Psychologie der Schule
By Eskil Burck
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Podcast Description
"Psychologie der Schule" konzentriert sich auf neueste Erkenntnisse der Lehr-/ und Lernpsychologie. Ziel ist es, eine Brücke zu schlagen, zwischen Forschung und Praxis. Was nutzt all die psychologische Forschung, wenn wir sie nicht benutzen? (Mehr Infos finden Sie auf www.psychologiederschule.de.)
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(33) Intelligenz - Unterschiede in der Hardware (2/3) [Der Blick ins Gehirn] | Ein zentrales Merkmal der Intelligenz ist die enorm hohe Geschwindigkeit des Denkens. Intelligente Menschen sind in der Lage unterschiedlichste Problemstellungen innerhalb kürzester Zeit zu erfassen und geeignete Lösungen zu finden. Eine sehr plausible Erklärung für dieses Phänomen liefert die Myelinhypothese: Bei intelligenteren Menschen seien die Axone (Verbindungskabel zwischen den Nervenzellen) besser "isoliert". Myelinisierte Axone leiten elektrische Impulse - und somit die Information - um ein Vielfaches schneller weiter als nichtmyelinisierte Axone. Auch andere Hypothesen werden diskutiert... keywords: Gehirn - Gene - Intelligenz und Schulerfolg - Intelligenz und Lebenserfolg - Südkorea: "Mathe ist Übungssache" - Vorwissen - Interesse - Lukas Podolski - Intelligenz und Lebensdauer - Reaktionsgeschwinidigkeit - system integrity hypothese - EEG - Myelinisierung der Axone - Informationsleitungsgeschwindigkeit: 10m/s vs. 120m/s - neural pruning hypothese Für Fragen und Feedback: http://www.psychologiederschule.de/ | 4/27/12 | Free | View In iTunes |
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(32) Intelligenz - Unterschiede in der Hardware (1/3) [Gehirn, Gene, Schulerfolg] | Die Datenlage ist eindeutig: Die Gene spielen bei der Ausbildung der Intelligenz eine entscheidende Rollle. Im Durchschnitt können ca. 50 Prozent der Intelligenzunterschiede (der Varianz) zwischen Menschen durch Unterschiede in den Anlagen erklärt werden. Aber wie kommt man auf diese 50 Prozent? Und warum werden sie häufig falsch verstanden? Außerdem: Was ist im Gehirn intelligenter Menschen anders? Wie hängen Intelligenz und Schulerfolg zusammen? keywords: Matthäus-Effekt - PISA - soziale Ungerechtigkeit - Lesen - Vorwissen Prädiktor für Lernerfolg - neural efficiency hypothese - Kompensation durch Interesse - hohe Zusammenhänge zw. Intelligenz und Schulerfolg (Kausalrichtung?) - Schule macht intelligent - Förderung - Anlage-Umwelt-Debatte - 50% Umwelt : 50% Gene - Vorsicht bei Interpretation Für Fragen und Feedback: http://www.psychologiederschule.de/ | 3/23/12 | Free | View In iTunes |
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(31) Was ist Intelligenz? | In der öffentlichen Diskussion herrscht zumeist kein klarer Konsens, was Intelligenz eigentlich ist. Auch manch ein Psychologe weicht augenzwinkernd aus: "Intelligenz ist das, was ein Intelligenztest misst." (Boring, 1923) Eine sich weniger im Kreis drehende Definition könnte lauten: Intelligenz ist die allgemeine Aufgaben- bzw. Problemlösefähigeit. Um Klarheit zu gewinnen, werfen wir einen Blick auf die Anfänge der Intelligenzforschung und auf aktuelle Modelle der Intelligenz. keywords: Carol Dweck - Nobelpreisträger - Intelligenz ist kein Schicksal - Defizite durch Wissenserwerb kompensierbar - Alfred Binet - Théodore Simon - IQ= Intelligenzalter/Lebensalter*100 - William Stern - Abweichungs-IQ - Gaußsche Normalverteilung - Intelligenz=allgemeine Aufabenlösefähigkeit - G-Faktor (Spearman) - hierarchisches Faktoren-Modell der Intelligenz (John B. Carroll) -fluide/kristalline Intelligenz (Cattell) - 7 Primärfaktoren (Thurstone) - Kurzzeitgedächtnis - Chunks - HAWIK - Multiple Intelligenzen (Howard Gardner) - Emotionale Intelligenz (Goleman) Für Fragen und Feedback: http://www.psychologiederschule.de/ | 2/17/12 | Free | View In iTunes |
