Springer CME Hörbeiträge
von Springer Medizin Verlag GmbH
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Podcast-Beschreibung
Fortbildung für unterwegs: Wir bieten Ihnen ausgewählte CME-Beiträge aus den Springer Fachzeitschriften zum Anhören.
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"Präklinisches Management von Drogenintoxikationen" - Notfall + Rettungsmedizin 8/2010 - Hörbeitrag | Drogenintoxikationen sind v. a. in Großstädten mit einer aktiven Drogen- und Partyszene häufig. Bis auf Opiate und Benzodiazepine stehen keine spezifischen Antidote für die üblichen Rauschgifte zur Verfügung und die (oft lebensrettende) Therapie kann nur rein symptomatisch erfolgen. Die klassische Symptomatik einer Heroinintoxikation besteht aus Koma, Atemdepression und Miosis, diese kann durch Mischintoxikationen mit anderen Substanzen jedoch maskiert werden. Der Einsatz des Optiatantagonisten Naloxon ist in Gebieten mit einer überproportional aktiven i.v.-Drogenszene und „Fixerstuben“ mit praktischen und medikolegalen Problemen verbunden, da der medizinische Anspruch an eine ausreichend lange Überwachungszeit nach Antagonisierung oft im krassen Gegensatz zur fehlenden Einsicht und Vorstellung der Drogenkonsumenten steht. Der Konsum von neuen Substanzen wie 4-Hydroxybutansäure (Liquid Ecstasy, GHB) findet v. a. auf Partys statt und kann in hohen Dosierungen unspezifische Intoxikationssymptome mit Koma und Myoklonien hervorrufen, welche durch zusätzlichen Konsum von Alkohol lebensbedrohlich werden können. Daher sollten die in dieser Fortbildung dargestellten Aspekte insbesondere in Ballungsräumen tätigen Notärzten und Rettungshelfern geläufig sein. | 9.12.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Prävention postoperativer Wundinfektionen" - Der Chirurg 6/2010 - Hörbeitrag | Jährlich werden in Deutschland ca. 6,4 Mio. operative Eingriffe durchgeführt. Nach nosokomialen Pneumonien und Harnwegsinfektionen sind postoperative Wundinfektionen mit einem Anteil von ca. 16% die dritthäufigste nosokomiale Infektionsart in deutschen Akutkrankenhäusern. Das Erregerspektrum hängt dabei von der Art und Lokalisation des Eingriffes ab. Die Erreger können exogen (von außen) oder endogen (von Haut- oder Schleimhautflora des Patienten) in das Wundgebiet gelangen. Bei den Risikofaktoren können patienteneigene und nur bedingt beeinflussbare Faktoren von solchen unterschieden werden, die durch geeignete infektionspräventive Maßnahmen im Rahmen der Organisation der perioperativen Betreuung beeinflussbar sind. | 25.10.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Alzheimer: Ran ans Hirn mit dem richtigen Konzept - Was gibt es Neues in Sachen Diagnostik und Therapie?" - CME - Premium-For | Patienten mit Demenz werden überwiegend durch den Hausarzt betreut, der damit vor große Herausforderungen gestellt wird. Die Diagnosestellung einer Demenz vom Alzheimer-Typ gelingt oft erst in einem fortgeschrittenen Stadium. Die therapeutischen Möglichkeiten sind begrenzt. Wünschenswert wäre, wenn die Diagnose bereits im Stadium einer leichten kognitiven Störung gestellt werden könnte. Derzeit gibt es große Fortschritte bei der Entwicklung von Biomarkern. Auch zahlreiche Substanzen mit krankheitsmodifizierendem Potenzial befinden sich in der Entwicklung. Am weitesten fortgeschritten sind die Ansätze zur β-Amyloid-Immuntherapie. | 25.10.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Wenn üble Erreger den Gehörgang stürmen - Diagnose und Therapie der Otitis externa" - CME - Premium-Fortbildung 9/2010 - H | Die Otitis externa tritt bei etwa 10% der Bevölkerung im Lauf des Lebens auf. Die Häufigkeit steigt ab der fünften Lebensdekade deutlich an. Äußere Einflüsse sind vor allem heißes und feuchtes Klima oder Schwimmen. Ursache der Infektion sind meist Bakterien, seltener Pilze oder Viren. Das klinische Bild einer Otitis externa ist variabel. Die Behandlung sollte gemeinsam mit einem HNO-Facharzt erfolgen. Komplizierte Verläufe sind aber selten. Der vorliegende Beitrag beschreibt das Krankheitsbild der Otitis externa und erläutert das praxisbezogene diagnostische und therapeutische Vorgehen. | 13.9.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Behandlung beim Bauchaortenaneurysma - Vor- und Nachteile der Therapieoptionen" - CME - Premium-Fortbildung 7/2010 - Hörbeitr | Abdominale Aortenaneurysmen entwickeln sich in der Regel langsam. Da sie kaum Symptome verursachen, bleiben sie meist unentdeckt. Die Ruptur des Aneurysmas ist lebensbedrohlich. Die Prognose ist nach wie vor sehr schlecht, mehr als 80% der Betroffenen sterben an den Folgen. Daher sollte bei einem bekannten Aortenaneurysma eine elektive operative Therapie erwogen werden. Die Indikation hängt nicht nur von der Größe des Aneurysmas ab, sondern auch von der Progredienz und von den Begleiterkrankungen des Patienten. Der vorliegende Beitrag erläutert die Behandlungsoptionen bei einem abdominalen Aortenaneurysma. Im Vordergrund stehen dabei das offene chirurgische und das endovaskuläre Vorgehen. Die Vor- und Nachteile werden ausführlich dargestellt. | 26.8.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Kardiologische Notfälle an Bord von Verkehrsflugzeugen" - Der Kardiologe 3/2010 - Hörbeitrag | Medizinische Notfälle an Bord von Verkehrsflugzeugen nehmen in Anbetracht jährlich wachsender Passagierzahlen, steigenden Durchschnittsalters der Reisenden und Entwicklung von Flugzeugen der Superlative an Bedeutung zu. Die Zahl medizinischer Zwischenfälle im Flugbetrieb kommerzieller Fluggesellschaften lassen sich mangels systematischer Studien kaum verlässlich beziffern, im Allgemeinen ist von etwa 0,25–1 IMEs („in-flight emergencies“) pro 10.000 beförderten Passagieren auszugehen. Die Mehrzahl der Zwischenfälle ist vergleichsweise harmloser Natur, eine mögliche Vitalgefährdung besteht in etwa 10% der Fälle. Die überwiegende Zahl der IMEs wird durch synkopale Zustände verursacht, in 6% findet sich ein kardiologisches Krankheitsbild im engeren Sinne. Zum besseren Verständnis der pathophysiologischen Grundlagen und hieran adaptierter Behandlungsstrategien werden im Beitrag höhenphysiologische, organisatorische und gesetzliche Rahmenbedingungen der Notfallhilfe an Bord dargestellt, organisatorische Präventionsmaßnahmen und Notfallausrüstung geeigneter Fluggesellschaften erläutert und hieraus optimale Behandlungsstrategien zu ausgewählten kardiologischen Krankheitsbildern abgeleitet. | 19.7.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Rheumatoide Arthritis ausbremsen - Neue Scores erleichtern die Behandlung" - CME - Premium-Fortbildung 6/2010 - Hörbeitrag | Die rheumatoide Arthritis ist eine chronische Erkrankung, die unbehandelt zu schweren Funktionseinschränkungen der Gelenke führt. Auch die Letalität der Betroffenen ist deutlich erhöht. Fortschritte in der medikamentösen Basistherapie ermöglichen heute aber fast immer eine gute Kontrolle der Erkrankung. Entscheidend ist jedoch die frühe Diagnose. Spätestens drei Monate nach Beschwerdebeginn muss die Basistherapie beginnen. Die Behandlung wird mit standardisierten Scores überwacht und gegebenenfalls angepasst. Neben der Basistherapie sind auch Schmerztherapie, Physio- und Ergotherapie unverzichtbar. Im Einzelfall können operative Verfahren erforderlich werden. Ein konsequentes multimodales Therapieregime kann den Krankheitsverlauf entscheidend verändern und Spätschäden reduzieren. | 28.6.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Probleme bei der Pharmakotherapie älterer Patienten" - Der Internist 6/2010 - Hörbeitrag | Die Pharmakotherapie bei älteren Menschen ist für den Arzt oft eine schwierige und nicht selten auch unterschätzte Aufgabe. Viele Medikamente sind für diese Patientengruppe hinsichtlich ihrer Risiko-Nutzen-Bilanz nicht ausreichend untersucht, spezielle unerwünschte Arzneimittelwirkungen wie Sturzereignisse und das delirante Syndrom treten häufiger und klinisch bedeutsamer auf. Schließlich besteht die Problematik der Polypharmazie bei Multimorbidität. Die richtige Balance zwischen unangemessener Übertherapie auf der einen und eine Untertherapie bezüglich eindeutig nützlicher Therapien auf der anderen Seite zu finden, ist nur möglich auf dem Boden einer umfassenden individuellen Risiko-Nutzen-Analyse. Diese muss neben den Präferenzen des Patienten auch seine Vulnerabilität, die verbliebenen Ressourcen und seine Funktionalität mit einbeziehen. Einfache Therapieregeln, aber auch eine verbesserte Kennzeichnung der Medikamente und pharmakotherapeutischen Strategien können hier hilfreich sein. | 31.5.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Ab in den Urlaub - aber nur gut geschützt. Die ganze Welt der Reisemedizin" - CME - Premium-Fortbildung 5/2010 - Hörbeitrag | Reisemedizin befasst sich mit der Prävention, Diagnose und Therapie von Erkrankungen während und nach Reisen. Durch den Anstieg des Tourismus und die zunehmende Zahl beruflicher Auslandseinsätze hat sie an Bedeutung gewonnen. Die Reisemedizin befasst sich neben den infektiösen Erkrankungen auch mit der Reisefähigkeit bei chronischen Erkrankungen, flugmedizinischen Aspekten und gesundheitlichen Gefährdungen durch berufliche Einsätze und riskante Sportarten im Ausland. Durch reisemedizinische Beratungen und prophylaktische Maßnahmen lässt sich das Erkrankungsrisiko minimieren. Nach der Rückkehr sollten gesundheitliche Beschwerden rasch abgeklärt werden. Es gilt, lebensgefährliche Krankheitsverläufe, insbesondere durch Malaria tropica, zu verhüten und das Entstehen von Kleinraumepidemien zu vermeiden. Einige wenige Erkrankungen können auch noch nach Jahren auftreten, hierzu gehört auch Aids. Der vorliegende Beitrag stellt die wichtigsten reisemedizinischen Aufgaben und Vorgehensweisen vor. | 25.5.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Asthma bronchiale bei Kindern und Jugendlichen" - Der Pneumologe 3/2010 - Hörbeitrag | Asthma bronchiale ist die häufigste chronische Lungenerkrankung im Kindes- und Jugendalter, jedoch immer noch unterdiagnostiziert. Im Vergleich zu Erwachsenen besteht bei Kindern häufiger eine atopische Disposition. Die Diagnose basiert in erster Linie auf klinischen Kriterien. Die Behandlung folgt einem Stufentherapieplan, in dem inhalative Kortikosteroide die Basis der antientzündlichen Therapie bilden. Im Vergleich zu Erwachsenen wird bereits bei niedrigeren Dosen des inhalativen Kortikosteroids eine Kombination mit einer weiteren Substanzklasse empfohlen. Montelukast hat in der Basistherapie einen höheren Stellenwert. Vor dem Schulalter ist eine definitive Diagnose schwierig; daher wird das Risiko für ein späteres Asthma abgeschätzt und die Therapie nach dem aktuellen Beschwerdebild gesteuert. Ziel der Behandlung in jedem Lebensalter ist es, eine gute Asthmakontrolle zu erreichen und zu erhalten und eine krankheitsbezogen unbeeinträchtigte körperliche und psychosoziale Entwicklung der betroffenen Kinder und Jugendlichen zu sichern. | 6.5.