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Agora - Die Säulen des Himmels

HD   Ab 12 Jahren

Alejandro Amenábar

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Handlung

Alexandria, im Jahr 391 nach Christus. An der berühmten Bibliothek lehrt die ebenso schöne wie kluge Philosophentochter Hypatia (Rachel Weisz) Mathematik und Astronomie. Bei ihren Schülern ist die selbstbewusste Wissenschaftlerin sehr beliebt, ihre männlichen Kollegen aber beobachten sie mit Argwohn. Nicht nur weil sie eine Frau ist, sondern auch weil sie äußerst moderne Thesen vertritt. Mit wachsender Leidenschaft widmet sich Hypatia den elementaren Fragen des Sonnensystems – und das lange vor Kopernikus und Galileo! Mit den Erkenntnissen erntet sie jedoch nicht nur Respekt und Anerkennung, sondern zieht auch den Groll der Christen auf sich. Als es in der altägyptischen Weltstadt zwischen Heiden und Christentum zum Glaubenskrieg kommt, gerät Hypatia zwischen die Fronten. Und auch privat ist sie hin- und hergerissen zwischen dem Sklaven Davus (Max Minghella) und ihrem noblen Schüler Orestes (Oscar Isaac). Doch statt sich in die schützenden Arme der Liebe zu retten, stürzt sich Hypatia in ihren ganz persönlichen Glaubenskrieg und kämpft für das einzig gültige Prinzip ihrer Lehre: das Ideal der Wahrheit! ... Alejandro Amenábar ist ein Meister weiser Filme. Für sein Oscar-prämiertes Sterbehilfe-Drama "Das Meer in mir" hagelte es international viele Preise. Sein Werk "Agora - Die Säulen des Himmels“ lockte in Spanien mehr als drei Millionen Menschen ins Kino, kostete etwa 50 Millionen Euro und gewann sieben Goyas. Selten hat man einen Historienstoff derart gut in Szene gesetzt. Spaniens Allgemeine Zeitung kürte "Agora" zum Film des Jahres 2009.

Kundenrezensionen

Sehenswerter Sandalenfilm mit Tendenz zur Vereinfachung

Zwei Stunden lang ist man im Alexandria am Übergang vom Altertum in das Mittelalter. Im Mittelpunkt ist die Protagonistin Hypatia, eine Philosophin, die in den Wirren der Zeit an dem einzigen festhält, was aus ihrer Sicht wert ist festzuhalten: Ihre Lehre und Forschung. Der Film zeigt eindrucksvoll die enormen kulturellen Spannungen zwischen dem alten römischen Kulten und den christlichen und jüdischen Wertesystem, man kann gut nachvollziehen, wie die einst verfolgten Christen im Spätrom die Intoleranz gegenüber den Andersgläubigen ausübten. Es wundert mich nicht, dass dieser Film von den Nachfahren der reyes catolicos produziert wurde, häufig erinnert der im Film dargestellte christliche Pöbel stark an die Auswüchse der Conquistadores gut 1000 Jahre später. Und dabei gibt es einen wirklichen Bösewicht: Den Bischof Kyrill von Alexandria, der dem römischen Präfekten einen Machtkampf liefert und gewinnt. Dabei ist eben auch Hypatia unter die Räder geraten, und der Film widersteht nicht der Versuchung von zahlreichen Schreibern aus der Zeit der Aufklärung, die ihren Tod als ein Ergebnis des Gegensatz Religion und Wissenschaft vereinfachen. Dafür einen Punktabzug, aber insgesamt sicher eine lohnenswerter Film. Ganz besonders hat mir gefallen, wie Hypatia das ptolemäische Weltbild als falsch erkennt und dann den ganzen Film über um die Lösung ringt: Die Erde ist nicht auf einer Kreisbahn, sondern auf einer Ellipse. Dieser Erkenntnisprozess ist zwar erfunden, erhalten Schriften der Hypatia gibt es nicht, aber genau so stell ich mir vor, wenn man lange ganz kurz vor der Lösung eines Problems steht. Also insgesamt sehr guter Film, man sei aber auch vor den grausamen Szenen gewarnt, die aber sicher nicht übertrieben sind, eher im Gegenteil, denn die Zeit war roh und brutal.

zum Nachdenken

Was hätten wir in 1200 Jahren alles schaffen können, mit diesem Wissen?

Endlich ein Film mit historischer Wichtigkeit und Wahrheit

Auf so einen Film habe ich schon immer gewartet….

Wer sich mit dem Thema "Entstehung, Entwicklung und Verbreitung des Christentums" je auseinander gesetzt oder darüber studiert hat, der erkennt in diesem Film die wichtigen historischen Fakten, über die heute noch geschwiegen, ja gar ignoriert wird. Ob es die Philosophin Hypatia je gegeben hat oder nicht steht erstmal nicht im Mittelpunkt. Dieser Charakter wird in der Geschichte als den "Vernünftigen und wissenschaftlichen" Part dargestellt dass sich gegen die aufrüstende Ideologische Welt der Christen unterstellen muss.

Alejandro Amenábar setzt in diesem Film perfekt die Situation der frühchristlichen Zeit in Szene. In jedem Detail der Geschichte erkennt man exakt die Entwicklung der christlichen Widersprüche und irrttümer dass alleine durch die Ausübung von Gewalt und eigenen Gesetzen unter das naive und ignorante Volk reingepresst wurde. Perfekt inszeniert, wie der selbsternannte Bischof Kyrill, die Sätze der heiligen Schrift ausnutzt indem er die Worte umdreht und sie zu seinen eigenen Ideologischen und Politischen Interessen einsetzt. So wurde dargestellt wie die heutige Bibel ständig vom Menschen verdreht und so Zurechtgeschrieben wurde, wie es der Heiligen Kirche grade recht ist. Es wird bestens dargestellt wie dadurch die Ausübung von Macht und Gewalt überhaupt möglich gemacht und die Frauenfeindlichkeit sowie die intolleranz gegenüber aller anderen Gläubigen gerechtfertigt wurde.

Perfekt inszeniert auch der Druck auf den die Christen ausgesetzt wurde.. Wer nicht mitzieht, der bezahlt mit dem Leben. Die Anfänge der Heiligen Inquisition. Auch die Anfänge der Märtyrerei, wo gewalttätige christliche Aufständige als Heilige verklärt und für alle Nachfahren als solchen angesehen wurden.

Alles in allem: DAS ist der Grund weshalb die katholische Kirche heutzutage zur Weltreligion Nummer eins wurde: MACHT! Selbst heute noch gelten Kritiker der Katholischen Kirche als gottlose, oder vor Gott unwürdige. (Probierts mal aus ;-)

Zu guter Letzt sehe ich durchaus Parallelen gegenüber der hier im Film gewalttätig dargestellten "Christlichen Armee" sowie der heutigen Islamischen Extremisten. Viel Grösser scheint hier der Unterschied wirklich nicht zu sein: für das Wort Gottes zu morden und die Ungläubigen zu bestrafen. Nichts anderes hat eine solche Gemeinschaft im Sinn.

Ich persönlich würde den Film weitaus mehr als "nur" sieben Goyas geben. Ich würde diesem Film alle Oscars der Welt gönnen...

Agora - Die Säulen des Himmels
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  • 9,99 €
  • Genre: Drama
  • Erschienen: 2010

Kundenbewertungen