ZÜNDFUNK - Generator - Bayern 2
By Bayerischer Rundfunk
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Podcast Description
So schnell dreht sich diese Welt, dass einem leicht schwindelig wird: Was heute die Schlagzeilen bestimmt, ist morgen schon wieder vergessen. Der ZÜNDFUNK Generator setzt sich dieser Entwicklung entgegen. Er nimmt sich Zeit und geht in mehrteiligen Reihen den Dingen auf den Grund. Egal ob es um die weltweite Finanzkrise geht, um neuen Feminismus oder um die Liebe.
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Neue Politikformen in digitalen Zeiten - 20.05.2012 | Der Zündfunk Generator untersucht, warum die neuen politischen Bewegungen und Proteste kaum inhaltliche Forderungen erheben oder prägnante Lösungen präsentieren. Im Jahr 2011 protestierten die Menschen rund um das Mittelmeer: Arabischer Frühling, Randale in Griechenland, besetzte Plätze in Spanien und Israel. Im Norden Europas brennen Autos in England und in Berlin. Und dazu die Zelt-Camps von Occupy Wallstreet in New York oder von Occupy Oakland, wo sogar zu einem Generalstreik aufgerufen wird. Seit Herbst letzten Jahres ist auch die Wiese vor der Europäischen Zentralbank in Frankfurt besetzt und die Bewegung rüstet sich weltweit zu einem Global Spring, einem Frühling der Blockaden. Ganz vergessen scheinen da schon die Stuttgarter Wutbürger: Nun formieren die Piraten eine neue Protestpartei, die erfolgreich in die deutschen Parlamente drängt. Der Zündfunk-Generator untersucht, warum alle diese politischen Bewegungen und Proteste kaum inhaltliche Forderungen erheben oder prägnante Lösungen präsentieren: Das wäre eine Politikform aus längst vergangenen analogen Zeiten. Oder wie Fabio Reinhardt, der innenpolitische Sprecher der Piratenfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus den Erfolg der Piraten erklärt: „Dieser Kern ist wirklich das Verschlafen der digitalen Entwicklung vor allem in den Machteliten der Gesellschaft.“ | 5/20/12 | Free | View In iTunes |
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Neue Politikformen in digitalen Zeiten - 20.05.2012 | Occupy, Arabischer Frühling, Randale in Griechenland und besetzte Plätze in Spanien - was haben all diese politischen Bewegungen gemein? Der Zündfunk Generator beschäftigt sich mit neuen Politikformen in digitalen Zeiten. | 5/20/12 | Free | View In iTunes |
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Im digitalen Wirtshaus. Eine Wiener Facebook-Community. Ein Update von Judith Schnaubelt - 13.05.2012 | Vor knapp drei Jahren hat Judith Schnaubelt in Wien ihre "Facebookposse" besucht - ein Freundeskreis aus Künstlern und Journalisten. Nun hat sie sie wieder getroffen. Und alle meckern über Facebook. Am 18. Mai 2012 geht Facebook an die Börse. Vor drei Jahren war er meist noch begeistert vom „Gesichtsbuch“, der Freundeskreis. Sie plauderten, posteten witzige Sachen, diskutierten, sammelten viele Freunde und führten am liebsten Schmäh. Sie fühlten sich gut im virtuellen Gasthaus. Inzwischen ist es da nicht mehr so gemütlich. Wer sitzt gerne mit einer Datenkrake und tausend unbekannten „Freunden“ in einem Maschinenraum? „Auf Facebook sind mir inzwischen zu viele Idioten unterwegs“, sagt Tex Rubinowitz. | 5/13/12 | Free | View In iTunes |
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David Simon - Der Niedergang der Amerikanischen Großstadt - 06.05.2012 | Am Beispiel von Baltimore und New Orleans zeigt Autor David Simon die Zusammenhänge zwischen verödeten Inner Cities, zerbrechenden Nachbarschaften und der Zukunft Amerikas. David Simon beschäftigt sich in seinen Fernsehserien ("The Wire", "Treme") und seinen nun auch auf Deutsch erschienenen Büchern ("The Corner",1997 , "Homicide", 1991) mit seiner großen Liebe: Der amerikanischen Großstadt. Beziehungsweise ihrem drohenden Untergang durch staatliche Vernachlässigung, fehlende Arbeitsplätze und einem War on Drugs, der mehr und mehr zum Krieg gegen die Unterschicht wird. Bis in die 1960er Jahre hinein lebte der amerikanische Traum von der Dynamik der Großstädte. Ihre Fabriken dienten der Unterschicht als Aufstiegsmotor. In Clubs, Küchen und auf den Straßen vermischten sich die verschiedenen Immigrantenkulturen. Inzwischen funktioniert der Melting Pot in den meisten amerikanischen Großstädten nicht mehr. Am Beispiel von Baltimore und New Orleans zeigt David Simon die Zusammenhänge zwischen verödeten Inner Cities, zerbrechenden Nachbarschaften und der Zukunft Amerikas. | 5/6/12 | Free | View In iTunes |
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Count on me. Über die Macht von Statistiken, Prognosen und Berechnungen - 29.04.2012 | Alles wird gezählt, berechnet, prognostiziert, gerankt, kategorisiert. Daten werden gesammelt und ausgewertet. Aber was sagen uns Statistiken wirklich? Auf der Basis von Prognosen planen Unternehmen und entscheiden Politiker. Aber wie nützlich sind Vorhersagen? Und warum glauben wir bestimmte Zahlen - und misstrauen anderen? Der Generator geht mit dem Statistik-Professor Gerd Bosbach dem Zahlen-Wahn nach. Wir prognostizieren die Zukunft und sprechen mit Gerd Gigerenzer, Direktor des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, über den Glauben an Experten und wie wir die richtigen Entscheidungen treffen. Und wir fragen uns, ob wir selbst bald endgültig berechenbar sind. | 4/29/12 | Free | View In iTunes |
