ruhr essentials HD
von COMKOM° GmbH
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Podcast-Beschreibung
ruhr essentials sind kulturelle Leckerbissen, Orte oder Institutionen im Ruhrgebiet, die einzigartig und in ihrem jeweiligen Genre herausragend sind. Sie sind auf ganz unterschiedliche Weise mit dem Ruhrgebiet verbunden und charakterisieren die Kunstszene in Essen, Bochum, Duisburg, Oberhausen oder Dortmund. Hochwertige Webvideos und Filme in HD zeigen, dass die ruhr essentials dauerhaft zu den besten Tipps des Ruhrgebietes zählen.
| Name | Beschreibung | Erschienen | Preis | ||
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | CleanVideoWo steht die Ruhrtriennale? | Mit der Stiftung Pro Bochum und dem Kemnader Kreis gehört Tillmann Neinhaus außerdem zu den Förderern der Ruhrtriennale. Im Interview zieht er eine persönliche Bilanz. Link http://www.ruhrtriennale.de Credits Dieter Stürmer, Kamera Ralph Goertz, Kamera (Inszenierungen) Jonas Kaminski, Ton, Schnitt Carsten Köchel, Interview, Regie Enno Evers, Post-Produktion | 18.1.11 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 2 | CleanVideoFIDENA | Alle in Bochum kennen FIDENA. Seit Jahren sieht man im Herbst die Festival-Plakate. Doch fragt man nach, sind viele noch bei keiner Vorstellung gewesen und wissen auch nicht, dass sie regelmäßig eines des außergewöhnlichsten Theaterfestivals verpassen – die älteren unter ihnen sogar seit über 50 Jahren. Denn so lange gibt es das "Figurentheater der Nationen" in Bochum schon. Heute hat das Figurentheater viele Ausprägungen. Es ist poetisch und politisch provozierend - in jedem Fall aber kein Kindertheater. Die Künstler bewegen sich auf der Schnittstelle zwischen bildender- und darstellender Kunst. Alle Möglichkeiten werden bei der FIDENA ausgelotet und die Grenzen zu Tanz, Bildender Kunst und Performance spielerisch überschritten. Dadurch gilt die traditionsreiche FIDENA als Gradmesser für aktuelle Tendenzen. Gerade mit ihrer internationalen Ausrichtung hat sie sich weltweit etabliert. Für internationale Beobachter ist das Festival seit Jahren eine gern angenommene Pflichtveranstaltung. Aber auch die Künstler wissen, wer hier auftritt empfiehlt sich weltweit. Begründet wurde das Festival 1958 durch den Bochumer Verleger und Theaterwissenschaftler Fritz Wortelmann noch unter dem Namen Deutsches Institut für Puppenspiel. Seitdem ist Bochum so etwas wie die "Patenstadt des Puppenspiels". Das Deutsche Forum für Figurentheater und Puppenspielkunst e.V (dfp) arbeitet als Anlaufstelle und Informationsbörse für Theater oder einzelne Puppenspieler, Regisseure, Szenografen und andere Künstler. Researcher in Residence haben die Möglichkeit hier zu forschen. Neben einer umfangreichen Bibliothek und Mediathek gibt es Forschungsstipendien. Mit der Ruhr Universität wird eng zusammengearbeitet. Unter der Leitung von Annette Dabs ist das Institut und sein außergewöhnliches Festival zu " Bochum's international theater emblem" (BBC Radio, 2006) geworden. Link http://www.fidena.de Credits Ralf Kuhl, Kamera 2008 Jonas Kaminski, Kamera 2010 Jonas Kaminski, Schnitt Carsten Köchel, Interview, Regie Enno Evers, Post-Produktion Danksagung Kerstin Turley Probst Ludwig | 2.11.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 3 | CleanVideoAnselm Weber über seine Intendanz | Das Schauspielhaus nimmt ein. Mythos, Mythos, Mythos. Jeder und jede, die wir gesprochen haben, ist infiziert, kennt diesen Sog, den das Haus ausübt. Schon die Drehtage hinter den Kulissen kommen einem vor wie aus einer anderen Welt, in sich geschlossen, keineswegs verschlossen doch auf jeden Fall anders. Die Erwartungen sind groß. Bei allen! Man will anknüpfen an Erfolge, man weiß, wie sich das anfühlt und man kann es beurteilen. Denn alle haben sehr sehr viel gutes Theater gesehen – auch schlechtes. Aber genau deshalb wissen alle, was sie wollen. Das Bochumer Publikum will Nähe, will Neues und auch Unbequemes, will die Welt hier haben. Scheut sich nur vor Langeweile und Beliebigkeit. Auch hinter der Bühne lodert die Flamme. Sie wollen die Kulissen für großes Theater bauen und es in den Feuilletons besprochen wissen. Nichts ist schlimmer, als keine Kritik. Denn das Schauspielhaus Bochum war und ist für Generationen von Technikern, Schauspielern und Bochumern der Nucleus für ihr souveränes Selbstbewußtsein, da wegweisendes Theater genau dort gemacht wird. Die Architektur aus den 50er Jahren ist grazil, fast zerbrechlich, nicht pompös. In einer Stadt, die vollkommen zerstört wurde ist sie Klassik pur. Das Schauspielhaus, das derartig in der Stadt verwurzelt ist, gehört allen. Auch denjenigen, die schon lange nicht mehr zu Gast waren. Aber alle werden dabei sein, wenn der neue Intendant seine ersten Premieren spielt und zeigt, welche Richtung das Schauspielhaus diesmal nimmt. Wir freuen uns darauf, Herr Weber. Links http://www.schauspielhausbochum.de http://www.boropa.de http://www.facebook.com/pages/Schauspielhaus-Bochum/132284544518 Credits Dieter Stürmer, Kamera Dieter Stürmer, Ton Jonas Kaminski, Schnitt Carsten Köchel, Interview, Regie Enno Evers, Post-Produktion Danksagung Dr. Willi Gründer Tanja Senicer Hans-Joachim Sahlmen Ein Dankeschön allen Interviewpartnern für ihre Zeit und ihre Gedanken. | 25.8.