Theaterrezension im WDR 3-Radio zum Mitnehmen
von Westdeutscher Rundfunk
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Vorhang auf: Deutsche Erstaufführungen, Uraufführungen und Premieren - die Theaterrezensionen in WDR 3 geben Ihnen einen Überblick über das Bühnengeschehen in NRW. Aber natürlich werden auch überregionale Ereignisse von unseren Rezensenten kritisch in den Blick genommen. Wenn Intendanten wechseln, Bühnen ausgezeichnet werden, junge Schauspieler auf sich aufmerksam machen - WDR 3 informiert Sie darüber.
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WDR 3 Theaterrezension - Mosaik: Susan Sontags Roman "Todesstation" im Theater in Moers - Daniel Finkernagel im Gespräch mit S | Ein Zug in einem Tunnel ist immer ein symbolisch aufgeladenes Bild. Ein Werbeleiter auf dem Weg zu einer Konferenz tut in Susan Sontags Buch etwas Verbotenes. Der Zug hält, es gibt keine Informationen. Der Passagier steigt aus, will nachsehen, was passiert ist. Da trifft er einen Streckenarbeiter, streitet sich mit ihm, die Sache eskaliert, der Werbeleiter tötet den Mann. Doch zurück im Abteil behauptet ein Mädchen, dass er den Zug nie verlassen habe. Dieses Mädchen wiederum ist blind. Viele Rätsel gibt Susan Sontag ihren Lesern auf. Ulrich Greb, Intendant des Schlosstheaters Moers, inszeniert seine Fassung des 1967 erschienenen Romans "Todesstation". © WDR 2010 | 22.3.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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WDR 3 Theaterrezension - Resonanzen: Sarah Ruhl: Nebenan - The Vibrator Play am Münchner Cuvilliés-Theater - eine Theaterreze | Ein neues Theaterstück über Emanzipation und Elektrizität - Die junge amerikanische Dramatikerin Sarah Ruhl ist in den Vereinigten Staaten längst kein Geheimtipp mehr. Die 37jährige hat sich von Aufführungen an Studententheatern bis an den Broadway vorgearbeitet und war bereits für den Pulitzer-Preis nominiert. Der „New Yorker“ schwärmt von ihren Stücken und machte eine Homestory über die aufstrebende Autorin. Am Münchner Cuvilliés-Theater kam am Wochenende nun Ruhls neuestes Stück „Nebenan - The Vibrator Play“ als deutschsprachige Erstaufführung heraus. Es geht um die Erfindung des Vibrators und dessen verdienstvolles Wirken für die Sexualität der Frau. © WDR 2010 | 27.2.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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WDR 3 Theaterrezension - Mosaik: Das Theater Bonn zeigt die Uraufführung von Philipp Löhles neuem Stück "Der Wind macht das | Wirtschaftliche Zusammenhänge schaffen es nur selten auf die Theaterbühne. Zu komplex und undramatisch scheinen sie zu sein. Der 1978 geborene Philipp Löhle hingegen hat sich auf ökonomische Themen spezialisiert. "Genannt: Gospodin" ist das satirische Porträt eines radikalen Kapitalismuskritikers, in "Das Ding" verfolgte er den Weg eines T-Shirts quer über den Globus. Das Theater Bonn hat nun ein "Einfamilienstück" in Auftrag gegeben. Hinter "Der Wind macht das Fähnchen" verbirgt sich keinesfalls eine der vielen Familientragikomödien, wie sie deutschsprachige Autoren seit Jahrzehnten gern schreiben. Löhle seziert das wirtschaftliche System des Zusammenlebens, die Konjunkturabhängigkeit innerfamiliärer Beziehungen, die Ökonomie des Privaten. Dominic Friedel, der schon oft mit Löhle zusammen gearbeitet hat, inszeniert in der Werkstatt hinter dem Bonner Opernhaus. © WDR 2010 | 22.1.