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Listomania. Die Welt ist alles, was Liste werden kann - 22.04.2012 | Die ideale Ausdrucksform unserer Zeit ist weder Text noch Bild, weder Youtube noch Facebook, weder Pop noch Rock. Die ideale Ausdrucksform unserer Zeit ist - die Liste. Die Philosophen haben die Welt bislang immer nur gedeutet – nun kommt es darauf an, sie zu verlisten. Niemand schreibt mehr Liebesbriefe, keiner verfasst Manifeste, vom Dogma bleibt höchstens ein Kanon. Ja nicht einmal eine Meinung zu haben, ist besonders zeitgemäß. Um sich zu verständigen, erstellt man stattdessen Listen. Im ersten Teil der Generator-Reihe „Ranking und Rating“: Die zehn besten Gründe für die manische Durchsetzung unserer Kultur mit Listen. | 4/22/12 | Free | View In iTunes |
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Gerechtigkeit - Zur Reanimation eines zivilisatorischen Grundwertes. Sendung von Markus Metz und Georg Seeßlen - 15.04.2012 | Durch die Dynamik des neoliberalen Finanzkapitalismus ist ein Wert in den Hintergrund getreten, der einmal auch und gerade für den Liberalismus zentral war: Gerechtigkeit. Das Prinzip des postdemokratischen Staates scheint zu sein: Wirtschaftliche Dynamik ist wichtiger als soziale Gerechtigkeit. Dabei geht es keineswegs nur um ausgleichende Maßnahmen der Verteilungsgerechtigkeit. Es geht um grundlegende Rechte, die sich nicht mehr in der einmal vorgesehenen Weise verwirklichen lassen, etwa der gleiche unabdingbare Anspruch auf Information, Bildung und Ausbildung; der gleiche unabdingbare Anspruch auf Gleichbehandlung am Arbeitsplatz, in der Öffentlichkeit und vor Gericht; die gleichen unabdingbaren Ansprüche auf Offenheit aller gesellschaftlichen Möglichkeiten; der gleichberechtigte Zugang zum Marktgeschehen. Zwischen den Gewinnern und den Verlierern scheint sich sowohl die ökonomische als auch die kulturelle Schere ständig weiter zu öffnen. Das bedeutet Erleichterungen für die Besitzenden einerseits, andererseits liegen Erschwernisse für die Arbeitenden und die für die Arbeitslosen nicht in der Natur des Systems, sondern werden politisch erzeugt durch Steuer-, Bildungs- und Gesundheitspolitik. Ohne Gerechtigkeit gibt es keine Demokratie, ohne Gerechtigkeit ist Fortschritt nichts anderes als eine Profitmaschine für eine immer kleiner werdende Gruppe des absurden Reichtums und der Macht, ohne Gerechtigkeit sind die anstehenden Aufgaben nicht zu bewerkstelligen. (Whd. vom 29.05.2011) | 4/15/12 | Free | View In iTunes |
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Are we the world? Warum die Welt auch morgen noch hungern wird - 25.03.2012 | Es nimmt kein Ende: Immer noch leiden große Teile der Weltbevölkerung an Unterernährung und Hunger. Der Zündfunk-Generator begibt sich auf die Suche nach den Auswirkungen und Risiken der nächsten Katastrophe. In der Sahelzone droht Afrikas nächste große Hungerkatastrophe: Hilfsorganisationen mahnen, dass sofort gehandelt werden muss, um die Katastrophe zu verhindern und Millionen vor dem Hunger zu bewahren. Dabei wurde die letzte gigantische Hungersnot, am Horn von Afrika, gerade erst für überwunden erklärt. Woran liegt es, dass immer noch etwa eine Milliarde Menschen an Hunger und chronischer Unterernährung leiden - und das, obwohl Staaten, internationale Hilfsorganisationen und Celebrities gegen den Hunger kämpfen? Und wie könnte der Hunger tatsächlich aus der Welt geschafft werden? Der Zündfunk Generator blickt mit Ralf Südhoff vom Welternährungsprogramm auf überstandene und kommende Hungersnöte, analysiert mit Michael Brüntrup vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik den Kampf gegen den Hunger und spricht mit dem Wissenschaftler Stefan Siebert darüber, wie sich die Welt in den kommenden Jahrzehnten ernähren kann. | 3/25/12 | Free | View In iTunes |
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Spiel des Lebens: Wie Gamification die Welt verändert - 18.03.2012 | Mit Computerspielen Probleme wie Hunger, Armut und Krieg bekämpfen? Geht das? Die amerikanische Spieledesignerin Jane McGonigal behauptet das. Der Zündfunk Generator untersucht ihre Thesen und die Gamification der Welt. "Reality is Broken - Why Games Make Us Better and How They Can Change the World" heißt eine Bibel der digitalen Bohème. Darin beschreibt die amerikanische Spieledesignerin Jane McGonigal ihre Zukunftsvision und fordert die Menschheit dazu auf, größere und bessere Spiele zu spielen, um Probleme wie Hunger, Armut und Krieg zu bekämpfen. Soweit zur Utopie, die Horrorvision der Gamification sieht ganz anders aus: Jede Müslipackung, jede Zahnbürste überhaupt die ganze Umwelt ist - ausgestattet mit Sensoren - zum 24-Stunden-Spiel mutiert. Der Mensch bekommt darin lediglich die Rolle einer ferngesteuerten Spielfigur. Die soll vor allem eines machen: Konsumieren. Der Zündfunk Generator sagt: "Mögen die Spiele beginnen!" und taucht ein in das Geschäft der Gamification, die Visionen von und die Ängste vor der schönen neuen Spielwelt. | 3/18/12 | Free | View In iTunes |
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Creative City - oder: Ich kann mir nicht jeden Tag ein Ohr abschneiden. Ein Streifzug durch München zur Zukunft städtischer K | Wenn Städte ihre Zukunft öffentlich diskutieren, dann gehört Kunst und Kreativität zu einem der Schlüsselbegriffe. Die einen wollen mit ihrer Hilfe pleite-gegangene Industrieareale aufhübschen, die anderen versprechen sich von der Kreativwirtschaft Impulse für das urbane Leben und eine wissensbasierte Ökonomie. Kreativ ist, wer mit Managern und Händlern zusammenarbeitet. So zumindest, wenn man der Definition der sogenannten Kreativwirtschaft folgt. Deshalb kümmern sich in Bayern neuerdings die Wirtschaftsämter und Handelskammern um Kultur. | 3/11/12 | Free | View In iTunes |
