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Resident Evil: Retribution

  Ab 16 Jahren HD

Paul W.S. Anderson

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Plot Summary

Die letzte und einzige Hoffnung der Menschheit heißt Alice (Milla Jovovich). Ohne einen sicheren Rückzugsort jagt die unerschrockene Heldin diejenigen, die für den Ausbruch der Seuche verantwortlich sind und sucht in der streng geheimen Umbrella-Schaltzentrale nach einer Lösung. Doch je tiefer Alice in das Gebäude und seine Geheimnisse eindringt, desto mehr offenbart sich ihr ihre eigene mysteriöse Vergangenheit. Ihre Jagd führt sie von Tokio über New York und Washington D.C. bis nach Moskau und gipfelt schließlich in einer erschreckenden Enthüllung, die sie zwingt, all das, was sie bisher als die Wahrheit angesehen hat, neu zu überdenken. Mit der Hilfe ihrer Freunde und neuen Verbündeten muss Alice ums nackte Überleben kämpfen. Die Welt steht am Abgrund und die Zeit läuft langsam ab ...

Customer Reviews

Der Tiefpunkt der Resi-Reihe!

Nein und wieder nein! In diesem Film wirkt alles lustlos, übertrieben und absolut "sinnfrei". Was P.W. Anderson hier abliefert, verdient das Prädikat: Oscar für den schlechtesten Action-Film. Milla geht total unter, die 3D-Effekte sind ein Witz und die Kontrahenten wirken amateurhaft. Diesen Teil der Resident Evil Reihe kann man getrost übersehen und nur darauf hoffen, dass nicht wieder Jovovich's Ehemann Regie führt.

Jeder neue Resident-Evil-Film ist wie ein Verkehrsunfall: Schrecklich, aber man kann auch nicht wegg

102-129-148-296. Nein, hinter dieser Zahlenkolonne versteckt sich kein neues (Möchtegern-)Mysterium im Stile von LOST. Vielmehr handelt es sich um die Einspielergebnisse der bisherigen vier Resident-Evil-Filme. Staunend stellt man fest, dass bislang jeder neue Ableger der Edeltrash-Reihe mehr Geld einspielte als der Vorgänger. Kurios, wenn man bedenkt, welcher Häme sich diese Produktionen teilweise ausgesetzt sehen. Nun also folgerichtig Teil 5: Ein neuer Tiefpunkt?

Hat nach den Box-Office-Ergebnissen wirklich jemand erwartet, dass man das konzeptionelle Ruder herumreißt? Aus Sicht der Macher stellt sich diese Frage nicht, denn das Prinzip geht doch blendend auf. Natürlich bleibt sich auch RESIDENT EVIL: RETRIBUTION voll und ganz treu, ergänzt und variiert das Erfolgskonzept des Franchises allenfalls wie gehabt. Allerdings positioniert er sich inhaltlich und visuell noch konsequenter als abgefilmtes Videogame, als es schon die Vorgänger taten. Inhaltlich wird eine gewisse Komplexität vorgegaukelt, doch da ist nichts, was eine Filmdramaturgie tragen könnte, das ist wieder einmal viel Lärm um nichts und nochmal nichts. Anderson bricht die Handlung, wenn man denn nun davon sprechen mag, auf ein Minimum herunter und hetzt seine Gattin Milla Jovovich wortwörtlich von einem Level in das nächste. Es werden einfach die funktionierenden Elemente der Reihe genommen, einmal durchgemischt, wahllos in die Luft geworfen und dann erneut gemischt, ob es nun Sinn ergibt oder nicht. Daher erinnert Teil 5 nicht selten an eine Art Best-of-Zusammenschnitt der Vorgänger, was sich auch darin wiederspiegelt, dass einige Figuren zurückkehren, die längst das Zeitliche gesegnet haben. Es gibt dabei durchaus interessante Ansätze, doch damit halten sich „Drehbuch“ und Regie nicht lange auf, da mehr Wert darauf gelegt wird, für optische Abwechslung zu sorgen. Und ja, das ist dank des starken Openers im ersten Drittel auch noch verhältnismäßig kurzweilig, aber dann wird alles wieder genauso austauschbar und beliebig wie gehabt.