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 4 | CleanVideoHinter den Kulissen | Das Schauspielhaus nimmt ein. Mythos, Mythos, Mythos. Jeder und jede, die wir gesprochen haben, ist infiziert, kennt diesen Sog, den das Haus ausübt. Schon die Drehtage hinter den Kulissen kommen einem vor wie aus einer anderen Welt, in sich geschlossen, keineswegs verschlossen doch auf jeden Fall anders. Die Erwartungen sind groß. Bei allen! Man will anknüpfen an Erfolge, man weiß, wie sich das anfühlt und man kann es beurteilen. Denn alle haben sehr sehr viel gutes Theater gesehen – auch schlechtes. Aber genau deshalb wissen alle, was sie wollen. Das Bochumer Publikum will Nähe, will Neues und auch Unbequemes, will die Welt hier haben. Scheut sich nur vor Langeweile und Beliebigkeit. Auch hinter der Bühne lodert die Flamme. Sie wollen die Kulissen für großes Theater bauen und es in den Feuilletons besprochen wissen. Nichts ist schlimmer, als keine Kritik. Denn das Schauspielhaus Bochum war und ist für Generationen von Technikern, Schauspielern und Bochumern der Nucleus für ihr souveränes Selbstbewußtsein, da wegweisendes Theater genau dort gemacht wird. Die Architektur aus den 50er Jahren ist grazil, fast zerbrechlich, nicht pompös. In einer Stadt, die vollkommen zerstört wurde ist sie Klassik pur. Das Schauspielhaus, das derartig in der Stadt verwurzelt ist, gehört allen. Auch denjenigen, die schon lange nicht mehr zu Gast waren. Aber alle werden dabei sein, wenn der neue Intendant seine ersten Premieren spielt und zeigt, welche Richtung das Schauspielhaus diesmal nimmt. Wir freuen uns darauf, Herr Weber. Links http://www.schauspielhausbochum.de http://www.boropa.de http://www.facebook.com/pages/Schauspielhaus-Bochum/132284544518 Credits Dieter Stürmer, Kamera Dieter Stürmer, Ton Jonas Kaminski, Schnitt Carsten Köchel, Interview, Regie Enno Evers, Post-Produktion Danksagung Dr. Willi Gründer Tanja Senicer Hans-Joachim Sahlmen Ein Dankeschön allen Interviewpartnern für ihre Zeit und ihre Gedanken. | 24.8.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 5 | CleanVideoDas außergewöhnliche Publikum | Das Schauspielhaus nimmt ein. Mythos, Mythos, Mythos. Jeder und jede, die wir gesprochen haben, ist infiziert, kennt diesen Sog, den das Haus ausübt. Schon die Drehtage hinter den Kulissen kommen einem vor wie aus einer anderen Welt, in sich geschlossen, keineswegs verschlossen doch auf jeden Fall anders. Die Erwartungen sind groß. Bei allen! Man will anknüpfen an Erfolge, man weiß, wie sich das anfühlt und man kann es beurteilen. Denn alle haben sehr sehr viel gutes Theater gesehen – auch schlechtes. Aber genau deshalb wissen alle, was sie wollen. Das Bochumer Publikum will Nähe, will Neues und auch Unbequemes, will die Welt hier haben. Scheut sich nur vor Langeweile und Beliebigkeit. Auch hinter der Bühne lodert die Flamme. Sie wollen die Kulissen für großes Theater bauen und es in den Feuilletons besprochen wissen. Nichts ist schlimmer, als keine Kritik. Denn das Schauspielhaus Bochum war und ist für Generationen von Technikern, Schauspielern und Bochumern der Nucleus für ihr souveränes Selbstbewußtsein, da wegweisendes Theater genau dort gemacht wird. Die Architektur aus den 50er Jahren ist grazil, fast zerbrechlich, nicht pompös. In einer Stadt, die vollkommen zerstört wurde ist sie Klassik pur. Das Schauspielhaus, das derartig in der Stadt verwurzelt ist, gehört allen. Auch denjenigen, die schon lange nicht mehr zu Gast waren. Aber alle werden dabei sein, wenn der neue Intendant seine ersten Premieren spielt und zeigt, welche Richtung das Schauspielhaus diesmal nimmt. Wir freuen uns darauf, Herr Weber. Links http://www.schauspielhausbochum.de http://www.boropa.de http://www.facebook.com/pages/Schauspielhaus-Bochum/132284544518 Credits Dieter Stürmer, Kamera Dieter Stürmer, Ton Jonas Kaminski, Schnitt Carsten Köchel, Interview, Regie Enno Evers, Post-Produktion Danksagung Dr. Willi Gründer Tanja Senicer Hans-Joachim Sahlmen Ein Dankeschön allen Interviewpartnern für ihre Zeit und ihre Gedanken. | 24.8.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 6 | CleanVideoUnser Bochumer Schauspielhaus | Das Schauspielhaus nimmt ein. Mythos, Mythos, Mythos. Jeder und jede, die wir gesprochen haben, ist infiziert, kennt diesen Sog, den das Haus ausübt. Schon die Drehtage hinter den Kulissen kommen einem vor wie aus einer anderen Welt, in sich geschlossen, keineswegs verschlossen doch auf jeden Fall anders. Die Erwartungen sind groß. Bei allen! Man will anknüpfen an Erfolge, man weiß, wie sich das anfühlt und man kann es beurteilen. Denn alle haben sehr sehr viel gutes Theater gesehen – auch schlechtes. Aber genau deshalb wissen alle, was sie wollen. Das Bochumer Publikum will Nähe, will Neues und auch Unbequemes, will die Welt hier haben. Scheut sich nur vor Langeweile und Beliebigkeit. Auch hinter der Bühne lodert die Flamme. Sie wollen die Kulissen für großes Theater bauen und es in den Feuilletons besprochen wissen. Nichts ist schlimmer, als keine Kritik. Denn das Schauspielhaus Bochum war und ist für Generationen von Technikern, Schauspielern und Bochumern der Nucleus für ihr souveränes Selbstbewußtsein, da wegweisendes Theater genau dort gemacht wird. Die Architektur aus den 50er Jahren ist grazil, fast zerbrechlich, nicht pompös. In einer Stadt, die vollkommen zerstört wurde ist sie Klassik pur. Das Schauspielhaus, das derartig in der Stadt verwurzelt ist, gehört allen. Auch denjenigen, die schon lange nicht mehr zu Gast waren. Aber alle werden dabei sein, wenn der neue Intendant seine ersten Premieren spielt und zeigt, welche Richtung das Schauspielhaus diesmal nimmt. Wir freuen uns darauf, Herr Weber. Links http://www.schauspielhausbochum.de http://www.boropa.de http://www.facebook.com/pages/Schauspielhaus-Bochum/132284544518 Credits Dieter Stürmer, Kamera Dieter Stürmer, Ton Jonas Kaminski, Schnitt Carsten Köchel, Interview, Regie Enno Evers, Post-Produktion Danksagung Dr. Willi Gründer Tanja Senicer Hans-Joachim Sahlmen Ein Dankeschön allen Interviewpartnern für ihre Zeit und ihre Gedanken. | 24.8.