Unternehmen werden durch das Projekt dank sinkender Kosten wettbewerbsfähiger. Und die Region, die früher für Kohle und Stahl bekannt war, gibt sich ein neues, modernes Gesicht. Das macht Bottrop attraktiv für Investoren und Familien. Aber das Ziel, innerhalb von zehn Jahren den Verbrauch um ganze 50% zu senken, ist sehr ehrgeizig. Made in Germany-Reporter Dan Hirschfeld hat sich in Unternehmen, Verwaltung und in Privathaushalten umgesehen und nachgefragt, ob dies auch realistisch ist. | 21.2.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 65 | CleanVideoLockruf aus dem Osten - Deutsche Gastarbeiter in Polen | Zuerst war die Angst groß. Mit dem Beitritt Polens in die EU befürchteten viele, billige Arbeitsnehmer aus dem Nachbarland könnten auf den deutschen Arbeitsmarkt drängen. Aber es kam ganz anders. Der wirtschaftliche Aufschwung Polens lockt heute ausländische Arbeitskräfte ins Land. 2010 sind über 9000 Deutsche nach Polen ausgewandert.Die großen Städte haben eine sehr geringe Arbeitslosigkeit. In Warschau spricht man sogar von Vollbeschäftigung. In Breslau und Posen liegt die Arbeitslosenquote bei 3%. Das Bruttoinlandsprodukt ist 2011 um über 4 Prozent gewachsen. Das macht Polen für die deutschen Arbeitskräfte attraktiv. Aber mangelnde Sprachkenntnisse und die schwerfällige Bürokratie machen es den Ausländern nicht leicht. Wir begleiten einen Architekten und einen Koch in Warschau. Marta Grudzinska fragt bei den deutschen Fachkräften nach, warum sie in den Osten gegangen sind und wie ihnen das Leben und Geldverdienen dort gefällt. | 21.2.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 66 | CleanVideoBlackout-Gefahr - Wie sicher ist die Energieversorgung? | "Die Energiewende ist eine Herkulesaufgabe", sagen vor allem die Unternehmen, die für ihre Produktion viel Strom verbrauchen. Zum Beispiel der Hamburger Kupferproduzent Aurubis oder das Chemieunternehmen Worlée. Sie brauchen für ihre Produktion eine stabile Spannung: Jede kleine Störung im Stromnetz kann die Herstellung des Kupfers oder der Lacke und Farben stoppen.Deshalb haben die Unternehmen vorgesorgt: Aurubis hat investiert und für 1,5 Mio. Euro Notstromgeneratoren gekauft. Der Mittelständler Worlée hat extra einen Energie-Ingenieur eingestellt und versucht seine Stromversorgung über eine eigene Biogasanlage abzusichern. Beide Unternehmen befinden sich im Großraum Hamburg. Hier gilt die Energieversorgung als besonderes gefährdet, da drei von vier Atomkraftwerken stillgelegt wurden. Den fehlenden Strom bringen nun großteils Solar- und Windenergie ein. Doch deren Leistung ist schwankend - gerade im Winter: ein Unsicherheitsfaktor vor allem für die energieintensiven Unternehmen. Eine Reportage von Grit Hofmann. | 21.2.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 67 | CleanVideoRund ums Baby - Familienunternehmen Hipp | Mit Zwiebackmehl hat 1899 alles angefangen. Konditor Joseph Hipp stellte daraus Säuglingsnahrung für seine Kinder her. Es war ein Erfolgsrezept, vor allem für Sohn Georg. Er machte sich mit dem Rezept des Vaters selbstständig und baute eine eigene Firma für Babykost auf. Heute führen Enkel Claus Hipp und seine beiden Brüder ein Unternehmen mit 2500 Mitarbeitern.Das Unternehmen Hipp verkauft ausschließlich Produkte in Bioqualität. Schon Georg Hipp setzte auf Obst- und Gemüseanbau ohne Chemie. Ab 1956 stellte er den familieneigenen Bauernhof in Pfaffenhofen auf biologischen Landbau um. Zeitgleich begann er mit der industriellen Fertigung von Kindernahrung. Die ersten Gemüse-Menüs für Kinder kamen ins Sortiment. Nach und nach wurde das Angebot immer größer: von Säften über Fleischgerichte, von Kinderdesserts bis zum Vollkornbrei. 6000 Biobauern liefern Obst, Gemüse, Milch und Fleisch. Das Unternehmen Hipp gilt heute als weltweit größter Verarbeiter von organisch-biologischen Rohstoffen. Eine Reportage von Anja Kimmig. | 21.2.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 68 | CleanVideoStabile Stromversorgung? - Der Energiemarkt in Deutschland | Unser Studiogast Claudia Kemfert, Energieexpertin vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) spricht über die Energiewende in Deutschland: Wie stabil ist die Versorgungssituation? | 21.2.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 69 | CleanVideoLohnsteigerung - Wie entwickeln sich die Gehälter in Deutschland? | Über Tarifverhandlungen und Lohnforderungen sprechen wir mit dem Bankenexperten Hans-Peter Burghof von der Universität Hohenheim. | 14.2.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 70 | CleanVideoIn der Oberpflalz boomt es - Regensburg hängt alle ab | Nicht Hamburg, nicht München, sondern Regensburg liegt bei einem aktuellen Städte-Ranking vorn. Die Stadt in der Oberpfalz wuchs 2011 stärker als alle anderen Städte in Deutschland und auch 2012 wird das wohl nicht anders sein. Regensburg ist ein wichtiger Produktions- und auch Traditionsstandort. Die Mischung macht es.Das Bad Homburger Forschungsinstitut Feri hat bundesweit die 60 wichtigsten Kommunen analysiert. Verglichen wurde das Wachstumspotential der Städte. Danach liegen hinter Regensburg die Städte Jena und Stuttgart. Regensburg glänzt mit den Industriezweigen Fahrzeug und Elektro. Wichtigster Arbeitgeber der Region ist BMW. Aber auch die Ansiedlungspolitik fruchtet. Immer mehr Software- und Biotechnologieunternehmen kommen in die Stadt. Der Kämmerer verzeichnet die höchsten Gewerbeeinnahmen aller Zeiten. Made in Germany-Reporterin Carmen Meyer ist auf den Spuren des Erfolgs der bayerischen Stadt. | 14.2.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 71 | CleanVideoTarifrunde 2012 - Metallgewerkschafter forderern mehr Lohn | Im März beginnen die Tarifverhandlungen in der Metallindustrie. Die Gewerkschaft IG-Metall fordert 6,5 Prozent mehr Lohn für die Arbeiter. Die Geschäfte der deutschen Unternehmen laufen gut, so das Argument der Gewerkschafter. Doch ist es angebracht, mitten in der Eurokrise saftige Lohnerhöhungen zu fordern?Das Unternehmen König Metall in Gaggenau ist ein typischer Vertreter des deutschen Mittelstands. 600 Mitarbeiter fertigen Teile für die Automobilindustrie. Einer von ihnen ist der Facharbeiter Nermin Rekic, der eine Stanzpresse bedient. Bei steigenden Lebenshaltungskosten muss der zweifache Vater von seinem Gehalt die Familie ernähren. Rekic hält eine Teilhabe am Unternehmensgewinn für angemessen, denn warum soll er zurückstecken, während andere in Deutschland immer reicher werden? Ganz anders sieht das sein Chef, Otmar Zwiebelhofer. Er sagt, nur durch Mäßigung bei den Lohnforderungen sind deutsche Produkte konkurrenzfähig und erfolgreich. Eine Reportage von Kerstin Schweizer. | 14.2.