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Wann? Wie? Warum? Die Knackpunkte der Leichenschau - Ärztliche Todesbescheinigung richtig ausstellen" - CME - Premium-Fortbil | Jeder niedergelassene Arzt muss in der Lage sein, eine vorschriftsmäßige Leichenschau durchzuführen. Das Leichenschaurecht ist allerdings Landesrecht. Über die jeweils geltenden Gesetze muss sich der Arzt selbst informieren. Der vorliegende Beitrag beschreibt das richtige Vorgehen bei einem Todesfall bzw. bei der Untersuchung eines Leichnams. Die Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Rechtsmedizin (DGRM) zur Durchführung der ärztlichen Leichenschau und die wichtigsten Gesetze zur Leichenschau werden praxisnah erläutert. | 23.4.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Perkutane Aortenklappenimplantation" - Der Kardiologe 2/2010 - Hörbeitrag | Die kathetergeführte Aortenklappenimplantation zur Therapie der Aortenklappenstenose findet rasche Akzeptanz. Sie erlaubt aktuell v. a. eine Versorgung von Patienten, die bezüglich ihrer Lebensqualität nur bedingt von einem chirurgischen Aortenklappenersatz profitieren. Die Indikationsstellung sollte weiterhin streng erfolgen, da in diesem Patientengut die 30-Tages-Mortalität auch bei der transkutanen Implantation immer noch bei 10% liegt. Da Langzeitdaten bisher fehlen, bleibt die Indikation konkret auf Patienten älter als 75 Jahre sowie mit einem STS-Score >10 bzw. einem logEuro-Score >20 beschränkt. Patienten mit einer Lebenserwartung 27 mm sollten derzeit von einer kathetergeführten Aortenklappenimplantation ausgeschlossen werden. Aus laufenden aktuellen Studien werden in Kürze wichtige Erkenntnisse zur Sicherheit, Effektivität und insbesondere auch zum Langzeitverlauf erwartet. Die technische sowie wissenschaftliche Entwicklung in diesem Bereich wird absehbar eine kontinuierliche Neubestimmung des Stellenwertes dieser Prozedur auf der Basis der verfügbaren Daten erfordern. | 1.4.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Koronarsyndrom zielgerecht behandeln - Praktisches Vorgehen im Notfall" - CME - Premium-Fortbildung 3/2010 - Hörbeitrag | Das akute Koronarsyndrom (AKS) ist einer der häufigsten Notfälle. Leitsymptom des AKS ist der akute Thoraxschmerz. Zusätzlich treten häufig Beschwerden wie Dyspnoe, Schwindel oder vegetative Begleitsymptome auf. Anhand des ST-Strecken-Verlaufs im Elektrokardiogramm (EKG) wird das akute Koronarsyndrom in zwei große Krankheitsgruppen unterteilt, die sich hinsichtlich der Therapie grundlegend unterscheiden. Der Nachweis einer länger als 20 Minuten anhaltenden ST-Strecken-Hebung (STE-AKS) spricht für einen kompletten Verschluss einer Koronararterie, meist entwickelt sich ein ST-Strecken-Hebungsinfarkt (STEMI). Das therapeutische Ziel ist die schnelle Reperfusion. Hingegen zielt die Therapie bei typischem Brustschmerz ohne anhaltende ST-Strecken-Hebung (NSTE-AKS) zunächst auf die Verringerung der Ischämie und die Verhinderung einer Progression zum STEMI oder plötzlichen Herztod. Das NSTE-AKS kann erst anhand der Troponin-Messung in einen Nicht-ST-Strecken-Hebungsinfarkt (NSTEMI) oder eine instabile Angina pectoris unterschieden werden. Unter Berücksichtigung der Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie wird nachfolgend das diagnostische und therapeutische Vorgehen bei akutem Koronarsyndrom erläutert. | 25.3.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Sekundäre Diabetesformen - Endokrine Erkrankungen und Diabetes" - Der Diabetologe 2/2010 - Hörbeitrag | Erkrankungen des Hormonsystems sind als Ursache des sekundären Diabetes von besonderer klinischer Bedeutung: Einerseits kann eine chronisch schlechte Stoffwechseleinstellung bei Diabetespatienten Hormonparameter (z. B. Schilddrüsenhormon, Wachstumshormon) verändern, andererseits sollte bei Diabetespatienten mit einer akuten Stoffwechselentgleisung auch an eine endokrinologische Erkrankung als Ursache gedacht werden. Wenn Diabetespatienten eine Hyperthyreose entwickeln, verstärkt sich in deren Folge die Insulinresistenz, und die Insulinsekretion nimmt ab. Eine hypothyreote Stoffwechsellage dagegen führt zu sinkendem Insulinbedarf bei Menschen mit insulinpflichtigem Diabetes und verstärkt die Unterzuckerungsneigung. Auch pathologische Wachstumshormonspiegel und Nebennierenerkrankungen können sich neben anderen Störungen massiv auf den Glukosestoffwechsel auswirken. Aufgrund der gesteigerten Assoziation von Typ-1-Diabetes mit anderen Immunendokrinopathien (polyglanduläres Autoimmunsyndrom, PAS) ist für diese Patienten und ihren nahen Verwandten einmal jährlich ein Screening anzuraten. | 16.3.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Von Bettwanzen bis Haarbalgmilben - Plagegeistern den Garaus machen!" - CME - Premium-Fortbildung 2/2010 - Hörbeitrag | In den letzten Jahren wird vermehrt über Bettwanzen in Hotels und Ferienwohnungen berichtet. Auch der Urlaub in fernen Ländern birgt die Gefahr, Parasiten mit nach Hause zu bringen. Der Hausarzt wird daher immer wieder mit dem Befall von Bettwanzen und Sandflöhen oder mit einer Larva migrans cutanea konfrontiert. Die Haarbalgmilbe zählt zwar zu den inzidenten Hautbesiedlern, kann jedoch ebenfalls ungewohnte Krankheitsbilder verursachen. Der folgende Beitrag beschreibt die Infektionswege und Symptome sowie ein pragmatisches differenzialdiagnostisches und therapeutisches Vorgehen. | 25.2.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Sport bei Krebspatienten" - Der Onkologe 2/2010 - Hörbeitrag | Sport und körperliche Aktivität sind wirksame Maßnahmen der Gesundheitsförderung. Ihre Rolle bei Tumorpatienten wurde jedoch lange Zeit unterschätzt. Weltweit machen Lebensumstände etwa 50–75% des Krebsrisikos aus. Bei einer wachsenden Zahl von Malignomen ist Bewegungsmangel neben Adipositas und Fehlernährung von kritischer Bedeutung. Das Bindeglied zwischen Adipositas, Bewegungsmangel und Krebs stellen die insulinartigen Wachstumsfaktoren dar, die evtl. für die Entwicklung einer endokrinen Therapieresistenz mitverantwortlich sind. Die Beeinflussung des Glukose- und Insulinstoffwechsels entwickelt sich deshalb zu einer neuen und ergänzenden Strategie gegen malignes Zellwachstum. Darüber hinaus zeigten zahlreiche Untersuchungen, dass regelmäßige körperliche Aktivität bei Tumorpatienten nicht nur zu einer Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit, sondern auch zu einer Reduktion der Nebenwirkungen der Therapie (v. a. der Fatigue), einer Stimmungsaufhellung und einer Zunahme der Lebensqualität führt. | 15.2.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Wenn Läuse und Flöhe ihr Unwesen treiben - Pediculosis und Pulicosis im Überblick" - CME - Premium-Fortbildung 1/2010 - Hö | Auch heutzutage sind Flöhe und Läuse noch weit verbreitet. Nicht immer ist mangelnde Hygiene die Ursache für einen Befall. Läuse können weder fliegen noch springen, sondern werden durch engen Kontakt von Mensch zu Mensch übertragen. Daher gibt es beispielsweise immer wieder einen gehäuften Kopflausbefall in Kindergärten und Schulen. Flohstiche werden in Deutschland vorwiegend durch Katzen- und Hundeflöhe verursacht. Neben der mehrfachen Behandlung mit Insektiziden wird bei Kopflausbefall vor allem das nasse Auskämmen befallener Haare empfohlen. Hygienische Maßnahmen sind unverzichtbar. Der vorliegende Beitrag erläutert die Krankheitsbilder Pediculosis und Pulicosis. | 29.1.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Materialunverträglichkeit - Auswirkungen in der Mundhöhle und deren Diagnostik" - wissen kompakt 4/2009 - Hörbeitrag | In der rekonstruktiven Zahnheilkunde werden Metalle, (Glas-)Keramiken und Polymere verwendet. Metalle sowie deren Legierungen, Kunststoffe, Keramiken und Zemente sind die in der festsitzenden und abnehmbaren Prothetik vorherrschenden Werkstoffe. Für den langfristigen Erfolg einer Rekonstruktion sind nicht nur das fachliche Können von Zahnarzt und Zahntechniker und die Erhaltungstherapie durch den Patienten entscheidend, sondern in besonderem Maße auch die Verarbeitungsqualität der verwendeten Werkstoffe. Viele prothetische Misserfolge sind auf nicht korrekte Verarbeitung der Materialien zurückzuführen. Insbesondere Metalle und deren Legierungen neigen bei fehlerhafter Verarbeitung zu verstärkter Korrosion in der Mundhöhle. Diese kann sowohl am Zahnersatz wie auch den beteiligten Strukturen der Hart- und Weichgewebe zu Problemen führen. Da Metalle in den prothetischen Werkstoffen ubiquitär vorkommen, ist deren sachgemäßer Verarbeitung große Aufmerksamkeit zu schenken. Metalle kommen nicht nur in den Metallen und Legierungen selbst vor, sondern auch in Form von Oxiden in Keramiken, Kunststoffen und Zementen. Durch korrosive Vorgänge aus prothetischen Werkstoffen gelöste Metalle können zu schweren Schäden führen. Gerade in der Mundhöhle sind diese Schäden nicht immer einfach als werkstoffliche Ursache zu erkennen und werden häufig mit Mundschleimhauterkrankungen verwechselt. Mit geeigneten Untersuchungsmethoden lassen sich die Ursachen diesen Schäden zuordnen. Das „Biomaterials Science Center“ (BMC) der Universität Basel und das Institut für Werkstoffwissenschaft, Technologie und Propädeutik am Departement Zahnmedizin der Universität Basel befassen sich seit Jahren mit Untersuchungen und Diagnostik von materialbedingten Schadensfällen in der Mundhöhle und unterhalten eine Sprechstunde für die Diagnose und Beratung bei Problemen im Zusammenhang mit zahnärztlichen Werkstoffen. | 28.1.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Diagnostik bei erhöhten Leberwerten" - Der Gastroenterologe 6/2009 - Hörbeitrag | Erhöhte Transaminasen, γ-Glutamyl-Transferase (GGT) oder alkalische Phosphatase (AP) werden häufig im Rahmen von Routineuntersuchungen gefunden. Bei Persistenz der Transaminasenerhöhung ist an das Vorliegen infektiöser, exogen-toxischer, toxisch-allergischer, immunpathologischer bzw. autoimmuner, vaskulärer und endogen-metabolischer Prozesse zu denken. Leberenzymerhöhungen finden sich auch bei einer Reihe primär extrahepatischer, systemischer Erkrankungen (hepatische Begleitreaktionen). In diesen Situationen ist oft die klinische Symptomatik wegweisend für die Diagnosestellung. Die rationale Diagnostik sollte insbesondere im Hinblick auf die zu erwartenden therapeutischen Konsequenzen sowie auf die Dringlichkeit der Diagnosestellung als Stufendiagnostik erfolgen. In der Mehrzahl der Fälle kann allein mittels Anamnese (Symptome, Medikamente, metabolisches Syndrom, Alkoholabusus?) und Labordiagnostik (biochemische, serologische und molekulargenetische Parameter) sowie der Abdomensonographie eine ätiologische Zuordnung erfolgen. Bereits die Konstellation der Transaminasen wie Alaninaminotransferase (ALT) und Aspartataminotransferase (AST) sowie der Cholestaseparameter (GGT-, AP-Erhöhung) erlaubt oft schon eine erste diagnostische Weichenstellung. In bestimmten Situationen kann auch eine Intervention (z. B. Weglassen von Noxen bei Verdacht auf toxische Hepatopathie oder Gewichtsreduktion bei Verdacht auf nichtalkoholische Fettlebererkrankung) für die Diagnosestellung hilfreich sein. In unklaren Fällen stellt die Leberbiopsie weiterhin ein wichtiges diagnostisches Instrument dar. | 28.1.