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Ein Steinbruch der Inspiration

Der 1970 in Florida geborene Brad Mehldau hat bereits einen langen und turbulenten Weg hinter sich. Nachdem er mit achtzehn Jahren nach New York City gegangen war und dort sein Klavierstudium intensiviert hatte, wurde die Jazzwelt bereits in den frühen neunziger Jahren auf ihn aufmerksam, als er zusammen mit Joshua Redman, der, genauso jung, aber ausgestattet mit dem Signet seines Vater Joshua, tourte und erfolgreich war. Das Brad Mehldau Trio wurde seine eigene Formation und es steht seit geraumer Zeit für den singulären Zugang Mehldaus zum Jazz. Zusammen mit dem Schlagzeuger Jeff Ballard und dem Bassisten Larry Grenadier nahm das Trio in den letzten Jahren verschiedene Live-Alben auf. Ode ist seit langer Zeit die erste Studio-Konzeption.

Laut Brad Mehldau handelt es sich dabei um Kompositionen, die ihm immer mal wieder eingingen, vor allem in Form von Hommagen an existierende oder fiktive Personen. Niederschlag finden die Oden an reale Personen auf der CD bei den Stücken M.B., d.i. der Ausnahmesaxofonist Micheal Brecker, der mehr als ein Jahrzehnt jenseits aller Trends als state of the art galt, Wyatt´s Eulogy for George Hanson, einem Charakter aus Easy Rider und Kurt Vibe, als Referenz an den Gitarristen Kurt Ronsenwinkel.

Mit dem Titel Ode greift Mehldau, man könnte sagen, wie soll es auch anders sein, ein spirituelles Genre aus der europäischen Klassik auf, um wieder einmal auf seinen Bezug zu diesem Erbe zu verweisen. Denn dass die europäische Klassik Mehldau und seine Spielweise geprägt hat, steht außer Zweifel. Und dass es ihm gelingt, die wesentlichen Techniken und mentalen Zugänge, die der Klassik entsprechen, in die Sauerstoffsphären des amerikanischen Jazz zu transportieren, verdankt er zum einen den kongenialen Avancen seiner Mitspieler Ballard und Grenadier und zum anderen seinem eigenen transatlantischen Erbgut, das vor allem der binären Intuition eines Oscar Peterson entspringt.

Bei Ode handelt es sich um eine sehr variantenreiche Sammlung von Einzelstücken, die sich allesamt erstklassig und auf hohem Niveau bewegen. M.B., das erste Stück, vollbringt das quasi Unmögliche, indem das Trio Tunes und Melodielinien intoniert, die aus Tales from the Hudson, dem wohl besten und wirkungsvollsten Album Micheal Breckers entstammen könnten. Und was kann eine Ode besser vollbringen, als die Sehnsucht nach einem Einsatz Breckers mit dem Tenor zu erzeugen. In Ode selbst dominiert das klassische Framing, das nur leicht verfälscht wird durch die beschwingte Leichtigkeit der amerikanischen Interpretation, 26 ist eine rhythmische Referenz an den Bebob, die akzentuiert ist durch das Einschieben von Akkorden, die an Duke Ellington erinnern und sich so gar nicht an den Hochgeschwindigkeitsexzessen vergangener Tage berauschen und auch bei Twiggy wird man das Gefühl nicht los, sich in einer Brecker-Komposition zu bewegen.

Bei Ode handelt es sich um ein Werk der Extravaganz, das intensiv mit unterschiedlichen Aspekten lockt, die man erst bei immer wieder unternommenen Hörversuchen entdeckt. Es ist ein Album, das man sich nicht leid hören kann. Ein Steinbruch der Inspiration.

Ode, Brad Mehldau Trio
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  • 13,99 €
  • Genres: Jazz, Musik
  • Erschienen: 09.03.2012

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