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 72 | CleanVideoRisikomanager - Beruf mit Zukunft in unsicheren Zeiten | Banken verlieren Milliarden mit riskanten Wertpapiergeschäften, Versicherungsgesellschaften müssen immer mehr Geld für Hochwasser- oder Sturmschäden ausgeben. Risikomanager sind deshalb gefragt. Wir schauen einem solchen Spezialisten bei der Allianz über die Schulter, erfahren, wie er die Strategie ganzer Geschäftsbereiche beeinflusst.Außerdem besuchen wir den einzigen Ausbildungsgang für Risikomanager in Deutschland. An der Münchener Ludwig-Maximilians-Universität lernen die Studenten, wie man Risiken nicht nur einschätzt, sondern auch die richtigen Schlüsse daraus zieht. Die Unternehmen reißen sich um die Absolventen, kann ihre Arbeit den Konzernen doch helfen, Millionen zu sparen. Der Risikomanager muss weit voraus denken. Das betrifft nicht nur den Einfluss von Klima- und Wetterveränderungen auf Versicherungen. Auch Turbulenzen an den Finanzmärkten können für ein Unternehmen gefährlich werden, etwa wenn es auf Fremdwährungen angewiesen ist. Eine Reportage von Dan Hirschfeld. | 14.2.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 73 | CleanVideoHohes Flutrisiko, niedrige Löhne - deutsche Unternehmer in Thailand | Der Produktionsstandort Thailand hat inzwischen über 500 deutsche Firmen angelockt. Neben niedrigen Löhnen zeigen sich jedoch auch Risiken: Bürokratie, Facharbeitermangel und die Gefahr von Überschwemmungen. Familienunternehmer Thomas Zimpfer zeigt, welche neuen Wege er gehen will, um sich künftig vor der alljährlichen Flut zu schützen.Deutschland und Thailand feiern in diesem Jahr das 150-jährige Bestehen ihrer diplomatischen Beziehungen. Dabei ist Deutschland für das aufstrebende Königreich der wichtigste Handelspartner in der Europäischen Union. Deutschland exportiert vor allem Investitionsgüter, chemische und elektronische Produkte und importierte Schmuck, Maschinenteile, Textilien und auch elektronische Produkte. Das Unternehmen Bluechips Microhouse von Thomas Zimpfer produziert mit rund 300 Mitarbeitern im thailändischen Norden Elektronikbauteile hauptsächlich für den deutschen Markt. Marion Hütter über Chancen und Risiken für den deutschen Unternehmer in Thailand. | 14.2.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 74 | CleanVideoZwischen den Welten - ein Mexikaner unter deutschen Chefs | Der drittgrößte Zementhersteller der Welt kommt aus Mexiko, am deutschen Hauptsitz in Düsseldorf sitzt jedoch eine komplett deutsche Geschäftsführung. Als Bindeglied zwischen den Kulturen wurde Paulo Ernesto Sanchez Diaz nach Deutschland geholt. Er soll zwischen den Mexikanern und Deutschen kommunizieren und durch interkulturelle Seminare helfen, die Kulturunterschiede zu überbrücken.Paulo Ernesto Sanchez Diaz war durch seine Heirat mit einer Deutschen bestens auf den Job vorbereitet. Trotzdem hat er in seiner Firma in Düsseldorf noch so manchen Kulturschock erlitten. Mittlerweile kann der 30-Jährige Missverständnisse zwischen seinen Kollegen in Monterrey und Düsseldorf verhindern und dazu beitragen, dass alle besser zusammenarbeiten. 3200 Mitarbeiter beschäftigt Cemex allein in Deutschland, in fünf eigenen Werken werden Beton und Zement hergestellt. Weltweit erwirtschaftet das Unternehmen einen Jahresumsatz von 18 Milliarden Dollar. Made in Germany-Reporterin Julia Henrichmann hat den Vorstandsassistenten bei seinen täglichen Terminen begleitet. | 7.2.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 75 | CleanVideoChancen und Risiken für deutsche Unternehmen in Lateinamerika. | Oliver Parche, Lateinamerika-Experte, Deutscher Industrie- und Handelskammertag e.V.Oliver Parche, Lateinamerika-Experte, Deutscher Industrie- und Handelskammertag e.V. | 7.2.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 76 | CleanVideoKhaled Juffali - ein Scheich auf Deutschlandtour | Saudi Arabien ist die größte Wirtschaftsnation im arabischen Raum. Und das bietet für deutsche Unternehmen vor allem eines: wirtschaftliches Potential. Khaled Juffali gehört zu den wichtigsten Geschäftsmännern in seiner Heimat und er will deutsche Unternehmen dazu bewegen, noch stärker in Saudi Arabien zu invstieren. Deutsche Technologie verkauft sich dort besonders gut. Zu seinen Partnern gehören große deutsche Unternehmen wie Mercedes oder Siemens. Für sie ist Juffali ein wichtiger Geschäftspartner in der Region, denn dessen Unternehmensgruppe E. A. Juffali & Brothers Co. setzt jährlich Milliarden um und genießt am Golf ein hohes Ansehen. Made in Germany-Reporterin Grit Hofmann hat Scheich Juffali bei seinem Deutschlandbesuch begleitet. Neben Terminen mit Politikern und Vorständen der deutschen Topunternehmen steht für Juffali aber auch Kultur auf dem Plan: Deshalb sponsert er die Archäologie-Ausstellung "Roads of Arabia" in Berlin und ist bei der Eröffnung im Pergamonmuseum dabei. | 7.2.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 77 | CleanVideoBerlin im Gründerboom - Hotspot für Start-ups | Kreative Menschen, niedrige Lebenshaltungskosten und risikofreudige Geldgeber - genug Gründe für Internet-Start-ups ihr Glück in Berlin zu versuchen. Auch Edial und Floris Dekker sind aus Amsterdam an die Spree gezogen, um den Internetreiseführer gidsy zu gründen. Nur Berlin, sagen sie, habe die optimale Infrastruktur für Start-ups.Berlin entwickelt sich zum zentralen Standort in Europa für neu gegründete Internetfirmen. Weil sich die Kreativen, Programmierer und Investoren vor allem um die Torstraße im Herzen Berlins herum angesiedelt haben, ist häufig die Rede von der "Silicon Allee". Während 2009 etwa 48 Millionen Euro in Berliner Start-ups geflossen sind, waren es 2011 ersten Schätzungen zufolge schon 180 Millionen Euro. Eine Million davon ging an Edial und Floris Dekker. Ihr Internet-Reiseführer gidsy ist wie ein soziales Netzwerk aufgebaut. Berlin befindet sich in einer Aufbruchstimmung, erzählen sie Made in Germany-Reporter Danijel Visevic, die nirgendwo sonst in Europa zu finden sei, hier trauen sich die Leute unternehmerische Schritte zu, die woanders undenkbar sind. | 7.2.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 78 | CleanVideoZwischen Tradition und Innovation - das Geschäft rund um die Wurst | Einzelhändler auf dem Land haben es schwer, immer mehr Menschen ziehen weg und die kleinen Geschäfte können sich kaum halten. Eine neue Strategie muss her dachte sich der der Fleischer Böbel aus dem fränkischen Rittersbach und hat einen Weg gefunden, diesem Trend zu trotzen. Online können sich seine Kunden ihre eigene Wurst kreieren und die verschickt er mittlerweile in die ganze Welt.So landet Böbels Wurst nicht nur auf den Abendbrottischen der umliegenden Dörfer, sondern geht auch zu Stammkunden nach Venezuela oder Afghanistan. Und so manche Wurstbestellung hat er schon nach Sizilien oder Neuseeland geliefert. Die kaufen seine Kunden in seinem Internet-Shop. Aber hier wird nicht einfach das Ladensortiment online vertrieben, die Kunden können auch ihre ganz eigene Wurst kreieren: Egal ob mit Schokolade, Apfelstücken, einem Schuss Rum oder an gute Freuden einen Wurstbrief verschicken, statt eines Blumenstraußes. Wurst selber machen kann man bei ihm auch noch lernen, in einem Wurstseminar. Und wer zwar in der Gegend wohnt, aber nicht zum Fleischer kommen kann, dem schickt Böbel kurzerhand das Wursttaxi vorbei. Eine Reportage von Tabea Mergenthaler. | 7.2.