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Onkologische Notfälle infolge morphologischer Störungen" - Der Onkologe 9/2009 - Hörbeitrag | Onkologischer Notfall bezeichnet eine klinische Situation, in welcher der Tumor unmittelbar oder mittelbar die Vitalparameter derart stört, dass eine Lebensbedrohung entsteht. Morphologische, Stoffwechsel- und Gerinnungsstörungen sind die häufigsten Ursachen des onkologischen Notfalls. Rechtzeitige Erkennung der klinischen Symptome und adäquate Gestaltung des diagnostischen und therapeutischen Vorgehens sind für den Erfolg in der Notfallsituation entscheidend. Am Beispiel der typischen morphologischen Störungen, die bei Tumorpatienten zu einer plötzlichen Lebensbedrohung führen (Hirndruck, Rückenmarkkompression, obere Einflussstauung, Dyspnoe, Ileus, Blutung, Perforation, Harnverhalt) werden die relevanten klinischen Syndrome und die geltenden therapeutischen Konzepte geschildert. | 28.1.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Reisemedizin" - Der Internist 7/2009 - Hörbeitrag | Reisemedizin befasst sich mit Erkrankungen bei Reisenden. Die Zielgruppe ist daher eine andere als in der Tropenmedizin. Durch den Anstieg des Tourismus, aber auch aufgrund zunehmender beruflicher Auslandseinsätze während der letzten 50 Jahre hat sie an Bedeutung gewonnen. Gefährliche und auch weitverbreitete Erkrankungen tropischer Länder, insbesondere die Malaria tropica, sind durch ihr Auftreten bei Reisenden auch in das Blickfeld der Industrieländer gelangt. Die Reisemedizin befasst sich neben den infektiösen bzw. übertragbaren Erkrankungen auch mit der Reisefähigkeit bei chronischen Erkrankungen, flugmedizinischen Aspekten und gesundheitlichen Gefährdungen durch berufliche Einsätze und riskante Sportarten im Ausland. Durch reisemedizinische Beratungen und prophylaktische Maßnahmen wie Impfungen und medikamentöse Malariaprophylaxe, wenn indiziert, lässt sich das Erkrankungsrisiko minimieren. Nach der Rückkehr sollten gesundheitliche Beschwerden rasch abgeklärt werden, um durch Früherkennung lebensgefährliche Krankheitsverläufe, insbesondere durch Malaria tropica, zu verhüten sowie das Entstehen von Kleinraumepidemien vermeiden zu helfen. Einige wenige Erkrankungen wie die gutartig verlaufende Malaria tertiana, der Amöbenleberabszess und die viszerale Leishmaniose (Kala-Azar) können auch noch nach Jahren auftreten. Hierzu gehört auch Aids; im Zeitalter der HIV-Pandemie sollten daher Reisende über die entsprechenden Risiken aufgeklärt werden. | 28.1.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Tagesschläfrigkeit bei Kindern und Jugendlichen - Differenzialdiagnostik" - Monatsschrift Kinderheilkunde 6/2009 - Hörbeitra | Tagesschläfrigkeit ist Leitsymptom des nicht erholsamen Schlafes. Als Folge können bei Kindern Aufmerksamkeitsprobleme, Hyperaktivität und Reizbarkeit im Vordergrund stehen und die zugrunde liegende Tagesschläfrigkeit maskieren. Aufgrund der großen Spannweite vom Neugeborenen bis zum jungen Erwachsenen kann die Abgrenzung der entwicklungsbedingten von der pathologischen Tagesschläfrigkeit mit hypersomnischen klinischen Erscheinungsbildern schwierig sein. Dazu kommt noch eine Vielzahl möglicher Ursachen, sodass die Diagnostik und Differenzialdiagnostik der Tagesschläfrigkeit bei Kindern schwierig und umfangreich sind. Der vorliegende Artikel bezieht sich auf Tagesschläfrigkeit infolge nicht erholsamen Schlafes. Er gibt eine Übersicht über mögliche Ursachen von Tagesschläfrigkeit und stellt diagnostische und differenzialdiagnostische Methoden vor. | 28.1.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Lyme-Borreliose" - Zeitschrift für Rheumatologie 3/2009 - Hörbeitrag | Die Lyme-Borreliose ist eine infektiöse Systemerkrankung mit vorwiegendem Befall von Haut, Nervensystem, Herz und Bewegungsapparat. Erreger ist die durch Zeckenstiche übertragene Spirochäte Borrelia burgdorferi sensu lato. Die Diagnose einer Lyme-Borreliose muss in erster Linie durch die klinische Symptomatik begründet sein. Laborbefunde dienen dann zur Untermauerung oder zum Ausschluss der klinischen Verdachtsdiagnose. Eine antibiotische Behandlung sollte möglichst rasch nach Diagnosesicherung eingeleitet werden. Die Therapie erfolgt stadien- und symptomorientiert. Doxycyclin, Amoxicillin und Ceftriaxon sind die Mittel der Wahl. In der frühen Phase führt ein Behandlungszyklus praktisch immer zur Ausheilung der Erkrankung und verhindert spätere Krankheitsmanifestationen. Nach antibiotischer Therapie von Spätmanifestationen kommt es oft erst im Verlauf mehrerer Wochen und Monate zu einer allmählichen Remission. Chronische oder therapieresistente Verläufe und Defektheilungen sind extrem selten. | 28.1.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Akute Intestinale Ischämie" - Der Chirurg 4/2009 - Hörbeitrag | Die akute mesenteriale Ischämie ist ätiologisch, therapeutisch und prognostisch von der chronischen viszeralen Ischämie zu trennen. Die akute Ischämie des Intestinums ist ein vaskulärer Notfall mit einer Letalität von 60?80%. Ursächlich hierfür sind die schwere Erkennbarkeit und die rasche Progredienz des ischämischen Gewebezerfalls. Weiterhin haben sich Defizite in der Behandlungsorganisation und im therapeutischen Prozedere herausgestellt, von deren Beseitigung die Prognose dieser Erkrankung entscheidend abhängt. Die symptomauslösende Viszeralarterie ist die A. mesenterica superior, die in 85% aller Krankheitsfälle beteiligt ist. Bei Progredienz der Minderdurchblutung entstehen Ruhebauchschmerzen und Gewebsläsionen. Alle symptomatischen Stadien der viszeralen Ischämie stellen eine invasive Behandlungsindikation dar. Diagnostisch ist die CT-Angiographie mit Rekonstruktion das bildgebende Verfahren der Wahl. Die klassische Angiographie findet ihren Einsatz nur noch bei interventionellen Therapieplanungen (Pharmako-Spülperfusion, Lysetherapie, Stent-PTA). Die Duplexsonographie sollte primär zur Anwendung kommen, da mit dieser Technik die hämodynamische Relevanz einer Stenose beurteilt werden kann. Allerdings ist die Aussagefähigkeit dieser Untersuchung bei adipösen Patienten und bei Verluftung der Darmschlingen eingeschränkt. | 28.1.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Pharmakotherapie in der Schwangerschaft" - Der Internist 4/2009 - Hörbeitrag | Die meisten akuten und chronischen Erkrankungen sprechen weder gegen das Austragen einer Schwangerschaft, noch rechtfertigt eine Schwangerschaft das Vorenthalten einer notwendigen Behandlung. Da viele Schwangerschaften ungeplant entstehen, sollte jede Therapie bei Frauen im reproduktionsfähigen Alter primär von einer möglichen Gravidität ausgehen und Arzneimittel mit ausreichender Dokumentation ihrer Verträglichkeit für das Ungeborene bevorzugen. Für die meisten Erkrankungen gibt es Therapeutika, die zwar in vielen Fällen mit einem Warnhinweis für Schwangere versehen sind, bei denen aber die klinischen Erfahrungen gegen nennenswerte entwicklungstoxische Risiken sprechen. Dieser Artikel skizziert den aktuellen Kenntnisstand zu potenziell problematischen Medikamenten, wie z. B. ACE-Hemmer, Angitotensin-II-Rezeptorantagonisten, Antiepileptika, selektive Serotoninwiederaufnahmehemmstoffe, atypische Neuroleptika, Lithium, Cumarin-Antikoagulanzien, Retinoide, spezielle Antibiotika, immunmodulatorische Substanzen und gibt Therapieempfehlungen zu häufigen Erkrankungen. | 28.1.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Hypertensive Schwangerschaftserkrankungen" - Der Gynäkologe 2/2009 - Hörbeitrag | Hypertensive Schwangerschaftserkrankungen sind heterogene Krankheitsbilder mit unterschiedlicher klinischer Ausprägung und Prognose. Besonders die Präeklampsie ist im hohen Maße für Frühgeburten und für fetale wie neonatale Morbidität und Mortalität verantwortlich. Als einzige präventive Maßnahme hat sich die Therapie mit Acetylsalicylsäure etabliert. Im Bereich der frühen Frühgeburten vor der 34. abgeschlossenen Schwangerschaftswoche (SSW) kann bei stabilen maternalen und fetalen Verhältnissen eine Schwangerschaftsverlängerung angestrebt werden. Danach sollten Frauen mit schwerer Präeklampsie entbunden werden. Auch bei Schwangeren mit HELLP-Syndrom ist ein konservatives Vorgehen (<34 vollendeten SSW) in einem Perinatalzentrum möglich. Präeklamptische Schwangere werden in der Akuttherapie erst ab arteriellen Drücken ?170/110 mmHg antihypertensiv mit Nifedipin, Urapidil oder Dihydralazin behandelt. Beim HELLP-Syndrom kann eine additive Therapie mit Glukokortikosteroiden effektiv sein. Nach einer Präeklampsie haben Frauen ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko mit hoher Wahrscheinlichkeit, an einer chronischen Hypertonie zu erkranken. | 28.1.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Prämenstruelles Syndrom" - Gynäkologische Endokrinologie 4/2008 - Hörbeitrag | Das prämenstruelle Syndrom (PMS) ist durch wiederkehrende, zyklusabhängige Veränderungen mit psychischen, physischen und/oder sozialen Symptomen charakterisiert. Eine Sonderform stellt die sog. prämenstruelle dysphorische Störung (PMDS) dar. In jedem Zyklus ist 1 von 4 Frauen von prämenstruellen Beschwerden betroffen. Die Ätiologie ist multifaktoriell. Die Diagnosestellung erfolgt klinisch, da Serumhormonkonzentrationen nicht aufschlussreich sind. Psychiatrische und andere gynäkologische Erkrankungen sollten differenzialdiagnostisch ausgeschlossen werden. Die Therapie umfasst nichtpharmakologische Interventionen, Vitamine und Phytotherapeutika und Medikamente wie bestimmte orale Kontrazeptiva und serotonerge Antidepressiva. Letztere können kontinuierlich oder in der Lutealphase verabreicht werden. Langzeitstudien zur Sicherheit stehen jedoch aus. | 28.1.