16 Titel, 53 Minuten

UNSERE ANMERKUNGEN

Explicit

UNSERE ANMERKUNGEN

Explicit
TITEL LÄNGE
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Bewertungen und Rezensionen

5 von 5

5 Bewertungen

5 Bewertungen

Spritzig.... Lustig.... Cool....

JörgKleidl

Bin überwältigt von der freshness. Die Scheibe strotzt vor Power. Mir gefällt's....👍

ein weiteres gelungenes Werk aus der Menzlischen Schmiede

Quast.

Mit Ihrer neuen CD „Wer nicht singt, der stinkt !“ legt die Kapelle Josef Menzl bereits ihr sechstes Album vor. 16 Titel mit einer Spieldauer von einer knappen Stunde bayerischer Kraft und Spritzigkeit erwarten den geneigten Hörer. Endlich wurden die Wünsche vieler Konzertbesucher wahr, einmal Titel zu veröffentlichen, die in den Bierzelten und auf den Starkbierfesten zum Besten gegeben werden; man könnte sagen, 20 Jahre hat es gedauert. Josef Menzl, eigentlich Verfechter unverfälschter Wirtshaus- und Tanzbodenmusik hat sich unter anderen bekannten Titeln wie „Wenn der Tag erwacht“ und „Auf die Vogelwiese“ angenommen und mit altbewährter Klangkraft und Spielfreude seiner Kapelle gepaart. Auch sind mit dem „Zuchthaus-Lied“ und „Freibier“ zwei Nummern vertreten, die im Dixieland-Sound intoniert werden, als hätten die Jungs von der Kapelle noch nie etwas anderes gemacht, und die Erinnerung an die Großen Vorbilder wie den Hot Dogs bleibt nicht aus. Mit der „Russischen Bauernhochzeit“ schießt Menzl den Vogel ab: das ursprünglich Russische Volkslied hat zwar schon mehrere Adaptionen erfahren, jedoch noch nicht von der Blasmusik. Die gelungenen Interpretation zeigt in Kürze das komplette Spektrum der Kapelle, den Humor, die Spielfreude, das virtuose Einzelspiel dass an jiddische Klezmer-Klänge erinnert, den aberwitzigen Tempiwechsel – Menzl verlässt hier die gewohnten Strukturen und gibt gekonnt den Weltmusiker. Die drei Märsche, kommen kraftvoll daher, mit dem Tiroler Holzhacker-Marsch von Wagner, einem einst sehr populäreren Marsch, wurde vor allem wegen dem Text ein kleiner Edelstein aus dem Dornröschenschlaf geweckt. Menzl zieht seinen Stil auch hier durch, er verzichtet weiterhin unbeirrt auf die kleine Trommel. Und das erstaunliche: sie kommt einem nicht als fehlend vor. Der unvermeidliche Marsch „dem Land Tirol die Treue“ ist wahrscheinlich eine Reaktion auf die vielen Zuhörer-Wünsche, sonst hätte man sich noch eine weitere Aufnahme sparen können, doch auch dieser Titel wurde in der unverwechselbaren „Menzl“-Art treffend umgesetzt. Einzig der sehnliche Wunsch nach einem ähnlichem, bayrischen Marsch bleibt wieder unerfüllt, dies liegt wahrscheinlich in der schicksalhaften Vergangenheit Südtirols begründet, weswegen gerade hier die Emotionen so stark schwingen und es damit den bayerischen Komoponisten und Textdichtern so schwer macht. Allein das „Suserl“ lässt die wilden Tanzboden-Wurzeln erkennbar werden, alle anderen Nummern kommen mit derart exakter Spielweise daher wie man es sonst nur von Kalibern wie den Egerländer Musikanten und deren eifriger Nachahmer kennt. Mit dem melancholischen „Kimmt schee hoamli die Nacht“ und der Bayernhymne wird die sehr gelungene und abwechslungsreiche Aufnahme abgerundet. Alle Titel, mit Ausnahme der Bayernhymne, sind von den Musikanten der Kult-Gruppe selbst eingesungen, wodurch sich zeigt, dass diese nicht nur ihr Instrument beherrschen, sondern zudem noch gute Sänger sind, was ganz und gar nicht als selbstverständlich anzusehen ist. Kurzum: ein weiteres gelungenes Werk aus der Menzlischen Schmiede, dass für eine kurzweilige Stunde dem üblichen Einheitsbrei trotzt und eine weitere Facette der Kapelle aufzeigt.

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