iTunes

Der iTunes Store wird geöffnet.Falls iTunes nicht geöffnet wird, klicken Sie auf das iTunes Symbol im Dock oder auf dem Windows Desktop.Progress Indicator
Der iBooks Store wird geöffnet.Falls iBooks nicht geöffnet wird, klicken Sie im Dock auf die iBooks-App.Progress Indicator
iTunes

iTunes is the world's easiest way to organize and add to your digital media collection.

iTunes wurde auf Ihrem Computer nicht gefunden. Jetzt iTunes laden, um Hörproben von Venezia 1625 von Maurice Steger abzuspielen und diese Titel zu kaufen.

iTunes ist schon installiert? Klicken Sie auf „Ich habe iTunes“, um es jetzt zu öffnen.

I Have iTunes Gratis-Download
iTunes für Mac + PC

Venezia 1625

Maurice Steger

Öffnen Sie iTunes, um Hörproben zu wählen und Musik zu kaufen und zu laden.

Kundenrezensionen

VIRTUOSE FARBENPRACHT DES VENEZIANISCHEN BAROCK

Seit ich Maurice Stegers Blockflötenspiel zum ersten Mal gehört habe, bin ich von diesem Instrument ungemein fasziniert, so dass ich der neuesten Platte förmlich entgegengefiebert habe. Nach seinen hervorragenden Aufnahmen mit Concerti Georg Philipp Telemanns und Sonaten Giuseppe Sammartinis hat Steger nun, wiederum bei Harmonia mundi, eine thematisch ganz anders gelagerte Einspielung vorgelegt: Zusammen mit seinem 13-köpfigen Ensemble – bestehend aus Hille Perl (Viola da Gamba), Lee Santana (Chitarrone), Naoki Kitaya (Orgel, Cembalo), Sergio Ciomei (Cembalo, Orgel), Thomas Boysen (Theorbe, Barockgitarre), Mauro Valli (Violoncello), Margret Köll (Barockharfe), Thor-Harald Johnsen (Barockgitarre), Sabrina Frey (Blockflöte), Eva Borhi (Violine), Christian Beuse (Dulcian), Stefan Temmingh (Blockflöte) und Peter Barci (Violine) – vermittelt er unter dem Titel ‚Venezia 1625’ kurzweilige Einblicke in die Musik des aufkommenden Barockzeitalters zu einer Zeit, als die Lagunenstadt an der Adria in ihrer prächtigsten kulturellen Blüte stand. Bereits die bloße Anzahl der potenziell beteiligten Instrumentalisten lässt erahnen, mit welchen Möglichkeiten hier gearbeitet wird, um vor den Ohren des Hörers einen farbigen Bilderbogen zu entfalten. Und tatsächlich werden die variablen Besetzungsmöglichkeiten von Anfang an mit viel Gespür für die Wirkungen genutzt, um ein Höchstmaß an Abwechslung zu erzeugen. In besonderem Maße gilt dies für die insgesamt sechs eingespielten Sonaten für Melodieinstrument und Basso continuo, bei denen Steger mit immer anderen Continuo-Besetzungen arbeitet. Das Spektrum reicht von der simplen Kombination von Blockflöte und Cembalo in Dario Castellos Sonata II (deren Übergänge ebenso wie der stellenweise improvisatorische Gestus besonders schön realisiert sind) bis hin zu den facettenreichen Continuo-Abstufungen in Giovanni Battista Fontanas Sonata II (mit Chitarrone, Orgel, Cembalo und Viola da gamba), Sonata III (mit Orgel, Theorbe und Harfe) oder Sonata IV (mit Orgel, Cembalo und Bassdulcian), die einen sehr differenzierter Zugang zur klanglichen Formung der Werke ermöglichen. Besonders reizvoll ist aber auch das außerordentlich gut aufeinander abgestimmte Alternieren dieser frühen Sonatenkompositionen mit tänzerisch dargeboten Sinfonias oder leichtfüßig dahin gezauberten Ostinato-Variationen über beliebte Liedweisen der damaligen Zeit. Oft nur sehr kurze Stücke wie Marco Uccellinis Symphonia XX 'La Virmingarda’ oder Tarquinio Merulas Canzon 'La Pighetta’ nehmen dabei ebenso für sich ein wie die kleiner besetzten Stücke, beispielsweise Salomone Rossis 'Sinfonia XI in eco’ mit ihrer räumlich entfernt positionierten Echoflöte, Alessandro Piccininis 'Toccata 2’ in der Intavolatur für Chitarrone oder Bernardo Storaces 'Improvisation sopra la Ciaccona’ für Cembalo (mit zusätzlichen Farbwerten durch den Einsatz der Theorbe), die geschickt als quasi-präludierende Einleitung zu Merulas 'Chiaccona’ verwendet wird. Bei alldem lässt sich Steger wechselweise auf Blockflöten unterschiedlichen Typs, und Klangcharakters sowie auf Modellen abweichender Bauart hören und begeistert von den ersten Klängen an durch den reichen Vortrag seiner Parts: Nicht nur seine enorme, im Ausdruck wie selbstverständlich wirkende Virtuosität beeindruckt; packend ist auch seine Fähigkeit, die Stimmungen zu wechseln, virtuoses Passagenwerk in sprachnaher Deklamation wiederzugeben oder sorgfältig den Affekten und den rhetorischen Grundlagen der Musik nachzuspüren, wobei er vor allem den kantablen Passagen von innen her Formung verleiht. Ebenso nimmt aber auch die abwechslungsreiche Gestaltung des Blockflötenklangs selbst für sich ein, denn Steger verleiht diesem eine permanent changierende Mischung aus substanzreicher Tongebung und Brillanz, ohne ihn je schrill zu überzeichnen oder ins Oberflächliche kippen zu lassen. Wie man es auch dreht und wendet: Hier ist eine ganz wunderbare Produktion entstanden, und es fällt schwer, all ihre Facetten zu beschreiben. Höchste Wertungen und empfohlen von Dr. Stefan Drees, klassik.com

Top-Alben und Songs von Maurice Steger

Venezia 1625, Maurice Steger
In iTunes ansehen
  • CHF 12.00
  • Genres: Klassik, Musik
  • Erschienen: 26.03.2009

Kundenbewertungen

Wir haben noch nicht genügend Bewertungen erhalten, um einen Durchschnittswert für diesen Artikel anzeigen zu können.