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Arrival City. Wie die Ankunftsstädte unsere Welt verändern. Sendung von Kathi Grünhoff - 04.03.2012 | Doug Saunders, kanadischer Journalist, ist über mehrere Jahre hinweg in mehr als 20 "Orte der Ankunft" gereist und gefragt, wann die Arrival City eine echte Chance auf ein besseres Leben bietet. Ein Drittel der Weltbevölkerung zieht über Provinzen, Länder, Kontinente hinweg vom Land in die Städte. Wir erleben gerade die größte Völkerwanderung ihrer Geschichte, denn zum ersten Mal leben mehr Menschen in der Stadt als auf dem Land. | 3/4/12 | Free | View In iTunes |
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No Oil City. Briefe aus dem postfossilen Zeitalter - 26.02.2012 | Wirtschaftswachstum schön und gut - doch die Basis, die weltweiten Erdölvorkommen, können nicht mehr wachsen. Sie schrumpfen. Wohin das führen wird, darüber haben sich Markus Metz und Georg Seeßlen Gedanken gemacht. Wirtschaftswachstum basiert auf steigendem Erdölverbrauch, die Erdölvorkommen sind endlich. Wann die Vorräte völlig ausgeschöpft sein werden, darüber gibt es unterschiedliche Ansichten – in 30, 50, 100 Jahren. In Fachkreisen wird allerdings nicht über den Zeitpunkt diskutiert, an dem der letzten Tropfen Öl aus dem Boden geholt wird, sondern über den des Maximums der weltweiten Ölförderung, ab dem diese nur noch sinkt. Dieser „Peak Oil“ liegt bereits hinter uns, das hat sogar die Internationale Energieagentur IEA in ihrem „World Energy Outlook 2010“ eingestanden. | 2/26/12 | Free | View In iTunes |
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"I'm not a pop-artist" - Der polnische Maler Wilhelm Sasnal - 19.02.2012 | Wilhelm Sasnal ist einer der bekanntesten zeitgenössischen Maler Polens. Mit seinen 39 Jahren hat er eine beachtliche internationale Karriere hingelegt. | 2/19/12 | Free | View In iTunes |
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Green me Baby. Über die größte Massenbewegung unserer Zeit - 12.02.2012 | Ein Blick in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Grünen Bewegung. Brigitte Bardot beim Fotoshooting mit Robbenbabies. Leonardo DiCaprio im Hybridwagen bei den Oscars, Thomas D rappend über die missbrauchte Natur: Scheinbar ist der grüner Lifestyle längst in Pop, Mainstream und der Konsumkultur angekommen. In seiner 2011 erschienenen 'Weltgeschichte' „Die Ära der Ökologie!"nennt der Historiker Joachim Radkau die Öko-Bewegung sogar die größte Massenbewegung unserer Zeit. Momentan wird deren neuerlicher Aufbruch von jungen Autoren wie MTV-Moderatorin Emily Hunter oder dem Journalisten Daniel Boese beschworen. Greenpeace-Gründer-Tochter Hunter hat gerade ihr Buch über „Öko-Krieger“ veröffentlicht, Boese beschreibt in „Wir sind jung und brauchen die Welt“ eine globale und schlagkräftige grüne Generation x, die gerade jetzt dabei ist, unsere Welt nachhaltig zu verändern. Wie sieht Grüner Aktivismus im 21. Jahrhundert aus und welche Chancen hat er? Warum steht die Welt trotz allem am Rande einer Klimakatastrophe? Ein Blick in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Grünen Bewegung - falsche Indianer, Öko-Piraten, drollige Robbenbabys und diverse Startschüsse inklusive. | 2/12/12 | Free | View In iTunes |
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Wir sind die 99%: Globalisierungskritik und Occupy-Bewegung - zwei solidarische Bewegungen - 29.01.2012 | Wo sind Gemeinsamkeiten, wo sind Unterschiede? Der Zündfunk Generator untersucht Globalisierungskritik und Occupy-Bewegung und die Bedeutung ihrer Manifeste. In Spanien, Israel und den USA haben Bürger im letzten Jahr wochenlang zentrale Plätze besetzt, um für mehr Chancengerechtigkeit, gegen soziale und wirtschaftliche Ungerechtigkeit und den übermäßigen Einfluss von Unternehmen zu protestieren. „Die Empörten“ werden sie genannt, denn gerade in Spanien hielten viele der Demonstranten ein kleines Buch in der Hand: „Empört Euch!“ von Stéphane Hessel. Vor gut zehn Jahren protestierten schon einmal weltweit Menschen gegen diese Missstände und stürmten die Gipfeltreffen der G8-Staaten und der Welthandelskonferenz. Und auch damals hatte vor allem ein Buch die massenhaften Protest mitbefeuert: „No Logo“ von Naomi Klein, die Bibel der globalisierungskritischen Bewegung. Der letzte Teil der Generator-Reihe zu Solidarität untersucht Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Globalisierungskritik und der Occupy Bewegung und die Bedeutung ihrer Manifeste. | 1/29/12 | Free | View In iTunes |
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Gemeinwohl-Ökonomie - ein alternatives Projekt - 22.01.2012 | Vor zwei Jahren schon wünschten sich laut einer Umfrage der Bertelsmann-Stiftung neun von zehn befragten Menschen in Deutschland und Österreich eine neue Wirtschaftsordnung. Wie könnte die aussehen? "Die gesamte wirtschaftliche Tätigkeit dient dem Gemeinwohl." So steht’s in der Bayrischen Verfassung. Das hier formulierte Ideal hat aber nur wenig mit der real existierenden Marktwirtschaft, den globalisierten Finanzsystemen, dem aktuellen Raubtierkapitalismus gemein. In diesem Generator stellen wir das Projekt vor, das Teil einer "demokratischen Bewegung von unten" sein möchte. | 1/22/12 | Free | View In iTunes |
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You better work alone? Gewerkschaften in Zeiten der Krise - 15.01.2012 | Betonköpfe, Reformverweigerer, Sozialromantiker: Es ist noch nicht lange her, da hatten Gewerkschaften einen denkbar schlechten Ruf. Mittlerweile hat sich das geändert. Ihre Beliebtheit verdanken die Arbeitnehmerorganisationen der Krise. Hier waren sie als Krisenmanager gefragt. Und dennoch: Viele Branchen und Regionen sind heute gewerkschaftsfreie Zonen, noch nie waren so wenig Menschen gewerkschaftlich organisiert. Wie verhalten sich IG Metall, Verdi und Co. angesichts immer neuer ökonomischer Hiobsbotschaften und den großen Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt? | 1/15/12 | Free | View In iTunes |
