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Princess

Erika Stucky

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Kundenrezensionen

Praller Gegenentwurf zur Prinzessin auf der Erbse

Erika Stucky (vocals, accordeon, elektronicas), Bertl Mütter (trombone, euphonium), Jon Sass (tuba), Knut Jensen (elektronicas), Mnozil Brass (brass septett, choirs), Thomas Gansch (trumpet), Franz Treichler (vocals, guitar, sounds), Lucas Niggli (drums). Hippie-Picknicks im Golden Gate Park von San Francisco, dazu spielen die Monkees, Donovan und Nancy Sinatra den blumigen Soundtrack. Dann kreist plötzlich die Münze im Talerbecken, Jodelchöre und Trachtengruppen ziehen durchs Bild, am Horizont die Walliser Gipfel. Wie kind eine solche disparate Fülle an Idylle wegsteckt, wie schließlich frau daraus ein unikates vokales Universum erschafft, das konnten wir in den letzten Jahren erleben und genießen, wenn die Alpin-Amerikanerin Erika Stucky uns mit ihrer Bühnen- und CD-Präsenz beglückte. Nun lädt sie mit „Princess“ zur dritten Audienz – und wir vernehmen ein spleenig-spielerisches, royal-tiefgründiges Klanggemälde mit blau- und heißblütiger Prominenz en masse. Ein praller Gegenentwurf zur Prinzessin auf der Erbse. In Erika Stuckys Soloprogramm wuchert das kreative Kraut in ungebremster Originalität. Sattes, aber auch genauso filigran elaboriertes Blaswerk aus Tuba, Posaunen und Trompeten bildet ein äußerst cleveres gehörntes Setting für ihre lautmalerischen, cineastischen Mini-Dramen, mal eigenes Stucky-Stückchen, mal von der reich gedeckten Spielwiese der Populärmusik unseres Planeten herausgepflückt, von Sting über Hendrix bis Nazareth. Diese Klang-Philosophie spinnt die Nicht-Wahlwalliserin auf dem dritten Teil ihrer Solo-Reise fort. Und schlüpft dabei schelmisch in sämtlich für sie maßgeschneiderte Prinzessinnen-Kostüme, zeigt uns, wie’s „bei Königs“ so tönt: In „Fearless“, der markanten Auftaktfanfare, präsentiert sich über alphornhaft dröhnendem Blechbordun eine Amazonen-Prinzessin, mit „goldbereiften Armbändern und einem Schild aus Vertrauen“. Ähnlich selbstbewusst gibt sich die Heldin in ihrer Eigenkomposition „Untouchable“, lacht der Gefahr ins Gesicht und heult kalte Schauer erzeugend mit den Wölfen. In „You Know You’re Right“, dem posthum veröffentlichten Cobain-Song, setzen die Mnozils ein skurriles Backing und es scheint nicht mehr Kurt, sondern Gattin Courtney zu sein, die sich da lasziv ums Mikro räkelt. Jacksons „Bad“ ist mit Muhammad Ali-Schlachtrufen unterfüttert und setzt vokale Multi-Tracking-Glanzlichter. Im „Jailhouse Rock“ wird der Rock’n Roll-Machismo durch kreischende Hintergrund-Furien entlarvt. Und zwischendrin zwei Schmachtfetzen: Da wartet sie ganz unerschütterlich und einer Prinzessin standesgemäß, dass eines Tages ihr Erwählter kommen möge, mit hymnischem Erlösungs-Choral am Ende. Und dann lässt sich Young God Franz Treichler auf eine Duett-Exkursion ins Linda Ronstadt-Repertoire ein: „El Sol Que Tu Eres“ - wie trefflich sich doch die eidgenössische Seele und romantische Chicano-Mythen verbünden können! Als zentrales Highlight jedoch thront die „Domina“ inmitten der Stucky-Kompositionen, eine mehr als würdige Nachfolgerin der „Roxanne“ vom Debütalbum: Mit einem rapartigen Vorspiel lockt sie streng zum heißen Strip, den die sieben Jungs von Mnozil Brass - alle New Orleans-Register (aus)ziehend - anfeuern. Zum gluckenhaften Ausklang die Frage: Steckt nicht in jeder Mama eine Königinmutter, die ihren Bubi verhätscheln möchte? Resolute Amazone, verschlingende S/M-Dame, cholerische Rock’n Roll-Queen und bemutternde Queen Mom der Herzen – Erika Stucky hat all ihre ganz speziellen Royalty-Rollen überzeugend im Griff. Pressestimmen: "... ausnahmslos großartig. ... ihre Cover-Versionen von Michael Jackson, Elvis Presley, aber auch ihre eigenen Werke, sind Genuss pur." (Jazzeitung) „Changierend zwischen Alpen-Girlie und Jazz-Lady – eher herzzereißend als seriös avantgardistisch. Serious fun“ (Rolling Stone) „Es gibt nicht viele Vokalistinnen von der Art Erika Stuckys.“ (FAZ)

tolle stimme, aber wieso soviel 'kunst'?

Erika Stucky hat eine einmalige Stimme, die sie auf diesem Album voll zur Entfaltung bringt. Gerade deshalb aber frage ich mich, wieso sie die meisten ihrer Titel so intellektualisieren, verkomplizieren muss, als würde sie ihrem Talent nicht ganz trauen. Hits wie 'Bad' oder 'Jailhouse Rock' sind keine schlechten Covers. Ohne diesen Zwang, immer noch eine musikalische Volte mehr schlagen zu müssen, würden sie mir wesentlich besser gefallen!

Sehr interessante Musik

"Die like a hero" ist seit langem das absolut beste Stück, was ich gehört habe.

Ich empfehle, mit diesem Stück zu beginnen; es ist einfach grandios. Und dann sich langsam durchzuarbeiten. Sehr gelungen auch das Stück "Sometimes it snows in April" und Michael Jacksons Stück "Bad". In jedem Falle handelt es sich bei Madame Erika um eine sehr vielfältige und interessante Künstlerin mit einer fantastischen Stimme und interessanten Arrangements. Bravo!

Princess, Erika Stucky
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  • 9,99 €
  • Genres: Jazz, Musik
  • Erschienen: 08.04.2005

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