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 7 | CleanVideo“Tod” – das vielleicht existentiellste Werk von Richard Serra | Richard Serra passt ins Ruhrgebiet Wer aufmerksam durchs Ruhrgebiet läuft, stösst immer wieder auf Skulpturen des amerikanischen Künstlers Richard Serra. Gerade "Das Terminal" ist sicherlich ein Werk, das viele noch aus der hitzig geführten Diskussion Ende der 70er Jahre kennen. Auch heute werden die meisten diese Skulptur nur vom Vorbeifahren kennen. Näher untersucht oder gar betreten haben sie bestimmt die wenigsten – klar, der Geruch ist nicht wirklich toll. Je mehr sie zum Alltagsbild wird, um so weniger ist einem bewusst, dass das "Terminal" Bochum auf die Karte der Weltkunst bringt. Es war das Wahrzeichen der Dokumenta VI (1977) und Serras erstes großes Projekt in Europa. Wenn wir also von Kulturhauptstadt sprechen, darf dieses Kunstwerk nicht übersehen werden. Es markiert den Anfang des Künstlers Richard Serra, der inzwischen weltweit einer der bedeutendsten lebenden Bildhauer ist. Auf die Frage, ob es eine Kunstdiskussion war, die sich damals entfachte, antwortet Alexander von Berswordt-Wallrabe verneinend. Es sei viel eher eine Politdiskussion gewesen, die mit harten Bandagen ausgefochten wurde. Alexander von Berswordt-Wallrabe war seinerzeit mit seiner galerie m von Serra begeistert und konnten ihn davon überzeugen, gemeinsam das erste Projekt anzugehen. Es war der Beginn einer langen Freundschaft und Zusammenarbeit, von der Alexander von Berswordt-Wallrabe in seinem Interview erzählt. Mit dem heutige Abstand hat sich dieser Diskurs sicherlich für alle ausgezahlt. Von dem Wert der Skulptur einmal ganz abgesehen, kann das "Terminal" auch als wichtiger Meilenstein im Kunstverständnis der Region verstanden werden. Aber vor allem Kunstliebhaber haben profitiert – die Dichte an wichtigen Werken des Künstlers im Ruhrgebiet ist schon klasse. Alexander von Berswordt-Wallrabe erinnert sich, wie "Circuit" und "Tod" entstanden und sortiert auch das bekanntere Werk die "Bramme für das Ruhrgebiet" in einen Skulpturenpfad ein. Die Bramme ist eine der Landmarken der Ruhr 2010. Sie entstand 1997 und Richard Serra kommentierte sie so: "Die Bedeutung der Skulptur erwächst aus ihrem sozialen und geographischen Kontext. Ihre stelenartige Gestalt lässt eine Reihe von Lesarten zu, deren naheliegendste und offensichtlichste in der Skulptur ein Symbol für das Ruhrgebiet und seine Kohle- und Stahlindustrie sehen lässt. Die Skulptur versetzt den Betrachter in die soziale Realität ihres Standortes und verlangt, sich die Geschichte der Region bewusst zu machen." Ob Richard Serra ins Ruhrgebiet gehört ist schwer zu beurteilen. Sicher ist auf jeden Fall: er passt hier hin. Credits Dieter Stürmer, Kamera Ute Haverkämper, Ton Carsten Köchel, Interview Enno Evers, Post-Produktion Matthias Heise, Regie | 23.7.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 8 | CleanVideoRichard Serras “Terminal” - sein erstes großes Projekt in Europa | Richard Serra passt ins Ruhrgebiet Wer aufmerksam durchs Ruhrgebiet läuft, stösst immer wieder auf Skulpturen des amerikanischen Künstlers Richard Serra. Gerade "Das Terminal" ist sicherlich ein Werk, das viele noch aus der hitzig geführten Diskussion Ende der 70er Jahre kennen. Auch heute werden die meisten diese Skulptur nur vom Vorbeifahren kennen. Näher untersucht oder gar betreten haben sie bestimmt die wenigsten – klar, der Geruch ist nicht wirklich toll. Je mehr sie zum Alltagsbild wird, um so weniger ist einem bewusst, dass das "Terminal" Bochum auf die Karte der Weltkunst bringt. Es war das Wahrzeichen der Dokumenta VI (1977) und Serras erstes großes Projekt in Europa. Wenn wir also von Kulturhauptstadt sprechen, darf dieses Kunstwerk nicht übersehen werden. Es markiert den Anfang des Künstlers Richard Serra, der inzwischen weltweit einer der bedeutendsten lebenden Bildhauer ist. Auf die Frage, ob es eine Kunstdiskussion war, die sich damals entfachte, antwortet Alexander von Berswordt-Wallrabe verneinend. Es sei viel eher eine Politdiskussion gewesen, die mit harten Bandagen ausgefochten wurde. Alexander von Berswordt-Wallrabe war seinerzeit mit seiner galerie m von Serra begeistert und konnten ihn davon überzeugen, gemeinsam das erste Projekt anzugehen. Es war der Beginn einer langen Freundschaft und Zusammenarbeit, von der Alexander von Berswordt-Wallrabe in seinem Interview erzählt. Mit dem heutige Abstand hat sich dieser Diskurs sicherlich für alle ausgezahlt. Von dem Wert der Skulptur einmal ganz abgesehen, kann das "Terminal" auch als wichtiger Meilenstein im Kunstverständnis der Region verstanden werden. Aber vor allem Kunstliebhaber haben profitiert – die Dichte an wichtigen Werken des Künstlers im Ruhrgebiet ist schon klasse. Alexander von Berswordt-Wallrabe erinnert sich, wie "Circuit" und "Tod" entstanden und sortiert auch das bekanntere Werk die "Bramme für das Ruhrgebiet" in einen Skulpturenpfad ein. Die Bramme ist eine der Landmarken der Ruhr 2010. Sie entstand 1997 und Richard Serra kommentierte sie so: "Die Bedeutung der Skulptur erwächst aus ihrem sozialen und geographischen Kontext. Ihre stelenartige Gestalt lässt eine Reihe von Lesarten zu, deren naheliegendste und offensichtlichste in der Skulptur ein Symbol für das Ruhrgebiet und seine Kohle- und Stahlindustrie sehen lässt. Die Skulptur versetzt den Betrachter in die soziale Realität ihres Standortes und verlangt, sich die Geschichte der Region bewusst zu machen." Ob Richard Serra ins Ruhrgebiet gehört ist schwer zu beurteilen. Sicher ist auf jeden Fall: er passt hier hin. Credits Dieter Stürmer, Kamera Ute Haverkämper, Ton Carsten Köchel, Interview Enno Evers, Post-Produktion Matthias Heise, Regie | 22.7.