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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WDR 3 Theaterrezension - Mosaik: Das Ministerium: Der Autor Kai Schubert entwirft ein fiktives Ministerium für Integration, Mi | © WDR 2010 | 12.1.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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WDR 3 Theaterrezension - Mosaik: Revolutions-Panorama: Andrea Breth inszeniert Isaak Babel in Düsseldorf - eine Rezension von | Andrea Breth, die seit mehr als einem Jahrzehnt mit dem Wiener Burgtheater verbunden ist, hat Premiere am Düsseldorfer Schauspielhaus. Die Regisseurin, gefeiert für ihren psychologisch poetischen Realismus, ihre Denkschärfe und Textanalyse, inszeniert „Marija“ von Isaak Babel. Der 1894 geborene jüdische Dichter aus Odessa, den Stalin 1940 ermorden ließ, entwirft in dem scharf geschnittenen Stück mit 22 Figuren eine Gesellschaftsansicht der Zeit um 1920 nach der Russischen Revolution. © WDR 2010 | 8.1.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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WDR 3 Theaterrezension - Mosaik: Arbeitsloser gleitet in den Wahn: David Bösch inszeniert Hans Falladas "Kleiner Mann, was nun | Das war ein historisches Ereignis: Peter Zadek eröffnete 1972 seine inzwischen legendäre Intendanz am Schauspielhaus Bochum mit Hans Falladas "Kleiner Mann, was nun?" Romanbearbeitungen waren damals eine Seltenheit, Tankred Dorst hatte aus der Vorlage eine politische Revue mit Tanz- und Gesangsnummern gemacht. Regisseur David Bösch geht 40 Jahre später einen anderen Weg. Er konzentriert sich auf die Geschichte eines jungen Mannes, der während der Weltwirtschaftskrise seine Arbeit und damit sein Selbstwertgefühl verliert. Seine Frau, die er Lämmchen nennt, stützt ihn, wie sie kann, übernimmt das Leben für ihn, auch das gemeinsame Kind hält ihn noch eine Zeit lang. Doch irgendwann bricht er zusammen. Falladas Roman passt in die Gegenwart, was auch eine hervorragende Adaption von Luk Perceval an den Münchner Kammerspielen beweist, die zum Berliner Theatertreffen eingeladen war. Die Latte liegt hoch für David Bösch. © WDR 2010 | 8.1.12 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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WDR 3 Theaterrezension - Mosaik: Robert Borgmann inszeniert am Schauspiel Köln "Wir Kinder von Theben" - David Eisermann im Ge | Führt der Weg aus der Krise nur über den Tod der Mächtigen? In den "Phönizierinnen" des Euripides könnte man fast diesen Eindruck gewinnen. Denn Theben ist gelähmt im Dauerstreit zweier Brüder. Die Kinder des Ödipus streiten um die Herrschaft, einer verlässt die Stadt, sucht sich eine Streitmacht zusammen und will sie von außen erobern. Der 31jährige Regisseur Robert Borgmann arbeitet sich gerade nach viele Inszenierungen an mittleren Häusern an die größeren Theater vor. Er steht für ungewöhnliche Konzepte, die klassische Texte aus der Gegenwart heraus nicht nur befragen sondern auch umformen. "Wir Kinder von Theben" ist ein Stück nach, nicht von Euripides, das die Fragen nach der Verantwortung des Einzelnen in der Gemeinschaft und der Legitimation von Macht stellt. © WDR 2010 | 21.12.11 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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WDR 3 Theaterrezension - Mosaik: "La Traviata" neu inszeniert am Musiktheater im Revier: Über die Premiere berichtet Ulrike Go | Das Stationen-Drama vom Glanz und Elend der „Kameliendame“, dem Roman Alexandre Dumas` nach einer wahren Begebenheit, ist die einzige Oper Verdis, die von einem zeitgenössischen Sujet handelt. Und