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"IgA-Nephropathie" - Der Nephrologe 5/2008 - Hörbeitrag | Die IgA-Nephropathie (IgAN) stellt die häufigste Glomerulonephritisform der westlichen Welt dar. Meist manifestiert sie sich im jüngeren Erwachsenenalter als oligosymptomatische Erkrankung mit rezidivierenden Makrohämaturien oder persistierender Mikrohämaturie, milder Protein- urie, Hypertonie und/oder Nierenfunktionseinschränkung. Insofern verwundert es nicht, dass die IgAN oft einen Zufallsbefund darstellt und viele Betroffene vermutlich nie entdeckt werden. Etwa 20% der diagnostizierten Patienten erleiden ein chronisch progredientes Nierenversagen. Prädiktoren sind das Ausmaß der Proteinurie, die Hypertonie sowie eine bereits manifeste Nierenfunktionseinschränkung bei Diagnose der IgAN. Die frühzeitige Identifikation dieser Risikogruppe ist von hoher Bedeutung, da durch eine optimale supportive Therapie der progrediente Nierenfunktionsverlust gestoppt oder zumindest gebremst werden kann. Der Wert einer immunsuppressiven Therapie ist vergleichsweise weniger gut etabliert, sodass sie für Patienten vorbehalten werden sollte, die trotz optimierter Supportivtherapie weiter hoch proteinurisch bleiben bzw. Nierenfunktion verlieren. | 28.1.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Ileus bei Patientinnen mit gynäkologischen Malignomen" - Der Onkologe 9/2008 - Hörbeitrag | Der Ileus bei Patientinnen mit gynäkologischen Malignomen entsteht auf der Grundlage eines komplexen pathophysiologischen Mechanismus und ist häufig durch eine Peritonealkarzinose oder durch Folgen multimodaler Therapien (Operation und Chemotherapie) bedingt. Seine Inzidenz und Prävalenz steigen in den höheren Tumorstadien und mit dem Fortschreiten der Erkrankung an. Das therapeutische Management erfolgt in Abhängigkeit der Ursache und der Art des Ileus, wobei sowohl konservative, individuell endoskopische als auch chirurgische Maßnahmen zur Anwendung kommen. Als wichtigste Kriterien für die Therapiewahl gelten der Allgemeinzustand, die Symptomatik, die möglicherweise zu erreichende Lebensqualität sowie die Gesamtprognose der Patientinnen. | 28.1.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Stalking" - Psychotherapeut 2/2007 - Hörbeitrag | Wie in vielen westlichen Ländern bereits geschehen, wurde auch hierzulande im November 2006 ein so genanntes AntiStalking-Gesetz verabschiedet (§238 StGB; s. Infobox). Von Stalking wird gesprochen, wenn ein Täter sein Opfer über Wochen oder Jahre verfolgt, belästigt oder sogar bedroht und attackiert. Durch die ständigen Verfolgungen fühlen sich die Opfer zumeist extrem verunsichert, gelegentlich in Angst und Schrecken versetzt; im Extremfall kann Stalking Anlass oder gar Ursache der Entwicklung einer psychischen Störung sein. Nach neueren Untersuchungen sind etwa 1015% der Männer und 1520% der Frauen im Verlauf ihres Lebens Opfer von Stalkern. Der Artikel beschreibt Formen des Stalkings, geht auf Tätermotive sowie psychische Probleme der Opfer ein und stellt erste Überlegungen sowohl zur Psychotherapie mit Opfern als auch mit Tätern vor. | 28.1.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Funktionelle Magen- und Darmerkrankungen" - Der Gastroenterologe 5/2008 - Hörbeitrag | Funktionelle Magen- und Darmerkrankungen sind als chronische oder rezidivierende abdominale Symptome definiert, deren Entstehung nicht durch in der üblichen klinischen Diagnostik identifizierbare strukturelle oder biochemische Veränderungen erklärt ist. Patienten, die unter funktioneller Dyspepsie (Reizmagen) oder Reizdarm, den beiden häufigsten Formen, leiden, haben eine gravierend reduzierte Lebensqualität bei normaler Lebenserwartung. In den pathogenetischen Konzepten dieser beiden Erkrankungen spielen sensomotorische Störungen eine Schlüsselrolle, mögliche Ursachen reichen von stressinduzierten neuroendokrinen Reaktionen bis zu Residuen von Infektionen. Wichtigste diagnostische Maßnahme ist die Anamnese mit gezieltem Erfragen von Alarmsymptomen. Die Therapie kann neben der allgemeinen ärztlichen Beratung und diätetischen Empfehlungen differenzierte symptomorientierte medikamentöse Maßnahmen und psychosoziale Interventionen umfassen. | 28.1.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Gedeihstörung und Untergewicht" - Monatsschrift Kinderheilkunde 8/2008 - Hörbeitrag | Gedeihstörung und Untergewicht treten als primäre Malnutrition durch unzureichende Zufuhr oder, in Europa häufiger, sekundär bei Erkrankungen auf. Wegweisend sind der Abfall des Körpergewichts und später auch der Länge unter die etablierte Perzentile. Mit dem berechneten Längensollgewicht beurteilt man Schweregrad und Verlauf. Diagnostisch werden neben der allgemeinen Anamnese auch Essverhalten und Ernährungsgewohnheiten erfasst. Die Beobachtung des kindlichen Ess- bzw. Fütterverhaltens und ein Nahrungsprotokoll sind oft wertvoll. Differenzialdiagnostisch sind anatomische, andere organische und psychosoziale Ursachen aus der ganzen Breite der Pädiatrie zu suchen. Vorbeugung und Behandlung erfolgen individuell mit stufenweisem Einsatz von Ernährungsberatung, Anreicherung der Nahrung und ggf. Einsatz von Supplementen, Trinknahrungen, Sondenernährung und parenteraler Ernährung. Kindliche Mangelernährung kann Prognose und Lebenschancen drastisch beeinträchtigen und kann nicht hingenommen werden. Die verfügbaren Möglichkeiten erlauben oft eine effektive Prävention und Therapie. | 28.1.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Analgetika-Intoleranz" - HNO 4/2008 - Hörbeitrag | Die klinische Manifestation der Analgetika-Intoleranz (AI) ist häufig mit HNO-ärztlich relevanten Symptomen assoziiert. Die Prävalenz wird mit 0,6–2,5% angegeben. Obwohl die Pathogenese noch nicht abschließend geklärt ist, wird ein alterierter Arachidonsäurestoffwechsel als ein wesentlicher Pathomechanismus angenommen. Die Symptome umfassen chronische Rhinosinusitis mit Polyposis nasi, Asthma bronchiale, gastrointestinale Ulzerationen, Angioödeme und Urtikaria. Klinische Reaktionen nach Einnahme von „non-steroidal anti-inflammatory drugs“ (NSAIDs) zeigen sich oftmals erst im weiteren Krankheitsverlauf. Die Diagnostik sollte vor Auftreten des Vollbildes einer AI durchgeführt werden. Die adaptive Desaktivierung ist gegenwärtig die einzige kausale Therapie. Hierdurch können die Häufigkeit von Revisions-NNH-Operationen reduziert sowie schweres Asthma bronchiale und Reaktionen nach NSAID-Einnahme verhindert werden. Dem HNO-Arzt kommt eine Schlüsselrolle in der Früherkennung der AI zu. | 28.1.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Diabetes und Depression" - Der Diabetologe 2/2008 - Hörbeitrag | Diabetespatienten haben gegenüber der Allgemeinbevölkerung ein deutlich erhöhtes Risiko, an einer Depressivität (subklinische Form) zu leiden oder an einer Depression (entsprechend den ICD-10- bzw. DSM-IV-Kriterien) zu erkranken. Gleichzeitig haben depressive Patienten auch ein höheres Manifestationsrisiko für Typ-2-Diabetes. Depressivität geht bei Menschen mit Diabetes mit einem ungünstigen Krankheits- und Therapieverhalten, eingeschränkter Lebensqualität, einer schlechteren glykämischen Kontrolle, einem erhöhten Risiko für die Entwicklung von Folgeerkrankungen sowie einem erhöhten Mortalitätsrisiko einher. Als Ursache dafür werden sowohl neuroendokrinologische Veränderungen als auch ein ungünstiges Therapie- und Krankheitsverhalten diskutiert. Ein zentrales Problem stellt die frühzeitige Identifikation von depressiven Diabetespatienten dar. In der Praxis wird daher ein Depressions-Screening bei Diabetespatienten empfohlen. Die Ergebnisse von Therapiestudien deuten darauf hin, dass strukturierte Interventionskonzepte hilfreich sind, um bei depressiven Patienten mit Diabetes die Depressivität zu verringern und damit sowohl das Therapieverhalten als auch die Behandlungsergebnisse zu verbessern. | 28.1.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Asbestbedingte Lungenerkrankungen" - Der Pneumologe 2/2008 - Hörbeitrag | Die häufigsten Asbestfasern (Chrysotil, Krokydolith, Amosit) unterscheiden sich in ihrer chemischen Struktur und Biopersistenz im Lungengewebe sowie bezüglich ihrer lokalen Toxizität. Die 4 Typen der benignen Pleurareaktion durch Asbest sind Pleuraergüsse, Pleuraplaques, diffuse Pleurafibrose und Kugelatelektasen. Asbest verursacht maligne Pleuramesotheliome, die primär von der Pleura ausgehen, gelegentlich aber auch das Perikard oder Peritoneum betreffen. Andere Konsequenzen der Asbestexposition sind die Asbestose und Lungenkrebs. Das Ausmaß der Asbestexposition unterscheidet sich meist um mehrerer Zehnerpotenzen zwischen den beruflich Exponierten und ihren Familienmitgliedern sowie Menschen aus der Umgebung Asbest verarbeitender Betriebe. Die Asbestexposition wird kategorisiert in die primäre (beruflich), die Haushaltsexposition (Familienmitglieder beruflich Exponierter), die sog. ?Bystander? (also Menschen, die in der Nähe von Arbeitsplätzen tätig waren, an denen Asbest freigesetzt wurde) und schließlich die natürliche Umgebungsexposition (natürliche Asbestvorkommen in der Umwelt). In den letzten 20 Jahren wurde ein deutlicher Rückgang der Asbestexposition und der Asbestose verzeichnet. Das Management asbestbedingter Erkrankungen durch Einwirkungen am Arbeitsplatz erfordert die Zusammenarbeit von Berufsgenossenschaften, Betrieben und Arbeitgeberorganisationen, die vom Gesetzgeber geregelt wird. | 28.1.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Supraventrikuläre Tachykardien" - Der Kardiologe 2/2008 - Hörbeitrag | Supraventrikuläre Tachykardien (SVT) sind paroxysmale Tachykardien wie Sinustachykardien, atriale Tachykardien, AV-Knoten-Reentry-Tachykardien und Tachykardien durch akzessorische Leitungsbahnen. Sie führen in der Regel zu Tachykardien (Kammerfrequenz >100 min) mit schmalen QRS-Komplexen (QRS-Breite 90% die richtige Diagnose der vorliegenden SVT ermöglicht. Für die Akuttherapie kommen vagale Manöver, Adenosin, Klasse-I-Antiarrhythmika, ?-Blocker und Kalziumantagonisten vom Verapamiltyp in Betracht, bei Therapierefraktärität die elektrische DC-Kardioversion. Für die Langzeitbehandlung spielen Medikamente nur eine untergeordnete Rolle, da die Katheterablation mit Erfolgsraten >95% als kuratives Verfahren für SVTPatienten die Methode der Wahl ist. | 28.1.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Penetrierende Verletzungen" - Notfall + Rettungsmedizin 2/2008 - Hörbeitrag | Das Verletzungsausmaß im Rahmen von penetrierenden Verletzungen kann von einer einfachen Weichteilwunde bis zu einer komplexen und lebensbedrohlichen Mehrfachverletzung reichen. Erschwerend für den behandelnden Notarzt ist, dass penetrierende Verletzungen häufig nur eine limitierte präklinische Diagnostik und Behandlung zulassen. Erfahrungen und wissenschaftliche Studien zeigen, dass die Zeit bis zur operativen Versorgung von hämodynamisch instabilen Patienten mit penetrierenden Verletzungen der entscheidende Überlebensfaktor ist. Deshalb sollte die präklinische Diagnostik und Stabilisierung bei diesen Patienten die operative Versorgung nicht verzögern. | 28.1.