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(30) Speed Reading (2/2) - Schneller lesen, mehr verstehen... | Neben einer Reihe marktschreierisch angepriesener Wundermethodoen (z.B. das Photo-Reading nach Paul Scheele) gibt es einige bewährte Speed Reading-Techniken, die auch zunehmend wissenschaftlich erforscht werden. Diese Techniken beruhen vor allem auf dem Ablegen von drei alten Gewohnheiten: 1. Subvokalisieren (inneres Mitsprechen) 2. Regression (Zurückspringen im Text) 3. Zu enger Blickfocus (jedes Wort wird einzeln fixiert) So sinnvoll und hilfreich diese Gewohnheiten beim Leseerwerb in der Kindheit gewesen sein mögen, so hinderlich sind sie oft für den erwachsenen Leser... keywords: Durchschn. Lesegeschw.: 200 Wörter pro Minute - Lernkurve erstellen - individuelle vs. soziale Bezugsnorm - Glücksforschung: Unfall vs. Lottogewinn - Subvokalisieren - Regression - Erweiterung der Blickspanne - Sakkaden - ganze Sinneinheiten fixieren - Arbeitsgedächtnis - 7 (+/-2) Chunks Für Fragen und Feedback: http://www.psychologiederschule.de/ | 1/13/12 | Free | View In iTunes |
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(29) Speed Reading (1/2) - Macht Schnell-Lesen glücklicher? | Obwohl der Fähigkeit des schnellen Lesens mit großem Verständnis im Alltag eine herausragende Bedeutung zukommt, wird diese Fähigkeit im Erwachsenenalter eher selten weiterentwickelt. Dabei könnte unser Gehirn in vielen Fällen schneller lesen, wenn wir z. B. nicht jedes (noch so unbedeutende) Wort einzeln fixieren würden oder wenn wir unseren Blick nicht andauernd auf bereits Gelesenes zurückspringen lassen würden (Regression). Kein Wunder, dass diese Unterforderung des Gehirns oft in Langeweile mündet, unsere Gedanken abschweifen und wir angesichts der miserablen Leseleistung frustriert sind. Schnelles Lesen (bzw. Denken) scheint dagegen das Potenzial zu haben, uns (zumindest kurzfristig) glücklicher zu machen. keywords: Gelangweiltes Gehirn - Buchempfehlungen: Schmitz W. ("Schneller lesen - besser verstehen"), Grüning C. ("Visual Reading") - Zeitersparnis (2 Arbeitswo./Jahr.) - Manisch-depressive Erkrankung - Studie: Schnelles Lesen (Denken) => manisch - Priming - phonologische Bewusstheit - Subvokalisieren - Regression Für Fragen und Feedback: http://www.psychologiederschule.de/ | 12/9/11 | Free | View In iTunes |
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(28) Rechtschreibschwierigkeiten - Späte Förderung (2/2) | Eine große Stärke unseres Gehirns ist die Fähigkeit, aus vielen Einzelbeispielen allgemeine Regeln zu generieren und diese auch anzuwenden. Somit werden viele Rechtschreibmuster und Rechtschreibregeln beim allgemeinen Schriftsprachgebrauch quasi nebenbei mitgelernt. Allerdings gelingt dieses unbewusst ablaufende (implizite) Lernen bei weitem nicht immer. Daher setzen gute Trainingsprogramme (z.B. Das Marburger Rechtschreibtraining von Dr. G. Schulte-Körne) auf das bewusste (explizte) Einüben von Rechtschreibregeln. keywords: Legasthenie - LRS - Förderung - phonologische Bewusstheit - Phonem-Graphem-Korrespondenz - Stein vs. Schtein - Pseudowörter - implizites Wissen - Grammatikregeln - Partizip Perfekt - quangen>gequangt - partieren>partiert - Schulte-Körne: Marburger Rechtschreibtraining - Rechtschreibregeln - individuelle Bezugsnorm Für Fragen und Feedback: http://www.psychologiederschule.de/ | 11/4/11 | Free | View In iTunes |
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(27) Rechtschreibschwierigkeiten - Späte Förderung (1/2) | Häufig suchen Eltern von Kindern mit massiven Rechtschreibschwierigekeiten erst dann nach zusätzlichen Unterstützungsangeboten, wenn frühe Fördermaßnahmen (z.B. Förderung der phonologischen Bewusstheit) nicht mehr ihre volle Wirkung entfalten können. Späte Förderbemühungen (ab ca. 4. Klasse) sind mit ungleich mehr Aufwand verbunden. Sie basieren weniger auf der Einübung von Buchstabe-Laut-Verknüpfungen, sondern auf dem Einüben von Rechtschreibregeln, Rechtschreibmustern und Rechtschreibstrategien. keywords: Legasthenie - LRS - Prävention - Förderung - Ressourcen pflegen und aktivieren - Selbstwirksamkeit - individuelle Bezugsnorm - Diagnosepraxis - Nachteilsausgleich - LRS- Erlasse - phonologische Bewusstheit - Rechtschreibregeln - Rechtschreibmuster - Rechtschreibstrategien - i vs. ie - Ableiten und Verlängern: sauer->säuerlich - Handschrift - überlastetes Arbeitsgedächtnis - Modellbuchstaben http://www.psychologiederschule.de/ | 9/30/11 | Free | View In iTunes |