von einem äußerst gesellschaftskritischen dazu. Eine gefeierte Göttin sinkt ins Bodenlose. Der Fluchtversuch in die bürgerliche Idylle misslingt. Am Ende siegt eine selbstgerechte Doppelmoral, aber die Oper verklärt den Untergang der Heldin zum Mythos. Am Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen inszeniert Intendant Michael Schulz den erfolgsträchtigen Verdi-Klassiker, Rasmus Baumann dirigiert. © WDR 2010 | 18.12.11 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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WDR 3 Theaterrezension - Mosaik: Puppen: Kevin Rittbergers musiktheatralische Installation im Düsseldorfer Schauspielhaus -ein | Ein Fleischer, der hinter der Auslage ohne Fleisch steht, eine Frau, die ständig vom Schwindel überfallen wird, eine Frisörin, die keine Haare schneiden kann, ein Chor, der die Arbeit abschafft und Klandestino, der eine Kriminellenkarriere erdichtet. Das sind die Figuren, die in „Puppen“ aufeinandertreffen. Sie sind Teile einer Welt im Zerfall, in der sich alle gesellschaftlichen und sprachlichen Sicherheiten auflösen. Doch gerade in der Krise eröffnet sich ein Raum für Utopien. Kevin Rittberger bringt sein selbst geschriebenes Stück als „musiktheatralische Installation“ auf die Bühne. Er selbst inszeniert den Text, der Musiker Hauschka komponiert eine Ouvertüre, der Fotograf und Musiker Stefan Schneider schafft einen musikalisch-visuellen Live-Act. All diese Künste schreiben mit unterschiedlichen Mitteln den fragmentarischen Text weiter. © WDR 2010 | 18.12.11 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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WDR 3 Theaterrezension - Mosaik: Uraufführung "Orest" von Manfred Trojahn an der Nederlandse Opera in Amsterdam - ein Gespräc | „This production will be full of blood – Diese Inszenierung wird sehr blutig werden“: reißerisch und auch etwas ironisch kündigt die Regisseurin Katie Mitchell die Uraufführung von Manfred Trojahns neuer Oper Orest an der Nederlandse Opera in Amsterdam an. Seit seinem Erfolg mit Enrico (1991) zählt der in Düsseldorf wohnende und lehrende Trojahn zu den Musikdramatikern. Er vereint Tragödie und Komödie und Theaterstücke von Shakespeare oder Pirandello auf musikalisch brillante und emotional direkte Art. Für die Oper Orest hat er den Atreiden-Mythos im eigenen Libretto zur Frage zugespitzt, wie ein schuldbeladener Mensch - sich von jeglicher Fremdbestimmung lösen kann. © WDR 2010 | 8.12.11 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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WDR 3 Theaterrezension - Mosaik: Frank Schreker: "Der ferne Klang" - Opern-Premiere im Theater Bonn. Ein Gespräch mit dem Gene | Sensationell erfolgreich bei der Uraufführung 1912 in Frankfurt, jahrelang viel gespielt, gründlich verdrängt, vergessen und in den letzten 20 Jahren vorsichtig wiederentdeckt – das ist die Geschichte der Oper „Der ferne Klang“ von Franz Schreker. Am kommenden Wochenende hat das Werk Premiere im Theater Bonn. Generalintendant Klaus Weise inszeniert damit schon zum zweiten Mal ein Musikdrama von Franz Schreker. Zu Gast im „Mosaik“ berichtet er über die Arbeit am Stück und die besondere Rolle, die er dem Musiktheater des frühen 20. Jahrhunderts seit Jahren auf dem Bonner Spielplan zuweist. © WDR 2010 | 7.12.11 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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WDR 3 Theaterrezension - Mosaik: "Das Leben ist kein Fahrrad" Uraufführung Serbin Biljana Srbljanovic in