14 Titel, 50 Minuten

UNSERE ANMERKUNGEN

Die elfköpfige Reggae-Dancehall-Formation Seeed aus Berlin legte 2003 nach ihrem Debüt „New Dubby Conquerors“ ihr zweites Studioalbum „Music Monks“ vor: Wie gewohnt mit einem fetten Sound voller Rap- und Elektro-Elemente, tendiert die Scheibe noch ein kleines bisschen stärker in Richtung Dub und Dancehall. Dabei lebt sie, wie schon ihr Vorgänger, von der unverkrampften Herangehensweise und dem unnachahmlichen Hau-drauf-Groove der Elf. So entsteht eine ganz besonders mitreißende Energie, wie man sie von Veröffentlichungen deutscher Acts eher selten kennt. „Music Monks“ profitiert von den fulminanten Sound-Synergien, die entstehen, wenn man englische und deutsche Textpassagen so gekonnt mit orientalischen Melodien und jamaikanischen Rhythmen kombiniert wie die Ausnahmeband Seeed.

UNSERE ANMERKUNGEN

Die elfköpfige Reggae-Dancehall-Formation Seeed aus Berlin legte 2003 nach ihrem Debüt „New Dubby Conquerors“ ihr zweites Studioalbum „Music Monks“ vor: Wie gewohnt mit einem fetten Sound voller Rap- und Elektro-Elemente, tendiert die Scheibe noch ein kleines bisschen stärker in Richtung Dub und Dancehall. Dabei lebt sie, wie schon ihr Vorgänger, von der unverkrampften Herangehensweise und dem unnachahmlichen Hau-drauf-Groove der Elf. So entsteht eine ganz besonders mitreißende Energie, wie man sie von Veröffentlichungen deutscher Acts eher selten kennt. „Music Monks“ profitiert von den fulminanten Sound-Synergien, die entstehen, wenn man englische und deutsche Textpassagen so gekonnt mit orientalischen Melodien und jamaikanischen Rhythmen kombiniert wie die Ausnahmeband Seeed.

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Infos zu Seeed

Seeed machten sich mit einer vielfältigen Mischung aus Dancehall, Reggae, Ska und Hip-Hop einen Namen - aber die Band kommt nicht aus Jamaika, sondern aus Berlin. Für die 1998 gegründete Band kamen elf Musiker zusammen, darunter die drei Sänger Pierre Baigorry ("Enuff" bzw. "Peter Fox"), Frank A. Dellé ("Eased" bzw. "Dellé") und Demba Nabé ("Ear" bzw. "Boundzound"). Schon 2000 war die Gruppe auf dem Kanak-Attack-Soundtrack zu hören, 2001 erschien das Debütalbum New Dubby Conquerors. Mit den Folgealben Music Monks (2003) und Next! (2005) kam die Band in die deutschen Top 5, die Singles "Aufstehn!" und "Ding" waren auch international erfolgreich. Die drei Sänger verfolgten Soloprojekte, so dass das selbstbetitelte vierte Seeed-Album erst 2012 erschien. Es erreichte die deutsche Chartspitze. Nabé starb überraschend im Mai 2018.

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