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 9 | CleanVideoDie umbaute Rauminstallation “Circuit” | Richard Serra passt ins Ruhrgebiet Wer aufmerksam durchs Ruhrgebiet läuft, stösst immer wieder auf Skulpturen des amerikanischen Künstlers Richard Serra. Gerade "Das Terminal" ist sicherlich ein Werk, das viele noch aus der hitzig geführten Diskussion Ende der 70er Jahre kennen. Auch heute werden die meisten diese Skulptur nur vom Vorbeifahren kennen. Näher untersucht oder gar betreten haben sie bestimmt die wenigsten – klar, der Geruch ist nicht wirklich toll. Je mehr sie zum Alltagsbild wird, um so weniger ist einem bewusst, dass das "Terminal" Bochum auf die Karte der Weltkunst bringt. Es war das Wahrzeichen der Dokumenta VI (1977) und Serras erstes großes Projekt in Europa. Wenn wir also von Kulturhauptstadt sprechen, darf dieses Kunstwerk nicht übersehen werden. Es markiert den Anfang des Künstlers Richard Serra, der inzwischen weltweit einer der bedeutendsten lebenden Bildhauer ist. Auf die Frage, ob es eine Kunstdiskussion war, die sich damals entfachte, antwortet Alexander von Berswordt-Wallrabe verneinend. Es sei viel eher eine Politdiskussion gewesen, die mit harten Bandagen ausgefochten wurde. Alexander von Berswordt-Wallrabe war seinerzeit mit seiner galerie m von Serra begeistert und konnten ihn davon überzeugen, gemeinsam das erste Projekt anzugehen. Es war der Beginn einer langen Freundschaft und Zusammenarbeit, von der Alexander von Berswordt-Wallrabe in seinem Interview erzählt. Mit dem heutige Abstand hat sich dieser Diskurs sicherlich für alle ausgezahlt. Von dem Wert der Skulptur einmal ganz abgesehen, kann das "Terminal" auch als wichtiger Meilenstein im Kunstverständnis der Region verstanden werden. Aber vor allem Kunstliebhaber haben profitiert – die Dichte an wichtigen Werken des Künstlers im Ruhrgebiet ist schon klasse. Alexander von Berswordt-Wallrabe erinnert sich, wie "Circuit" und "Tod" entstanden und sortiert auch das bekanntere Werk die "Bramme für das Ruhrgebiet" in einen Skulpturenpfad ein. Die Bramme ist eine der Landmarken der Ruhr 2010. Sie entstand 1997 und Richard Serra kommentierte sie so: "Die Bedeutung der Skulptur erwächst aus ihrem sozialen und geographischen Kontext. Ihre stelenartige Gestalt lässt eine Reihe von Lesarten zu, deren naheliegendste und offensichtlichste in der Skulptur ein Symbol für das Ruhrgebiet und seine Kohle- und Stahlindustrie sehen lässt. Die Skulptur versetzt den Betrachter in die soziale Realität ihres Standortes und verlangt, sich die Geschichte der Region bewusst zu machen." Ob Richard Serra ins Ruhrgebiet gehört ist schwer zu beurteilen. Sicher ist auf jeden Fall: er passt hier hin. Credits Dieter Stürmer, Kamera Ute Haverkämper, Ton Carsten Köchel, Interview Enno Evers, Post-Produktion Matthias Heise, Regie | 21.7.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 10 | CleanVideoDie "Bramme für das Ruhrgebiet" ist ein überragendes Zeichen | Richard Serra passt ins Ruhrgebiet Wer aufmerksam durchs Ruhrgebiet läuft, stösst immer wieder auf Skulpturen des amerikanischen Künstlers Richard Serra. Gerade "Das Terminal" ist sicherlich ein Werk, das viele noch aus der hitzig geführten Diskussion Ende der 70er Jahre kennen. Auch heute werden die meisten diese Skulptur nur vom Vorbeifahren kennen. Näher untersucht oder gar betreten haben sie bestimmt die wenigsten – klar, der Geruch ist nicht wirklich toll. Je mehr sie zum Alltagsbild wird, um so weniger ist einem bewusst, dass das "Terminal" Bochum auf die Karte der Weltkunst bringt. Es war das Wahrzeichen der Dokumenta VI (1977) und Serras erstes großes Projekt in Europa. Wenn wir also von Kulturhauptstadt sprechen, darf dieses Kunstwerk nicht übersehen werden. Es markiert den Anfang des Künstlers Richard Serra, der inzwischen weltweit einer der bedeutendsten lebenden Bildhauer ist. Auf die Frage, ob es eine Kunstdiskussion war, die sich damals entfachte, antwortet Alexander von Berswordt-Wallrabe verneinend. Es sei viel eher eine Politdiskussion gewesen, die mit harten Bandagen ausgefochten wurde. Alexander von Berswordt-Wallrabe war seinerzeit mit seiner galerie m von Serra begeistert und konnten ihn davon überzeugen, gemeinsam das erste Projekt anzugehen. Es war der Beginn einer langen Freundschaft und Zusammenarbeit, von der Alexander von Berswordt-Wallrabe in seinem Interview erzählt. Mit dem heutige Abstand hat sich dieser Diskurs sicherlich für alle ausgezahlt. Von dem Wert der Skulptur einmal ganz abgesehen, kann das "Terminal" auch als wichtiger Meilenstein im Kunstverständnis der Region verstanden werden. Aber vor allem Kunstliebhaber haben profitiert – die Dichte an wichtigen Werken des Künstlers im Ruhrgebiet ist schon klasse. Alexander von Berswordt-Wallrabe erinnert sich, wie "Circuit" und "Tod" entstanden und sortiert auch das bekanntere Werk die "Bramme für das Ruhrgebiet" in einen Skulpturenpfad ein. Die Bramme ist eine der Landmarken der Ruhr 2010. Sie entstand 1997 und Richard Serra kommentierte sie so: "Die Bedeutung der Skulptur erwächst aus ihrem sozialen und geographischen Kontext. Ihre stelenartige Gestalt lässt eine Reihe von Lesarten zu, deren naheliegendste und offensichtlichste in der Skulptur ein Symbol für das Ruhrgebiet und seine Kohle- und Stahlindustrie sehen lässt. Die Skulptur versetzt den Betrachter in die soziale Realität ihres Standortes und verlangt, sich die Geschichte der Region bewusst zu machen." Ob Richard Serra ins Ruhrgebiet gehört ist schwer zu beurteilen. Sicher ist auf jeden Fall: er passt hier hin. Credits Dieter Stürmer, Kamera Ute Haverkämper, Ton Carsten Köchel, Interview Enno Evers, Post-Produktion Matthias Heise, Regie | 20.7.