den Bochumer Kammersp | Das Leben ist kein Fahrrad Uraufführung Serbin Biljana Srbljanovic in den Bochumer Kammerspielen Mit ihren Kriegstagebüchern aus Belgard wurde Biljana Srbljanovic vor zwölf Jahren bekannt. Die Autorin war eine klare Gegnerin des Milosevicregimes und kämpfte auch mit Theaterstücken gegen die Zensur. Nun hat sie im Auftrag des Bochumer Schauspielhauses ein neues Stück geschrieben, das auf den ersten Blick privater wirkt. In "Das Leben ist kein Fahrrad" erzählt die 1970 geborene Srbljanovic von Vätern und Töchtern. Manche Väter sind verschwunden und hinterlassen schmerzende Leerstellen, andere kämpfen gegen ihre Töchter, wollen sich zum Beispiel nicht in ein Krankenhaus bringen lassen. Das Verhältnis zwischen den Generationen erscheint zutiefst gestört. Bochums Intendant Anselm Weber inszeniert die Uraufführung in den Kammerspielen. Ein Beitrag von Stefan Keim © WDR 2010 | 4.12.11 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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WDR 3 Theaterrezension - Mosaik: "Der entkommene Aufstand" - Schorsch Kamerun entwickelt mit 50 Laien ein Live-Konzert als bege | In der denkmalgeschützten Backsteinhalle „EXPO XXI“ wird die Situation nach einem Aufstand simuliert. Nachdenken, Vorsorge und Wiederaufbau ist angesagt. Eine Techniker-Gruppe versucht Computer und Elektrogeräte aufzubereiten, Menschen bauen Waffen, um sich gegen mögliche Übergriffe zu schützen, andere ziehen sich zurück zur Meditation. 50 Bürgerinnen und Bürger, alles Laien, spielen mit bei dieser ungewöhnlichen Performance. Sie waren auch bei der Erarbeitung der Songs beteiligt, die von Schorsch Kamerun während der Vorstellung live gesungen werden. Die Zuschauer hören das Konzert über Kopfhörer, den sie beim Eintritt in die Performance erhalten. Der 48jährige Schorsch Kamerun ist Gründungsmitglied und Sänger der Hamburger Punk-Band „Die Goldenen Zitronen“. Seit gut zehn Jahren arbeitet er als Theaterregisseur und begibt sich auf die Suche nach Bearbeitung von aktuellen politischen Stoffen an ungewöhnlichen Orten. © WDR 2010 | 29.11.11 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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WDR 3 Theaterrezension - Mosaik: Der Kinoregisseur Adolf Winkelmann gibt sein Bühnendebüt in Dortmund - ein Rezensionsgesprä | Die Leinwand und Live-Performance Der Kinoregisseur Adolf Winkelmann gibt sein Bühnendebüt in Dortmund Filmbearbeitungen gehören an deutschen Theatern zum Spielplan. Längst sind die Adaptionen bekannter Leinwandtitel kein Trend mehr. Doch kein Schauspielhaus geht so weit in der Verbindung von Film und Bühne wie das Theater Dortmund. Dort ist seit Beginn der Spielzeit ein Videokünstler im Ensemble fest angestellt. Und die ganze Saison beschäftigt sich mit Verbindungen der Kunstformen. Adolf Winkelmann, der bekannteste Kinoregisseur des Ruhrgebietes gibt nun sein Debüt als Theaterregisseur. Er bringt seinen Roman "Winkelmanns Reise ins U" auf die Bühne, eine satirische Abrechnung mit der Kulturpolitik. Ebenfalls in Dortmund verbindet der Regisseur Martin Laberenz den Film "Naked Lunch" mit Georg Büchners Novelle "Lenz" zu seinem Theaterstück "Naked Lenz". Mosaik wirft einen Blick auf beide Aufführungen und fragt, ob Theater und Film sich befruchten oder im Wege stehen. Ein Gespräch mit Stefan Keim © WDR 2010 | 27.11.11 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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WDR 3 Theaterrezension - Mosaik: Peter Carp inszeniert Elfriede