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(26) Sollte man Schüler mit Geld motivieren? | Viele Schüler kennen das Belohnungssystem aus eigener Erfahrung: Für jede gute bzw. sehr gute Note gibt es einen kleinen Geldbetrag von den Eltern oder z.B. den Großeltern. Welche Auswirkungen ein solches Vorgehen hat, wurde in den USA durch eine gigantische Studie evaluiert. Beim Earning by Learning-Programm wurden insgesamt 6,3 Millionen Dollar an ca. 38.000 Schüler ausgezahlt. Zentrale Forschungsfragen waren: 1. Korrumpiert die Bezahlung auf lange Sicht die (intrinsische) Motivation? 2. Macht es einen Unterschied ob man die Schüler für's Lernen (Input) oder für gute Testergebnisse (Output) bezahlt? keywords: Overjustification effect (Korrumpierungseffekt) - intrinsische Motivation - extrinsische Motivation - Flow - 6,3 Millionen Dollar an ca. 38.000 Schüler - Bezahlungsmodus: Input (Lesen, Hausaufgaben, Anwesenheit...) vs. Output (gute Testergebnisse) - kids do well if they can - collaborative problem solving - andere Programme: Head Start, Klassenverkleinerungen, Teach for America http://www.psychologiederschule.de/ | 8/26/11 | Free | View In iTunes |
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(25) Über den (Un-)Sinn des Sitzenbleibens | Nahezu jeder 4. Schüler hat in Deutschland im Alter von 15 Jahren mindestens einmal eine Klasse wiederholt. Doch was bringt der sogenannte "Schuss vor den Bug"? Führt er wirklich zur erhofften Kursänderung oder bringt er das Schiff letztlich vollständig zum kentern? Zu kaum einem anderen Thema ist die Datenlage so eindeutig: Sitzenbleiben stigmatisiert und frustriert die Betroffenen. Auch die Noten werden (nach einem kurzen Erholungseffekt) auf lange Sicht nicht besser. Zudem: Die Kosten für die längere Beschulung sind enorm (ca. 800.000.000 Euro/Jahr)! Geld, das wesentlich besser in individueller Förderung angelegt wäre... keywords: Im Alter von 15: fast jeder 4.- Forsa-Umfrage - Schuss vor den Bug - Erholungseffekt, dann bricht die Leistung meistens wieder ein - Frustration - peer group - Rosenthal-Effekt - individuelle Förderung - Klaus Klemm - Kosten des Sitzenbleibens: 800.000.000 Euro jährlich - freiwilliges Wiederholen - 930.000.000 -1,45 Milliarden Euro für Nachhilfeunterricht - soziale Ungerechtigkeit - LBS-Kinderbarometer http://www.psychologiederschule.de/ | 7/22/11 | Free | View In iTunes |
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(24) Lese-/Rechtschreibschwierigkeiten - Prävention und frühe Förderung | In einem Punkt sind sich fast alle Forscher und Praktiker einig: Je früher gefördert wird, desto besser! Wenn (drohende) Lese-Rechtschreibschwierigkeiten frühzeitig erkannt und mit entsprechenden Fördermaßnahmen "bekämpft" werden, sind Erfolgserlebnisse schon mit relativ geringem Aufwand zu erreichen. Doch welche Prävention bzw. Förderung macht Sinn? Welchen Behauptungen und vollmündigen Versprechungen sollte man kritisch begegnen? Ist Legasthenie wirklich ein Talentsignal, wie es z.B. Ronald D. Davis behauptet? keywords: Legasthenie - LRS - Prävention - Förderung - (vermeintliche) berühmte Legastheniker: Einstein, Da Vinci, Edison, Tom Cruise... - Ronald D. Davis: "The Gift of Dyslexia" - Trainingsprogramme zur phonologischen Bewusstheit - Küspert und Schneider: Hören, lauschen, lernen - Kinderreime - chinesische Babys (Leis statt Reis) - Freiburger Blicklabor - Probleme bei der Blicksteuerung - Vorlesen http://www.psychologiederschule.de/ | 6/17/11 | Free | View In iTunes |
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(23) Lese-/Rechtschreibschwierigkeiten - Das Ursachenpuzzle (2/2) | Auch wenn der Einfluss der Gene nicht zu unterschätzen ist (ca. 50%), so gibt es doch eine Reihe von Umwelteinflüssen, die im Verdacht stehen, das Auftreten von L-R-Schwierigkeiten zu begünstigen. Jene Faktoren genauer unter die Lupe zu nehmen, lohnt sich besonders, da wir auf sie (im Gegensatz zur genetischen Anlage) verändernd einwirken können. Im zweiten Teil des Ursachenpuzzles werden daher vor allem Einflussfaktoren aus Elternhaus und Schule besprochen: -> Berufsjahre des Lehrers -> Expertise des Lehrers -> Bildungsniveau der Eltern -> Einkommen der Eltern -> Bücher im Haus -> eigenes Zimmer des Kindes -> Fernsehkonsum des Kindes keywords: Umwelteinflüsse - Korrelationen: Schulbildung Eltern/Zugehörigkeit soziale Gruppe/Zahl der Bücher/Gesamteinkommen Eltern/Zimmer im Haus/Berufsjahre des Lehrers - Lehrerexpertise - Fernsehen - Manfred Spitzer - Längsschnittstudie (Ennemoser): mehr als 2 Std. negativer Effekt - phonologische Bewusstheit - Vorläuferfähigkeit - Frühzeitiges Erkennen von gefährdeten Schülern http://www.psychologiederschule.de/ | 5/13/11 | Free | View In iTunes |