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 11 | CleanVideoKUBUS - die Erweiterung der Ruhruniversität in Haus Weitmar | Durch den Kubus wird das große Ganze sichtbar Der Kubus im Haus Weitmar wurde am 8. Mai 2010 in Bochum eröffnet. Ein von Alexander von Berwordt-Wallrabe bewusst gewähltes Datum. Es war vor 65 Jahren der Tag, an dem der 2. Weltkrieg zu Ende ging. Der Krieg, in dem das Gebäude durch Bomben zerstört wurde, das den Bochumern in der Zwischenzeit als Ruine im Park Haus Weitmar bekannt war und nun die äußere Hülle für einen neuen Kern bildet. Schon von weitem wirkt der Kubus wie ein frei gelegter, bearbeiteter Edelstein, der aus der Landschaft um ihn herum herausragt. Diese Landschaft ist die Parkanlage Haus Weitmar, mit einem sehr seltenen Baumbestand und zahlreichen außergewöhnlichen Skulpturen, die teilweise versteckt, aber nie zufällig auf Entdeckungsreise einladen. Wenn man sich nähert, erkennt man, wie durch den Kubus der Raum zu dem gegenüberliegenden Gebäude-Ensemble der SituationKunst geschlossen wird. Mehr noch als bisher wird der Park nun endgültig zu einem Kunstareal der besonderen Klasse. Was optisch gilt, ist außerdem auch inhaltlich wahr: der Kubus ist der dritte Bauabschnitt neben SituationKunst I und II. Alle Gebäude sind Teil einer ungewöhnlichen Kunstsammlung, die der Ruhr-Universität Bochum gehört. Mit dem Kubus wurde nun ein Ort geschaffen, an dem die Universität fern vom Campus präsentieren, repräsentieren, diskutieren und sogar beherbergen kann. Interdisziplinär – aber immer im Kontext der Kunst werden dort "Weltsichten" gezeigt. Eine permanente Ausstellung, die Landschaften in der Kunst ab dem 17. Jahrhundert thematisiert und damit dem Ruhrgebiet vielleicht das zurück gibt, was der Region in der Vergangenheit genommen wurde: Der Blick auf die eigene faszinierende Landschaft. | 19.7.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 12 | CleanVideoWas macht die Ruhrtriennale so ruhr-essentiell? | Nicht mehr weg zu denken Die Ruhrtriennale startet dieses Jahr zum 9. Mal und mit ihr Willy Decker seine zweite von drei Spielzeiten. Das Festival, das vor Jahren noch als Experiment begann, ist heute längst etabliert und steht auf Augenhöhe mit den anderen großen Festivals in Europa. Was die Ruhrtriennale von vielen anderen Festivals unterscheidet sind zunächst einmal die Räume. Die monumentale Stahlkonstruktion der Bochumer Jahrhunderthalle beispielsweise, der offenen Raum und die damit verbundenen kreativen Freiräume waren schon für Gerhard Mortier, dem ersten Intendanten der Ruhrtriennale, der Maßstab für moderne Opernhäuser. Die alten Industrieanlagen des Ruhrgebiets entfalten einen Sog, der für Regisseure offenbar immer inspirierend wirkt. Für Willy Decker waren diese faszinierenden Räume sogar Grund genug, um mit seiner Maxime zu brechen und dennoch Intendant zu werden. Ein Glück für das Festival, wie der Erfolg seiner ersten Spielzeit zeigte. Nur die Spielstätten für den Erfolg verantwortlich zu machen, greift jedoch viel zu kurz. Willy Decker nennt drei weitere Erfolgsfaktoren, die über alle Spielzeiten hinweg wichtig waren und letztlich zu der festen Verankerung des Festivals geführt haben. Zum einen das Publikum, das sich im Ruhrgebiet mit großer Theaterkenntnis gerne auf Neues einlässt. Als zweites die genreübergreifenden Inszenierungen und letztendlich die Eigenproduktionen, die auf Reisen gehen und wie die "Soldaten" in New York zu Botschaftern eines beeindruckenden Ruhrgebiets werden. | 18.7.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 13 | CleanVideo"Weltsichten" - Landschaften in der Kunst vom 17 Jh. bis heute | Durch den Kubus wird das große Ganze sichtbar Der Kubus im Haus Weitmar wurde am 8. Mai 2010 in Bochum eröffnet. Ein von Alexander von Berwordt-Wallrabe bewusst gewähltes Datum. Es war vor 65 Jahren der Tag, an dem der 2. Weltkrieg zu Ende ging. Der Krieg, in dem das Gebäude durch Bomben zerstört wurde, das den Bochumern in der Zwischenzeit als Ruine im Park Haus Weitmar bekannt war und nun die äußere Hülle für einen neuen Kern bildet. Schon von weitem wirkt der Kubus wie ein frei gelegter, bearbeiteter Edelstein, der aus der Landschaft um ihn herum herausragt. Diese Landschaft ist die Parkanlage Haus Weitmar, mit einem sehr seltenen Baumbestand und zahlreichen außergewöhnlichen Skulpturen, die teilweise versteckt, aber nie zufällig auf Entdeckungsreise einladen. Wenn man sich nähert, erkennt man, wie durch den Kubus der Raum zu dem gegenüberliegenden Gebäude-Ensemble der SituationKunst geschlossen wird. Mehr noch als bisher wird der Park nun endgültig zu einem Kunstareal der besonderen Klasse. Was optisch gilt, ist außerdem auch inhaltlich wahr: der Kubus ist der dritte Bauabschnitt neben SituationKunst I und II. Alle Gebäude sind Teil einer ungewöhnlichen Kunstsammlung, die der Ruhr-Universität Bochum gehört. Mit dem Kubus wurde nun ein Ort geschaffen, an dem die Universität fern vom Campus präsentieren, repräsentieren, diskutieren und sogar beherbergen kann. Interdisziplinär – aber immer im Kontext der Kunst werden dort "Weltsichten" gezeigt. Eine permanente Ausstellung, die Landschaften in der Kunst ab dem 17. Jahrhundert thematisiert und damit dem Ruhrgebiet vielleicht das zurück gibt, was der Region in der Vergangenheit genommen wurde: Der Blick auf die eigene faszinierende Landschaft. | 17.7.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 14 | CleanVideo"Overground" - eine einzigartige Audio-Video-Installation am KUBUS | Durch den Kubus wird das große Ganze sichtbar Der Kubus im Haus Weitmar wurde am 8. Mai 2010 in Bochum eröffnet. Ein von Alexander von Berwordt-Wallrabe bewusst gewähltes Datum. Es war vor 65 Jahren der Tag, an dem der 2. Weltkrieg zu Ende ging. Der Krieg, in dem das Gebäude durch Bomben zerstört wurde, das den Bochumern in der Zwischenzeit als Ruine im Park Haus Weitmar bekannt war und nun die äußere Hülle für einen neuen Kern bildet. Schon von weitem wirkt der Kubus wie ein frei gelegter, bearbeiteter Edelstein, der aus der Landschaft um ihn herum herausragt. Diese Landschaft ist die Parkanlage Haus Weitmar, mit einem sehr seltenen Baumbestand und zahlreichen außergewöhnlichen Skulpturen, die teilweise versteckt, aber nie zufällig auf Entdeckungsreise einladen. Wenn man sich nähert, erkennt man, wie durch den Kubus der Raum zu dem gegenüberliegenden Gebäude-Ensemble der SituationKunst geschlossen wird. Mehr noch als bisher wird der Park nun endgültig zu einem Kunstareal der besonderen Klasse. Was optisch gilt, ist außerdem auch inhaltlich wahr: der Kubus ist der dritte Bauabschnitt neben SituationKunst I und II. Alle Gebäude sind Teil einer ungewöhnlichen Kunstsammlung, die der Ruhr-Universität Bochum gehört. Mit dem Kubus wurde nun ein Ort geschaffen, an dem die Universität fern vom Campus präsentieren, repräsentieren, diskutieren und sogar beherbergen kann. Interdisziplinär – aber immer im Kontext der Kunst werden dort "Weltsichten" gezeigt. Eine permanente Ausstellung, die Landschaften in der Kunst ab dem 17. Jahrhundert thematisiert und damit dem Ruhrgebiet vielleicht das zurück gibt, was der Region in der Vergangenheit genommen wurde: Der Blick auf die eigene faszinierende Landschaft. | 16.7.