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Freiheit, Demokratie und Solidarität - 08.01.2012 | Was ist geworden, aus der "Zärtlichkeit der Völker", wie man internationale Solidarität einst genannt hat. Was kann Solidarität noch bedeuten in einer von Wettbewerb und Konkurrenz bestimmten Kultur? Freiheit, Gleichheit, Geschwisterlichkeit – diese drei Forderungen der Französischen Revolution gelten noch heute als Grundlage für eine menschliche Gesellschaft und einen demokratischen Staat. Dass die drei Forderungen auch untereinander in heftige Widersprüche geraten können, demonstriert die Entwicklung der bürgerlichen Gesellschaft zur Genüge. Immer muss man, um die Gleichheit zu garantieren, die Freiheit einschränken. Oder aber die ökonomische Freiheit führt zur Abwertung der Geschwisterlichkeit, die ihrerseits an die Stelle der Gleichheit vor Gesetz und Markt tritt. Die demokratische Antwort auf die Forderung nach Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität lautet: Gern, aber so einfach wird das nicht. Die postdemokratische Gesellschaft scheint sich nicht nur in der Praxis, sondern auch in der Bestimmung ihrer Werte davon zu verabschieden. Freiheit? Solange sie dem Markt und dem Wachstum nicht schadet. Gerechtigkeit? Nun ja, für alle, die es sich leisten können. Solidarität? Kann man sich nicht leisten, wenn man Karriere machen will. Was ist also geworden, aus jener „Zärtlichkeit der Völker“, wie man internationale Solidarität einst genannt hat. Was kann Solidarität noch bedeuten in einer von Wettbewerb und Konkurrenz bestimmten Kultur? | 1/8/12 | Free | View In iTunes |
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"Die Letzten, die entdeckt wurden." Die Yanomami im Regenwald und die Außenwelt. - 11.12.2011 | Ein Gespräch Ein Gespräch mit der Ethnologin Gabriele Herzog-Schröder über die Yanomami. Die Münchner Ethnologin hat immer wieder in Dörfern der venezolanischen Yanomami gelebt und geforscht. Es waren lange Zeit nur wenige Weiße, die den Yanomami im venezolanischen Regenwald am oberen Orinoko begegneten: Kautschuksammler, Holzfäller, Missionare, Forscher. „Diese Leute waren für die Yanomami wie Gespenster aus einer fremden Sphäre. Die Vorstellung, dass da draußen wahnsinnig viele andere Menschen leben und dass sie, die Yanomami, eine Minderheit sind, sickerte erst in den 1980er bis 90er Jahren ein und war eine erschreckende Erkenntnis für sie“, sagt Gabriele Herzog-Schröder. | 12/11/11 | Free | View In iTunes |
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Ausgeschlossen eingeschlossen. Roma in Deutschland - 04.12.2011 | Wer sind die Roma? Warum scheinen sie in Europa einfach nicht anzukommen? Und ist in der unbekannten Geschichte der Roma ein Happy End vorgesehen? Ein Generator auf Spurensuche. Nach über 600 Jahren in Europa hat sich die Lage der Roma keinen Deut gebessert, im Gegenteil. Mit der EU-Osterweiterung begann eine neue Welle der Roma-Verfolgung. In Osteuropa und auf dem Balkan haben sich verheerende Slums gebildet, es kommt immer wieder zu Progromen. In Deutschland stehen weitere Tausende vor der Abschiebung in den Kosovo und andere Länder, wo sie kaum Chancen haben, dem Teufelskreislauf der Armut zu entkommen. Wer sind die Roma überhaupt? Warum scheinen sie in Europa einfach nicht anzukommen? Und ist in der unbekannten Geschichte der Roma ein Happy End vorgesehen? Ein Generator auf Spurensuche mit u.a. Klaus-Michael Bogdal (Autor von 'Europa erfindet die Zigeuner'), Hamze Bytyci (Amaro Drom Berlin) und Markus End (Antiziganismusforscher an der TU Berlin) | 12/4/11 | Free | View In iTunes |
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Kleine Völker aller Welt, vereinigt Euch! Die UNPO - eine Lobbyorganisation für Minderheiten. - 27.11.2011 | Überall auf der Welt gibt es Völker, die gerne ihren eigenen Staat hätten, sich selbst verwalten wollen oder zumindest mehr Rechte. Die Unrepresented Nations and Peoples Organization, kurz UNPO, setzt sich dafür ein. Die Palästinenser haben bei der UNO ihre Vollmitgliedschaft beantragt. Aber sie sind lange nicht die einzigen, die mit im globalen Wohnzimmer mitreden möchten: Überall auf der Welt gibt es Völker, die gerne ihren eigenen Staat hätten, sich selbst verwalten wollen oder zumindest mehr Rechte. Ihre Forderungen führen häufig zu Konflikten mit den für sie zuständigen Landesregierungen. Also versuchen diese Minderheiten, international Gehör zu finden - weshalb einige von ihnen, wie die Tibeter oder die Krimtataren, vor 20 Jahren ihre eigene Vertretung gegründet haben - die Unrepresented Nations and Peoples Organization, kurz UNPO. Diese Organisation der nicht-repräsentierten Nationen und Völker macht Lobbyarbeit für Minderheiten, von denen viele nicht einmal wissen, wo sie sie auf der Weltkarte suchen sollen. im zweiten Teil der Generator-Reihe "Minority Report" stellt der Zündfunk die Arbeit dieser "alternativen UNO" vor - ist mit beim Workshop in Den Haag mit dabei, wo die UNPO junge Minderheitenvertreter im Selbstmarketing schult, spricht mit Minderheiten über ihre Situation und Forderungen - und reflektiert mit der Politikwissenschaftlerin Karin Schnebel über die Selbstbestimmung von Minderheiten. | 11/27/11 | Free | View In iTunes |