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Psychosomatik der koronaren Herzkrankheit" - Psychotherapeut 2/2008 - Hörbeitrag | Die koronare Herzkrankheit ist in Deutschland eine der häufigsten Todesursachen. In ihrer multifaktoriellen Genese sind psychosoziale Faktoren über eine Beeinflussung des Gesundheitsverhaltens sowie psychophysiologische Mechanismen als Kofaktoren anzusehen, die auch in der Auslösung des akuten Myokardinfarkts eine wichtige Rolle spielen. Die Herzkrankheit kann ihrerseits offene Ängste, Verleugnungstendenzen und depressive Erkrankungen zur Folge haben. Insbesondere Letztere verschlechtern den subjektiven Krankheitsverlauf und die objektive Prognose und sollten daher systematisch identifiziert werden. Neben der somatischen Behandlung stehen verhaltensmedizinische Interventionen, etwa zur Stressbewältigung, und Risikofaktorkontrolle sowie Psychotherapie und Antidepressiva zur Behandlung psychischer Komorbidität, insbesondere der Depression, zur Verfügung. Dabei ist einigen Besonderheiten der Psychotherapie mit Koronarpatienten Rechnung zu tragen. | 28.1.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Die Untersuchung des Riechvermögens" - HNO 10/2007 - Hörbeitrag | Riechstörungen sind häufig. Bei 56% der Allgemeinbevölkerung findet sich eine funktionelle Anosmie, ab einem Alter von etwa 55 Jahren findet sich ein eingeschränktes Riechvermögen bei etwa 25% der Fälle. Eine genaue Untersuchung ist notwendig, um die Beschwerden des Patienten beschreiben sowie deren mögliche Ursachen erfassen zu können. Hinsichtlich Diagnostik und eventueller Therapie von Riech- oder Schmeckstörung sind Fortschritte v. a. dadurch möglich, dass standardisierte Verfahren zur Testung der chemischen Sinne zur Verfügung stehen. In dieser Arbeit werden Verfahren zur ortho- und retronasalen psychophysischen Untersuchung des Riechvermögens beschrieben sowie die Ableitung olfaktorisch evozierter Potenziale. Daneben werden Möglichkeiten hinsichtlich der Untersuchung der intranasalen trigeminalen Sensitivität, der Volumetrie des Bulbus olfactorius sowie der immunhistochemischen Untersuchung von Biopsien aus der Regio olfactoria als mögliche diagnostische Methoden erörtert. | 28.1.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Psychosomatik der umweltbezogenen Gesundheitsstörungen" - Psychotherapeut 5/2007 - Hörbeitrag | Die Umweltmedizin befasst sich mit den akuten und chronischen Auswirkungen von chemischen und physikalischen Umwelteinflüssen sowohl auf die objektiv messbare als auch auf die subjektiv wahrgenommene Gesundheit. Da die Einflüsse jedoch sehr komplex, stetig wechselnd und experimentell nur begrenzt untersuchbar sind, sind subjektiv wahrgenommene Kausalzusammenhänge schwer zu beweisen bzw. zu widerlegen. Patienten mit umweltbezogenen Beschwerden erleben eine unmittelbare gesundheitliche Bedrohung durch weitverbreitete chemische Substanzen oder auch Strahlungen oder Felder, die häufig durch naturwissenschaftliche Verfahren nicht valide belegt werden kann. Typische Beispiele sind die generalisierte Überempfindlichkeit auf alltägliche Chemikalien bei der multiplen Chemikaliensensibilität oder die Attribuierung von Beschwerden auf Amalgam aus Zahnfüllungen. Die geschilderten Symptome sind oft vielgestaltig, unspezifischer Natur und zeigen einen hohen Grad an Überschneidungen mit dem Symptomspektrum anderer, auch primär nicht umweltbezogener unklarer Syndrome. Auf der Basis moderner psychosomatischer Konzeptualisierungen können solche unklaren umweltbezogenen Syndrome am ehesten als somatoforme Störungen betrachtet und entsprechend behandelt werden. Besonders ist dabei neben der hohen psychischen Komorbidität auf dysfunktionale Kognitionen, Emotionen und Verhalten und die oft massiv eingeschränkte Lebensqualität zu achten. | 28.1.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Akute Pankreatitis" - Der Gastroenterologe 5/2007 - Hörbeitrag | Die akute Pankreatitis ist eine potenziell tödlich verlaufende Erkrankung, die mit steigendem Schweregrad eine zunehmend individualisierte Therapie erfordert. Die Diagnose beruht auf Anamnese, klinischer Untersuchung und sinnvoll eingesetzter Bildgebung und Labordiagnostik. Jeder Patient mit akuter Pankreatitis muss stationär aufgenommen werden, da der Krankheitsverlauf bei Erstvorstellung nicht abgeschätzt werden kann. Wichtigstes therapeutisches Element ist die rasche Substitution von Wasser, begleitet von einer suffizienten Schmerztherapie. Hier sind meist Opiatanalgetika erforderlich. Pankreatitisspezifische Therapieansätze haben sich bislang als wirkungslos erwiesen. Die Rolle der Antibiotika- und Ernährungstherapie hat in den letzten Jahren eine umfassende Neubewertung erfahren. Eine Operation oder endoskopische Intervention kann bei schwer Kranken im Einzelfall sinnvoll sein. In dieser Übersichtsarbeit fassen wir klinisch relevante Aspekte der akuten Pankreatitis zusammen. | 28.1.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Psychosomatik in der Dermatologie" - Psychotherapeut 4/2007 - Hörbeitrag | Die psychosomatische Dermatologie beschäftigt sich mit Hautkrankheiten, bei denen psychosoziale Ursachen, Folgen oder Begleitumstände einen wesentlichen und therapeutisch bedeutsamen Einfluss haben. Dermatosen werden in dieser Hinsicht unter einem bio-psycho-sozialen Modell ganzheitlich gesehen. Psychosomatische Dermatologie ist im weiteren Sinn jeder Aspekt der intra- und interpersonellen Probleme von Hautkrankheiten und der psychosomatischen Auslösemechanismen bzw. Krankheitsverarbeitung von Dermatosen. Es wird hierbei zwischen primär psychischen Konflikten, psychosomatischen und somatopsychischen Aspekten unterschieden. Therapeutische Ansätze beinhalten die Betrachtung der Arzt(Arzthelferin)-Patient-Beziehung, Compliance-Faktoren, Lebensqualität des Hautpatienten, Psychohygiene des Hautarztes sowie Maßnahmen, die im Rahmen des Praxismanagements und der psychosomatischen Grundversorgung einschließlich der Indikation zur Fachpsychotherapie umsetzbar sind. | 28.1.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Dissoziative Störungen (Konversionsstörungen)" - Psychotherapeut 3/2007 - Hörbeitrag | Hinter der diagnostischen Kategorie der dissoziativen Störungen verbergen sich klinisch sehr heterogene Bilder. Die dissoziativen Bewusstseinsstörungen sind durch Beeinträchtigungen in den psychischen Funktionen des Bewusstseins, des Identitätsempfindens, des autobiografischen Gedächtnisses und des Selbst und Welterlebens charakterisiert. Die Konversionsstörungen zeichnen sich durch Funktionsausfälle im Bereich der Willkürmotorik, der Sensibilität und der Sensorik aus. Die phänomenologische Heterogenität spiegelt sich in sehr unterschiedlichen Prävalenzen wider, die von äußerst selten (z. B. die Fugue) bis zu 30% in klinischen Populationen schwankt. Realtraumatisierungen kommt eine wichtige Rolle in der Ätiopathogenese zu. Hohe Komorbiditätsraten mit anderen psychischen Störungen, eine Neigung zur Chronifizierung sowie ein somatisches Krankheitskonzept bei Patienten mit Konversionsstörungen erschweren die psychotherapeutische Behandlung. Diese kann in Abhängigkeit der Therapieziele sowohl psychodynamisch als auch kognitiv-behavioral gestaltet werden. | 28.1.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Was soll die kranke Niere essen? Grundlagen der Ernährung bei Niereninsuffizienz" - CME - Premium-Fortbildung 11/2009 - Hörb | Die Ernährung bei chronischer Niereninsuffizienz ist oft eine Gratwanderung. Vor allem in fortgeschrittenen Stadien nehmen die Patienten zu wenig Kalorien und Eiweiß zu sich. Besonders gefährlich ist die Kombination von Malnutrition, Inflammation und Atherosklerose. Die richtige Ernährung kann allerdings die Prognose der Betroffenen verbessern. In diesem Beitrag werden die zugrunde liegenden Stoffwechselveränderungen bei chronischer Niereninsuffizienz erläutert und die Grundlagen der richtigen Ernährung dargestellt. | 20.1.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Frakturen des oberen Sprunggelenkes" - Der Orthopäde 10/2009 - Hörbeitrag | Verletzungen des oberen Sprunggelenkes sind häufigster Grund der Vorstellung in Notfallambulanzen. Die Erstbehandlung obliegt oft jungen ärztlichen Kollegen. Während der Verletzungsmechanismus banal erscheinen mag, können unzureichende Diagnostik und Therapie zu langer Arbeitsunfähigkeit und funktionellen Einschränkungen des Gelenkes führen. Ziel dieser Arbeit ist es daher, eine umfassende Übersicht über Anatomie, Biomechanik, Unfallmechanismen, Diagnostik und Therapie der Frakturen des oberen Sprunggelenkes zu vermitteln. | 20.1.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Hochprozentiges durch die Nabelschnur - Kinder mit fetalem Alkoholsyndrom frühzeitig erkennen" - CME - Premium-Fortbildung 10 | Alkohol ist in allen Phasen der Schwangerschaft toxisch für das sich entwickelnde Kind. Leider kommen in Deutschland jährlich mindestens 7000 Kinder mit einem fetalen Alkoholsyndrom (FAS) zur Welt. Zu dem Krankheitsbild gehören kraniofaziale Veränderungen, Mikrozephalie und Minderwuchs. Auch Kinder ohne körperliche Fehlbildungen haben hirnorganische Schäden und kognitive Defizite. Sie können Regeln und Sinnzusammenhänge kaum oder gar nicht erfassen. Ihre Konzentrations- und Merkfähigkeit ist deutlich verringert. Emotionale Störungen und Verhaltensauffälligkeiten überwiegen. Dies belastet die betroffenen Familien oft am stärksten. Eine intensive und dauerhafte Betreuung ist nötig. Der folgende Beitrag erläutert die körperlichen, intellektuellen, sozialen und emotionalen Auffälligkeiten bei Kindern mit FAS. Ziel ist es, frühzeitig eine Diagnose zu stellen, um weitere Beeinträchtigungen zu vermeiden. | 20.1.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Kampf den resistenten Kokken - Prävention, Diagnostik und Therapie von MRSA" - CME - Premium-Fortbildung 9/2009 - Hörbeitrag | Auch im hausärztlichen Bereich sind Methicillin-resistente Staphylococci aurei (MRSA) ein zunehmendes Problem. In der Praxis werden Patienten mit MRSA-Infektionen und beschwerdefreie MRSA-Träger behandelt. Das eigene Personal kann eine Übertragungsquelle sein. Der Erreger wird meistens durch die Hände des pflegerischen oder ärztlichen Personals übertragen. Der vorliegende Beitrag beschreibt die Besonderheiten des Erregers. Die aktuellen Empfehlungen zur Behandlung und Prävention von MRSA werden praxisnah vorgestellt. | 20.1.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Wenn der Darm nervt - Diagnose und Therapie des Reizdarmsyndroms" - CME - Premium-Fortbildung 8/2009 - Hörbeitrag | Das Reizdarmsyndrom ist ein häufiges Krankheitsbild, das die Lebensqualität der Patienten zum Teil erheblich einschränkt. Die Leitsymptome sind Bauchschmerzen, Unwohlsein, Stuhlunregelmäßigkeiten und Meteorismus. Ätiologie und Pathophysiologie sind noch weitgehend unklar. Die Therapie ist daher symptomatisch. Bisher liegen nur wenige evidenzbasierte Empfehlungen zur Behandlung vor. Der vorliegende Beitrag gibt einen Überblick über den aktuellen Stand des Wissens zum Reizdarmsyndrom. | 20.1.