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 79 | CleanVideoHager - eine deutsch-französische Unternehmerliaison | Nach dem zweiten Weltkrieg gründete Peter Hager mit seinen beiden Söhnen Dr. Oswald und Hermann ein Unternehmen, das sich im Saarland auf deutscher und auf französischer Seite im Elsass niederließ. Noch heute fühlt sich Daniel Hager in dritter Generation beiden Ländern verpflichtet und natürlich ist die Eurokrise bei den 6700 Angestellten auf der deutschen und französischen Seite Tagesthema.Dass Frankreich von den Ratingagenturen heruntergestuft wurde, macht viele Franzosen im Werk ärgerlich, aber in ihrer Produktion spüren sie die Krise nicht. Im Gegenteil: durch die gute Konjunktur der Bauwirtschaft erleben sie einen Boom. Die Verzahnung zwischen dem deutschen und französischen Werk ist enger denn je. In Obernai im Elsass werden die Schutzschalter hergestellt, die auf der deutschen Seite in Blieskastel im Saarland zu Schaltkästen zusammengebaut und vertrieben werden. Mit den Elektroanlagen ist das Unternehmen in Deutschland Marktführer, in Europa vertreiben die Hagers bis zu 80% ihrer Produkte. MADE IN GERMANY-Reporterin Julia Henrichmann über eine außergewöhnliches deutsch-französische Freundschaft. | 31.1.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 80 | CleanVideoOhne Perspektive - Stahlarbeiterstreik in Griechenland | Die Schuldenkrise im Euroland Griechenland ist auch im dritten Jahr noch nicht gelöst. Die Menschen müssen immer schärfere Einschnitte im Alltag ertragen, ohne dass sich die Lage des Landes zum Besseren wendet. Welche Perspektiven sehen ganz normale Arbeiter für sich? Im einzigen Stahlwerk Griechenlands streiken die Arbeiter seit mehr als zwei Monaten.Sie wehren sich gegen neue Lohnkürzungen und Entlassungen, denn von dem Arbeitslohn können sie kaum ihre Familien ernähren. Aus ihrer Sicht machen die Sparforderungen auch den letzten Rest der heimischen Wirtschaft kaputt. MADE IN GERMANY-Reporter Miltiades Arsenopolous war bei den Arbeitern am Tor des Stahlwerkes Aspropyrgos in der Nähe von Athen. Wie ist ihre Situation und was denken sie über die immer neuen Krisentreffen der Politiker? Eigentlich müsste das einzige Stahlwerk Griechenlands genügend Aufträge aus der heimischen Wirtschaft haben, warum ist die Lage so prekär und was passiert dort im Fall einer Staatspleite? | 31.1.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 81 | CleanVideoKraftakt Offshore - Trafostationen für die Energiewende | Rund 10.000 Windräder in Nord- und Ostsee sollen Deutschland im Jahr 2030 mit Energie versorgen - so der ehrgeizige Plan der Bundesregierung. Doch der Bau ist aufwändig und geht langsamer voran als erwartet: Zurzeit werden in einer Werft in Wismar zwei Konverterplattformen für den Stromtransport gebaut. Nur hier gibt es genug Platz für die technisch anspruchsvollen und 18 Meter hohen Plattformen.Die Parks liegen bis zu 100 Kilometer weit von der Küste entfernt. Für den Anschluss der Windanlagen ans Land sind die Stromnetzbetreiber zuständig. Wie zum Beispiel die niederländische Firma Tennet - einer der fünf größten Netzbetreiber in Europa. Für den Transport bündeln sogenannte Konverterstationen zunächst auf See den Strom vom mehreren Parks. Dann wandeln sie ihn von Wechselstrom in Gleichstrom um und transformieren ihn auf Hochspannung. Sonst kommt es bei der Übertragung zu hohen Verlusten. Diese Art der Stromübertragung ist bisher in Deutschland einmalig. MADE IN GERMANY-Reporterin Claudia Laszczak war in einer Werft in Wismar, wo gerade zwei neue Konverterplattformen gebaut werden. Für Schiffbauer, Technologieanbieter und Netzbetreiber sind die Großaufträge ein attraktives Geschäft. Dennoch könnte die Energiewende ins Stocken geraten. Viele der potentiellen Windparkbauer bekommen nicht genug Geld für Ihre Investitionen. Der Bau der neuen Anlagen gilt den Banken als zu riskant. | 31.1.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 82 | CleanVideoClickworker - Die Arbeit von morgen kommt aus der "Cloud" | Die Arbeitswelt der Zukunft ist für manche schon Realität - die Aufträge kommen aus dem Internet und gearbeitet wird von zu Hause, so lange man eben will. Auf der Plattform Clickworker.com bieten Unternehmen Großaufträge aus den Bereichen Werbung und Medien an und ein internationaler Pool sogenannter Clickworker erledigt diese in Heimarbeit - ein Modell mit Zukunft?Clickworker.com wurde erst vor wenigen Jahren in Essen gegründet. Das Unternehmen selbst ist Dienstleister, bekommt Großaufträge von anderen Unternehmen, zerlegt es in viele Kleinaufträge und stellt diese als Arbeitsangebote online. Inzwischen gibt es auch eine Niederlassung in den USA, denn Clickworking scheint gefragt zu sein. Aber, wie sieht ein Clickworker-Leben aus - so ganz ohne Büroalltag, Kollegen und soziale Absicherung? Über 160.000 Leuten sind in dem Clickworker Pool, Made in Germany-Reporterin Tabea Mergenthaler hat eine von ihnen getroffen, was ist der Preis für soviel Flexibilität? | 31.1.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 83 | CleanVideoStudiogast: Ansgar Belke, DIW | Zu Gast im Studio ist Ansgar Belke, DIW; Volkswirtschaftler an der Universität Duisburg-Essen | 31.1.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 84 | CleanVideoHoch hinaus: Deutschlands einzige Flughafenchefin | Heftiger Gegenwind für Flughafenchefin Maria Muller: erst die Luftverkehrssteuer, jetzt die Co2 Abgabe der Fluglinien – für Regionalflughäfen sind die Zeiten nicht einfach. Dabei hat sie als Chefin eines deutschen Flughafens immerhin eines geschafft: sie hat die Passagierzahlen in Rostock-Laage kontinuierlich gesteigert. Und das, obwohl die Banche über sinkende Umsatzzahlen jammert.Schon als Teenager träume Maria Muller vom Fliegen und der großen weiten Welt. Deswegen hat die 52jährige nach ihrer Ausbildung als Hotelfachfrau immer an Flughäfen gearbeitet, erst in Frankfurt am Main, später am Regionalflughafen in Frankfurt/Hahn. Dort hat sie gelernt, dass es riskant ist, auf Billig -Airlines wie Ryanair und Easyjet zu setzen. In Rostock hat sie es geschafft, Lufthansa und Air Berlin anzulocken, jetzt will sie noch die Ferienflieger für Urlaubsgäste an der Ostsee aufstocken. Ihre 75 Angestellten schätzen ihre angriffslustige und verhandlungsstarke Art. Immerhin schafft sie Arbeitsplätze in Mecklenburg-Vorpommern, einem Land mit einer der höchsten Arbeitslosenquote bundesweit. Julia Henrichmann hat Deutschlands einzige Flughafenchefin einen Tag begleitet. | 24.1.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 85 | CleanVideoBeton ist nicht Beton - Maßanfertigungen der Firma Dressler-Bau | Ob wellenförmig, spiegelglatt oder bunt eingefärbt - Beton ist vielseitig und muss nicht mehr nur für triste Plattenbauten oder Tiefgaragen herhalten. Hubertus Dreßler, Chef der Firma Dreßler Bau aus dem bayerischen Aschaffenburg, hat sich auf die Produktion von maßgeschneiderten Beton-Fertigteilen spezialisiert.Zu den Kunden gehören auch Top-Architekten wie David Chipperfield, der eine außergewöhnliche Betontreppe und Wandreliefs für das Neue Museum in Berlin bestellte. Wir sind in der Nähe von Frankfurt am Main.Dort werden die Fertigteile produziert. Nach Vorgaben der Ingenieure wird eine Verschalung konstruiert und die Teile in Form gegossen, gefärbt und geschliffen Zum Einsatz kommen sie unter anderem in Berlin. Hier wird gerade ein Hochhaus am neuen Hauptbahnhof gebaut. Der erste Bau eines ganz neuen Stadtquartiers, der Europacity. Eine Reportage von Christian Pricelius. | 24.1.