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Mythos und Realität der amerikanischen Urbevölkerung - 20.11.2011 | Der Generator kontrastiert klassische literarische Indianer-Abenteuer mit den Versuchen der Indianer, den Klischees ein differenziertes, pluralistisches Bild der indianischen Gesellschaften entgegen zu setzen. In seinem fünf-bändigen „Lederstrumpf“-Werk erzählte James Fenimore Cooper abenteuerliche Geschichten aus dem Kampf des weißen Amerika um Land und Vorherrschaft. Die Indianer spielen darin eine tragische Rolle, indem sie als Scouts und Helfer der Weißen dazu beitragen, diesen Prozess zu vollenden. Die populäre Kultur reduzierte den Indianer weitgehend auf die Klischeebilder der Rothaut zu Pferde mit Federschmuck und Tomahawk – mal edler naturverbundener Wilder, mal verschlagener Bösewicht – oder des alkoholbenebelten letzten Mohikaners im Reservat. Wurde das Verhältnis zwischen der nordamerikanischen Urbevölkerung und den Eroberern lange ausschließlich aus Sicht der Weißen beschrieben, begannen die Indianer Mitte des 20. Jahrhunderts, ihre Geschichte selbst zu schreiben. Dee Browns „Begrabt mein Herz an der Biegung des Flusses“ wurde ein internationaler Erfolg. Aktuell bemühen sich indianische Filmemacher, von Gegenwart und Vielfalt der indigenen Völker Nordamerikas zu erzählen. Der Generator kontrastiert klassische literarische Indianer-Abenteuer mit den Versuchen der Indianer, ihre kulturelle Autonomie zurückzugewinnen und den Klischees ein differenziertes, pluralistisches Bild der indianischen Gesellschaften entgegen zu setzen. | 11/20/11 | Free | View In iTunes |
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"Photography is a voice." Der Bildermacher Paolo Pellegrin - 13.11.2011 | Der Mann ist ein Meister im Geschichtenerzählen. Seine Reportagen sind drastisch, aber auch poetisch und anrührend. Paolo Pellegrin gilt als einer der besten Fotojournalisten unserer Zeit. "Fotografie ist eine subjektive und unvollständige Wiedergabe der Realität", sagt Paolo Pellegrin. "Das sind alles kristallisierte Ausschnitte einer größeren Sache, die ich als Fotograf erlebt habe. Und sie alle erzählen jeweils eine Geschichte." Nachrichtenmagazine und Wochenzeitungen, "Newsweek" oder "Die Zeit" sind stolz, dass Paolo Pellegrin ihnen Bilder aus aller Welt liefert. Selbst in der schnelllebigen und launischen Blogosphäre des Internets begegnet man ihm, der ein Vollmitglied bei der legendären Fotoagentur "Magnum" ist, mit großem Respekt. So, als sei der 47-jährige Römer schon ein Klassiker. Zurzeit sind viele seiner Reportagen und Portraits in der Münchner Ausstellung "Paolo Pellegrin - Retrospective" zu sehen, im Kunstfoyer der Versicherungskammer Bayern. Vor dezent schwarz getünchten Wänden, Quadratmeter groß: Bilder aus Sumatra, nach dem Tsunami von 2005 aufgenommen; Fotos von Revolutionären auf dem Tahrirplatz; von Kämpfern im Gazastreifen; von Gläubigen, die den Tod von Papst Johannes Paul II. betrauern. Für diese Portraits vom Petersplatz wurde Pellegrin mit dem "World Press Photo Award" ausgezeichnet, um nur eine von vielen Auszeichnungen zu nennen. Judith Schnaubelt ist mit dem berühmten Fotografen durch die Ausstellung gegangen und hat mit ihm über seine Kunst und sein Selbstverständnis gesprochen. | 11/13/11 | Free | View In iTunes |
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Tim und Struppi und das Geheimnis des Erfolges - 06.11.2011 | Eine kleine Reise ins Innenleben eines Helden vom Rang von Odysseus, Siegfried, Popeye und den Beatles 24 Bände umfassen die Comic-Abenteuer von "Tim und Struppi" ("Les aventures de Tintin"), die der belgische Autor und Zeichner Georges Remi, genannt Hergé, von 1929 bis zu seinem Tod im Jahr 1983 gestaltete. Für diese Serie ist das Wort "Klassiker" eine Untertreibung. "Tintin" ist weit mehr als eine Abenteuerserie, die die franko-belgische Comic-Kultur maßgeblich beeinflusste: Es ist die Arbeit, die den Stil der "ligne claire" begründete. Und Hergés Konzept der Verbindung von Abenteuer, Komik und Satire wurde prägend für die graphische Kunst in Europa. Und Tintin zeigt eine Weltsicht voller Zeitgeist, Widerspruch und sogar rassistischem Abgrund. Nun hat sich der amerikanische Regisseur Steven Spielberg einen Traum erfüllt und einen, nein, natürlich den großen Tintin-Film gedreht. | 11/6/11 | Free | View In iTunes |
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Die Angst, die Krise und das Bürgertum - 30.10.2011 | Rechte, vor allem antimuslimische und sozialdarwinistische Einstellungen nehmen in Deutschland zu, insbesondere in der gesellschaftlichen Mitte. Etwa 60 Prozent der Deutschen haben dem Islam gegenüber eine negative Einstellung. In Dänemark, Frankreich und den Niederlanden sind es dagegen nur rund 35 Prozent. Das fand vergangenes Jahr eine Studie der Universität Münster heraus. 2010 kamen gleich mehrere wissenschaftliche Studien zu dem Ergebnis: antimuslimische und sozialdarwinistische Einstellungen nehmen in Deutschland zu, insbesondere in der gesellschaftlichen Mitte. Die Forscher der Bielefelder Studie "Deutsche Zustände" sprachen entsprechend von einer zunehmenden "Verrohung des Bürgertums". Die wochenlange Mediendebatte um Thilo Sarrazin Buch "Deutschland schafft sich ab" im Herbst 2010 war dabei nicht Auslöser, sondern nur Symptom dieser Stimmung, die schon viel länger im Verborgenen brodelte. Der Zündfunk Generator begibt sich auf Ursachenforschung. | 10/30/11 | Free | View In iTunes |