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 15 | CleanVideoCéline Rudolph "Mensch" von Herbert Grönemeyer | Versteckt und doch schon immer da Die Christus Kirche ist die Stadtkirche, liegt direkt neben dem stattlichen Rathaus. Sie ist ein ruhr essential par excellence. Eine mittellose Frau spendet 2.500 EUR für den Erhalt des Turmes "Er war schon immer da, und soll es auch bleiben". Sie ist eine Kirche ohne Gemeinde für viele Gemeinschaften und Religionen und Kulturen. Sie erzählt die Geschichte des Ruhrgebiets, das die Geschichte Deutschlands erzählt. Wie fast überall an der Ruhr, muss man aber zweimal hinschauen. Und auch dann begreift man nur langsam, dass sich an diesem Ort Bedeutung sammelt. Wir meinen heute, mit der Vergangenheit ihre ganze Geschichte zu kennen. Doch die Namen für unsere Geschichten warten bereits, um auf dem Platz des Europäischen Versprechens erneut Halt zu geben. Inhalt, den jeder selbst mitbringen wird. Die Gedenkhalle im Turm und ihre Listen sind der Ausgangspunkt. Von hier bietet der Hausherr Thomas Wessel den Besuchern zwei Wege, um sich zu nähern. Beide führen auf ihre Art zu Annäherung und Verständnis. Auf dem einen begibt man sich von der bebilderten Liste der ehemaligen Feindstaaten in Richtung des Kirchenschiffs, das nach der Zerstörung 1943 in den 50er Jahren bilderlos, architektonisch wertvoll und versetzt entstand und heute spiegelbildlich Künstler aus diesen Staaten zu Gast und Weltmusik einlädt - offene Kirche der Kulturen. Auf dem anderen öffentlichen Weg triff man auf Jochen Gerz, der dem Platz vor der Gedenkhalle Bedeutung gibt. Auch er bezieht sich auf die Listen der Gedenkhalle, der Feinde und der Gefallenen. Er fügt eine dritte Liste hinzu, die der Lebenden und fragt genau dort nach einem Versprechen, wo Menschen vor über hundert Jahren aus ganz Europa ihr Wohl suchten, später Waffen gegen ganz Europa produzierten und sich heute aus Europa treffen, um miteinander übereinander zu reden. Damit dieser Platz meinen Namen bekommt, muss ich nichts geleistet haben. Das Versprechen gilt ja für die Zukunft. | 21.5.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 16 | CleanVideoUrbanatix - Stilrichtung: Körpersport | Urbanatix verdient volle Aufmerksamkeit Urbanatix ist ein Projekt, dass großartig erdacht wurde und offensichtlich viele begeistert. Wer die halbherzig aufgestellten Absperrungen aus einer vergangenen Zeit überwindet und abends in die Marienkirche geht, wird herzlich begrüßt. Man sieht Sportler, die Künstler sind oder umgekehrt, begeisterte Zuschauer und Musiker. Neugierde und gegenseitige Achtung fühlt man überall. Hier entsteht mehr als die Choreographie für die gemeinsame Show in der Jahrhunderthalle. Für jeden der Körperkünstler ist es ein großer Schritt in Richtung Anerkennung. Die meisten im Raum sind längst Artisten. Auch wenn sie sich erst mit dem Urbanatix-Projekt so bezeichnen. Seit Jahren trainieren sie wie Profis mehrere Stunden am Tag und das 4 mal die Woche. Den Spaß und die Begeisterung sieht man ihnen genauso an wie das Ziel vor Augen, besser zu werden. Es sind verschiedene Disziplinen, Strömungen, Stile, die erstmalig nicht nur nebeneinander, sondern auch mit- und füreinander auftreten. Die sich gegenseitig ergänzen. Blicke und Können erweitern. Sie alle sind auf der Straße entwickelt worden, im ganzen Ruhrgebiet und erst jetzt bekommen sie eine Plattform. Was auch entsteht ist die neue Begeisterung der jüngeren. Sie sehen eine neue Ästhetik, die mit Tanzen, Eleganz, Kraft, Athletik und Freiheit zutun hat. Und noch wichtiger ist vielleicht die Beziehung zu den vermeintlich öden Plätzen. Plötzlich wird Beton schön, überwindbar und zu einer Kulisse. Die Jungs veredeln das Ruhrgebiet. Der urbane Raum wird zurück erobert. Chapeau! Wir freuen uns auf die Artistenschule. | 21.3.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 17 | CleanVideoRäume Träume - Eine Ausstellung von Peter Pabst | Das Kunstmuseum Bochum überrascht und begeistert Das Programm eines Kunstmuseums hängt oftmals entscheidend von seiner Sammlung ab, da attraktive Ausstellungen in der Regel durch Tausch mit anderen Sammlungen zustande kommen. Es gibt jedoch auch Ausstellungen, die nachhaltig für Akzeptanz und Begeisterung sorgen können, ohne vom Bestand anderer zu leben – einfach weil sie außergewöhnlich gut erdacht sind. "räume träume" war eine solches Erlebnis. Die Ausstellung fand um die Jahreswende 2008/2009 im Kunstmuseum Bochum unter der Leitung von Dr. Golinski statt und begeisterte ihr Publikum. Peter Pabst erfindet seit über dreißig Jahren Bühnenbilder, in denen Pina Pauschs Tanztheater ihre weltweit bekannten Choreographien aufführte. Mit "räume träume" inszenierte er nun sechs dieser Arbeiten neu und schuf damit autonome und bisher ungesehene oder besser nie vorher erlebte Kunstwerke. In Kombination mit den Fotos, die Guy Delahaye seit 1980 von Pina Bauschs Produktionen machte, wurde das bewegte Tanztheater in Bochum kurzfristig zum Stillstand gebracht. Die Besucher konnten so selber erfahren, dass der Tanz bei Pina Bausch mit einem Gang auf unsicherem Grund beginnt. Denn die Böden bestanden aus Gras, Lehm oder Kunstschnee. Vielleicht hatte man diese Ausstellung so nicht erwarte. Der Eindruck, hinter die Kulissen schauen zu dürfen, wich schnell der Faszination, nicht länger auf die Inszenierung