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Das ABC des lebensbedrohlichen Kindernotfalls" - Monatsschrift Kinderheilkunde 8/2009 - Hörbeitrag | Reanimationen sind seltene Ereignisse im Kindesalter. Häufiger ist der Kinderarzt mit einem unter Umständen lebensbedrohlich erkrankten Kind mit zunächst noch unklarer Diagnose konfrontiert. Das Erkennen des kritisch kranken Patienten und die rasche Therapie von respiratorischer und kardiozirkulatorischer Dekompensation bestimmen wesentlich die Prognose. Durch rechtzeitige Intervention kann eine Reanimationssituation ggf. verhindert werden. Sollte eine kardiopulmonale Wiederbelebung notwendig werden, haben die Basismaßnahmen höchste Priorität. Notfallsituationen in der Kinderheilkunde sind durch eine hohe kognitive Belastung gekennzeichnet. Standardisierte Algorithmen erleichtern deshalb ein strukturiertes Vorgehen. Durch ein wiederkehrendes, praxisorientiertes Training sowohl der fachlich-medizinischen Fertigkeiten als auch der „nicht-technischen“ Fähigkeiten wie Kommunikation, Teamarbeit und Ressourcenausnutzung ließe sich die Versorgungsqualität kritisch kranker Kinder nachhaltig verbessern. | 20.1.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Der "schwierige" Patient in der psychiatrischen Versorgung" - Der Nervenarzt 7/2009 - Hörbeitrag | Eine kleine Teilgruppe der Patientinnen und Patienten, die psychiatrische Versorgung in Anspruch nehmen, erweist sich in vieler Hinsicht als „schwierig“. Charakteristika sind eine übermäßige Inanspruchnahme von Leistungen, die hohe Kosten verursacht, massive Interaktionsprobleme mit professionellen Mitarbeitern und Mitpatienten und eine hohe Komplikationsrate. Als zentrale Probleme erweisen sich Noncompliance, Aggressivität und stark störendes Verhalten. Junge Männer überwiegen, diagnostisch handelt es sich häufig um Patienten mit schizophrenen Psychosen und Persönlichkeitsstörungen aus dem Cluster B. Hinweise auf hirnorganische Beeinträchtigung und Substanzmissbrauch sowie Komorbidität verschiedener psychischer Störungen kommen gehäuft vor. Neben psychopharmakologischen und psychotherapeutischen Behandlungsoptionen spielen zur adäquaten Problemlösung vor allem sozialpsychiatrische Ansätze eine Rolle. Einstellungsveränderungen und angemessene Supervision und Begleitung der betroffenen therapeutischen Mitarbeiter sind entscheidend. | 20.1.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Stabile Angina pectoris in den Griff bekommen - Von Medikation bis Intervention" - CME - Premium-Fortbildung 6/2009 - Hörbeit | Die stabile Angina weist auf eine potenziell lebensbedrohliche koronare Herzkrankheit hin. Die Verdachtsdiagnose muss zügig bestätigt werden. Voraussetzung für die optimale Therapie ist eine individuelle Risikostratifizierung. Ein zentrales Behandlungsprinzip ist die Änderung des Lebensstils und die adäquate Medikation. Je nach Risiko des Patienten kann eine kathetergestützte oder operative Revaskularisation erwogen werden. Die Wirksamkeit der medikamentösen Therapie wird im Vergleich zur Revaskularisation oft unterschätzt. Sie ist aber bei Patienten mit niedrigem und mittlerem Risiko prognostisch gleichwertig. Im vorliegenden Beitrag wird das praxisorientierte Vorgehen bei stabiler Angina pectoris erläutert. Im Vordergrund stehen die verschiedenen therapeutischen Optionen. | 20.1.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Langes Leben - auch mit neuer Niere - Langzeitprobleme nach Transplantation frühzeitig erkennen und behandeln" - CME - Premiu | Der anfängliche Erfolg der Nierentransplantation ist in der Regel hoch. Nach wie vor ist das Langzeitüberleben der Patienten und des Transplantats aber unbefriedigend. Der vorliegende Beitrag erläutert die aktuellen diagnostischen und therapeutischen Strategien für nierentransplantierte Patienten. Ziel ist es, die Langzeitprognose des Patienten und des Transplantats zu verbessern. Aufgrund des deutlich erhöhten Risikos hat dabei die kardiovaskuläre Prävention einen besonders hohen Stellenwert. | 20.1.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Mit Gesprächen die Depression vertreiben - Aktuelles zur Psychotherapie bei chronischer Depression" - CME - Premium-Fortbildu | Die Versorgung von Patienten mit chronischer Depression ist eine sehr anspruchsvolle und zeitintensive Aufgabe für den behandelnden Arzt. Die Patienten haben eine erhöhte Komorbidität mit psychischen und medizinischen Störungen. Ihr Alltag ist oft von psychosozialen Behinderungen geprägt. In Deutschland wird chronische Depression oft mit analytischen und tiefenpsychologischen Konzepten behandelt. Eine spezifische Ausarbeitung solcher Konzepte sowie kontrollierte Studien fehlen. Neuere, eigens für die chronische Depression entwickelte psychotherapeutische Verfahren sind dagegen vielversprechend. Der vorliegende Beitrag stellt diese Verfahren vor und erläutert die aktuelle Studienlage. | 20.1.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Auch ohne Insulin den Blutzucker senken - Die medikamentöse Therapie des Diabetes Typ 2 im Überblick" - CME - Premium-Fortbi | Für die antihyperglykämische Therapie des Typ 2 Diabetes stehen zahlreiche Optionen zur Verfügung. Nicht-medikamentöse Maßnahmen stellen in jedem Krankheitsstadium die essentielle Grundlage der Therapie dar. Bei der Pharmakotherapie wird bei Fehlen von Kontraindikationen und Unverträglichkeiten primär Metformin eingesetzt. Im weiteren Verlauf der Erkrankung sind in der Regel weitere orale Antidiabetika und/oder Insulin erforderlich, um einen HbA1c-Wert von < 6,5% zu erreichen, unter Vermeidung von Nebenwirkungen (insbesondere schwere Hypoglykämien, ausgeprägte Gewichtszunahme). Der folgende Beitrag erläutert die Therapieoptionen. Die Empfehlungen orientieren sich an der im Oktober 2008 aktualisierten evidenzbasierten Leitlinie der Deutschen Diabetes Gesellschaft zur medikamentösen antihyperglykämischen Therapie des Typ 2 Diabetes. | 20.1.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Mit dem richtigen Antidot Leben retten - Patienten bei toxikologischen Notfällen gezielt versorgen" - CME - Premium-Fortbildu | Die meisten Vergiftungsnotfälle sind Intoxikationen mit Schlafmitteln oder Psychopharmaka, die in suizidaler Absicht eingenommen wurden. Die Versorgung der Patienten vor Ort erfolgt nach der Fünffingerregel. Diese umfasst Elementarhilfe, Giftentfernung, Transport, Asservierung und Antidottherapie. Der folgende Beitrag erläutert die stadiengerechte Versorgung der Patienten in der Notfallsituation. | 20.1.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Nicht immer ist eine Erkältung schuld - Ursachen, Diagnostik und Therapie von Husten im Überblick" - CME - Premium-Fortbildu | Husten ist eines der häufigsten Symptome in der hausärztlichen Praxis. Für die weitere Diagnostik und Therapie ist die Unterscheidung zwischen akutem und chronischem Husten wichtig. Die häufigste Ursache von akutem Husten ist der banale Virusinfekt der oberen Atemwege. Chronischer Husten wird vor allem durch Rauchen, Asthma, chronische Rhinosinusitis und gastroösophagealen Reflux verursacht. Stets sollte jedoch auch an seltenere Husten-Auslöser gedacht werden. Der folgende Beitrag geht auf die wichtigsten Ursachen von Husten bei Erwachsenen ein und erläutert das diagnostische Vorgehen. Die Besonderheiten von Husten im Kindesalter werden hier nicht berücksichtigt. | 20.1.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Pankreatitis: Schmerz trifft auf Gummibauch - Diagnose und Therapie der akuten Pankreatitis im Überblick" - CME - Premium-For | Die akute Pankreatitis ist eine wichtige Differenzialdiagnose bei Patienten mit akutem Abdomen. Leitsymptom sind starke abdominelle Schmerzen. Die Diagnostik umfasst Anamnese, klinisches Bild, Laborbestimmungen und bildgebende Verfahren. Jeder Patient mit Verdacht auf eine akute Pankreatitis muss unverzüglich stationär eingewiesen werden. Bereits in der Praxis sollte mit der Volumensubstitution und Schmerztherapie begonnen werden. Der Beitrag erläutert die relevanten Aspekte der akuten Pankreatitis und geht auf aktuelle Entwicklungen in Diagnostik und Therapie ein. | 20.1.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Mit Diät und Diuretika Bauchwasser vertreiben - Ursachen, Diagnostik und Behandlung des Aszites" - CME - Premium-Fortbildung | Aszites ist häufig das Symptom einer schwerwiegenden Erkrankung, sein Auftreten muss immer ernst genommen werden. Die Ursachen sind vielfältig, daher sind auch die therapeutischen und prognostischen Konsequenzen unterschiedlich. Unterschieden wird der portale Aszites von einem Aszites anderer Ursache, der infizierte vom nicht infizierten und der maligne vom benignen Aszites. In dem folgenden Beitrag werden Ätiologie und Pathophysiologie der verschiedenen Aszitesformen erläutert und Empfehlungen für das praktische Vorgehen gegeben. Der Schwerpunkt liegt auf der Therapie des portalen Aszites, der häufigsten Aszitesform. | 20.1.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Schmerztherapie - Wo therapeutische Risiken lauern" - CME - Premium-Fortbildung 12/2009 - Hörbeitrag | Der Hausarzt ist häufig mit chronischen Schmerzpatienten konfrontiert. Die Therapie erfordert ein hohes Maß an Empathie sowie gute Kenntnisse über die verfügbaren analgetischen Substanzen und Verfahren. Deren Risiken und Nebenwirkungen werden von Patienten und Ärzten oft falsch eingeschätzt. Der vorliegende Beitrag gibt einen Überblick über Risiken der Nichtbehandlung, der medikamentösen Schmerztherapie und der invasiven Verfahren. | 20.1.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Sarkoidose: Ätiologie unklar, Diagnose knifflig" - CME - Premium-Fortbildung 10/2008 - Hörbeitrag | Die Sarkoidose ist eine granulomatöse Erkrankung unbekannter Ätiologie. Während die akute Sarkoidose eine günstige Prognose hat, entspricht die chronische Sarkoidose einer Multiorganerkrankung mit zum Teil schweren Verläufen. Etwa 30% der Sarkoidose-Patienten benötigen eine Kortiko-steroid-Therapie. Die Schwierigkeit besteht in der Diagnosefindung.Im folgenden Beitrag wird das Krankheitsbild der Sarkoidose umfassend vorgestellt. Auf die Differenzialdiagnose der chronischen Berylliose wird besonders eingegangen. | 20.1.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Tuberkulose bei Kindern erkennen und behandeln" - CME - Premium-Fortbildung 4/2007 - Hörbeitrag | In Deutschland ist Tuberkulose im Kindesalter relativ selten geworden. Vor dem Hintergrund der Bevölkerungsmigration muss aber gerade in der hausärztlichen Praxis an diese Infektion gedacht werden. Der nachfolgende Beitrag gibt einen Überblick über das Krankheitsbild der Tuberkulose. Neben Hinweisen zu geänderten Präventionsmaßnahmen werden praktische Tipps zu Diagnostik und Therapie gegeben. | 20.1.