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Random Access Memories

Daft Punk

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Kundenrezensionen

Eine Reise in eine neue Vergangenheit

Wer Altes erwartet ist hier genau richtig, oder eben auch nicht.

Denn wer sich den alten, krachenden, teils vollgestopften Elektrosound von Daft Punk für das neue Album gewünscht hat, wird aller Vorraussicht nach enttäuscht sein. Ich war es im ersten Moment auch, bis ich mich auf diese seltsame Reise eingelassen habe.
Wer mit dem Sound der späten 60er und speziell der 70er etwas anfangen kann, wird hier vollends auf seine Kosten kommen. Was aber nicht heißt, dass es eine Voraussetzung dafür ist. Denn das ist es auf gar keinen Fall!

Die Basis der Songs besteht zu meist aus dem Klang rund um die 70er, gepaart mit weichen Synthiesounds in kleinen Räumen und dem Vocoder. Man hat fast das Gefühl man sitzt in einem gemütlichen Studio, es könnte im Sommer 1976 sein, und man lauscht der Albumproduktion 2er aus dem Weltall stammenden Roboter, die den Discosound in eine andere Sphäre befördern wollen. In ihre ganz eigene, manchmal kitschige Traumwelt.
Irgendwie fühlt es sich an als wäre man dort, als wäre das alles damals passiert. Kurz vor dem Ausbruch der 80er, die Hallräume sind noch klein, die Snaresounds krachen noch nicht in den Kirchgewölben, der Klang ist noch nicht so verwaschen. Du sitzt direkt vor der Liveband Daft Punk und ihren zahlreichen Musikerfreunden.

Ist das Album dann zu Ende kommst du wieder in das Jahr 2013 zurück und denkst dir: "Wäre das wirklich so passiert, hätte sich die Musik wohl ein ganz klein wenig anders entwickelt."
Es ist schön eine Alternative zu haben. Ein Stückchen Fantasie, das auch ruhig Fantasie bleiben darf. Denn Musik wäre immer gut geworden. Egal was früher war oder gewesen wäre. Es ist nur eine Frage der Richtung.

Das Album ist mehr als nur Musik. Es ist zum großen Teil eben auch eine fiktionale Geschichte der Musik von vor 40 Jahren. Eine neue Wertschätzung des Alten verbunden mit den Ideen der Jetztzeit und unglaublich cool klingenden Vocodern.

Es wird nicht jedem gefallen. Vor allem denen nicht, die immer nur strickt nach vorne schauen und die Vergangenheit nur so schnell wie möglich vergessen wollen. Wer sich jedoch darauf einlässt wird für knappe 75 Minuten in einer Parallelwelt auf buntbeleuchtetem Tanzparkett auf und ab tanzen. Oder eben auch nur in der Ecke sitzen und lauschen. Je nachdem.

Auf eine schöne, neue Vergangenheit!

Ganz und gar nicht das, was ich erwartet habe

Nach dem kostenlosen Hören des Albums (seit ein par Stunden auf iTunes möglich) muss ich sagen, dass die elektronische Musik, die das Duo einst von sich gegeben hat, ganze Massen zum schreien und Leute im Auto zu mitsingen veranlasst hat, hier nicht zum geringsten erscheint. Mit "get lucky" hat das Duo den meiner Meinung nach noch populärsten Titel veröffentlich, da er mit seiner funk Gitarre einfach Laune macht. Die typischen "Hooks" die auch in der Beschreibung des Albums erwähnt werden fehlen. Man erinnere sich an "One more time", "Around the World" oder "harder, faster, stronger" die zu harten, individuellen elektronischen beats Stadien zum beben - und das Badezimmer zur Karaoke Bar gebracht haben. All das fehlt. Es sind so viele fremde Einflüsse dass ich im Gegensatz zu anderen Kritikern nicht behaupten kann den originellen Sound des Duos, der damals seiner Zeit weit voraus war, noch klar erkennen zu können. Es ist ein funk/pop Album das man leise in einer Bar laufen lässt und irgendwo im Gespräch der Massen klanglich untergeht. Ich glaube einfach nicht daran, dass man eine Alive Tour mit einer RAM Tour vergleichen könnte und frage mich auch ob das nicht sogar so gewollt ist. Vielleicht ist es eine Homage an vergangene Zeiten und Einflüsse - für mich jedoch fehlt an diesem Album alles, was Daft Punk ausgemacht hat.