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So it goes. Von der Selbstverständlichkeit mit Rechtsextremismus umzugehen - 23.10.2011 | Ralf Homann nimmt die alljährliche Demonstration der Neonazis in Dresden, zum Anlass die sächsische Hauptstadt und Initiativen in den Neuen Bundesländern zu besuchen. In den neuen Bundesländern setzen sich Mobile Beratungsstellen, kirchliche Gruppen oder Kulturinitiativen für Zivilcourage und gegen Rechtsextremismus ein. Manche ihrer Aktiven kommen aus der Demokratie-Bewegung der Wendezeit oder haben sich bereits mit dem Auftreten der Neonazis in der DDR befasst. Ihre große Erfahrung im Umgang mit autoritären Strukturen und in der Förderung der Demokratie kommt ihnen in ihrer Arbeit heute zu Gute. Seit diesem Jahr jedoch müssen Einrichtungen, die sich gegen Rechtsextremismus einsetzen, eine sogenannte Demokratie-Erklärung unterschreiben. Diese Extremismusklausel erinnert an die DDR, die für ihre Gesinnungsschnüffelei bekannt war. Ralf Homann nimmt die alljährliche Demonstration der Neonazis in Dresden, die größte in Europa, zum Anlass die sächsische Hauptstadt und Initiativen in den neuen Bundesländern zu besuchen. Ein Zündfunk-Generator über die Selbverständlichkeit im Umgang mit Rechtsextremisten. | 10/23/11 | Free | View In iTunes |
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Die Freiheit, die sie meinen. Ein Blick auf die rechte Medienlandschaft - 16.10.2011 | Ein Blick auf Deutschlands rechte Medienszene. Wie tickt sie? Wo sind die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen islamkritischen Blogs und rechtskonservativen Blättern? 1500 Seite umfasst das Manifest von Anders Behring Breivik, das er Ende Juli 2011 ins Netz stellt, kurz bevor er 77 Menschen tötet. Die 1500 Seiten hat Breivik nur zu einem kleinen Teil selbst geschrieben. Zum größten Teil bestehen sie aus fremden Texten, etwa die des norwegischen Bloggers Fjordman, den Breivik als seinen Lieblingsschriftsteller bezeichnet. Es ist ein Patchwork-Manifest, zusammengesetzt aus unterschiedlichen Texten, an mancher Stelle modifiziert, ein Mashup der konservativen, christlich-fundamentalistischen und islamfeindlichen Szene. Zum Auftakt seiner Serie über neue Formen von Rechtsextremismus wirft der Generator einen Blick auf die rechte Medienszene. Wie tickt sie? Wo sind die Gemeinsamkeiten zwischen islamkritischen Blogs und rechtskonservativen Blättern? Und wo die Unterschiede? | 10/16/11 | Free | View In iTunes |
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Pop will eat itself: Wie sich die Popmusik von der Zukunft verabschiedet - 09.10.2011 | Die Popmusik scheint in der Sackgasse, der Endlosschleife. Die Online-Ha?ndler verstopfen uns mit "Best-Of"Reihen alter Ku?nstler, permanent gibt es Wiedervereinigungen von Uralt- Bands, ein Revival reiht sich an das na?chste. yDie Popmusik scheint in der Sackgasse, der Auslaufrille, der Endlosschleife. Die Online-Ha?ndler verstopfen uns mit "Best-Of" und "Essential"-Reihen alter Ku?nstler, permanent gibt es Wiedervereinigungen von Uralt- Bands, die man schon damals nicht mochte, ein Revival reiht sich an das na?chste, vollkommen egal, ob Folk oder Neo-Soul und zu allem U?berfluss fu?hren sogar Ku?nstler wie Sonic Youth und Primal Scream ihre erfolgreichsten Alben noch mal live auf. Hat die Popmusik die Zukunft aufgegeben, hat sie sich sogar von der Gegenwart abha?ngen lassen? Kann sie dann u?berhaupt noch analytische oder diagnostische Aussagen u?ber unsere Zeit machen? Ist der Popmusik der Fortschrittsglaube abhanden gekommen? Gilt "No Future" nun, nur anders, fu?r die Popmusik an sich. Und was bedeutet es fu?r Bedeutung und Aussagekraft von Popmusik, wenn ihr nichts Neues mehr einfa?llt? | 10/9/11 | Free | View In iTunes |
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Irgendwie Bayern, oder: Wie viel Region verträgt die Popkultur? - 02.10.2011 | Mit Pauken und Trompeten ist vor nicht allzu langer Zeit die bayerische Kultur zurück gekommen auf die Bühne des Pops. Mit Bands wie La Brass Banda, Kofelgschroa, Holstuonarmusigbigbandclub und ähnliche. Doch was als Subkultur begonnen hat, das wird zunehmend vom musikalischen Mainstream aufgesogen. Der Zündfunk-Generator fragt deshalb: Wie geht es weiter mit der Sehnsucht nach dem authentischen Bayern? | 10/2/11 | Free | View In iTunes |
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Spiel des Lebens. Wie Gamification die Welt verändert. - 25.09.2011 | Reality is Broken - Why Games Make Us Better and How They Can Change the World" heißt eine Bibel der digitalen Bohème. Darin beschreibt die amerikanische Spieledesignerin Jane McGonigal ihre Zukunftsvision und fordert die Menschheit dazu auf, größere und bessere Spiele zu spielen, um Probleme wie Hunger, Armut und Krieg zu bekämpfen. Soweit zur Utopie, die Horrorvision der Gamification sieht ganz anders aus: Jede Müslipackung, jede Zahnbürste überhaupt die ganze Umwelt ist - ausgestattet mit Sensoren - zum 24 Stunden Spiel mutiert. Der Mensch bekommt darin lediglich die Rolle einer ferngesteuerten Spielfigur. Die soll vor allem eines machen: Konsumieren Der Zündfunk Generator sagt: "Mögen die Spiele beginnen!" und taucht ein in das Geschäft der Gamification, die Visionen von und die Ängste vor der schönen neuen Spielwelt. | 9/25/11 | Free | View In iTunes |
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Voll echt! Kunst und Alltag zwischen Realität, Fiktion & Authentizitätswahn - 18.09.2011 | "Wir leben in einer vollkommen mediatisierten, simulierten und künstlichen Kultur", sagt David Shields, Schriftsteller und Autor des literarischen Manifestes Reality Hunger. "Wir sind außergewöhnlich gelangweilt und ungemein betäubt. Um uns selber wachzurütteln, begehren wir das Reale." Das Buch hat seit seinem Erscheinen für viel Aufsehen gesorgt. Schließlich versucht Shields eine Art Dichtkunst unter den Bedingungen der Mediengesellschaft herauszuarbeiten. Woher dieses Bedürfnis nach Authentizität kommt, was Realität überhaupt ist, wie "realistische" Kunstwerke aussehen könnten und wie sich Künstler und Autoren heute selbst verstehen, darum wird es im Zündfunk-Generator in der ersten Folge unserer Serie über Authentizitätswahn und Wirklichkeit gehen. Ein Copy- & Paste-Dialog zwischen Kunst und Literatur. | 9/18/11 | Free | View In iTunes |