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(22) Lese-/Rechtschreibschwierigkeiten - Das Ursachenpuzzle (1/2) | Wie kommt es überhaupt zu massiven Lese-/ Rechtschreibschwierigkeiten? Die Liste der verdächtigten Faktoren ist ellenlang. Wie so häufig in der Psychologie gibt es nicht die eine Ursache, sondern ein ganzes Bedingungsgefüge (Multideterminismus). Im Fokus des ersten Teils des Ursachenpuzzles stehen: -> Der Einfluss der Gene -> (vermeintliche) visuelle Wahrnehmungsstörungen -> Defizite beim phonologischen Rekodieren -> Defizite in der Benennungsgeschwindigkeit keywords: Legasthenie - Lese- Rechtschreibschwäche - LRS - Frank Vellutino - visuelle Wahrnehmungsstörungen? - Fantasiebuchstaben - p/q (b/d)-Verwechslung - Pseudowörter - phonologisches Rekodieren - phonologische Bewusstheit - (leichtes) unveränderbares Schielen - Benennungsgeschwindigkeit (RAN) - Zahlen, Buchstaben, Farbkreise benennen - Förderung - wortspezifisches Benennen - Blitzkarten - Zwillingsstudien - Einfluss der Gene (ca. 40-60%) - Konkordanzrate http://www.psychologiederschule.de/ | 4/8/11 | Free | View In iTunes |
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(21) Lese-/Rechtschreibschwierigkeiten - Warum wir den Legasthenie-Begriff abschaffen sollten | Noch immer wird vielerorts die althergebrachte Legasthenie-Diagnostik durchgeführt. Vereinfacht ausgedrückt hat aufgrund dieser Testungen Legasthenie, wer Probleme beim Lesen und/oder Rechtschreiben hat, aber gleichzeitig eine normale oder auch überdurchschnittliche Intelligenz besitzt. Die Leidtragenden sind häufig jene Schüler, die zwar Probleme mit dem Lese-Rechtschreiberwerb haben, aber auch im Intelligenztest schlechter abgeschnitten haben (Lese-Rechtschreibschwäche). Ihnen wird mancherorts eine (gleichwertige) Förderung verwehrt. Dabei zeigen doch viele Untersuchungen, dass auch diese Schüler gleichermaßen von Förderprogrammen profitieren könnten! keywords: Legasthenie - Lese- Rechtschreibschwäche - LRS - Geschichte der Legasthenieforschung - Paul Ranschburg - Maria Linder - Keith Stanovich - Legasthenie-Diagnostik - Lese- Rechtschreibschwierigkeiten - Nachteilsausgleich -rückschrittliches Bayern http://www.psychologiederschule.de/ | 3/5/11 | Free | View In iTunes |
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(20) Die Psychologie des Lesens (2/2) - Die Bedeutung des Vorwissens | Was passiert in unserem Kopf, wenn wir lesen? Handelt es sich beim Lesen wirklich nur um eine Entnahme von Bedeutungen (bottom-up-Prozesse)? Bei weitem nicht! Ob und wie wir Texte verarbeiten bzw. verstehen, hängt vor allem von unseren erfahrungsabhängigen Wissensstrukturen (kognitiven Schemata) ab. Je größer unser Vorwissen, desto leichter fällt unserem Gehirn die Filterung und Interpretation von Informationen (top-down- Prozesse). Welche Schlüsse sollten wir daraus für die alltägliche Lektüre ziehen? keywords: Lesen= Entnahme von Bedeutung? - bottom-up - top-down - Wäschewaschen-Text - kognitive Schemata= erfahrungsabhängige Erwartungsstruktur - Schüchternheit - kognitive Verhaltenstherapie - Vorwissen -Zusammenfassungen - Vorausschau - Infos über den Autor - Literaturverzeichnis - Inhaltsverzeichnis - Fragen generieren - in eigenen Worten wiedergeben http://www.psychologiederschule.de/ | 2/5/11 | Free | View In iTunes |