mit Tänzern warten zu müssen – war man doch plötzlich selber der Akteur. Wahrscheinlich ist es gerade diese Überraschung, die viele Besucher nachhaltig mit der Ausstellung verbinden. Es ist also nicht nur die Sammlung, die ein gutes Kunstmuseum ausmacht. Sondern vielmehr der Mut der Ausstellungsmacher, einen neuen Weg zu gehen und die Neugierde der Besucher, sich darauf einzulassen. Die Ausstellung "räume träume" hat deutlich gezeigt, dass Ausstellungsmacher und Besucher ihren Beitrag dazu mit viel Enthusiasmus leisten und wir uns mit recht auf mehr Erfahrungen dieser Art freuen dürfen. | 21.11.09 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 18 | CleanVideoPEV 2010 – Platz des Europäischen Versprechens | Versteckt und doch schon immer da Die Christus Kirche ist die Stadtkirche, liegt direkt neben dem stattlichen Rathaus. Sie ist ein ruhr essential par excellence. Eine mittellose Frau spendet 2.500 EUR für den Erhalt des Turmes "Er war schon immer da, und soll es auch bleiben". Sie ist eine Kirche ohne Gemeinde für viele Gemeinschaften und Religionen und Kulturen. Sie erzählt die Geschichte des Ruhrgebiets, das die Geschichte Deutschlands erzählt. Wie fast überall an der Ruhr, muss man aber zweimal hinschauen. Und auch dann begreift man nur langsam, dass sich an diesem Ort Bedeutung sammelt. Wir meinen heute, mit der Vergangenheit ihre ganze Geschichte zu kennen. Doch die Namen für unsere Geschichten warten bereits, um auf dem Platz des Europäischen Versprechens erneut Halt zu geben. Inhalt, den jeder selbst mitbringen wird. Die Gedenkhalle im Turm und ihre Listen sind der Ausgangspunkt. Von hier bietet der Hausherr Thomas Wessel den Besuchern zwei Wege, um sich zu nähern. Beide führen auf ihre Art zu Annäherung und Verständnis. Auf dem einen begibt man sich von der bebilderten Liste der ehemaligen Feindstaaten in Richtung des Kirchenschiffs, das nach der Zerstörung 1943 in den 50er Jahren bilderlos, architektonisch wertvoll und versetzt entstand und heute spiegelbildlich Künstler aus diesen Staaten zu Gast und Weltmusik einlädt - offene Kirche der Kulturen. Auf dem anderen öffentlichen Weg triff man auf Jochen Gerz, der dem Platz vor der Gedenkhalle Bedeutung gibt. Auch er bezieht sich auf die Listen der Gedenkhalle, der Feinde und der Gefallenen. Er fügt eine dritte Liste hinzu, die der Lebenden und fragt genau dort nach einem Versprechen, wo Menschen vor über hundert Jahren aus ganz Europa ihr Wohl suchten, später Waffen gegen ganz Europa produzierten und sich heute aus Europa treffen, um miteinander übereinander zu reden. Damit dieser Platz meinen Namen bekommt, muss ich nichts geleistet haben. Das Versprechen gilt ja für die Zukunft. | 21.9.09 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 19 | CleanVideoChristus Kirche Bochum | Versteckt und doch schon immer da Die Christus Kirche ist die Stadtkirche, liegt direkt neben dem stattlichen Rathaus. Sie ist ein ruhr essential par excellence. Eine mittellose Frau spendet 2.500 EUR für den Erhalt des Turmes "Er war schon immer da, und soll es auch bleiben". Sie ist eine Kirche ohne Gemeinde für viele Gemeinschaften und Religionen und Kulturen. Sie erzählt die Geschichte des Ruhrgebiets, das die Geschichte Deutschlands erzählt. Wie fast überall an der Ruhr, muss man aber zweimal hinschauen. Und auch dann begreift man nur langsam, dass sich an diesem Ort Bedeutung sammelt. Wir meinen heute, mit der Vergangenheit ihre ganze Geschichte zu kennen. Doch die Namen für unsere Geschichten warten bereits, um auf dem Platz des Europäischen Versprechens erneut Halt zu geben. Inhalt, den jeder selbst mitbringen wird. Die Gedenkhalle im Turm und ihre Listen sind der Ausgangspunkt. Von hier bietet der Hausherr Thomas Wessel den Besuchern zwei Wege, um sich zu nähern. Beide führen auf ihre Art zu Annäherung und Verständnis. Auf dem einen begibt man sich von der bebilderten Liste der ehemaligen Feindstaaten in Richtung des Kirchenschiffs, das nach der Zerstörung 1943 in den 50er Jahren bilderlos, architektonisch wertvoll und versetzt entstand und heute spiegelbildlich Künstler aus diesen Staaten zu Gast und Weltmusik einlädt - offene Kirche der Kulturen. Auf dem anderen öffentlichen Weg triff man auf Jochen Gerz, der dem Platz vor der Gedenkhalle Bedeutung gibt. Auch er bezieht sich auf die Listen der Gedenkhalle, der Feinde und der Gefallenen. Er fügt eine dritte Liste hinzu, die der Lebenden und fragt genau dort nach einem Versprechen, wo Menschen vor über hundert Jahren aus ganz Europa ihr Wohl suchten, später Waffen gegen ganz Europa produzierten und sich heute aus Europa treffen, um miteinander übereinander zu reden. Damit dieser Platz meinen Namen bekommt, muss ich nichts geleistet haben. Das Versprechen gilt ja für die Zukunft. | 21.9.09 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 20 | CleanVideoDavid Rabinowitch "Tyndale Sculpture" | Atemberaubend qualitätsvoll Situation Kunst ist so derartig vielschichtig, dass es unzählige Perspektiven gibt, aus denen es sich lohnt auf diese einzigartige Kunstsammlung zu blicken. Sie gehört der Ruhr Universität Bochum. Der Galerist Alexander von Berswordt schenkte sie seinem Freund Max Imdahl. Generationen von Studenten der Kunstwissenschaften studieren seither den Ort, aber auch Historiker oder Naturwissenschaftler können hier interdisziplinär forschen. Situation Kunst ist außerdem offen für jedermann. Das Überraschende: Man kann gut nebenan leben, ohne überhaupt zu wissen, welch außergewöhnliches Refugium sich hinter dem eher schlichten Zaun in dem eher abseits gelegenen Park mitten in einem Bochumer Wohngebiet befindet. Nicht wenige Bochumer haben noch nie von der Situation Kunst gehört. Situation Kunst ist das erste ruhr essential, das wir vorstellen möchten. Denn für diejenigen, die sich auf das Gebäude Ensemble einlassen und hinter die Mauern schauen, öffnet sich eine atemberaubende