Alice In Chains

Man wusste noch nicht, welchen musikgeschichtlichen Weg man beschreiten würde, als Sänger Layne Staley 1987 der Band von Gitarrist Jerry Cantrell beitrat, die zwei Jahre später als Alice in Chains einen Plattenvertrag bei Columbia Records unterzeichnete. Obgleich sich die Grunge-Formation aus Seattle zunächst dem Hair-Metal zurechnen ließ, kam es bald zu einer eigenen Stilentwicklung, die bereits auf dem 1990 erschienenem Debüt Facelift wahrzunehmen war. Nach einem Auftritt in Cameron Crowes Film Singles (1992) stieg der Bekanntheitsgrad der Gruppe enorm – es folgten eine Grammy-Nominierung sowie eine längere Tour, man teilte sich die Bühne mit Größen wie Slayer oder Megadeth. Mit dem düsteren Album Dirt kam im selben Jahr der endgültige Durchbruch; die Band wurde neben Nirvana und Pearl Jam zu einer der einflussreichsten Gruppen der Grunge-Ära und konnte mehrfache Platinauszeichnungen einheimsen. Das selbstbetitelte dritte Album schaffte es 1995 sogar an die Spitze der amerikanischen Charts. Nach einem Auftritt bei MTV Unplugged im Jahre 1996 folgte aber eine längere Pause, und als Staley 2002 an einer Überdosis starb, schien das Schicksal von Alice in Chains besiegelt zu sein. 2005 trat der Rest der Gruppe aber für ein Benefizkonzert wieder zusammen und tourte im Anschluss daran vor allem auf Festivals, bevor 2009 ein Album mit dem neuen Lead-Sänger William DuVall erschien. 2013 folgte die Platte The Devil Put Dinosaurs Here.

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