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 86 | CleanVideoStudiogespräch: Europas Wirtschaft - droht eine Rezession? | Über die Entwicklung der europäischen Konjunktur sprechen wir mit unserem Studiogast Ferdinand Fichtner vom Deutschen Institut für Wirtschaft (DIW). | 24.1.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 87 | CleanVideoWege aus der Krise - Griechische Einwanderer in Deutschland | Sie sind gut ausgebildet, mehrsprachig und international erfahren - Ärzte, Ingenieure oder IT-Experten aus Griechenland. Doch in ihrer Heimat ist es für junge Griechen angesichts der Wirtschaftskrise immer schwieriger, beruflich voranzukommen oder überhaupt einen Job zu finden. Immer mehr wagen den Schritt und verlassen Ihr Land. Sie kommen auch nach Deutschland.Im Sprachkurs des Goethe Instituts büffeln die Neuankömmlinge wie Kleisiaris Konstantinos und Spyridon Achinas die deutsche Sprache. Die wird für Jobs in Deutschland immer noch verlangt. MADE IN GERMANY-Reporterin Grit Hofmann trifft auch Georgios Bikos.Der hat vor zwei Jahren sein Land verlassen. Schon damals lag die Jugendarbeitslosigkeit in Griechenland bei 40 Prozent. Der 31jährige Arzt hätte sechs Jahre auf seine Facharztausbildung warten müssen, da entschied er sich nach Deutschland zu gehen. Was für viele Griechen ein Neustart sein kann ist für Griechenland selbst ein Problem, denn mit der Abwanderung der jungen Menschen geht auch das Know-how. | 24.1.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 88 | CleanVideoErfolg trotz Krise - die spanische Genossenschaft Mondragón | Die größte Genossenschaft der Welt schafft, was anderen spanischen Unternehmen in der Krise nicht gelingt - die Genossenschaftler der Kooperative Mondragón im Baskenland erwirtschaften trotz Wirtschaftskrise immer noch 14 Milliarden Euro Umsatz im Jahr. Dafür gehen sie in Kurzarbeit, verzichten auf Lohnerhöhungen oder wechseln sogar, für eine gewisse Zeit, in ein anderes Unternehmen.Die Produktpalette der über 100 Unternehmen von Mondragon reicht von Werkzeugmaschinen über eine Supermarktkette bis hin zu Haushaltsgeräten. Sogar eine eigene Universität und eine Sparkasse gehören zu Mondragón. Die beteiligten Unternehmen exportieren 65 Prozent ihrer Waren in die ganze Welt. 84.000 Mitarbeiter in 20 Ländern gehören zu der Genossenschaft, 40 Prozent von ihnen sind am Kapital und an der Führung beteiligt. 1956 wurde die Genossenschaft gegründet. MADE IN GERMANY-Reporterin Alexa Meyer lässt sich von Arbeitern ihren Elektrobetrieb zeigen, berichtet über die Erfolgsgeschichte der spanischen Kooperative und spricht mit der Geschäftsleitung über die künftigen Expansionspläne. | 24.1.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 89 | CleanVideoFachkräftemangel: Wie Unternehmen aus der Not eine Tugend machen | "Fachkräfte händeringend gesucht" - mit diesem Problem kämpfen in Deutschland sowohl Mittelständler als auch große Konzerne. Ein Ausweg aus der Misere ist die betriebesinterne Qualifikation von Mitarbeitern. MADE IN GERMANY begleitet einen Trainee der Deutschen Bahn, der nach nur einem knappen Jahr Weiterbildung im Instandhaltungswerk Krefeld bereits sein eigenes Projekt leitet.Für Heiko Meinardus eine Riesenchance für die Karriere, aber auch viel Verantwortung für Personal und Budget. Der Trainee erzählt über seine Motivation und seine anfängliche Angst, dem neuen Job nicht gewachsen zu sein. Junge Leute zu fördern und zu fordern, betriebsintern weiterzubilden – mit dieser Art der Personalsuche haben Unternehmen gleich mehrere Vorteile: Interne Bewerber kennen den Betrieb und die Abläufe, die Qualifizierung für eine neue Stelle oder einen anderen Arbeitsbereich braucht weniger Zeit. Außerdem wissen die Vorgesetzten, was der Bewerber kann und wo seine Talente liegen. Der Mitarbeiter schließlich hat die Chance, schneller als üblich die Karriereleiter nach oben zu klettern. | 17.1.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 90 | CleanVideoKochgeschirr Berndes: Rückkehr aus China | Er holt die Produktion zurück nach Deutschland: Marcus Linnepe, der neue Geschäftsführer des Pfannenherstellers Berndes. Sein Vorgänger hatte die Töpfe und Pfannen in China produzieren lassen. Doch Linnepe glaubt, mit dem Gütesiegel „Made in Germany“, noch erfolgreicher sein zu können. Denn ein Topfset, das in Deutschland hergestellt wurde, kann er in China für den doppelten Preis verkaufen.Bisher produziert Berndes einen Großteil des Kochgeschirrs in China. Jetzt sollen Töpfe und Pfannen wieder ausschließlich im Sauerland vom Band laufen. In Arnsberg hat das Unternehmen Berndes eine 90-jährige Tradition. Erfolgreich wurde es Mitte der 70er Jahre mit teflonbeschichteten Alugusspfannen. Die Gründerfamilie verkaufte die Firma jedoch an einen Finanzinvestor. Der wirtschaftete das Unternehmen herunter und machte es zum Sanierungsfall. Der neue Investor Marcus Linnepe will nun alles besser machen: Nicht nur die Produktion wieder nach Deutschland holen, sondern auch in den Standort investieren. | 17.1.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 91 | CleanVideoStudiogespräch: Kroatien wird 28. EU-Mitglied | Über Chancen und Risiken der EU-Erweiterung sprechen wir mit unserem Studiogast Wolfgang Gerke vom Bayerischen Finanz Zentrum (BFZ). | 17.1.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 92 | CleanVideoKroatien: Unternehmen vor dem EU-Referendum | Am 22. Januar findet in Kroatien das Referendum über den EU-Beitritt statt. Stimmt die Mehrheit der Kroaten mit „Ja“, wird Kroatien am 1. Juli 2013 das 28. Mitglied der EU. Unternehmen wie der Getränkekisten-Hersteller Kaplast sehen eine große Chance für sich: Sie produzieren dann Waren „Made in EU“ für einen Markt, der hundertmal größer ist, als der ihres eigenen kleinen Landes.Das kroatische Unternehmen Kaplast ist mit einem Marktanteil von 73 Prozent der führende Getränkekisten-Hersteller in Südosteuropa. Der EU-Beitritt Kroatiens könnte Kaplast helfen, auch in Westeuropa einen Spitzenplatz zu erobern. Doch der Weg in die EU ist für kroatische Unternehmen nicht einfach: Sie müssen ihre Produkte den strengen EU-Standards anpassen. Das erfordert millionenschwere Investitionen, die Kaplast schon in den vergangenen Jahren getätigt hat. Schon jetzt hat sich das ausgezahlt: Mit Becks hat Kaplast einen der führenden Bierhersteller in der EU als Kunden gewonnen. Eine Reportage von Danijel Visevic. | 17.1.