Jelineks "Winterreise" in Oberhausen - ein Rezensionsgespräch | © WDR 2010 | 20.11.11 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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WDR 3 Theaterrezension - Mosaik: Slawomir Mrozek: Tango - Premiere im Kleinen Schauspielhaus Wuppertal - ein Beitrag von Martin | "Tango" ist das wohl bekannteste Stück von Slawomir Mrozek. Eine surreale Parabel auf die Familie: Oma säuft und spielt den ganzen Tag Karten, Papa erfindet eine abgedrehte Performance und duldet, dass Mama sich mit dem Hausfreund vergnügt. Der so liberal erzogene Sohn will das nicht mehr dulden. Er fordert eine neue Ordnung, in der die alten Werte von Ruhe, Sitte und Ordnung zurückkehren. Dabei spielen die anderen nicht mit und auch er kann gewissen Versuchungen nicht widerstehen. Mrozeks Groteske erlebte in den sechziger und siebziger Jahren ihre Blütezeit. Ob das Stück heute noch trägt, lotet das Wuppertaler Schauspiel an diesem Wochenende aus. Regie führt eine geborene Polin: Iwona Jera. Sie bringt es auf die Bühne des Kleinen Schauspielhauses, das bald, so der Wille des Stadtkämmerers, geschlossen werden soll. Ein zusätzlicher Grund für Mosaik, nach Wuppertal zu blicken. © WDR 2010 | 13.11.11 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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WDR 3 Theaterrezension - Mosaik: "Shortcuts" von den Choreografen Nils Christe und Ricardo Fernando am Theater Hagen. Ein Beitr | Seit sieben Jahren leitet der Brasilianer Ricardo Fernando das 15köpfige Ballettensemble und kreiert einen Großteil der Choreografien. Für den neuen Abend „Shortcuts“ jedoch hat Fernando einen Kollegen engagiert: Den Holländer Nils Christe, langjähriger Tänzer beim berühmten Nederlands Danse Theatre und Choreograf für renommierte Kompanien wie das Ballett der Pariser Oper und die staatlichen Ballettkompanien von Dänemark, Schweden oder Finnland. In Hagen wollen er und Ricardo Fernando nun gemeinsam einen „Minimal-Abend“ präsentieren: Beide Choreografen haben zu Kompositionen von Steve Reich, Philip Glass oder Henryk Gorecki gearbeitet. Herausgekommen sind „Shortcuts“ - kurze Episoden aus der Tanzwelt. © WDR 2010 | 23.10.11 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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WDR 3 Theaterrezension - Mosaik: Elfriede Jelineks "Ulrike Maria Stuart" am Schauspiel Essen. Ein Gespräch mit Ulrike Gondorf | Zwei Königinnen streiten – über Revolution und Gewalt, Männer und Mode, Widerstand und Freiheit. Resigniert und einsichtig die eine, trotzig und stur die andere. Es sind Friedrich Schillers Maria Stuart und Elisabeth I., die in Elfriede Jelineks „Königinnendrama“ auf der Bühne auferstehen. Der Konflikt zwischen Ulrike Meinhof und Gudrun Ensslin spiegelt sich in der historischen Auseinandersetzung. Mit Eloquenz und Sprachwitz reflektiert die Nobelpreisträgerin, die in der vergangenen Woche 65 Jahre alt geworden ist, in diesem Stück die Unmöglichkeit des Aufbegehrens. Der Regisseur Hermann Schmidt-Rahmer bringt das 2006 uraufgeführte Werk in Essen neu auf die Bühne. © WDR 2010 | 23.10.11 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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WDR 3 Theaterrezension - Mosaik: "Angst und Abscheu in der BRD" im Theater Oberhausen - ein Rezensionsgespräch mit Stefan Kei | Deutschland Extrem Dirk Laucke beleuchtet die linke und die rechte Szene in "Angst und Abscheu in der BRD" Nazis ziehen durch die Stadt, es gibt eine Gegendemonstration. Doch