Welt, die man wieder und wieder besuchen möchte. Allein deswegen lohnt sich schon eine Reise nach Bochum. Wir hatten das große Glück, von Bettina Eickhoff an die Vielschichtigkeit des Ortes herangeführt worden zu sein. "Hier gibt es keine Zufälle". Dies wissen auch Künstler wie Richard Serra oder Lee Ufan und engagieren sich persönlich für die Kunstsammlung, in der Räume für Kunstwerke geschaffen werden und nicht Kunstwerke in Räume passen müssen. Werke von David Rabinowitch oder Gianni Colombo sind in ihrer Form so weltweit nur hier zu finden. Wir wünschen viel Spaß beim Entdecken eines Juwels. | 23.7.09 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 21 | CleanVideoEs gibt keine Zufälle | Atemberaubend qualitätsvoll Situation Kunst ist so derartig vielschichtig, dass es unzählige Perspektiven gibt, aus denen es sich lohnt auf diese einzigartige Kunstsammlung zu blicken. Sie gehört der Ruhr Universität Bochum. Der Galerist Alexander von Berswordt schenkte sie seinem Freund Max Imdahl. Generationen von Studenten der Kunstwissenschaften studieren seither den Ort, aber auch Historiker oder Naturwissenschaftler können hier interdisziplinär forschen. Situation Kunst ist außerdem offen für jedermann. Das Überraschende: Man kann gut nebenan leben, ohne überhaupt zu wissen, welch außergewöhnliches Refugium sich hinter dem eher schlichten Zaun in dem eher abseits gelegenen Park mitten in einem Bochumer Wohngebiet befindet. Nicht wenige Bochumer haben noch nie von der Situation Kunst gehört. Situation Kunst ist das erste ruhr essential, das wir vorstellen möchten. Denn für diejenigen, die sich auf das Gebäude Ensemble einlassen und hinter die Mauern schauen, öffnet sich eine atemberaubende Welt, die man wieder und wieder besuchen möchte. Allein deswegen lohnt sich schon eine Reise nach Bochum. Wir hatten das große Glück, von Bettina Eickhoff an die Vielschichtigkeit des Ortes herangeführt worden zu sein. "Hier gibt es keine Zufälle". Dies wissen auch Künstler wie Richard Serra oder Lee Ufan und engagieren sich persönlich für die Kunstsammlung, in der Räume für Kunstwerke geschaffen werden und nicht Kunstwerke in Räume passen müssen. Werke von David Rabinowitch oder Gianni Colombo sind in ihrer Form so weltweit nur hier zu finden. Wir wünschen viel Spaß beim Entdecken eines Juwels. | 22.7.09 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 22 | CleanVideoRichard Serra "Circuit" | Atemberaubend qualitätsvoll Situation Kunst ist so derartig vielschichtig, dass es unzählige Perspektiven gibt, aus denen es sich lohnt auf diese einzigartige Kunstsammlung zu blicken. Sie gehört der Ruhr Universität Bochum. Der Galerist Alexander von Berswordt schenkte sie seinem Freund Max Imdahl. Generationen von Studenten der Kunstwissenschaften studieren seither den Ort, aber auch Historiker oder Naturwissenschaftler können hier interdisziplinär forschen. Situation Kunst ist außerdem offen für jedermann. Das Überraschende: Man kann gut nebenan leben, ohne überhaupt zu wissen, welch außergewöhnliches Refugium sich hinter dem eher schlichten Zaun in dem eher abseits gelegenen Park mitten in einem Bochumer Wohngebiet befindet. Nicht wenige Bochumer haben noch nie von der Situation Kunst gehört. Situation Kunst ist das erste ruhr essential, das wir vorstellen möchten. Denn für diejenigen, die sich auf das Gebäude Ensemble einlassen und hinter die Mauern schauen, öffnet sich eine atemberaubende Welt, die man wieder und wieder besuchen möchte. Allein deswegen lohnt sich schon eine Reise nach Bochum. Wir hatten das große Glück, von Bettina Eickhoff an die Vielschichtigkeit des Ortes herangeführt worden zu sein. "Hier gibt es keine Zufälle". Dies wissen auch Künstler wie Richard Serra oder Lee Ufan und engagieren sich persönlich für die Kunstsammlung, in der Räume für Kunstwerke geschaffen werden und nicht Kunstwerke in Räume passen müssen. Werke von David Rabinowitch oder Gianni Colombo sind in ihrer Form so weltweit nur hier zu finden. Wir wünschen viel Spaß beim Entdecken eines Juwels. | 21.7.09 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| 23 | CleanVideoKunstsammlung für Max Imdahl und seine Studenten | Atemberaubend qualitätsvoll Situation Kunst ist so derartig vielschichtig, dass es unzählige Perspektiven gibt, aus denen es sich lohnt auf diese einzigartige Kunstsammlung zu blicken. Sie gehört der Ruhr Universität Bochum. Der Galerist Alexander von Berswordt schenkte sie seinem Freund Max Imdahl. Generationen von Studenten der Kunstwissenschaften studieren seither den Ort, aber auch Historiker oder Naturwissenschaftler können hier interdisziplinär forschen. Situation Kunst ist außerdem offen für jedermann. Das Überraschende: Man kann gut nebenan leben, ohne überhaupt zu wissen, welch außergewöhnliches Refugium sich hinter dem eher schlichten Zaun in dem eher abseits gelegenen Park mitten in einem Bochumer Wohngebiet befindet. Nicht wenige Bochumer haben noch nie von der Situation Kunst gehört. Situation Kunst ist das erste ruhr essential, das wir vorstellen möchten. Denn für diejenigen, die sich auf das Gebäude Ensemble einlassen und hinter die Mauern schauen, öffnet sich eine atemberaubende Welt, die man wieder und wieder besuchen möchte. Allein deswegen lohnt sich schon eine Reise nach Bochum. Wir hatten das große Glück, von Bettina Eickhoff an die Vielschichtigkeit des Ortes herangeführt worden zu sein. "Hier gibt es keine Zufälle". Dies wissen auch Künstler wie Richard Serra oder Lee Ufan und engagieren sich persönlich für die Kunstsammlung, in der Räume für Kunstwerke geschaffen werden und nicht Kunstwerke in Räume passen müssen. Werke von David Rabinowitch oder Gianni Colombo sind in ihrer Form so weltweit nur hier zu finden. Wir wünschen viel Spaß beim Entdecken eines Juwels. | 21.7.09 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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