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 93 | CleanVideoBerlin: Wirtschaftsfaktor Modewoche | Zweimal im Jahr wird ganz Berlin zum Laufsteg. Mode-Messen und Shows zeigen, was angesagt ist. Das zieht Fachpublikum und Touristen aus aller Welt an. Die Hauptstadt profitiert vom Moderummel: Pro Messe über 250.000 zusätzliche Übernachtungen, Taxifahrer und Gastronomen machen Rekordumsätze, auch der Einzelhandel freut sich. Es winken Mehreinnahmen von rund 64 Millionen Euro.Denn fast eine Woche lang, jeweils im Winter und im Sommer, bevölkern Modebewusste die ganze Stadt und lassen ihr Geld da - mehr als gewöhnliche Messebesucher. MADE IN GERMANY trifft Karl-Heinz Müller, den Chef der Messe "Bread & Butter", bei den Vorbereitungen und besucht den jungen Berliner Designer Kilian Kerner. Kerner hat erst über die Modemesse in Berlin einen Investor gefunden und baut nun aus mit 15 Mitarbeitern und großem Showroom im Stadtcenter. Noch ein Messe-Effekt: Popups - temporäre Restaurants, Bars und Clubs, die nur für eine kurze Messezeit aufgemacht werden. | 17.1.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 94 | CleanVideoDollar, Euro oder Yuan - wer hat das Zeug zur weltweiten Leitwährung? | Über die Bedeutung des Euro als internationale Währungsreserve sprechen wir mit unserem Studiogast Jörg Rocholl von der European School of Management and Technology (ESMT). | 10.1.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 95 | CleanVideoVon Atomkraftgegnern zu Solarpionieren: Wagner & Co Solartechnik | 1979 haben einige Atomkraftgegner die Solartechnikfirma Wagner & Co gegründet. Heute sind es 350 Mitarbeiter die noch immer auf das Konzept der Selbstverwaltung schwören. Der Einheitslohn ist zwar mittlerweile passé, aber alle zwei Jahre werden die Führungskräfte von allen Mitarbeitern neu gewählt. Jetzt aber mussten Stellen abgebaut werden. Ist das das Ende der Sozialromantik?Bei Wagner & Co im hessischen Cölbe ist die Selbstverwaltung wichtiger Teil der Unternehmenskultur. Trotz 250 Mio. Umsatz im Jahr kann sich jeder als Gesellschafter bewerben. Derzeit sind 120 Mitarbeiter an ihrem Betrieb beteiligt. Die Gehaltsspreizung zwischen Putzfrau und Chef ist vergleichsweise gering, ein flexibles Arbeitszeitsystem gleicht die niedrigere Gehaltseinstufung für Höherqualifizierte aus. Die Wirtschaftsberatung Ernst&Young hat die Firma 2011 zum "Entrepreneur des Jahres" gekürt. Doch trotz der Energiewende muss die Firma nun Arbeitsplätze abbauen. Eine Reportage von Marc Dickgreber. | 10.1.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 96 | CleanVideoMarketingkampf auf dem amerikanischen Automarkt | Für Mercedes, Audi und BMW war 2011 ein Rekordjahr. Auch in den USA sind deutsche Autobauer gut positioniert. Auf dem sich langsam erholenden amerikanischen Automarkt liefern sich deutsche Hersteller einen erbitterten Konkurrenzkampf.Vom 9. bis 22. Januar ist es wieder einmal so weit: die Detroit Motor Show öffnet ihre Pforten. Ein entscheidender Termin für alle Autofirmen, denn der amerikanische Automarkt gilt nach wie vor als der wichtigste der Welt. Mit dabei: Mercedes und Audi. Die deutschen Marken sind in den USA bestens etabliert, verkaufen so viele Autos wie selten zuvor. Der Wettbewerb ist extrem hart und die deutschen Autobauer konkurrieren untereinander um die Gunst der Käufer. Mit aggressivem Marketing und Modellen, die exakt auf den US-Markt zugeschnitten sind, versuchen sie sich gegenseitig Marktanteile abzujagen. Eine Reportage von Max Hofmann. | 10.1.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 97 | CleanVideoMauern, was das Zeug hält: Azubis der Baubranche | Lange hatte es die Bauindustrie schwer. Stellen mussten abgebaut werden, die Zahl der Beschäftigten hat sich fast halbiert. Jetzt geht es wieder bergauf. Die Branche steht vor dem besten Umsatzergebnis seit langem. Baufirmen stellen wieder ein, suchen qualifizierte Fachkräfte. Gute Zeiten für Auszubildende. Im Bauindustriezentrum Nürnberg-Wetzendorf lernen sie Mauern, Kanäle und Straßen zu bauen.Wir blicken den jungen Männern des zweiten Ausbildungsjahrgangs über die Schulter und fragen: wer will so einen knallharten Job eigentlich noch freiwillig machen? Doch derzeit können sich die Azubis ihre Firmen, die sie ausbilden, sogar aussuchen. Drei Wochen lang sind sie zunächst zusammen in Gästehäusern vor Ort und lernen ihr Handwerk. Denn hier auf den Probebaustellen darf man Fehlern machen - das können sie sich im Unternehmen nicht erlauben. Julia Henrichmann hat das Bauindustriezentrum besucht. | 10.1.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 98 | CleanVideoLeitwährung: Wer macht das Rennen? | Die europäische Schuldenkrise hat vieles verändert: Den Wert des Euro genauso wie sein Ansehen in der Welt. Kann der Euro jetzt noch eine Alternative zum Dollar - der bisherigen Leitwährung - sein? Denn auch der Dollar leidet unter Vertrauensverlust.Staaten legen ihre Währungsreserven in Dollar an - Rohstoffe wie, Gold und Öl werden in Dollar gehandelt. 100 Jahre lang war US-Währung das beherrschende Zahlungsmittel der Welt. Mit der Einführung des Euro sah eine zeitlang so aus, als könne die Europäische Währung langfristig eine ernsthafte Konkurrenz zum Dollar werden. Immerhin werden inzwischen 27 Prozent der weltweiten Währungsreserven in Euro gehalten. Doch die Schuldenkrise hat das Vertrauen der Anleger erschüttert. Und seit einigen Jahren drängt sich noch ein Konkurrent ins Rampenlicht: der chinesische Yuan. Wer macht das Rennen um die Leitwährung? MADE IN GERMANY-Reporterin Kerstin Schweizer fragt nach. | 10.1.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 99 | CleanVideoKonjunktur Deutschland - droht 2012 der Einbruch? | Was bringt das Jahr 2012 für die deutsche Wirtschaft? Darüber sprechen wir mit unserem Studiogast, dem Ökonom Norbert Walter. | 3.1.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 100 | CleanVideoNeues Jahr, neuer Job, neues Glück! | Allen Krisen zum Trotz - die deutsche Wirtschaft entwickelt sich weiter stabil. Entsprechend gut sieht es auf dem Arbeitsmarkt aus: Während in Spanien, Portugal und anderen europäischen Ländern immer mehr Menschen ihren Job verlieren, suchen viele Unternehmen hierzulande händeringend gut ausgebildete Arbeitskräfte. Die Arbeitslosenquote liegt auf historisch niedrigem Niveau.Von dem Fachkräftemangel profitiert auch Jenny Gutsche aus Kiel. Sie hat zum Jahreswechsel einen neuen Job in Berlin gefunden. MADE IN GERMANY begleitet die junge Frau an ihrem ersten Arbeitstag. Für einen der größten Callcenter-Anbieter Deutschlands soll sie künftig Prozesse analysieren und die Abläufe im Betrieb verbessern. Welche Erwartungen hat sie an ihre neue Arbeit? Was bringt das Jahr 2012? Ihr neuer Arbeitgeber Perry&Knorr hat fünf Niederlassungen in Deutschland und beschäftigt rund 600 Mitarbeiter. Inhaber Ole Wegener gibt uns seinen persönlichen Ausblick auf 2012 und erklärt, mit welchen Tricks er gut ausgebildetes Personal auf dem leergefegten Arbeitsmarkt findet. Eine Reportage von Dan Hirschfeld. | 3.1.