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Zündfunk Fernschreiber: Texte zum besseren Verständnis der Welt - 11.09.2011 | Zur Suche nach dem Größeren lädt der Generator in einem ZÜNDFUNK-Spezial zum 11. September 2011 ein. Euro- und Schuldenkrise, Atom- und Hungerkatastrophen, Oslo und Anti-Islamismus: Was 2011 im Aufstand der Empörten, in den Krawallen der Abgehängten, in den Jugendprotesten in der ganzen Welt eskaliert, offenbart: Zu lange schon haben Weltenlenker und die, die vom sozialen und wirtschaftlichen Ungleichgewicht profitiert haben, Grundprobleme ignoriert. Gut für den ZÜNDFUNK, dass er sich bereits Anfang 2009 ein unabhängiges Beraterteam geholt hat. Ein knappes Dutzend Autoren darunter Bachmannpreisträger wie Norbert Niemann, Terézia Mora oder Jens Petersen, Gesellschafftskritiker wie Kanak-Attak- Mitbegründer Imran Ayata oder den Theaterautoren Björn Bicker. Sie vermessen immer wieder ein Stück tägliches Leben, das bestenfalls auf etwas Größeres verweist. Zur Suche nach diesem Größeren lädt der Generator in einem ZÜNDFUNK-Spezial zum 11. September 2011 ein. | 9/11/11 | Free | View In iTunes |
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Nerd is the new hero. Der Held des Digitalzeitalters im Theoriecheck (Wdh. v. 23.01.2011) - 14.08.2011 | Wer kennt sie nicht? Diese Jungs, die mit einem auf die Schule gingen und so ziemlich das Uncoolste waren, was es gab. Brillenträger mit merkwürdigem Humor, für die Mode ein Fremdwort war und die sich mehr für Computerprogramme als für Mädchen interessierten: Nerds. Inzwischen sind diese Typen oft zu den erfolgreichsten Geschäftsmännern eines Jahrgangs aufgestiegen. Natürlich in der IT-Branche. Ganz so wie ihr großes Vorbild Bill Gates. Seit einiger Zeit interessiert sich auch die Popkultur immer mehr für die sonderbaren Helden des Digitalzeitalters. Sie tauchen in Hollywood-Filmen auf und ein neues Subgenre im Hip-Hop nennt sich sogar nach ihnen: Nerdcore. Überhaupt hat die Bezeichnung Nerd immer mehr ihren negativen Beiklang verloren und ist zu einer stolzen Selbstbezeichnung avanciert. In der US-amerikanischen Subkultur hat sich in den letzten Jahren sogar eine regelrechte Nerd-Bewegung entwickelt, die regelmäßig im ganzen Land sogenannte "Nerd Nites" veranstaltet. Auch in Deutschland finden seit einem Jahr solche Feierabendveranstaltungen statt, auf denen selbstbewusste "Nerds" zu ihrem hoch spezialisierten Fachwissen Vorträge halten. Ania Mauruschat unterzeiht diesen "neuen Helden des Digitalzeitalters" einem Theorie-Check: Woher kommt er? Wohin führt er? Und: Warum überhaupt "er"?! | 8/14/11 | Free | View In iTunes |
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Wachhund für Europa - Die europäische Grenzschutzagentur Frontex. Sendung von Laura Freisberg - 31.07.2011 - 31.07.2011 | Im Frühjahr, nach den Revolutionen in Ägypten und Tunesien, waren sie plötzlich wieder da: Bilder von überfüllten Booten, darauf hauptsächlich junge Männer, die über Malta oder Lampedusa in die EU gelangen wollten. Die Reaktion der EU: Das Budget der europäischen Grenzschutzagentur "Frontex" wird erhöht. Der Generator wirft einen genaueren Blick auf Frontex und die "Bedrohungslage", die von Politik und Medien geschaffen wird, auf die seltsame Mischung aus Angst vor und Mitleid mit denen, die Europas Grenzen überwinden wollen. Dazu spricht der Zündfunk mit Karl Kopp von Pro Asyl, dem Frontex-Experten Bernd Kasparek, mit Michele Cercone, Sprecher der EU-Kommissarin Cecila Malmström und begleitet einen deutschen Polizisten bei einem Frontex-Einsatz an der griechisch-türkischen Grenze. | 7/31/11 | Free | View In iTunes |
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Südlicher Strand: Tourismus und Migration nach dem Arabischen Frühling. Sendung von Ralf Homann - 24.07.2011 | Spricht man von Migration und Massentourismus wirkt das Mittelmeer wie eine Spiegelachse der Verhältnisse: Soll die Migration nach Norden gestoppt werden, geht es den europäischen Verwaltungen umgekehrt um die Förderung des Tourismus an den südlichen Stränden. Diese vehemente Unterscheidung zwischen Gut und Schlecht, zwischen Tourismus und Migration ist umso überraschender, als seit etwa zwei Jahrzehnten Theoretiker an Modellen arbeiten, die gerade die Auflösung dieser Kategorien prophezeien. Modelle, die die neue Realität der Globalisierung begreifen wollen: Eine Realität, in der Mobilität und Flexibilität Schlüssel für Karriere und Wohlstand sind. Eine Realität aus Übergangszonen und Transiträumen, in denen alle zusammentreffen: Geschäftsreisende, Touristen und Migranten, Arbeitsuchende genauso wie Fernpendler, Flüchtlinge und Vagabunden. Der Zündfunk-Generator zu Theorien, Träumen und Techniken des Reisens von Marokko bis Griechenland, mit Hagen Kopp von der Initiative "kein mensch ist illegal", Alexander Göbel, dem ARD-Korrespondenten in Marokko, dem Künstler und Tourismus-Theoretiker Michael Zinganel. | 7/24/11 | Free | View In iTunes |