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(19) Die Psychologie des Lesens (1/2) - Der Matthäus-Effekt | Deutschland gehört zu den 7 Ländern, deren Schüler seit PISA 2000 einen signifikanten (wenn auch wirklich sehr geringen!) Zuwachs in der Lesekompetenz ihrer Schüler zu verzeichnen haben. Verbesserungen sind allerdings auch dringend notwendig, schließlich ist Lesen die Kulturtechnik schlechthin, mit der wir uns Wissen aneignen. Wissen bzw. Vorwissen wiederum ist einer der wichtigsten Prädiktoren für Lernerfolg. Somit spricht Vieles dafür, dass sich die Leistungskluft zwischen starken und schwachen Lesern im Laufe des Lebens eher noch vergrößert und es zu einem Matthäus-Effekt kommen kann: „Denn wer da hat, dem wird gegeben werden, dass er Fülle habe; wer aber nicht hat, von dem wird auch genommen, was er hat.“ (Mt 25, 29 LUT) keywords: PISA 2000 - PISA 2009 - Lesekompetenz - 4 Millionen funktionale Analphabeten - Berufschancen - Keith Stanovich - Matthäus-Effekt - fluide Intelligenz - kristalline Intelligenz - Weltwissen - Vorwissen - mentales Lexikon - Worterkennung http://www.psychologiederschule.de/ | 1/8/11 | Free | View In iTunes |
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(18) Collaborative problem solving - Warum es gut ist einen Plan B zu haben. | Allzu häufig enden reaktive Erziehungsgsversuche bezgl. Hausaufgaben, Zimmer aufräumen oder Zähne putzen in heftigen Auseinandersetzungen. Eltern drohen mit Strafe - Kinder reagieren mit Trotzreaktionen (Reaktanz) und Beleidigungen. Im Nachhinein ist das schlechte Gewissen (kognitve Dissonanz) auf beiden Seiten groß - besonders wenn es sogar zu Handgreiflichkeiten kam. Beide Seiten stehen dann unter Rechtfertigungsdruck. Schließlich weiß jeder in seinem Innersten, dass es falsch ist, sein Kind zu schlagen bzw. dass es falsch ist, sich gegenüber den Eltern respektlos zu verhalten. Leider entlasten wir unser schlechtes Gewissen dann manchmal indem wir den anderen abwerten. "Ich hab mich doch nur so verhalten weil er/sie ein schlechter Mensch ist." Dadurch verhärten sich jedoch die Fronten und ein normaler Umgang wird immer schwieriger. Der proaktive Ansatz des collaborative problem solvings versucht diesen Teufelskreis zu durchbrechen und gleichzeitig die Problemlösefähigkeiten des Kindes zu trainieren. keywords: Zähne putzen - Plan A (Bestrafung/Druck) - Beleidigungen - kognitive Dissonanz - Rechtfertigungsdruck - Abwertung des anderen - Gräueltaten (Vietnam/Nazi-Zeit) - Plan B -"kids do well if they can" - proaktiv - Empathie - Ich-Botschaften - Problemfindung - Lösungsfindung - nicht selbst die Lösung präsentieren! - Identifikation mit der Lösung - Training von Problemlösestrategien http://www.psychologiederschule.de/ | 12/11/10 | Free | View In iTunes |
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(17) Classroom management (4/4) - Schwierige Fälle | Die meisten "Disziplinprobleme" lassen sich mit den bereits kennengelernten Regeln der Klassenführung in den Griff kriegen. Was jedoch wenn die Fronten bereits verhärtet sind? Sollten wir Schüler, die immer wieder negativ auffallen, wirklich bestrafen oder ignorieren? Sowohl verhaltensanalytische (z.B. erwünschtes Verhalten verstärken) als auch humanistische Ansätze wie beispielsweise das collaborative problem solving (Greene/Ablon) liefern erfolgversprechende Hinweise. keywords: Klassenführung - kurze (non)verbale Signale - große Regelverstöße - Bestrafungen (Tadel) - logische Konsequenzen - Auswahlmöglichkeiten anbieten - Ignorieren (Dreikurs) - Verhaltensanalytische Ansätze - Lehrertraining - Loben/Belohnen - Quiz - collaborative problem solving - "kids do well if they can" - Problemlösefähigkeiten trainieren http://www.psychologiederschule.de/ | 11/13/10 | Free | View In iTunes |
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(16) Classroom management (3/4) Plädoyer für den konsequenten Umgang mit Regeln | Obwohl kaum jemand bestreiten würde, dass Regeln sehr hilfreich sein können, so fällt es doch häufig schwer, diese zu etablieren. Zu oft kapituliert man vor dem vermeindlich großen Widerstand, der sich erhebt, wenn man Regeln durchzusetzen versucht. Wenn wir jedoch Regelverstöße tolerieren, dann heißt das für den einzelnen Schüler: "Naja, wenn sich die anderen nicht an die Regeln halten... Warum soll ich mich dann dran halten?" Der Aufwand, den wir nun betreiben müssen, Störungen einzudämmen, ist meist um ein Vielfaches größer, als wenn wir gleich auf den