Obwohl Anderson dem Zuschauer und Alice quasi keine Verschnaufpause gönnt, die Action fast nonstop zelebriert wird und man ihm handwerklich nichts vorwerfen kann, da Kamera und Schnitt ohne Fehl und Tadel sind, langweilt RESIDENT EVIL: RETRIBUTION von Minute zu Minute mehr. Die Actionszenen sind trotz der technisch fehlerfreien Umsetzung gähnend träge in Szene gesetzt, können einfach nicht packen oder begeistern. Die Dramaturgie leidet unter der vorhersehbaren und ermüdenden „Level zu Level“ Strategie, so dass Spannung ein Fremdwort bleibt. Die Darsteller können bei diesem Prinzip nicht mehr als reine Kleiderständer sein, weil sich abseits des reinen Spektakels niemand für sie interessiert. Einzig Michelle Rodriguez bleibt etwas in Erinnerung, während Milla Jovovich eben genau das ist, was sie auch in den vorangegangenen Filmen war: Eine Comic-Heroine ohne eigenes Profil, in den Actionszenen aber durchaus mit einer gewissen Präsenz, wobei die letzten 10 Jahre auch an ihr nicht spurlos vorübergegangen sind und der Lederanzug auch schon mal besser saß. Aber Jovovich an sich ist nicht das Problem, sondern die Auslegung ihrer Rolle an sich, oder die völlige Ernsthaftigkeit, mit der Rege und Buch dieses Trash-Spektakel angehen. Ein wenig Selbstironie, etwas mehr Selbstreflektion und weniger Selbstverliebtheit würden schon einiges wieder gerade biegen.

Und wem das noch nicht reicht, der wird durch die kühle, sterile Optik abgeschreckt, deren Künstlichkeit sinnbildlich für das ganze Franchise steht: Da steckt kein Herz dahinter, keine Freude am Filmemachen, keine Lust, die Möglichkeiten des Themas auszuloten. Es ist vielmehr ein reines Abschreibungsprojekt. Und das gilt für den mittlerweile fünften Film vielleicht noch stärker, als für die bisherigen Streifen. Natürlich folgt ein offenes Ende, damit RESIDENT EVIL 6 erneut die Kassen klingeln lassen kann. Ist das verwerflich? Nein, natürlich nicht, denn scheinbar haben die Macher eine Formel gefunden, die trotz der inhaltlichen Leere, der emotionslosen und sterilen Inszenierung ein weltweites Publikum findet. Und das ist eher der Punkt, der einem Sorgen machen sollte. Selten hat man ein thematisch und stilistisch neu ausgelegtes Remake sehnlicher erwartet als beim Resident-Evil-Franchise.

Wer die bisherigen Filme der Reihe mochte, wird Teil 5 lieben. Anderson bleibt sich und dem Franchise treu, montiert die gewohnten Erfolgsmuster technisch perfekt zusammen und bietet somit eine Art Highlight-Zusammenschnitt der Vorgänger. Handwerklich perfekt, doch träge und viel zu steril quält sich der Zuschauer gemeinsam mit der Hauptfigur Alice von Level zu Level und stet am Ende ernüchtert fest: Wieder einmal nur heiße Luft. Jeder neue Resident-Evil-Film ist wie ein Verkehrsunfall: Schrecklich, aber man kann auch nicht weggucken.

Wertung: 3 | 10

Super Film

Geschmäcker sind verschieden ....na und?
Also ich find den Film gut.

Resident Evil: Retribution
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  • 9,99 €
  • Genre: Action & Adventure
  • Released: 2012

Customer Ratings