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 101 | CleanVideoCoffee Circle - Kaffeegenuss mit gutem Gewissen | Biologisch angebauter Kaffee liegt voll im Trend. Viele Verbraucher verlangen nach Kaffee, der nicht nur gut schmeckt, sondern auch ökologisch fair und nachhaltig angebaut worden ist. Eine Marktlücke für das junge Unternehmen "Coffee Circle" aus Berlin. Die Gründer waren noch vor einem Jahr erfolgreiche Unternehmensberater, doch für ihre neue Firma haben sie ihr ganzes Leben umgekrempelt.Nach einigen Jahren als Unternehmensberater in München haben sich Martin Elwert und Moritz Waldstein-Wartenberg eine Auszeit gegönnt und sind durch Afrika gereist. In Äthiopien halfen sie ehrenamtlich dabei, eine Schule für Waisenkinder aufzubauen. Nach ihrer Rückkehr gründeten sie mit einem früheren Kollegen die Firma "Coffee Circle". Per Internet verkaufen sie Kaffee, der in Äthiopien geerntet, in Hamburg verarbeitet und aus Berlin bundesweit verschickt wird. Ein Euro pro Kilo geht direkt an Hilfsprojekte vor Ort. Die Kaffeebauern haben inzwischen mit dem Geld eine Krankenstation ausgestattet, einen Brunnen gebaut und Schulmaterial für die Kinder gekauft. Julia Henrichmann mit einer Reportage aus der Made in Germany Reihe "Anders Wirtschaften". | 3.1.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 102 | CleanVideoAusblick 2012 - das große Zittern der Banken | Ist das die Ruhe vor dem Sturm? Um den Jahreswechsel sind viele Frankfurter Banker im Urlaub, die Handelsräume fast leer. Dabei droht womöglich schon die nächste Bankenkrise. Das spüren auch die Angestellten der Finanzinstitute: Viele Banken stellen sich auf schwierige Zeiten ein, entlassen Mitarbeiter. Selbst nach der Lehman Pleite war die Zahl der Kündigungen nicht so hoch wie heute.Der Handel zwischen den Banken ist seit Wochen gestört. Die Finanzinstitute leihen sich untereinander kaum noch Geld, das Misstrauen ist groß. Hintergrund ist die Verunsicherung darüber, welche Banken in riskante Staatsanleihen angeschlagener Euro-Länder wie Italien und Griechenland investiert haben. Nun geht am Finanzplatz Frankfurt die Angst um, eine wahre Entlassungswelle droht. Andreas Halin ist einer, der das ganz genau mitbekommt. Er arbeitet seit über 10 Jahren in Frankfurt als Headhunter für Investmentbanker. Die Lage sei ernst, sagt er. Im nächsten Jahr werde sich der Markt bereinigen, nur die stärksten Banken würden überleben. Made in Germany fragt nach: Wie kritisch ist die Lage? Miriam Schön berichtet. | 3.1.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 103 | CleanVideoAuf Achse - unterwegs im Gigaliner | Sie sind 25 Meter lang. Und sie werden schon bald auf deutschen Autobahnen rollen: die Riesenlastwagen mit dem Namen "Gigaliner". In Schweden und Finnland sind sie längst im Einsatz. 2012 startet Deutschland einen groß angelegten Feldversuch. 200 Speditionen wollen an den Probefahrten teilnehmen. Die Firma Voigt hat bereits eine Sondergenehmigung und MADE IN GERMANY ist schon einmal mitgefahren.Gigaliner sind umstritten. Kritiker befürchten, dass die überlangen LKW mehr Unfälle verursachen. Das Image der "Monster-Trucks" ist nicht gut. Kraftfahrer Michael Fagts hat das bei seinen Touren schon öfter gehört. Er macht sich seit geraumer Zeit mit dem neuen Gefährt vertraut - Kreisverkehre sind dabei immer eine besondere Herausforderung. Für seinen Chef hat der Gigaliner nur Vorteile: Er verspricht sich vor allem Einsparungen beim Spritverbrauch. Statt drei LKW einzusetzen reichen nun zwei Gigaliner, um die gleiche Fracht zu befördern. Das soll bis zu 30% Sprit einsparen. Unsere Reporterin Grit Hofmann ist probegefahren. | 3.1.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 104 | CleanVideoEuro-Teuro? - Geliebte und gehasste Währung | Das Krisenjahr 2011 hat das Vertrauen der Deutschen in den Euro erschüttert. Dem Meinungsforschungsinstitut Emnid zufolge schätzen 51 Prozent der Deutschen die Zukunft des Euro negativ ein.Dabei hatte seine Einführung vor 10 Jahren fast nur Befürworter. Zu ihnen gehört auch Bettina Braun. Sie arbeitet seit über 20 Jahren in der Düsseldorfer Sparkasse und sagt: wir haben durch den Euro an Wohlstand gewonnen. Die Bankangestellte und ihre Kinder Victoria (9) und Marvin (13) leben in Düsseldorf-Derendorf. Die Kinder kennen die DM nur aus Erzählungen. Bettina Braun hat sich bei der Euroeinführung vor 10 Jahren gefreut. Zwar werde sie öfters auf die Schwäche des Euros angesprochen, mehr Kunden als früher investieren ihr Geld in Immobilien oder Gold. Insgesamt aber habe sie noch immer ein positives Gefühl zum Euro. Nicht nur beim Reisen sei es mit dem Euro leichter geworden, sondern auch beim Handel innerhalb Europas. Julia Henrichmann über das Leben mit dem Euro. | 27.12.11 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 105 | CleanVideo"1 Euro" und das große Geld - Besuch im 1-Euro-Shop | "Jedes Teil 1 Euro" - an diesem Slogan kommt der Kunde in keiner Euroshop-Filiale vorbei. Und tatsächlich kosten Spülbürsten, Porzellanteller, Klebeband oder Nagellack keinen Cent mehr. Wie viel also ist ein Euro noch wert - im Geschäft und in den Köpfen der Deutschen? MADE IN GERMANY fragt nach.Der 1-Euro-Shop gilt immer noch als Sinnbild eines Ramschladens. Doch vom Schmuddelimage will das Unternehmen Schum Euroshop weg. Seine Filialen sehen gepflegt aus, liegen zum Teil in Top-Lagen wie etwa dem Berliner Ku’Damm. 170 dieser Läden hat Schum Euroshop schon - und regelmäßig öffnen sie neue. Bei den Deutschen scheint Shoppen für den Fixpreis von einem Euro anzukommen. Doch wie kann Schum Euroshop mit diesem Preis über hundert Mio. Euro Umsatz machen? Was kriegen die Kunden für einen Euro und wie fair ist der Preis? Können Mitarbeiter hier mehr als einen Euro verdienen? Ist der Euro zur Ramschware geworden? Wir haben unsere Reporterin Claudia Laszczak in einen "1-Euro-Shop" geschickt: auf Entdeckungsreise in die Billig-Welt. | 27.12.11 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 106 | CleanVideoKopf oder Zahl - Wie stehen Unternehmer zum Euro? | Ist der Taler mit dem Goldrand eine Herzenssache geworden? Oder wird der Euro nur als Zahlungsmittel der wirtschaftlichen Vernunft betrachtet? Nach 10 Jahren Euro lohnt sich die Frage.MADE IN GERMANY-Reporter Holger Trzeczak wirft die Münze und fragt drei Unternehmer: Der Finanzvorstand des Logistikriesen HHLA (Hamburger Hafen) Roland Lappin, der Spediteur Thomas Usinger und der Reisebüroinhaber Andreas Folkmann ziehen ihre Euro-Bilanz und werfen einen Blick in die Zukunft. | 27.12.11 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 107 | CleanVideoGeburtsort Maastricht - Die Niederlande und der Euro | 1992 wurde die Grundlage für den Euro geschaffen - der Vertrag von Maastricht. Hier haben sich Helmut Kohl, Francois Mitterand und die anderen Staats- und Regierungschefs nach einem zweitägigen Verhandlungsmarathon auf Regeln zur künftigen Währungsunion geeinigt.Heute zählen die Niederlande zu den Kernländern der Eurozone und sind ein Stabilitätsanker. Dem Gulden weint in Maastricht niemand eine Träne nach. Frank Hofmann geht der Frage nach, was die Niederländer heute vom Euro halten und trifft internationale Studenten in Maastricht. | 27.12.11 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 108 | CleanVideoOtmar Issing - Über Vergangenheit und Zukunft der Gemeinschaftswährung | Der Wirtschaftswissenschaftler Otmar Issing war der erste Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank und gilt als Architekt der europäischen Geldpolitik. Wir fragen ihn, ob ihm gefällt, was aus dem Euro geworden ist. | 