11 Titel, 35 Minuten

UNSERE ANMERKUNGEN

Die Coversongs des A-cappella-Projekts zielen auf die Charts

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Bewertungen und Rezensionen

3.9 von 5

10 Bewertungen

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Gelungenes Album

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Pentatonix machen mit dem Album vieles richtig - nach Ausflügen ins Songwriting und zu Klassikern ist man nun wieder beim aktuellen Pop, wie am Anfang der Bandgeschichte. Den Fünf gelingt es sehr gut, die Arrangements umzusetzen. Im Gegensatz zu den ersten Alben ist dieses sehr gut produziert. Fast zu gut, die Stimme von Mitch wirkt nahezu zu makellos. Aber nun zu den einzelnen Titeln:

Attention ist die erste Singleauskopplung und gut gelungen. Jedoch vermisse ich hier die Abwechslung, der Song wird einfach „heruntergesungen", etwas Variation zum Ende hin hätte den Song einzigartig gemacht. Die Bassline ist ordentlich. Ich kann raten, sich das Cover von VoicePlay feat. Rachel Potter anzuhören, das mir deutlich besser gefällt. Dort wird gegen Ende variiert und auch der Bass-Part ist besser. (3/5)

Finesse ist daher für mich der eigentliche Einstieg ins Album - und erstaunlich gut gelungen. Sowohl stimmlich, als bezüglich des Arrangements. Die Stereoeffekte sorgen für einen Überraschungsmoment und machen den Song sehr einprägsam, perfekt zum Mitsingen (5/5)

Havana war wie Attention bereits vorher als Single ausgekoppelt. Gewohnte Qualität, sehr gute Bassline. (4/5)

Unspektakulär startet Perfect. Stimmlich zwar einwandfrei und die Unterstützung von Beyoncé (so heißt das Cello von Kevin Olusola) ist gelungen. Dennoch fehlt das gewisse etwas. Zum Entspannen ist der Titel aber geeignet, mir sagt er nicht zu (3/5).

Ein Top-Arrangement hingegen ist Stay. Gleich zu Beginn zeigt Matt, dass er nicht nur Bass kann. Das Arrangement ist abwechslungsreich und erinnert sehr an die großen Hits der Anfangszeit von Pentatonix. Die schnellen Wechsel der Parts finde ich herausragend. (5/5)

Bei Feel it Still war mir schon vorab klar, dass Mitch den Leadpart übernehmen würde. Leider klingt sein Part zu perfekt und „zu glatt", als wäre hier mit Autotune gearbeitet worden. In den anderen Titeln wirkt Mitchs Stimme natürlich. Aufgrund des abwechslungsreichen Arrangements dennoch gelungen. (4/5).

Den Tiel Despacito können die Meisten nicht mehr hören - insbesondere den Remix von Justin Bieber. Deshalb war meine Hoffnung, eine Überraschung zu erleben - und diese wurde erfüllt. Zunächst dadurch, dass Kirstin auf Spanisch gesungen hat. Das ist natürlich authentisch. Dennoch bleibt Despacito ein Titel, der mir auf die Nerven geht. Doch dann kommt Ed Sheeran ins Spiel - sofort singt man mit. Die erste Stimme ist mit Liebe zum Detail arrangiert, bis die nächste Überraschung folgt: Ein Teil der Strophe wird auf Spanisch gesungen - top! Gegen Ende konzertieren die beiden Einzeltracks nochmal, ebenfalls überraschend gut. Ich hatte nicht gedacht, einenem Titel, der Despacito enthält 5 Punkte zu geben, diese sind hier aber vollkommen gerechtfertigt. (5/5).

Issues setzt die gute Qualität fort. Wie Perfect zunächst nicht sehr aufregend. Zum Refrain hin überrascht Pentatonix dann aber doch durch ein tolles Arrangement, das sich fortsetzt. Deutlich besser gelungen als Perfect. (5/5)

Praying ist ein Titel zum Genießen und stimmlich toll. (4/5).

Mit Sorry not Sorry schließt die Band das Album gewohnt gut ab. (4/5).

Fazit: Eine klare Kaufempfehlung! Pentatonix überzeugen durch gute Arrangements und ihren tollen Stimmen. Mit dem Album hat die Band bewiesen, dass die im Pop zuhause sind.

Infos zu Pentatonix

Das amerikanische A-cappella-Quintett Pentatonix wurde in den 2010er Jahren dank großer stilistischer Bandbreite bekannt und schaffte es mit seinem Leonard-Cohen-Cover "Hallelujah" an die Spitze der österreichischen Charts. Gegründet wurde die Band von den Schulfreunden Kirstie Maldonado, Mitch Grassi und Scott Hoying, die für einen Glee-Wettbewerb ein Cover von Lady Gagas "Telephone" einsangen. Sie gewannen nichts, aber dafür konnten sie Aufmerksamkeit auf YouTube generieren. Sie holten Avi Kaplan und Kevin Olusola in die Band und nannten sich Pentatonix. 2011 gewannen sie die dritte Staffel der Gesangs-Castingshow The Sing-Off, wo sie sich in R&B, Reggae, Dubstep, Elektronica und anderen Genres versiert zeigten. Schon die ersten EPs kamen in die US-Hitparaden, 2015 erreichten sie mit ihrem Studioalbum Pentatonix die Spitze der Charts. Zwischendurch erschienen auch mehrere Weihnachtsaufnahmen, darunter das Album A Pentatonix Christmas.

HERKUNFT
Arlington, TX
GENRE
Pop
GEGRÜNDET
2011

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