11 Titel, 38 Minuten

UNSERE ANMERKUNGEN

„Ich finde es schön, im Kopf ein Kind zu bleiben“, sagt Alice Merton im exklusiven Interview mit Apple Music. Bedenkt man, was die deutsch-britische Musikerin mit 26 schon alles erreicht hat, ist das alles andere als naiv. Eigenes Label, 7-mal Platin, Auftritt bei Jimmy Fallon, monatelange Tour.

„Ich will meine Musik eben der Welt zeigen.“ Aber bei der Frage, ob sie sich erwachsen fühlt, schüttelt Alice vehement den Kopf – um im nächsten Moment Sachen rauszuhauen wie: „Ich möchte die deutsche Radiolandschaft verändern“. Oder: „Ich will anderen Künstlern die Chance geben, die ich bei Plattenfirmen nie bekommen habe.“

2016 erscheint Alice Merton auf dem Radar. „No Roots“ veröffentlicht sie kurzerhand auf ihrem eigenen Label, nachdem mehrere Plattenfirmen sie überzeugen wollen, ihre Musik massentauglicher zu gestalten. „Ich bin sehr dickschädelig und habe eine bestimmte Vorstellung, wie Sachen funktionieren sollen. Meine Songs müssen keine Hits werden.“ „No Roots“ wird es trotzdem – nicht nur in Deutschland: Auch in Frankreich, Italien, Kanada und den USA steigt ihre Single in die Charts ein.

Mit „Mint“ legt Alice Merton ein Debütalbum nach, das sich ebenfalls um Heimat, um Vertrauen und die Herausforderungen des Lebens dreht. Das Wichtigste dabei: „Meine Songs sind ehrlich. Ich lasse alles raus … das ist wie Weinen.“

Merton ist so eine Person, die in ihrem Handeln sehr selbstsicher, bestimmt und tough wirken mag. Sitzt man ihr dann gegenüber, diesem zierlichen Menschen mit den großen, strahlenden Augen, lernt man sofort ihre herzliche, auch mal verletzliche Seite kennen: „Früher hatte ich oft Angst. Tee, Kaugummi, Bonbons – alles mit Pfefferminze hat mich dann beruhigt.“ Der Name des Albums: eine Widmung an Alices Wunderpflanze.

Musik hat einen ähnlich heilenden Effekt – zumindest, als sie ihr Lied zum ersten Mal im Radio hörte: „Ich saß im Taxi. Ich war kurz davor in Hundekacke gestiegen, war sauer. Dann kam mein Song und alles war vergessen.“

UNSERE ANMERKUNGEN

„Ich finde es schön, im Kopf ein Kind zu bleiben“, sagt Alice Merton im exklusiven Interview mit Apple Music. Bedenkt man, was die deutsch-britische Musikerin mit 26 schon alles erreicht hat, ist das alles andere als naiv. Eigenes Label, 7-mal Platin, Auftritt bei Jimmy Fallon, monatelange Tour.

„Ich will meine Musik eben der Welt zeigen.“ Aber bei der Frage, ob sie sich erwachsen fühlt, schüttelt Alice vehement den Kopf – um im nächsten Moment Sachen rauszuhauen wie: „Ich möchte die deutsche Radiolandschaft verändern“. Oder: „Ich will anderen Künstlern die Chance geben, die ich bei Plattenfirmen nie bekommen habe.“

2016 erscheint Alice Merton auf dem Radar. „No Roots“ veröffentlicht sie kurzerhand auf ihrem eigenen Label, nachdem mehrere Plattenfirmen sie überzeugen wollen, ihre Musik massentauglicher zu gestalten. „Ich bin sehr dickschädelig und habe eine bestimmte Vorstellung, wie Sachen funktionieren sollen. Meine Songs müssen keine Hits werden.“ „No Roots“ wird es trotzdem – nicht nur in Deutschland: Auch in Frankreich, Italien, Kanada und den USA steigt ihre Single in die Charts ein.

Mit „Mint“ legt Alice Merton ein Debütalbum nach, das sich ebenfalls um Heimat, um Vertrauen und die Herausforderungen des Lebens dreht. Das Wichtigste dabei: „Meine Songs sind ehrlich. Ich lasse alles raus … das ist wie Weinen.“

Merton ist so eine Person, die in ihrem Handeln sehr selbstsicher, bestimmt und tough wirken mag. Sitzt man ihr dann gegenüber, diesem zierlichen Menschen mit den großen, strahlenden Augen, lernt man sofort ihre herzliche, auch mal verletzliche Seite kennen: „Früher hatte ich oft Angst. Tee, Kaugummi, Bonbons – alles mit Pfefferminze hat mich dann beruhigt.“ Der Name des Albums: eine Widmung an Alices Wunderpflanze.

Musik hat einen ähnlich heilenden Effekt – zumindest, als sie ihr Lied zum ersten Mal im Radio hörte: „Ich saß im Taxi. Ich war kurz davor in Hundekacke gestiegen, war sauer. Dann kam mein Song und alles war vergessen.“

TITEL LÄNGE