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Rückwärts in die Zukunft: Ein Marshall McLuhan Mosaik zu seinem 100. Geburtstag - 17.07.2011 | Am 21. Juli vor 100 Jahren wurde in Edmonton, Kanada, Herbert Marshall McLuhan geboren. Er war der erste intellektuelle Pop-Star des Medienzeitalters, der Entdecker der Macht der Medien, ein Clown, ein Provokateur und überzeugter Katholik, ein Hippie-Guru wider Willen, das Orakel von John Lennon, Yoko Ono und Andy Warhol, der schwer zu ergründende Medientheoretiker, der bereits 1962 das Internet prophezeit hat. Der Zündfunk-Generator hat seinen 100. zum Anlass genommen und nachgefragt: Wer war Marshall McLuhan eigentlich? Welche Thesen vertrat er? Und vor allem: Was hat Marshall McLuhan uns heute noch zu sagen? Mit dabei der Autor Douglas Coupland, der Musiker Paul D. Miller aka DJ Spooky und die Wissenschaftler Martina Leeker, Nils Röller, Kerstin Schmidt, Felix Stalder und Steffi Winkler. | 7/17/11 | Free | View In iTunes |
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Immer in Opposition. Ein Gespräch mit dem deutsch-iranischen Autor Bahman Nirumand über sein politisch bewegtes Leben. Sendun | "Weit entfernt von dem Ort, an dem ich sein müsste" heißt die Autobiographie des deutsch-iranischen Publizisten Bahman Nirumand, die diese Woche bei Rowohlt erscheint. Der Ort müsste der Iran sein, "aber ich möchte nicht in einem Land leben, in dem gefoltert wird und es keine freie Meinungsäußerung gibt", sagt Nirumand. Für mehr Demokratie in seinem Heimatland hat er immer gekämpft, der inzwischen 75-Jährige, der sein halbes Leben in Deutschland verbracht hat und zu einer Gallionsfigur der 68er-Bewegung wurde. Auch jetzt noch stellt er sich ständig die Frage: "Wie kommen wir zu mehr Demokratie, Gerechtigkeit und Freiheit?" Und diese Frage bezieht sich nicht nur auf sein Heimatland Iran. | 7/10/11 | Free | View In iTunes |
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Orient und kein Ende: Wie sich unser Bild vom Morgenland ändert und weiter ändern muss. Sendung von Thilo Guschas - 03.07.201 | Die friedliche Revolution in Kairo war auch eine Revolution für den Rest der Welt. Die Ägypter als Mutbürger. Ihr friedlicher Volksaufstand hat das Orientbild, das uns im Westen durch die Köpfe spukt, ordentlich umgekrempelt. Doch auch schon vor der Tahrir-Revolution war der Orient alles andere als ein widerspruchsfreier Raum. Im zweiten Teil unsere Reihe zu den Protesten in der arabischen Welt wirft dieser Generator einen Blick darauf, warum unser Orientbild bisher so war, wie es war. Und wir schauen auf das, was noch immer unter der Oberfläche verborgen ist, auch nach der Revolution: Die intellektuellen Zentren der Region und die Diskurse, die die Menschen vor Ort beschäftigen, für die es aber keine Brennpunkte und Sondersendungen geben wird wie für die Revolution in Ägypten. | 7/3/11 | Free | View In iTunes |
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Talking about the revolution: Wie aus Unzufriedenheit ein Umsturz wird. Sendung von Christian Schiffer - 26.06.2011 | Ende Mai auf der "Puerta del Sol", dem zentralen Platz in Madrid. Seit Tagen belagern vor allem junge Menschen den Platz. Immer wieder fällt es, das große Wort: Revolution. Revolution, das steht für Kompromisslosigkeit, für den Willen, die Verhältnisse zum Besseren zu wenden und darum geht es den Menschen, die in der Hitze der spanischen Hauptstadt campieren. Der Zündfunk-Generator widmet sich in dieser Sendung der Revolution. Es wird darum gehen, wie Revolten entstehen, wie sich revolutionäre Strategien im Laufe der Zeit verändert haben. Und darum, warum der große Umsturz am Ende ziemlich oft dann doch noch scheitert. | 6/26/11 | Free | View In iTunes |
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I am the original. Die Rückkehr des Poeten Gil Scott-Heron - 19.06.2011 | Nicht nur ein Gedicht von Gil Scott-Heron ist in den Kanon amerikanischer Literatur und Popkultur eingeflossen, aber The revolution will not be televised ist sein berühmtestes. 1970 hat er es auf Schallplatte veröffentlich und es wurde zur Blaupause für die Reime zukünftiger Rapper. "Ich aber bin das Original", sagte Gil Scott-Heron 1988 in einem Interview mit dem Zündfunk selbstbewusst. | 6/19/11 | Free | View In iTunes |
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Der gekaufte Staat - 05.06.2011 | Wie Wirtschaftskriminalität in sämtliche Bereiche unseres Lebens wuchert: Dank des globalen Korruptionsindex, den Transperancy International jährlich veröffentlicht, können sich deutsche Politik und Gesellschaft entspannt zurücklehnen. Deutschland nimmt dort den 15. Platz ein, übertrumpft nur von scheinbar unerreichbaren Streberstaaten wie Singapur, Schweden und der Schweiz. Dennoch glaubt über die Hälfte der Deutschen, dass Delikte wie Vorteilsnahme und Bestechung in öffentlichen Verwaltungen "häufig" oder "sehr häufig" auftreten. Nur ein Widerspruch von vielen im riesigen Feld der Wirtschaftskriminalität. Der Zündfunk Generator wagt sich ins Dickicht aus Geheimverträgen, Sonderklauseln, Provisionen, Viren, Trojanern, Beraterfirmen, Anwaltskanzleien, Lobbyisten, Politikern und Mafiosi und stellt sich die Frage: Kommt die Gefahr vor allem aus klassischen Mafia-Ländern wie Russland oder Italien oder doch eher aus der Mitte unserer Gesellschaft? Steckt der Fehler im System oder ist das System der Fehler? | 6/5/11 | Free | View In iTunes |
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Wo ist vorne? Wie die Hipster die Welt eroberten - 19.01.2011 | Hornbrille, Flanellhemd, Skinnyjeans, das ist die vermeintliche Uniform der Hipster. Und doch es ist schwierig zu definieren, was eigentlich einen Hipster ausmacht und warum es sie zwar auf der ganzen Welt gibt, aber niemand einer sein will. | 1/19/11 | Free | View In iTunes |
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