Polarisierendes Projekt

8 Jahre Abwesenheit, eine geschickte Medienkampagne in den letzten 3 Monaten und ein daraus entstandener Hype, der heutzutage noch mit der Grand Theft Auto-Serie oder Boards of Canada zu vergleichen ist. Auf „Random Access Memories“ haben sich Daft Punk auf die Bereiche Downtempo, Funk und Disco konzentriert und haben Songs entwickelt, die ambitioniert, experimentierfreudig sind.
Da die Erwartungen an das Album enorm noch oben geschnellt sind, wird es viele Zuhörer polarisieren und bei einigen höchstens Durchschnitt sein. Das Album sollte gründlich durchgehört werden, da man nur so die Intentionen der Künstler dahinter verstehen kann. Es ist auf jeden Fall ein gewagtes Projekt, das meiner Meinung nach beinah auf ganzer Linie geglückt ist. Das einzig Negative ist, dass ich Tracks wie „Within“ und „Instant Crush“ nicht in den Albumkontext einordnen kann, es an Substanz mangelt und das Album dadurch teilweise schleppend wirkt.
Wer hier nach ‚Drops’ oder Big Room-House sucht, dem sei gesagt: versucht erst gar nicht, danach zu suchen. Das Album soll eine Retrospektive Daft Punks mit ihren damaligen Einflüssen der 70er sein, keine Musikrevolution! Zudem ist es ein Statement zur aktuellen Lage der elektronischen Musik, die einfach zurzeit stagniert. Das Produktionsniveau ist stark nach unten gesunken, jeder „Künstler“ in den Charts macht Songs, die klingen, als wenn sie in 4 Stunden zusammengeklickt wurden und nur ein Ziel haben: Geld machen, auf der Mainstage bei den größten Festivals der Welt spielen und möglichst weit oben stehen – und nicht das eigentliche Ziel: nämlich den Hörer unterhalten, überraschen und eine Botschaft mitteilen.

Highlights:

„Giorgio by Moroder“ – ein 90-minütiger ehrlicher Rückblick in Form eines Monologs von Giorgio Moroder, begleitet von Kicks & einer Funk-Gitarre – dann folgt eine Synth, die permanent hoch und runter geht, ein Tempo mehr zwischen Deep House & Disco angesiedelt und Pianos, die im Einklang mit den Instrumenten spielen – in den letzten 3 Minuten verdichtet sich alles: Violinen fügen sich ein, härtere E-Gitarren kommen zum Einsatz und daraus entsteht ein schönes, episches Ende des 9-minütigen Tracks.

„Lose Yourself to Dance“ – ja endlich mal ein richtig schönes Stück Musik, wo Nile Rodgers richtig schön zur Geltung kommt, wuchtige Drums & Snares, die zusammen einen richtig mitnehmen. Pharrells Stimme ist teilweise kraftvoller als bei „Get Lucky“ und fügt sich super in den Track ein.

„Touch“ – Paul Williams’ Stimme ist angenehm, warm und harmoniert super mit der Musik. Anfangs sogar Chords, die „Get Lucky“ entsprechen und dann ihren Lauf nehmen. Ein Downtempo-Track, in dem sehr viele Ideen geflossen und sehr detailliert sind. Am Ende kommt ein Chorus, Synths & es wird immer größer und lauter – und plötzlich ein Bruch, Stille und Paul Williams’ Stimme greift wieder und mit seinem Satz: „I need something more“, ist der Übergang zum nächsten Track genial.

„Get Lucky“ – Die Single-Auskopplung mit Pharrell & Nile Rodgers hat schon einiges an Disco geboten. Die Album Version, die die Antwort auf „Touch“ sein soll, hat viel mehr Klasse als der Radio Edit. Nile Rodgers mit seinen Gitarren-Skills ist einfach nur unglaublich geschmeidig und gelassen. Vielleicht kommt das Gefühl auf, dass Pharrells Stimme nicht so eingängig ist wie manch andere, ist aber trotzdem unverzichtbar auf diesem Track. „Get Lucky“ avanciert immer mehr zum Sommerhit 2013.

„Motherboard“ – hier gilt einfach nur zurücklehnen und das Wetter, die Landschaft genießen. Schöner Ambient-Sound und die Songstruktur ist für Daft Punk eher untypisch. Nach einer Pause wird die Stimmung rauer mit Tron-ähnlichen Filmgeräuschen und live eingespielten Drums.

„Contact“ mit DJ Falcon ist ein epochales Ende des Albums. Organs, Weltraumatmosphäre, eine E-Gitarre und Drum-Rhythmen, die breakartig und krachend sind – dann der Moment, in dem alle Instrumente zusammen harmonieren, alles auf Maximum gespielt wird – „Contact“ ist einfach ein bombastischer Akt.

Biografien

Gegründet: 1992 in Paris, France

Genre: Dance

Jahre aktiv: '90s, '00s, '10s

Evolving from French house pioneers in the '90s to 2000s tastemakers to mainstream successes in the 2010s, Daft Punk remained one of dance music's most influential and iconic acts. The combined talents of Guy-Manuel de Homem-Christo and Thomas Bangalter, the Parisian duo quickly won acclaim for their unique blend of first-wave acid house and techno with pop, indie rock, and hip-hop. One of the pair's first projects together was Darling, an instrumental indie cover band; their current recording name...
Komplette Biografie
Random Access Memories, Daft Punk
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  • 7,99 €
  • Genres : Pop, Musik, Rock, Electronic, Dance, Electronica, House
  • Erschienen: 21.05.2013

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