27.12.11 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 109 | CleanVideoFamilienunternehmen COR - Möbel mit Tradition | Man findet sie in Wohnzimmern in Neuseeland, in Hotel-Lobbies in Dubai oder auf Aida-Kreuzfahrtschiffen: die Sessel und Sofas von COR. Manche wurden bereits in den 60er Jahren entworfen und sind internationale Designklassiker. Leo Lübke führt das Familienunternehmen aus Ostwestfalen bereits in dritter Generation. Produziert wird ausschließlich in Deutschland.Gegründet wurde die Firma 1937 als "Spezialfabrik für polierte Schlafzimmer". Die in neutralem Weiß und Grau gehaltenen Schranksysteme beendeten in Deutschland die Ära des sogenannten "Gelsenkirchener Barocks". Wer stilbewusst war und es sich leisten konnte, kaufte die neuen Design-Möbel. Die Firma wurde so zum Symbol der modernen Bundesrepublik. Bereits mit 32 Jahren übernahm Leo Lübke die Geschäftsführung bei COR. Sämtliche Möbel werden zum Teil in Handarbeit als Einzelstücke gefertigt. Bisher trotzte COR allen Krisen in der Möbelindustrie. Claudia Laszczak mit einem Beitrag aus der MADE IN GERMANY-Reihe "Familienunternehmen”. | 20.12.11 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 110 | CleanVideoTauschen statt kaufen - Geschäfte ohne Geld | Kann man auch ganz ohne Geld Geschäfte machen? Mann kann! Immer mehr Firmen schließen sich in sogenannten Barterringen zusammen, tauschen Waren oder Dienstleistungen untereinander. MADE IN GERMANY stellt zwei Betriebe vor, die bartern und die Vorteile des geldlosen Systems nutzen. Geschäfte ohne Geld - eine alternative Wirtschaftsform mit Zukunft?Holger Zahn ist Geschäftsführer der Baumschule Späth in Berlin. Die älteste Baumschule Deutschlands beschäftigt 50 Mitarbeiter und bewirtschaftet 25 Hektar Land - große Gewinne sind so nicht zu erzielen. Als Holger Zahn im Sommer 2011 den Betrieb erweitern will, braucht er einen Kredit. Aber die Banken mauern. Er schaut sich nach Alternativen um und findet sie: Er wird Mitglied bei der Deutschen Kompensationsgesellschaft, einem Barterring mit Sitz in Berlin. Nun übernimmt ein Mitglied dieses Rings, ein Bauunternehmer aus Neuruppin die Arbeiten. Im Ausgleich dazu muss Holger Zahn Pflanzen an ihn liefern. Anja Kimmig über das geldlose Geschäft. | 20.12.11 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 111 | CleanVideoSchwarzes Gold - Kaviar aus der Lombardei | In der Caviale Manufaktur in Norditalien werden Störe gezüchtet. Die Fische liefern eine der teuersten Delikatessen der Welt: Kaviar. Der Fischerei-Ingenieur Sigurd Späth setzt dabei ganz auf eine nachhaltige Aufzucht der Fische. Die Tiere wachsen in einer der Natur nachempfunden Umgebung auf und bekommen eigens hergestelltes Futter ohne Hormone oder chemische Zusätze.Die Caviale Manufaktur ist der zweitgrößte Kaviarlieferant in Deutschland. 2010 produzierte das Unternehmen 9 Tonnen Kaviar. 30 Gramm des Luxusproduktes kosten stolze 72 Euro. Doch bevor es soweit ist, müssen die Mitarbeiter viel Geduld aufbringen: Acht bis fünfzehn Jahre müssen die Fische alt sein, bis man den Weibchen die wertvollen Eier entnehmen kann. Die Aquakultur wurde so natürlich wie möglich gestaltet, der ständige Zufluss aus dem benachbarten Fluss sorgt für optimale Wasserqualität. Sind die Tiere reif für die Kaviarentnahme werden sie in einem speziellen LKW nach Deutschland transportiert und verarbeitet. Zum Jahresende ist Hochsaison. Eine Reportage von Stephanie Drescher. | 20.12.11 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 112 | CleanVideoEuropas Krise - Asiens Hoffnung? | Europa leidet unter der Schuldenkrise. In vielen anderen Regionen der Welt läuft die Wirtschaft aber rund, zum Beispiel in Asien. Bedroht die Krise in Europa auch die asiatischen Länder? Oder können die Schwierigkeiten der Europäer sogar eine Chance für die Asiaten sein? MADE IN GERMANY mit einer Reportage aus Singapur.Wenn es mal wieder schlechte Nachrichten aus Europa gibt, fallen in Asien insbesondere die Aktien der Banken. Und natürlich müssen auch die asiatischen Exporteure um ihr Geschäft bangen, denn Europa ist einer der wichtigsten Handelspartner. Auf der anderen Seite sehen internationale Anleger die "Emerging Markets" aber immer mehr als Alternative zum Euro-Raum. Momentan wird viel Geld aus Europa abgezogen und etwa im Stadtstaat Singapur angelegt. Unsere Reporterin Birgit Maaß ist für uns vor Ort und hat sich unter Bankern und Investoren umgehört. | 20.12.11 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 113 | CleanVideoSchuldenkrise in Europa - Stößt der Kapitalismus an seine Grenzen? | Diese Frage wollen wir mit Ulf Posé klären. Er ist Präsident des Ethikverbandes der Deutschen Wirtschaft.Posé ist der Meinung, dass die Politik in Europa verantwortungslos handelt und bislang keine nachhaltigen Pläne zur Lösung der Krise entwickelt hat. | 20.12.11 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 114 | CleanVideoIT-Sicherheit - Unternehmen werben um Hacker | Passwort knacken, Daten erschnüffeln, Trojaner programmieren - an der Fachhochschule Aachen lernen sie die kriminellen Tricks. Hier werden Informatik-Studenten zu Profi-Hackern ausgebildet, die später einmal für Unternehmen Sicherheitslücken im Internet ausspähen sollen. Die Fälle Sony und Adidas haben bewiesen: Firmen brauchen mehr Schutz.Denn nur wer die Schwächen von IT-Systemen und die Angriffsstrategien kennt, kann sich gegen Viren oder Würmern schützen. Das haben immer mehr Unternehmen verstanden und investieren in ihre Computer-Sicherheit. Weltweit werden mehr als 50 Mrd. Dollar dafür ausgegeben. Gute Chancen für all jene, die das bieten: Fachleute wie die "Certified Ethical Hacker" werden gesucht. MADE IN GERMANY-Reporterin Grit Hofmann hat die Absolventen dieser Kurse getroffen. | 13.12.11 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 115 | CleanVideoEU-Gipfel in Brüssel - Euro-Rettung mit Kollateralschaden | Größere Haushaltsdisziplin, härtere Kontrollen, quasi eine Fiskalunion, aber nicht alle EU-Länder wollen da mitmachen. Der Gipfel hat Europa gespalten, dank Großbritannien. Doch die Probleme der europäischen Schuldenstaaten bleiben ungelöst und der Euro ist noch nicht gerettet. Das Hin und Her in der Eurokrise macht auch der deutschen Wirtschaft zu schaffen.Manfred Böttcher und Friedrich Görtz, zwei Familienunternehmer aus Hamburg, leben vom Handel mit dem Ausland. Was halten sie von den Ergebnissen des EU Gipfels? Manfred Böttcher stellt mit 50 Leuten Lastkräne her. Er liefert in die Häfen von Chile bis nach Hongkong. Würde er sein Unternehmen so unentschlossen führen wie die EU-Politiker, wäre er längst pleite, sagt er. Seine Kunden sind verunsichert und fragen: was wird aus dem Euro. Ähnlich erbost ist Ludwig Görtz, einer der größten Schuheinzelhändler Europas. Als Unternehmer musste er immer verantwortungsvoll wirtschaften, daran sollten sich die EU-Länder ein Vorbild nehmen. MADE IN GERMANY-Reporterin Julia Henrichmann mit Reaktionen nach den Brüsseler Krisengipfel. | 13.12.11 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 116 | CleanVideoGeld statt Müll - Alte Handys sind wahre