10 Titel, 37 Minuten

UNSERE ANMERKUNGEN

Auf dem Cover des siebten Albums von The Prodigy ist ein Bus auf der Route zum „The Four Aces“ unterwegs – jenem Club in East London, in dem die Raver 1991 zum ersten Mal live aufgetreten sind. Wendet eine der revolutionärsten britischen Bands fast drei Jahrzehnte nach ihrer Feuertaufe den Blick nun zurück? „Ich mag Nostalgie nicht wirklich, aber wir wollten eine Platte machen, die jene Details anzapft, die uns wirklich ausmachen“, erklärt Liam Howlett Apple Music. „Zwei oder drei Tracks greifen zurück auf die ersten fünf Jahre, auf diesen Piratensender-Rave-Sound – roh und richtig schmutzig.“ Trotz der Verbeugung vor der Vergangenheit klingt „No Tourists“ frisch. Neben scharfen Hooks und brachialen Basslines ist Raum für Melodien: „Es ist wie ein freches Grinsen, aber auch ein Schlag in die Rippen“, beschreibt Howlett nicht ohne Stolz das neueste Werk des Trios.

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Auf dem Cover des siebten Albums von The Prodigy ist ein Bus auf der Route zum „The Four Aces“ unterwegs – jenem Club in East London, in dem die Raver 1991 zum ersten Mal live aufgetreten sind. Wendet eine der revolutionärsten britischen Bands fast drei Jahrzehnte nach ihrer Feuertaufe den Blick nun zurück? „Ich mag Nostalgie nicht wirklich, aber wir wollten eine Platte machen, die jene Details anzapft, die uns wirklich ausmachen“, erklärt Liam Howlett Apple Music. „Zwei oder drei Tracks greifen zurück auf die ersten fünf Jahre, auf diesen Piratensender-Rave-Sound – roh und richtig schmutzig.“ Trotz der Verbeugung vor der Vergangenheit klingt „No Tourists“ frisch. Neben scharfen Hooks und brachialen Basslines ist Raum für Melodien: „Es ist wie ein freches Grinsen, aber auch ein Schlag in die Rippen“, beschreibt Howlett nicht ohne Stolz das neueste Werk des Trios.

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Infos zu The Prodigy

The Prodigy lieferten einen Drahtseilakt und balancierten künstlerischen Verdienst und Mainstream-Aufmerksamkeit mit mehr Flair als irgendeine andere Elektronika-Band der 1990er Jahre. Sie lösten sich erfolgreich von der Image-blinden Haltung der meisten Elektronik-Künstler und rückten Frontmann Keith Flint ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Mit einem aufwieglerischen Live-Konzert, dass an die ursprüngliche Atmosphäre der britischen Rave-Szene erinnerte, glitt die Gruppe in den Mainstream-Pop hinein, und das selbst, obwohl das Konzert gefährlich nah an Arena-Rock-Shows und Punk-Theatralität herangekommen war. Schon bevor die Band ihren Platz als erstklassige Dance-Nummer für die alternativen Massen einnahm, waren die Herren von the Prodigy eine regelmäßige Erscheinung in den britischen Charts. ~ John Bush

HERKUNFT
Braintree, Essex, England
GEGRÜNDET
1990

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