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Was tun, wenn sich der Magen umdreht? - Diagnostik und Therapie bei Übelkeit und Erbrechen" - CME - Premium-Fortbildung 9/200 | Übelkeit und Erbrechen sind häufig auftretende Symptome. Die Prävalenz liegt in der Allgemeinbevölkerung bei 2-8% pro Monat. Die Ursachen sind vielfältig. Neben einer Schwangerschaft müssen vor allem zahlreiche Erkrankungen und medikamentöse Nebenwirkungen in Betracht gezogen werden. Durch die gezielte Anamnese und klinische Untersuchung kann in den meisten Fällen rasch die richtige Diagnose gestellt werden. Die Therapie umfasst neben der Behandlung der Grunderkrankung eine sofort einsetzende symptomatische Behandlung. Der folgende Beitrag gibt einen Überblick über die Ursachen, das diagnostische Vorgehen und die therapeutischen Optionen bei Übelkeit und Erbrechen. | 20.1.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Wenn Zucker, Kalzium oder Schilddrüse verrückt spielen - Präklinisches Management endokrinologischer Notfälle" - CME - Pre | Endokrinologische Notfälle sind polysymptomatische Krankheitsbilder, die verschiedene Organsysteme betreffen. In den meisten Fällen liegt eine chronische Erkrankung vor. Typisch für akute Endokrinopathien sind neurologische Funktionsstörungen, kombiniert mit vielfältigen Organfunktionsstörungen. Die Diagnose ist im Notfall oft schwierig. Der folgende Beitrag gibt einen Überblick über die wichtigsten Formen, sowie über ihre Ursachen, Diagnose- und Therapieoptionen. | 20.1.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Große Prostata, wenig Harn - das trifft im Alter fast Jeden - Diagnostik und Therapie des benignen Prostatasyndroms" - CME - | Das benigne Prostatasyndrom ist definiert durch eine vergrößerte, histologisch veränderte Prostata mit begleitenden Symptomen des unteren Harntraktes und Harnflussobstruktion. Die betroffenen Männer suchen den Arzt in der Regel wegen Miktionsbeschwerden auf. Der folgende Beitrag erläutert das diagnostische und therapeutische Vorgehen nach den aktuellen Leitlinien. | 20.1.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Anaphylaxie" - CME - Premium-Fortbildung 5/2008 - Hörbeitrag | Die Anaphylaxie ist eine potentiell lebensbedrohliche systemische Hypersensitivitäts-Reaktion. Auslöser sind vor allem Insektengifte, Nahrungsmittel, Medikamente und Latex. Die Symptomatik kann sich sehr schnell und progredient manifestieren. Der folgende Beitrag gibt einen Überblick über den Notfall Anaphylaxie mit Bezug auf die aktuelle deutschsprachige Leitlinie von 2007 [13]. Jede anaphylaktische Reaktion kann rasch lebensbedrohlich werden. Der Hausarzt sollte in der Praxis Vorkehrungen treffen, um im Ernstfall gezielt handeln zu können. | 20.1.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Dauerhaft weg von der Flasche - Therapie der Alkoholabhängigkeit" - CME - Premium-Fortbildung 4/2008 - Hörbeitrag | Etwa 3% der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland sind alkoholabhängig. Nur ein Bruchteil der Betroffenen erhält derzeit eine adäquate Therapie. Die sozialen und volkswirtschaftlichen Folgen sind enorm. Für die Behandlung der Alkoholabhängigkeit können ambulante, teilstationäre oder stationäre Therapiemaßnahmen individuell kombiniert werden. Darunter können Abstinenzquoten von mehr als 60% über ein Jahr erreicht werden. Im folgenden Beitrag werden evidenzbasierte Maßnahmen zur Entzugsbehandlung und Rückfallprophylaxe erläutert. | 20.1.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Freiheit für Nase und Nebenhöhlen! - Rhinosinusitis nach Leitlinie behandeln" - CME - Premium-Fortbildung 3/2008 - Hörbeitr | Die akute und chronische Rhinosinusitis sind Erkrankungen mit hoher und wahrscheinlich zunehmender Prävalenz. Nicht zuletzt aufgrund der erheblichen krankheitsbedingten Morbidität und den hohen sozioökonomische Kosten verdienen sie besondere Aufmerksamkeit. Die akut-entzündlichen Erkrankungen der Nasennebenhöhlen sind eine der häufigsten Indikationen für die Verordnung von Antibiotika, obwohl die Ursachen in der Regel viraler Natur sind und der Krankheitsverlauf in unkomplizierten Fällen auch ohne eine antibiotische Therapie selbstlimitierend ist. 2007 wurde daher nach mehrjähriger Vorarbeit die Leitlinie "Rhinosinusitis" der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde veröffentlicht. In diesem Beitrag werden die darin enthaltenen Empfehlungen zusammengefasst. | 20.1.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"HPV-Impfung - auch für Hausärzte ein Thema" - CME - Premium-Fortbildung 2/2008 - Hörbeitrag | Die Inzidenz des Zervixkarzinoms ist in Deutschland vergleichsweise hoch, obwohl bereits 1971 ein Früherkennungsprogramm eingeführt wurde. Fast immer liegt der Erkrankung eine Infektion mit humanen Papillomviren (HPV) zugrunde. Seit kurzem kann gegen HPV geimpft werden. Diese Impfung wird seit März 2007 von der STIKO für Mädchen im Alter von 12 bis 17 Jahren empfohlen. Der folgende Beitrag erläutert den aktuellen Wissenstand und gibt Hinweise zur praktischen Umsetzung der Impfempfehlung. | 20.1.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Wenn der Darm das Brot nicht verknust - Ein Überblick zur gluteninduzierten Enteropathie oder Sprue" - CME - Premium-Fortbild | Die Sprue beruht auf einer Gluten-Unverträglichkeit. Seit der Einführung von Screeningtests zeigt sich, dass die Erkrankung häufiger auftritt als noch vor zehn Jahren gedacht, allerdings variiert das klinische Erscheinungsbild erheblich. Unter glutenfreier Ernährung bilden sich die Symptome in der Regel vollständig zurück. Wichtig ist es, die Diagnose möglichst bald zu stellen, bevor es zu Komplikationen oder bleibenden strukturellen Veränderungen kommt. Der vorliegende Beitrag gibt dem Hausarzt einen kompakten Überblick über das Krankheitsbild Sprue. | 20.1.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Das verordnete Risiko: Sicher am Steuer trotz Arznei? - Medikamente und Fahrsicherheit im Überblick" - CME - Premium-Fortbild | Die Gefahr, die Alkoholkonsum für Verkehrsteilnehmer birgt, ist mittlerweile allen bekannt. Daneben können aber auch illegale Drogen oder sogar regulär verordnete Medikamente die Fahrsicherheit einschränken. Viele Substanzen haben einen erheblichen Einfluss auf Vigilanz, Reaktionsfähigkeit, Sehvermögen usw.. Andererseits können Medikamente die Fahreignung auch wieder herstellen - z. B. bei Epilepsie-Patienten. Der Hausarzt ist bei diesem Thema in vieler Hinsicht gefordert. Er muss wissen, welche Substanzen riskant sind. Über die Gefährdung muss er den Patienten aufklären, da ihm sonst rechtliche Konsequenzen drohen. Bei uneinsichtigen Patienten ist im Einzelfall eine Meldung an die Straßenverkehrsbehörde möglich, um Schäden von anderen Verkehrsteilnehmern und den Patienten abzuwenden. | 20.1.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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""Hallo, hören Sie mich?" - Bewusstseinsstörungen im Überblick" - CME - Premium-Fortbildung 11/2007 - Hörbeitrag | Bewusstseinsstörungen können in unterschiedlicher Ausprägung auftreten, die Ursachen sind vielfältig. Generell ist bei einer Bewusstseinsstörung von einer gestörten Hirnfunktion auszugehen. Da bei einer Minderversorgung der Hirnzellen mit Sauerstoff und Glukose bereits nach vier bis fünf Minuten irreversible Schädigungen auftreten, handelt es sich bei Bewusstseinstörungen immer um Notfälle. In dem nachfolgenden Beitrag werden die Erstmaßnahmen erläutert, die bei jeder Bewusstseinsstörung unverzüglich durchzuführen sind. Außerdem wird ein Überblick gegeben, wie die verschiedenen klinischen Befunde interpretiert werden sollten. | 20.1.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Hunger im Überfluss - Anorektische und bulimische Essstörungen" - CME - Premium-Fortbildung 10/2007 - Hörbeitrag | Anorektische und bulimische Essstörungen betreffen v. a. junge Frauen in Industrieländern. Bei der Anorexia nervosa führt die gezielte Nahrungsrestriktion zum teilweise lebensbedrohlichen Untergewicht. Dagegen ist die Bulimia nervosa durch Essattacken und anschließendes induziertes Erbrechen gekennzeichnet. Am häufigsten sind jedoch atypische Essstörungen oder Mischformen, die durch das pathologische Essverhalten auch zum Übergewicht führen können. Zur Therapie gibt es nur wenige evidenzbasierte Studien. Dieser Beitrag beschreibt die Ätiologie, Diagnose dieses Erkrankungsbildes und stellt die therapeutischen Optionen dar. | 20.1.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Wenn der Kopf zerspringt - Vorbeugung und Akutbehandlung der Migräne" - CME - Premium-Fortbildung 9/2007 - Hörbeitrag | Migräne ist eine sehr häufige Erkrankung, bei der die Lebensqualität der Betroffenen stark eingeschränkt sein kann. Entscheidend für eine effiziente Therapie ist die Unterscheidung der Migräne von anderen Kopfschmerzformen. Die Behandlung umfasst die Therapie der akuten Migräneattacke, eine prophylaktische Medikation und Verhaltensmaßnahmen. In diesem Beitrag wird das Krankheitsbild Migräne mit den praxisrelevanten Besonderheiten vor allem im Umgang mit den Patienten vorgestellt. | 20.1.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Endlich Luft zum Atmen-Therapie des Asthma bronchiale" - CME - Premium-Fortbildung 8/2007 - Hörbeitrag | Asthma bronchiale ist eine Volkskrankheit. Die betroffenen Patienten sind zum Teil erheblich in ihrer Lebensqualität beeinträchtigt. Für die Therapie steht ein anerkanntes Stufenschema zur Verfügung, das den Schweregrad der Erkrankung berücksichtigt. Mittlerweile ist der Stellenwert inhalativer Kortikosteroide gesichert, ebenso haben lang wirksame β2-Sympathomimetika Eingang in die Leitlinien gefunden. Kurz wirksame β2-Sympathomimetika werden als Bedarfsmedikation eingesetzt. Der nachfolgende Beitrag geht vorrangig auf die medikamentöse Therapie des Asthma bronchiale ein. Im Mittelpunkt stehen die aktuellen Therapieempfehlungen, sie sollten in den hausärztlichen Praxen in Kooperation mit den lungenfachärztlichen Kollegen konsequent umgesetzt werden. | 20.1.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Alarm in der Speiseröhre - Diagnostik und Therapie der Refluxösophagitis" - CME - Premium-Fortbildung 6/2007 - Hörbeitrag | Die gastroösophageale Refluxkrankheit ist in industrialisierten Ländern weit verbreitet. Das Krankheitsbild wird in die nicht-erosive oder erosive Form, bzw. den Barrett-Ösophagus klassifiziert. Typische Symptome sind Sodbrennen und Regurgitation. Die Therapie umfasst neben einer Änderung des Lebensstils die medikamentöse Säureblockade und gegebenenfalls eine operative Therapie. Der vorliegende Beitrag gibt einen praxisnahen Überblick über das Krankheitsbild und die Therapie der Refluxösophagitis. | 20.1.