9 Titel

UNSERE ANMERKUNGEN

Auf ihrem sechsten Studioalbum setzen Coldplay weniger auf die von „Viva la Vida or Death and All His Friends“ (2008) und „Mylo Xyloto“ gewohnte explosive Energie, sondern liefern eine selbstreflektierende, bittersüße Meditation über Liebe und Verlust ab, die genauso geheimnisvoll klingt, wie es der Titel „Ghost Stories“ andeutet. Das Talent der Band für mitreißende Melodien ist auf dem gesamten Album spürbar und zeigt sich besonders im unwiderstehlichen „Magic“. Doch abgesehen vom pulsierenden, EDM-inspirierten „A Sky Full of Stars“ findet sich auf dem Longplayer wenig Hymnenhaftes und Soundgewaltiges, für das die Arena-Rockband bekannt ist. Stattdessen schwebt die Falsettstimme von Chris Martin geradezu über elektronisch angehauchten Ambient-Strukturen (wie im Opener „Midnight“) oder wird nur dezent von akustischen Instrumenten begleitet („Oceans“, „O“). Wenn der letzte Titel mit einer melancholischen Chorhymne verklingt, bringt „Ghost Stories“ die expressive Kraft des Understatements eindrucksvoll zur Geltung.

UNSERE ANMERKUNGEN

Auf ihrem sechsten Studioalbum setzen Coldplay weniger auf die von „Viva la Vida or Death and All His Friends“ (2008) und „Mylo Xyloto“ gewohnte explosive Energie, sondern liefern eine selbstreflektierende, bittersüße Meditation über Liebe und Verlust ab, die genauso geheimnisvoll klingt, wie es der Titel „Ghost Stories“ andeutet. Das Talent der Band für mitreißende Melodien ist auf dem gesamten Album spürbar und zeigt sich besonders im unwiderstehlichen „Magic“. Doch abgesehen vom pulsierenden, EDM-inspirierten „A Sky Full of Stars“ findet sich auf dem Longplayer wenig Hymnenhaftes und Soundgewaltiges, für das die Arena-Rockband bekannt ist. Stattdessen schwebt die Falsettstimme von Chris Martin geradezu über elektronisch angehauchten Ambient-Strukturen (wie im Opener „Midnight“) oder wird nur dezent von akustischen Instrumenten begleitet („Oceans“, „O“). Wenn der letzte Titel mit einer melancholischen Chorhymne verklingt, bringt „Ghost Stories“ die expressive Kraft des Understatements eindrucksvoll zur Geltung.

TITEL LÄNGE
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Infos zu Coldplay

Nach ihrem Erscheinen im Jahr 2000 mit dem Durchbruch "Yellow" etablierte sich das britische Quartett Coldplay zu einer der größten Bands des neuen Jahrtausends, das sich mit seiner Veredelung selbstbetrachtenden Britpops und hymnenartigen Rocks fast dauerhaft auf sämtlichen Hitparaden der Welt ansiedelte. Das Erscheinen der Band war zeitlich perfekt geplant: Radiohead hatte gerade das vergeistigte Kid A herausgegeben und Oasis widmete sich auf Standing on the Shoulders of Giants psychedelischen Experimenten. Das Publikum Großbritannien lechzte nach einer frischen Rockband mit großen Plänen und einem noch größeren Klang. Coldplay nahm diese Rolle mehr als dankbar an. ~ Andrew Leahey

  • HERKUNFT
    London, England
  • GEGRÜNDET
    1998

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