Schätze | Drei oder vier ausgemusterte Mobiltelefone hat jeder Deutsche in der Schublade, mehr als 72 Millionen Handys deutschlandweit. Wertloser Elektroschrott? Nein, die Elektrobauteile der Handys enthalten wertvolle Rohstoffe wie Kupfer, Silber, Gold oder die sogenannten Seltenen Erden und den Besitzern können sie richtig Geld bringen!Beim Webportal "Wir kaufens" kann man sein gebrauchtes Handy verkaufen. Die Betreiberfirma asgoodas aus Frankfurt/Oder bekommt mehr als 6000 Geräte pro Monat zugeschickt. In den USA und Großbritannien gibt es solche Angebote schon länger, jetzt kommt das Geschäft auch in Deutschland in Fahrt. Die Kunden bekommen im Schnitt 50 Euro pro Gerät. Entweder die Händler bereiten die alten Mobiltelefone auf und verkaufen sie weiter oder sie lassen sie recyceln. Dann landen die Geräte zum Beispiel bei der Firma Aurubis in Hamburg - dem weltgrößten Recycler für Kupfer. MADE IN GERMANY-Reporterin Claudia Laszczak war beim Einschmelzen der Bauteile und der Rohstoff-Trennung dabei. | 13.12.11 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 117 | CleanVideoNachgefragt - Tunesien nach der Revolution | Was in Tunesien als Jasminrevolution begann, endete mit dem Sturz ganzer Regime in Tunesien, Ägypten und Libyen. MADE IN GERMANY hat zu Beginn der Unruhen den deutschen Spielwarenproduzenten Schleich getroffen, der in Menzel Bouzelfa in Tunesien fertigen lässt. Wie geht es den Menschen und den Arbeitern bei Schleich heute, ein Jahr danach?Ende Oktober haben die Tunesier zum ersten Mal gewählt. Die islamische Partei Ennahda hat mit 41% die meisten Sitze im Parlamente. Direkt nach der Wahl gab es wieder Unruhen im Land. Die Situation bleibt angespannt. Hohe Lebensmittelpreise, massive Jugendarbeitslosigkeit und mangelnde Perspektiven beherrschen den Alltag. In dieser Situation haben viele internationale Unternehmen Tunesien verlassen. Schleich blieb - auch dank der Verbundenheit zum Land. MADE IN GERMANY-Reporterin Miriam Schön war in dem Werk in Menzel Bouzelfa und hat die Miratrbeiter getroffen, die dort Tierfiguren für das deutsche Unternehmen bemalen. Sie sind dankbar, dass ihr Arbeitsplatz erhalten geblieben ist . | 13.12.11 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 118 | CleanVideoEuropa zwischen Fiskalunuion und Spaltung | Zur Euro-Krise und Euro-Rettung sprechen wir mit Ansgar Belke vom DIW | 13.12.11 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 119 | CleanVideoKampf gegen Krise - Notenbanken drehen Geldhahn auf | Lässt sich die Schuldenkrise überhaupt noch eindämmen? Immer mehr Anleger scheinen das nicht mehr zu glauben. Jetzt reagierten die Zentralbanken, sie wollen das weltweite Finanzsystem mit billigem Geld stützen. Ob diese Maßnahme langfristig Erfolg haben wird, ist ungewiss. Klar ist aber, dass ein solcher fast schon verzweifelter Schritt ein Zeichen dafür ist, dass die Lage wirklich ernst ist.Nach Ankündigung der Zentralbanken, mehr Geld ins System zu pumpen, schnellten die Börsen weltweit nach oben. Experten glauben aber, dass das vielleicht nur ein kurzes Strohfeuer bleibt. Folker Hellmeyer, Chefanalyst der Bremer Landesbank, gilt als optimistisch, doch auch er findet, dass diese Krisenmaßnahmen nur begrenzt helfen. Unsere Reporterin Julia Henrichmann hat den erfahrenen Banker in Bremen getroffen und mit ihm über Auswege aus der Krise gesprochen. | 6.12.11 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 120 | CleanVideoLäuft wie geschmiert - das Familienunternehmen Fuchs Petrolub | 1931 gründete Rudolf Fuchs ein kleines Geschäft für Raffinerieprodukte aller Art. Der Sohn machte ein großes Unternehmen daraus und brachte es an die Börse. Heute führt Enkel Stefan Fuchs das Familienunternehmen erfolgreich weiter. Die Rede ist von Fuchs Petrolub, dem größten unabhängigen Schmierstoffhersteller der Welt mit Firmensitz in Mannheim und 3600 Mitarbeitern.Ohne Schmierstoffe läuft fast gar nichts. Allein 30 verschiedene Fette und Öle werden in jedem Auto verwendet. Maschinen aller Art benötigen Öle - die Firma Fuchs Petrolub stellt sie her. Mehrere tausend Schmierstoffe bietet das Unternehmen an, daneben Produkte für nahezu alle Lebensbereiche und Industrien. Seit 2004 ist der heute 43jährige Stefan Fuchs am Ruder. Bei ihm stehen nicht Personen sondern das Unternehmen im Vordergrund. Den Erfolg sieht er als "Teamleistung". In unserer Reihe Familienunternehmen gibt Stefan Fuchs MADE IN GERMANY einen Einblick in das Traditionsunternehmen Fuchs Petrolub. Eine Reportage von Anja Kimmig. | 6.12.11 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 121 | CleanVideoLuxus geht immer - Megayachten aus der Werft Nobiskrug | Mit normalen Schiffen haben die Luxusyachten der Firma Nobiskrug kaum noch etwas zu tun. Bei den Spezialanfertigungen handelt es sich eher um schwimmende Paläste. Hubschrauberlandeplätze, Kinosäle, Marmorbäder - der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Das hat natürlich seinen Preis. Für die Schiffe der Rendsburger Werft müssen die Käufer schon mal 100 Millionen Euro auf den Tisch legen.Bis solch ein Luxusschiff fertig ist, vergehen etwa zwei Jahre. Solange haben die über 400 Beschäftigten in der Werft genug zu tun. Und die Auftragsbücher sind voll - von einer Krise ist hier nichts zu spüren. Diskretion ist oberstes Gebot in der Branche. Schließlich will die hochexklusive Käuferschaft nicht gerne das eigene Schlafzimmer filmen lassen. Aber für MADE IN GERMANY wurde eine Ausnahme gemacht. Unser Reporter Christian Pricelius hat sich auf der Luxuswerft im schleswig-holsteinischen Rendsburg umgesehen. | 6.12.11 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 122 | CleanVideoNokia macht dicht - Mitarbeiter im rumänischen Cluy verlieren ihre Jobs | Die Region um die rumänische Stadt Cluy träumte vom ganz großen Aufschwung. 2008 kam Nokia, eröffnete ein großes Werk. Viele andere Firmen sollten folgen. Vom erfolgreichsten Industriegebiet Osteuropas war die Rede. Doch nun schließt Nokia seine Fabrik, 2200 Mitarbeiter verlieren ihren Arbeitsplatz. Jetzt hoffen die Rumänen auf neue Investoren.In der Telekommunikationsbranche ist Nokia der große Verlierer auf dem Weltmarkt. Die Entwicklung der modernen Smartphones hat der finnische Konzern komplett verschlafen. Geschäfte macht das Unternehmen nun hauptsächlich mit günstigen Handys. Die Märkte für die billigen Telefone der Finnen liegen nicht in Europa sondern in Indien und China - da macht es keinen Sinn, die Handys in Rumänien zusammenbauen zu lassen. In der Industrieregion Cluy herrscht jetzt Katerstimmung, es bleibt die Hoffnung auf neue Investoren. Ein Bericht von Karl Harenbrock. | 6.12.11 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 123 | CleanVideoWie kann die Schuldenkrise eingedämmt werden? | Im Kampf gegen die Krise sind jetzt auch die Zentralbanken aktiv geworden. Darüber sprechen wir mit unserem Studiogast Thomas Straubhaar, dem Direktor des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts. | 6.12.11 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| Insgesamt: 123 Folgen |
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