ersten Regelverstoß reagiert hätten. Dass beobachtete Delikte tatsächlich eine Flut weiterer Regelverstöße nach sich ziehen können, zeigte sich auch in den faszinierenden Feldexperimenten des Psychologen Kees Keizer... keywords: Klassenführung - Kounin - Reibungslosigkeit -mitteilungsbedürftige Schüler - Trainingsraummethode - Regeln: allgemein/positiv formuliert, nicht zu viel - Übertönungsstrategie - Kees Keizer - Fahrradparkplatz (Graffiti verboten; Flyer) - Krankenhauseingang ("Fahrrad anketten verboten") - Briefumschlag (5 Euro; Umgebung sauber vs dreckig) - broken windows theory http://www.psychologiederschule.de/ | 10/16/10 | Free | View In iTunes |
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(15) Classroom management (2/4) oder wie führt man eine Klasse? | Was macht gute Klassenführung aus? Lange haben sich Forscher an dieser Frage die Zähne ausgebissen. Viele zunächst plausibel klingenden Erklärungen hielten einer empirischen Überprüfung nicht stand. Weder fand man ein besonders geeignetes Lehrer-Persönlichkeitsmuster, noch wurde die Annahme bestätigt, dass die Art, wie streng ein Lehrer die Schüler ermahnt, sich auf den Störungspegel auswirkt. Erst aufwendige Videoauswertungen von Unterrichtsstunden führten den Psychologen Jakob Kounin auf eine heiße Spur... keywords: Klassenführung - Kostenfaktor - Kounin - Videostudien - Ermahnungen (kurz, sachlich, evtl. nonverbal) - Welleneffekte - Reibungslosigkeit - Prävention - Aufmerksamkeitslenkung - Allgegenwärtigkeit - Körpersprache - spannender Unterricht - Aufrechterhaltung des Gruppenfokus - Frageverhalten http://www.psychologiederschule.de/ | 9/18/10 | Free | View In iTunes |
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(14) Classroom management (1/4) - Warum wir mehr darüber wissen sollten... | PISA, DESI und viele andere Studien haben gezeigt: Kaum ein anderes Unterrichtsmerkmal hängt so konsistent mit Leistungsniveau und Leistungsfortschritt zusammen wie die Fähigkeit des Lehrers die Klasse zu führen. Logisch: Wenn andauernd Quatsch gemacht wird und der Geräuschpegel unangenehm hoch ist, fällt es einem Schüler schwer sich zu konzentrieren. Aber auch die Lehrer leiden: "Mangel an Respekt" und "Disziplinprobleme" stehen bei den Ursachen für Burnout häufig an erster Stelle... keywords: Klassenführung - Burnout - psychosomatische Erkrankungen - Lehrerausbildung - PISA - DESI - Leistungsniveau - autoritär - Angst - laisser-faire -Längsschnittstudie http://www.psychologiederschule.de/ | 8/24/10 | Free | View In iTunes |
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(13) Exkurs(2/2): Können Medien unser Konsistenzstreben ausnutzen? | Im zweiten Teil des Referats erzähle ich unter anderem wie ich die foot-in-the-door-Technik am eigenen Leib erfahren habe und wie die throwing-a-low-ball-Technik von manchen Autoverkäufern eingesetzt wird. Außerdem stellen wir uns der Frage: Können diese erwiesenermaßen wirksamen Manipulationstechniken auch von den Medien eingesetzt werden oder fehlen dazu die Rahmenbedingungen? keywords: foot in the door - vorbestrafte Jugendliche - soziale Erwünschtheit - kognitive Dissonanz - Ego - Autoverkäufer - throwing a low ball - Werbung - selective exposure http://www.psychologiederschule.de/ | 7/31/10 | Free | View In iTunes |
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(12) Exkurs(1/2): Warum uns das Streben nach Konsistenz manipulierbar macht... | Es ist ein Bedürfnis des Menschen als stabile Persönlichkeit wahrgenommen zu werden. Kaum jemand gilt gerne als wankelmütig oder unzuverlässig. Daher halten wir uns - nicht zuletzt um bei den anderen einen guten Eindruck zu hinterlassen - meistens an die Regel: "Wer A sagt muss auch B sagen". Aber eben jene Neigung, sich an diese Regel zu halten, kann ausgenutzt werden um uns zu manipulieren... keywords: Konsistenzstreben - kognitive Dissonanz - foot in the door - Plakat im Vorgarten - Unterschriftenaktion - "Wie geht's Ihnen heute?" - Anstrengungsrechtfertigung -Initiationsrituale - Studentenverbindungen - automatische Konsistenz http://www.psychologiederschule.de/ | 7/5/10 | Free | View In iTunes |