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Diarrhoe und Schmerz in Schach halten" - CME - Premium-Fortbildung 5/2007 - Hörbeitrag | Die chronischentzündlichen Darmerkrankungen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa sind eher seltene, aber sehr komplexe Erkrankungen. Viele Ärzte haben nur wenig Erfahrung mit diesen Krankheitsbildern. Vermutlich werden sie deshalb bisweilen verzögert erkannt oder inadäquat behandelt. Die Ursache beider Erkrankungen ist trotz großer Fortschritte in den letzten Jahren nicht vollständig verstanden, es wird jedoch zunehmend deutlich, dass die angeborene Immunabwehr eine entscheidende Rolle spielt. Orientiert an den aktuellen Leitlinien fasst dieser Übersichtsartikel den derzeitigen Wissensstand in Diagnostik und Therapie zusammen [1, 4, 11, 12]. | 20.1.10 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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"Tuberkulose - Diagnostik und Prophylaxe" - Zeitschrift für Rheumatologie 10/2011 - Hörbeitrag | Die Tuberkulose (Tbc) ist eine durch Mycobacterium (M.) tuberculosis hervorgerufene Infektionskrankheit, die primär in der Lunge zur Bildung granulomatöser Tuberkel führt und bei veränderter Immunlage Ausgangspunkt für eine Reaktivierung bei Immunkompromittierten oder Patienten unter immunsuppressiver Medikation sein kann. Zur Diagnostik zählen neben einer ausführlichen Anamnese bildgebende Verfahren sowie die bakteriologische Untersuchung auf Tuberkuloseerreger mittels Mikroskopie, Kultur und Nukleinsäureamplifikationstechniken. Seit 2005 bereichern immunologische Testverfahren das diagnostische Spektrum. Mittels Interferon-Gamma-Release-Assays (IGRAs) lassen sich im Vergleich zu dem früher verwendeten Tuberkulinhauttest Infektionen mit M. tuberculosis von einer Reaktion in Folge einer früheren Impfung unterscheiden. Diese Differenzierung ist insbesondere vor Einleitung einer Therapie mit TNF-α-Blockern im Rahmen eines Tbc-Screenings von Interesse. Bei Nachweis einer latenten Tuberkulose sollte die Behandlung mit einem TNF-α-Blocker in der Regel nur nach Einleitung einer prophylaktischen Behandlung mit einem Tuberkulostatikum, normalerweise Isoniazid, erfolgen. Besteht der Verdacht auf eine aktive Tuberkulose, ist die Behandlung mit TNF-α-Blockern kontraindiziert. | Kostenlos | In iTunes ansehen | |
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"Hypoglykämie bei Menschen mit Diabetes mellitus" - Der Diabetologe 7/2011 - Hörbeitrag | Rezidivierende Hypoglykämien sind der wichtigste Risikofaktor für das Auftreten von schweren Hypoglykämien, da sie zu einer abgeschwächten hormonellen Gegenregulation und eingeschränkter Hypoglykämiewahrnehmung führen. Weitere Risikofaktoren sind lange Erkrankungsdauer und höheres Patientenalter. Im Schlaf setzt die hormonelle Gegenregulation erst bei niedrigeren Blutglukosespiegeln ein, und die Gesamtmenge der gegenregulatorischen Hormone ist reduziert. Viele nächtliche Hypoglykämien bleiben daher von Patient und Arzt unerkannt. Neben der akuten Gefährdung des Patienten erhöhen schwere Hypoglykämien langfristig möglicherweise das Risiko für eine Demenz. Zudem treten kardiovaskuläre Ereignisse und Todesfälle vermehrt nach schweren Hypoglykämien auf. Eine gute Schulung des Patienten und die Vermeidung von Hypoglykämien durch eine individuelle Optimierung der Therapie können der Einschränkung von hormoneller Gegenregulation und Hypoglykämiewahrnehmung entgegenwirken und damit das Risiko weiterer Hypoglykämien senken. | Kostenlos | In iTunes ansehen | |
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"Kardiologische Notfälle an Bord von Verkehrsflugzeugen" - CME Online 1/2011 - Hörbeitrag | Medizinische Notfälle an Bord von Verkehrsflugzeugen nehmen in Anbetracht jährlich wachsender Passagierzahlen, steigenden Durchschnittsalters der Reisenden und Entwicklung von Flugzeugen der Superlative an Bedeutung zu. Die Zahl medizinischer Zwischenfälle im Flugbetrieb kommerzieller Fluggesellschaften lassen sich mangels systematischer Studien kaum verlässlich beziffern, im Allgemeinen ist von etwa 0,25–1 IMEs („in-flight emergencies“) pro 10.000 beförderten Passagieren auszugehen. Die Mehrzahl der Zwischenfälle ist vergleichsweise harmloser Natur, eine mögliche Vitalgefährdung besteht in etwa 10% der Fälle. Die überwiegende Zahl der IMEs wird durch synkopale Zustände verursacht, in 6% findet sich ein kardiologisches Krankheitsbild im engeren Sinne. Zum besseren Verständnis der pathophysiologischen Grundlagen und hieran adaptierter Behandlungsstrategien werden im Beitrag höhenphysiologische, organisatorische und gesetzliche Rahmenbedingungen der Notfallhilfe an Bord dargestellt, organisatorische Präventionsmaßnahmen und Notfallausrüstung geeigneter Fluggesellschaften erläutert und hieraus optimale Behandlungsstrategien zu ausgewählten kardiologischen Krankheitsbildern abgeleitet. | Kostenlos | In iTunes ansehen | |
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"Tumorbedingte Fatigue: Psychosoziale Hilfen" - Der Onkologe 9/2011 - Hörbeitrag | Bei der tumorbedingten Fatigue handelt es sich um ein subjektives Gefühl von scheinbar unbeeinflussbarer körperlicher, emotionaler und/oder kognitiver Erschöpfung, das im Rahmen einer Krebserkrankung oder -behandlung auftritt. Tumorbedingte Fatigue kommt in allen Phasen der Krebstherapie vor und kann sich lange über die eigentliche medizinische Behandlung hinaus erstrecken. Die Lebensqualität, das psychische Wohlbefinden sowie die Teilhabe am Alltagsleben und die berufliche Leistungsfähigkeit der Betroffenen sind in aller Regel erheblich eingeschränkt. Zu den derzeitigen psychosozialen Angeboten mit starker bis hinreichender Evidenz zählen körperliches Training, kognitiv-behaviorale Maßnahmen, Aktivitätssteigerung, Entspannungsverfahren und Psychoedukation bzw. Patientenschulung. Der vorliegende Beitrag gibt einen Überblick über die derzeit angebotenen psychosozialen Maßnahmen und Hilfen zur Umsetzung. | Kostenlos | In iTunes ansehen | |
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"Husten beim Erwachsenen" - Der Pneumologe 1/2011 - Hörbeitrag | Husten ist ein Symptom beinahe aller pneumologischer und mehrerer extrapulmonaler Erkrankungen. Husten ist eine sehr häufige Beschwerde, da die banalen Infekte der oberen und unteren Atemwege („Erkältung“) akuten Husten verursachen, der in der Regel 3, in einigen Fällen bis zu 8 Wochen anhalten kann. Falls der Husten mehr als 8 Wochen anhält, sprechen wir von einem chronischen Husten. Der akute Husten muss nur ätiologisch abgeklärt werden, falls er mit „Alarmsymptomen“ wie Hämoptoe, hohem Fieber oder Atemnot vergesellschaftet ist. Der chronische Husten bedarf hingegen in jedem Fall einer sorgfältigen Abklärung, da er das Hauptsymptom einer bedrohlichen Erkrankung wie Tuberkulose oder Lungentumor sein könnte. Die Anamnese, eine körperliche Untersuchung, eine Röntgenaufnahme der Thoraxorgane und eine Lungenfunktionsprüfung helfen oft, die Ursache zu klären. In unklar gebliebenen Fällen könnten Asthma als Hustenäquivalent (sog. „cough variant asthma“), Erkrankungen der oberen Atemwege oder ein gastroösophagealer Reflux für den Husten verantwortlich sein. | Kostenlos | In iTunes ansehen | |
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"Kardiologische Notfälle an Bord von Verkehrsflugzeugen" - Notfall + Rettungsmedizin 4/2011 - Hörbeitrag | Medizinische Notfälle an Bord von Verkehrsflugzeugen nehmen in Anbetracht jährlich wachsender Passagierzahlen, steigenden Durchschnittsalters der Reisenden und Entwicklung von Flugzeugen der Superlative an Bedeutung zu. Die Zahl medizinischer Zwischenfälle im Flugbetrieb kommerzieller Fluggesellschaften lassen sich mangels systematischer Studien kaum verlässlich beziffern, im Allgemeinen ist von etwa 0,25–1 IMEs („in-flight emergencies“) pro 10.000 beförderten Passagieren auszugehen. Die Mehrzahl der Zwischenfälle ist vergleichsweise harmloser Natur, eine mögliche Vitalgefährdung besteht in etwa 10% der Fälle. Die überwiegende Zahl der IMEs wird durch synkopale Zustände verursacht, in 6% findet sich ein kardiologisches Krankheitsbild im engeren Sinne. Zum besseren Verständnis der pathophysiologischen Grundlagen und hieran adaptierter Behandlungsstrategien werden im Beitrag höhenphysiologische, organisatorische und gesetzliche Rahmenbedingungen der Notfallhilfe an Bord dargestellt, organisatorische Präventionsmaßnahmen und Notfallausrüstung geeigneter Fluggesellschaften erläutert und hieraus optimale Behandlungsstrategien zu ausgewählten kardiologischen Krankheitsbildern abgeleitet. | Kostenlos | In iTunes ansehen | |
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"Gewalt gegen Kinder und Jugendliche" - Monatsschrift Kinderheilkunde 4/2011 - Hörbeitrag | Körperliche Gewalt gegen Kinder und Jugendliche ist die Anwendung von körperlichem Zwang durch Dritte, der zu erheblichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen des Kindes/Jugendlichen führt. Der Verdacht auf eine Misshandlung kann auf unterschiedliche Weise aufkommen. Neben körperlichen Symptomen können z. B. auffälliges Verhalten des Kindes/Jugendlichen, anamnestische Angaben und/oder gestörte familiäre Interaktionen diagnostische Hinweise liefern. Die körperlichen Symptome ergeben sich aus mechanischen Gewalteinwirkungen, die aus rechtsmedizinischer Sicht in stumpfe/schürfende Gewalt, scharfe und spitze Gewalt, Strangulation und thermische Einwirkung gegliedert werden. Eine Sonderform der Gewalteinwirkung stellt das Schütteltrauma dar. Die Diagnose einer Misshandlung kann sich aus Anamnese und körperlicher Untersuchung mit Feststellen von Verletzungen ergeben. | Kostenlos | In iTunes ansehen | |
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"Multiresistente Erreger in der ambulanten Dialyse - Was der Nephrologe wissen muss" - Der Nephrologe 2/2011 - Hörbeitrag | In ambulanten Dialyseeinrichtungen sind Maßnahmen erforderlich, die einer Ausbreitung von multiresistenten Erregern (MRE) entgegenwirken. Die für den stationären Bereich existierenden Empfehlungen bedürfen hierfür der Modifikation bezüglich der räumlichen Unterbringung sowie den zu ergreifenden Hygiene-, Screening-, und Sanierungsmaßnahmen. Welche über die Standardhygiene hinausgehenden Maßnahmen erforderlich sind und welche Form der getrennten Behandlung angezeigt ist, ist abhängig von den spezifischen Erregereigenschaften, der Infektionsquelle und dem Übertragungsweg sowie vom Risiko der Übertragung des Erregers auf Mitpatienten. Eine einheitliche Vorgehensweise für alle MRE-Patienten gibt es nicht, es handelt sich stets um eine risikoadaptierte Einzelfallentscheidung. | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| Insgesamt: 84 Folgen |
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Tolle Podcasts! Trägt uf jeden Fall zur Ergänzung und (evtl.) besseren Verständnis während des Studiums bei!
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