wer ist wer? Das Äußere der Gruppen hat sich einander angenähert. Das ist eine der Beobachtungen, die Dirk Laucke und Matthias Platz bei ihrer Reise durch Deutschland gemacht haben. Im Stile des Gonzo-Journalismus, der in den siebziger Jahre entstand, haben sie subjektive Eindrücke gesammelt, in Texten, Tönen und Filmen. In Ingolstadt verfolgten sie zum Beispiel die Spur eines Naziverbrechers und stießen auf totalitäres Gedankengut bei ganz normalen Leuten. Nach dem Vorbild Hunter S. Thompsons, der mit dem Schlüsselroman "Fear and Loathing in Las Vegas" einen Klassiker des Gonzo-Journalismus geschrieben hat, nennt Dirk Laucke die Theaterfassung des Rechercheprojekts "Angst und Abscheu in der BRD". Im Ringlokschuppen Mülheim hat er vor einiger Zeit einen Zwischenstand der Arbeit präsentiert, nun läuft die Uraufführung im Malersaal des Theaters Oberhausen. Ein Beitrag von Stefan Keim © WDR 2010 | 21.10.11 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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WDR 3 Theaterrezension - Mosaik: Zeitgenössischer Tanz trifft indische Tradition - die Attakkalari Dance Company aus Bangalore | Jayachandran Palazhy fördert Tanz in Indien auf beispiellose Weise. In seinem Attakkalari Centre for Movement Arts erforscht der Tänzer und Choreograf nicht nur klassischen Indischen Tanz und traditionelle Kampfkunst, er fördert auch junge Choreografen und kreiert eigene, zeitgenössische Stücke. Die neuste Produktion seiner Attakkalari Dance Company, MeiDhwani, ist jetzt im tanzhaus nrw zu sehen. Mosaik stellt den Choreografen und seine Arbeit vor. © WDR 2010 | 13.10.11 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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WDR 3 Theaterrezension - Mosaik: Anne Teresa de Keersmaeker mit Ihrer Kompanie Rosas im Pact Zollverein - ein Beitrag von Nicol | Als avantgardistisches Produktions-Zentrum für den Tanz hat sich PACT Zollverein längst internationalen Ruf erworben und seit jeher strebt das Haus die Verbindung von Tanz und Wissenschaft an. Jetzt organisiert sich der bisherige Verein um in eine Stiftung und strebt die Zusammenarbeit mit einem Kuratorium an, das ausschließlich aus Wissenschaftlern besteht – aus der Mathematik, Medizin, Philosophie, der Kulturtheorie. Zudem hat das Land NRW zugesichert, die Förderung des Hauses um 400.000 Euro zu erhöhen, und damit fast zu verdoppeln. Ein klares Bekenntnis zur Arbeit von Leiter Stefan Hilterhaus und seinem Team, das auch von Gästen aus dem Ausland als attraktiver Gastspielort gelobt wird. So zeigt etwa eine der wichtigsten europäischen Choreografinnen, die Belgierin Anne Teresa de Keersmaeker immer wieder ihre Produktionen im Pact Zollverein. Aktuell gastieren sie und ihre Kompanie „Rosas“ mit mehreren Stücken aus ihrem Frühwerk. Eine Retrospektive – als erster Schritt in eine neue Zukunft für das Haus. © WDR 2010 | 12.10.11 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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WDR 3 Theaterrezension - Mosaik: Gelsenkirchens Musiktheater wagt sich an "Merlin" von Isaac Albèniz - ein Gespräch mit Holg | © WDR 2010 | 9.10.11 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
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WDR 3 Theaterrezension - Mosaik: Uraufführung "Now This When Not That" im Rahmen der Ruhrtriennale - eine Rezenison von Elisa | © WDR 2010 | 5.10.11 | Kostenlos | In iTunes ansehen |
| Insgesamt: 23 Folgen |
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