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(11) Wie sinnvoll sind Strafandrohungen? | "Wenn du die Mathe-Aufgaben nicht machst, dann bekommst du 2 Wochen Computer-Verbot." Was auf den ersten Blick eine extrem effektive Vorgehensweise zu sein scheint, jemanden dazu zu bringen das "Richtige" zu tun, kann auf lange Sicht voll nach Hinten losgehen. Warum? Hört rein... keywords: (over-)justification - Einsicht - "Mit diesem Spielzeug wird nicht gespielt" - Einstellungsänderung - Roboter - Einwegspiegel http://www.psychologiederschule.de/ | 6/5/10 | Free | View In iTunes |
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(10) Der "overjustification effect" oder zerstört Belohnung die intrinsische Motivation? | "Earning by Learning" heißt ein in den USA durchgeführtes Programm, bei dem Schüler für's Lesen lernen bezahlt werden. Um eine intiale Motivation herzustellen sind Belohnungen sicherlich sehr effektiv. Was passiert jedoch wenn diese extrinsischen (von außen kommenden) Belohnungen abgesetzt werden? Können Belohnungen auch nach hinten losgehen und eine vorhandene intrinsische Motivation zerstören? Die Forschung zeichnet ein differenziertes Bild... keywords: Boni - Kobra-Effekt - intrinsische Motivation - extrinsische Motivation - Earning by Learning - Mathematikspiele - Meta-Analyse - Verhaltensanalyse - Immunisierung http://www.psychologiederschule.de/ | 5/8/10 | Free | View In iTunes |
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(9) Wie lobt man richtig? | Beim Loben kann man doch nichts falsch machen, oder? "Du bist ein Riesentalent." "Du bist ja so begabt." Warum solche gutgemeinten Formen des Lobens vielleicht nicht ideal sind, wurde in den letzten beiden Episoden schon angesprochen. Worauf sollten wir noch achten, wenn wir anderen - in unserem Fall natürlich Schülern - unsere Anerkennung zu Teil werden lassen wollen? keywords: Behaviorismus - operantes/klassisches Konditionieren - Lob beinhaltet eine Botschaft - Korrumpierungseffekt - intrinsische Motivation - China/Japan seltener Lob - kausale Attribution - individuelle vs soziale Bezugsnorm http://www.psychologiederschule.de/ | 4/10/10 | Free | View In iTunes |
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(8) Der Schlüssel zur Motivation? (2/2) - Lernen lohnt sich! | Der Glaube, dass Veränderung bzw. Wachstum kaum oder gar nicht möglich ist, kann dazu führen, dass man angesichts eines verhauenen Tests versucht, sich beim nächsten mal eher durchzumogeln versucht (z.B. durch Spicken), anstatt einfach mehr zu lernen. Denn wenn meine Intelligenz unveränderbar ist, dann lohnt es sich ja nicht zu lernen... Aber ist es möglich, sich von diesem in vielerlei Hinsicht lähmenden Glaubenssatz zu befreien? Kann man lernen/lehren, dass Intelligenz eben doch veränderbar ist? keywords: "Streber!" - IQ/Persönlichkeit (un)veränderbar? - Lernen oder Spicken? - Liebesbeziehungen - Film mit Hirnforschern, Psychologen - halbes Gehirn - Workshop (höhere Motivation, bessere Noten) - Lob der Begabung vs. Lob der Anstrengung/Strategie http://www.psychologiederschule.de/ | 3/12/10 | Free | View In iTunes |
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(7) Der Schlüssel zur Motivation? (1/2) - Die Forschung der Carol Dweck | Menschen unterscheiden sich in ihrer Fähigkeit Rückschläge und Niederlagen zu verkraften. Was für den einen ein lehrreicher Fehler ist, versetzt den anderen wochenlang in ein Gefühl der Hilflosigkeit. Wie kommt dieser Unterschied zustande? Und warum sind manche Menschen eher daran interessiert einen guten Eindruck zu hinterlassen (performance goal - Orientierung) als wirklich etwas Neues zu lernen (learning goal - Orientierung). Die Studien der Carol S. Dweck legen nahe, dass es etwas mit unserem Konzept der Intelligenz zu tun hat... keywords: Hilflosigkeitsreaktion - IQ (un)veränderbar? - learning goal - performance goal - Psychology Today Article - Umgang mit Misserfolg - Selbstbild - Tutorial - Angst http://www.psychologiederschule.de/ | 2/19/10 | Free | View In iTunes |
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(6) Moralpredigt vs. Man wird wie man gesehen wird... | "Ihr solltet euren Klassenraum sauberhalten." "Ihr solltet besser zuhören." "Ihr solltet mehr tun für Mathematik. Mathe ist wichtig!" Häufig verbringen Lehrer und Eltern viel Zeit mit solchen "Moralpredigten". Aber bringen sie überhaupt etwas? Studien legen nahe, dass es sicherlich effektivere Vorgehensweisen gibt. keywords: Müllentsorgung - baseline - Selbstbild - Brief(Notiz) vom Direktor(Hausmeister) - intrinsische Motivation - Matheleistungen - "You really work hard in Math" http://www.psychologiederschule.de/ | 2/5/10 | Free | View In iTunes |
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(5) Der Rosenthal-Effekt (Teil 3) - Verhängnisvolle Aussagen | "Du bist wohl nicht auf der richtigen Schule." "Eine blinde Henne findet auch mal ein Korn." "Sitzen hier lauter Idioten?"... Solche Aussagen können sich geradezu in unser Gedächtnis einbrennen und der Anfangspunkt einer negativen self-fulfilling prophecy sein. Aber: Es ist es auch möglich einem Kind eine positive Vision mit auf den Weg zu geben. Wie? Hört rein... keywords: self-fulfilling prophecy - Reframing (Bsp.:nerviges Verhalten->überschüssige Energie) - Glaubenssätze - Pacing und Leading http://www.psychologiederschule.de/ | 1/22/10 | Free | View In iTunes |
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(4) Der Rosenthal-Effekt (Teil 2) - Free your mind | Unter anderem über ein Pferd das kleinste Körpersignale lesen konnte und einen Psychologen, der es ihm gleich tat... Was wir einem Schüler zutrauen, schlägt sich auch in unserer Körpersprache ihm gegenüber nieder. Von welchen fehlgeleiteten Erwartungen sollten wir "unseren Geist befreien", um nicht verhängnisvolle (nonverbale) Rückmeldungen zu geben? keywords: kluger Hans - Gedankenleser - Versuchsleitereffekt - Lehrererwartungen - nonverbale Kommunikation - Halo-Effekt - Mädchen=schlecht in Mathe? http://www.psychologiederschule.de/ | 1/8/10 | Free | View In iTunes |
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(3) Der Rosenthal-Effekt oder man wird wie man gesehen wird... | Einer der mächtigsten und eindrucksvollsten psychologischen Effekte die es gibt. Wenn ich einen Schüler für besonders begabt halte, bekommt dieser von mir auch eine besondere Behandlung (besondere Hilfestellungen, häufigeres Zunicken/Zulächeln). Das führt dazu, dass er immer mehr an sich und seine Fähigkeiten glaubt. Er wird besser, wodurch ich in meiner Einschätzung bestärkt werde und ihn weiterhin (meist unbewusst) bevorzugt behandle. Dass dieser Effekt auch dann eintreten könnte, wenn es sich bei dem Schüler "nur" um einen Durchschnittsschüler handelt, konnten u.a. Robert Rosenthal und seine Kollegen in bemerkenswerten Studien zeigen... keywords: Rattenexperiment - Lehrererwartungen - self-fulfilling prophecy - IQ-Anstieg - primacy-effect - (double)blind-Versuche http://www.psychologiederschule.de/ | 12/25/09 | Free | View In iTunes |
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(2) The Knowing-Doing Gap | "Wow, das ist ja cooool. Wenn das so ist, dann ändert das alles. Das müsste man dann mal ausprobieren." Wie oft haben Sie das schon gedacht und mussten dann Wochen später enttäuscht feststellen, dass sich durch die Einsicht, von der Sie dachten sie würde ihr Leben verändern, gar nichts verändert hat. Meist liegt das aber nicht an der Einsicht, sondern eher an mangelnder Umsetzung in die Praxis. Beim Überwinden der Kluft zwischen Einsicht und Handeln kann Ihnen die Organizer-Funktion Ihres Handys helfen. Dann entsteht auch keine kognitive Dissonanz in ihrem Kopf... keywords: Handy als Reminder - kognitive Dissonanz - Spickzettel http://www.psychologiederschule.de/ | 12/12/09 | Free | View In iTunes |
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(1) Wir haben es selbst in der Hand | ...ob wir wollen oder nicht. Denn eins ist klar: Die Politik wird's wohl kaum richten. Das hat die Vergangenheit gezeigt und wird in Zukunft -angesichts der größten Staatsverschuldung aller Zeiten- wohl auch nicht besser. Daher können es jetzt nur noch die Akteure selbst (Lehrer, Eltern, Erzieher und Schüler) richten. Hilfestellung kann die Psychologie leisten... http://www.psychologiederschule.de/ | 11/28/09 | Free | View In iTunes |
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